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•NEUES THEMA29.03.2015, 15:44 Uhr
EDIT: FPeregrin
29.03.2015, 16:32 Uhr
29.03.2015, 16:32 Uhr
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| FPeregrin | |
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• Deutschland Kapitalexport-Weltmeister 2014
Von wegen Vasallenstaat der USA: Unser geliebtes Vaterschland war 2014 Kapitalexport-Weltmeister. Hierzu die FAZ, die es wissen muß, vom 3. Februar:
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.02.2015, Nr. 28, S. 17
Leistungsbilanz auf Rekordstand
Ifo: Keiner exportierte 2014 mehr Kapital als Deutschland
jpen. FRANKFURT, 2. Februar. Deutschland hat im vergangenen Jahr einen noch größeren Überschuss in der Leistungsbilanz erzielt als im Vorjahr und damit abermals mehr Kapital exportiert als jedes andere Land der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt das Münchner Ifo-Institut in einer am Montag veröffentlichten Auswertung. Demnach vergrößerte sich das Plus in der Leistungsbilanz 2014 um rund 30 Milliarden Euro auf 220 Milliarden Euro, was einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 7,5 Prozent entspräche.
Den mit Abstand größten Anteil des Überschusses machen die deutschen Ausfuhren aus, die im vergangenen Jahr stärker gewachsen sind als die Einfuhren. Allein durch den Handel mit Ländern außerhalb des Euroraums sei ein Plus in Höhe von 170 Milliarden Euro erwirtschaftet worden, teilte das Ifo-Institut mit. Die Leistungsbilanz erfasst neben den Warenströmen unter anderem auch Zinseinkommen aus dem Ausland und weitere, vergleichsweise kleine Zahlungsströme.
In absoluten Zahlen ist nach Berechnungen des Instituts China mit großem Abstand der zweitgrößte Kapitalexporteur der Welt, gefolgt vom Ölförderland Saudi-Arabien. Gemessen am BIP liegt Saudi-Arabien mit etwa 15 Prozent allerdings deutlich vor Deutschland. Bestätigen sich die Zahlen, dürften sie zu neuen politischen Diskussionen in der Europäischen Union führen. Denn nicht überall wird der Überschuss allein als Ausweis großer Wettbewerbsfähigkeit gedeutet: Im vergangenen Frühjahr hatte die Europäische Kommission Deutschland wegen der positiven Bilanz gerügt. Sie stuft Überschüsse, die dauerhaft mehr als 6 Prozent des BIP betragen, als potentiell stabilitätsgefährdend ein. Andere Länder müssen nämlich automatisch größere Defizite in der Leistungsbilanz aufweisen, wenn Länder dauerhaft Überschüsse erwirtschaften. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte im April daraufhin angekündigt, dass Deutschland unter anderem mit öffentlichen Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur die Binnennachfrage beleben und so zum Abbau der Ungleichgewichte beitragen wolle. Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland wegen des abermaligen hohen Überschusses Sanktionen, zum Beispiel in Form eines Bußgeldes, drohen
könnten, schätzen Beobachter in Brüssel derzeit aber als äußerst gering ein.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.02.2015, Nr. 28, S. 17
Leistungsbilanz auf Rekordstand
Ifo: Keiner exportierte 2014 mehr Kapital als Deutschland
jpen. FRANKFURT, 2. Februar. Deutschland hat im vergangenen Jahr einen noch größeren Überschuss in der Leistungsbilanz erzielt als im Vorjahr und damit abermals mehr Kapital exportiert als jedes andere Land der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt das Münchner Ifo-Institut in einer am Montag veröffentlichten Auswertung. Demnach vergrößerte sich das Plus in der Leistungsbilanz 2014 um rund 30 Milliarden Euro auf 220 Milliarden Euro, was einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 7,5 Prozent entspräche.
Den mit Abstand größten Anteil des Überschusses machen die deutschen Ausfuhren aus, die im vergangenen Jahr stärker gewachsen sind als die Einfuhren. Allein durch den Handel mit Ländern außerhalb des Euroraums sei ein Plus in Höhe von 170 Milliarden Euro erwirtschaftet worden, teilte das Ifo-Institut mit. Die Leistungsbilanz erfasst neben den Warenströmen unter anderem auch Zinseinkommen aus dem Ausland und weitere, vergleichsweise kleine Zahlungsströme.
In absoluten Zahlen ist nach Berechnungen des Instituts China mit großem Abstand der zweitgrößte Kapitalexporteur der Welt, gefolgt vom Ölförderland Saudi-Arabien. Gemessen am BIP liegt Saudi-Arabien mit etwa 15 Prozent allerdings deutlich vor Deutschland. Bestätigen sich die Zahlen, dürften sie zu neuen politischen Diskussionen in der Europäischen Union führen. Denn nicht überall wird der Überschuss allein als Ausweis großer Wettbewerbsfähigkeit gedeutet: Im vergangenen Frühjahr hatte die Europäische Kommission Deutschland wegen der positiven Bilanz gerügt. Sie stuft Überschüsse, die dauerhaft mehr als 6 Prozent des BIP betragen, als potentiell stabilitätsgefährdend ein. Andere Länder müssen nämlich automatisch größere Defizite in der Leistungsbilanz aufweisen, wenn Länder dauerhaft Überschüsse erwirtschaften. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte im April daraufhin angekündigt, dass Deutschland unter anderem mit öffentlichen Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur die Binnennachfrage beleben und so zum Abbau der Ungleichgewichte beitragen wolle. Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland wegen des abermaligen hohen Überschusses Sanktionen, zum Beispiel in Form eines Bußgeldes, drohen
könnten, schätzen Beobachter in Brüssel derzeit aber als äußerst gering ein.
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