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•NEUES THEMA03.11.2013, 23:48 Uhr
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• Wagenknecht bis ElsĂ€sser: Die zerbrechen sich den Kopf der Bourgeoisie
Frau Wagenknecht sorgt sich, tief bekĂŒmmert, um die SouverĂ€nitĂ€t der deutschen Bourgeoisie - oder halt, ist der Staat nicht vielleicht doch eher neutral? WĂ€re man gutwillig, mĂŒsste man dies zur ihrer Ehrenrettung ernsthaft annehmen:
SouverÀnitÀt statt Big Brother
Sahra Wagenknecht ĂŒber die notwendige Neuordnung des VerhĂ€ltnisses zwischen der Bundesrepublik und den USA
Die EnthĂŒllungen ĂŒber die US-Spionage zeigen: Die USA sind ein Regime der Angst. Die Ăberwachung des Handys der Kanzlerin sowie von Oppositionspolitikern sind nur die Spitze des Eisbergs. Ein »Weiter So!« in den deutsch-amerikanischen Beziehungen ist inakzeptabel. Es geht um die Sicherheitsinteressen Deutschlands, nicht um eine Privatsache von Merkel & Co.
[...] Snowden wird aber offenbar auch von Angela Merkel gefĂŒrchtet. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages im Auftrag der Linksfraktion zeigt: Deutschland könnte ohne Probleme Snowden sicheres Geleit und Asyl gewĂ€hren, insbesondere um vor einem NSA-Untersuchungsausschuss auszusagen. Die Bundesregierung hat jedoch kein Interesse an einem solchen Ausschuss geschweige denn einem Auftritt Snowdens. Sie mĂŒsste sich folgende Fragen gefallen lassen: Was wusste der Bundesnachrichtendienst (BND) und was wusste die Kanzlerin wann? Genau das muss aufgeklĂ€rt werden. Und der Bundestag sollte die US-Regierung auffordern, die Strafverfolgung von Edward Snowden sowie dem Whistleblower Chelsea (Bradley) Manning umgehend einzustellen. Das wĂ€re eine Sternstunde des Parlaments.
Deutschland muss das VerhĂ€ltnis zu den USA neu ordnen: Die geheimdienstliche Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland ist aufzukĂŒndigen, die Bundesanwaltschaft muss strafrechtliche Ermittlungen gegen die fĂŒr Spionage Verantwortlichen einleiten. Die Abhöreinrichtungen in der US-Botschaft sowie in weiteren US-Institutionen in Deutschland sind sofort zu demontieren.
Die Abkommen der EuropĂ€ischen Union zum Datenaustausch - darunter der Austausch von Fluggastdaten (PNR), Bankdaten (SWIFT) und die Vorratsdatenspeicherung - sind zu annullieren. DarĂŒber hinaus muss das geplante Freihandelsabkommen mit den USA beerdigt werden, es ist ohnehin schĂ€dlich.
Vor allem aber muss es Konsequenzen fĂŒr die militĂ€rische Zusammenarbeit geben: US-Einrichtungen wie die MilitĂ€rbasis Ramstein und die US-MilitĂ€rhauptquartiere in Stuttgart und Wiesbaden mĂŒssen geschlossen werden. Der Generalbundesanwalt sollte auch ein Ermittlungsverfahren einleiten, um zu klĂ€ren, ob von diesen Einrichtungen DrohneneinsĂ€tze zur gezielten Tötung von Menschen unterstĂŒtzt wurden. Die Bundesregierung muss gewĂ€hrleisten, dass US-Einrichtungen nicht fĂŒr FolterflĂŒge der CIA genutzt werden. Die taktischen US-Atomwaffen auf dem StĂŒtzpunkt BĂŒchel sind sofort abzuziehen, eine Duldung der Lagerung durch Deutschland verletzt den Atomwaffensperrvertrag.
Die UNO-Charta sieht die SouverĂ€nitĂ€t und die Gleichheit der Staaten vor dem Völkerrecht vor. Dies muss auch fĂŒr die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland gelten. SpĂ€testens mit dem 2+4-Vertrag und der deutschen Einheit sind alliierte Vorbehaltsrechte hinfĂ€llig. Es ist Zeit, die »transatlantische Partnerschaft« neu zu begrĂŒnden. Eine Kanzlerin, die auch jetzt noch das business as usual fortsetzen möchte, verrĂ€t die Freiheit und verletzt ihren Amtseid: die Interessen der Bevölkerung zu schĂŒtzen.
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Es geht hier ja nicht wirklich um Asyl fĂŒr Edward Snowden, dies wĂ€re ja mit einer Wiederinkraftsetzung des Asylrechts (fĂŒr ihn und hunderttausende andere) zu bewerkstelligen, dazu brauchts kein Gejammere ĂŒber fehlende SouverĂ€nitĂ€t.
Nun die Scherzfrage: Wie viele Wasserstoffatome passen zwischen obige und die nun folgende ĂuĂerung?
Deutschland muss souverĂ€n werden â unabhĂ€ngig von den USA wie von anderen MĂ€chten!
Jetzt habe ich Putin so oft gelobt â zuletzt in Bezug auf Syrien â, dass ich mal eines ganz grundsĂ€tzlich klarstellen muss: Ich bin kein Fan von Putin. Auch ihm gegenĂŒber trifft das schöne Leninsche Diktum zu: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Putin ist bestimmt kein âlupenreiner Demokratâ, wie Gerhard Schröder mal gesagt hat. Sondern eher ein Zwitter aus gutem Zaren und softem Bolschewiken. Andererseits: Damit ist er genau die Mischung, die Russland heute braucht. Unter einem âlupenreinen Demokratenâ wĂŒrde das Riesenland von inneren WidersprĂŒchen und Ă€uĂeren Feinden zerrissen werden.
FĂŒr uns taugt das ârussische Modellâ aber in keiner Weise. Zwei Entwicklungen möchte ich aus aktuellem Anlass erwĂ€hnen: Mir hat nicht gefallen, dass Putin Snowden zwar aufgenommen, aber ihm gleichzeitig einen Maulkorb fĂŒr US-Kritik verpasst hat. Und so sehr ich mir wĂŒnschen wĂŒrde, Snowden kĂ€me nach Deutschland und wĂŒrde hier, geschĂŒtzt von der GSG9, gegen die Yankees auspacken: Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass Putin ihn abschieben will und Snowden nur deswegen ĂŒber Ströbele sein Kommen angeboten hat.
Wenn sich Deutschland aus der US-Besatzung lösen will, braucht es russische UnterstĂŒtzung. Wir brauchen, im Bismarckschen Sinne, eine Gleichgewichtspolitik, die die atlantische mit der eurasischen Orientierung kombiniert. Aber Ziel der notwendigen Distanzierung von Amerika ist nicht ein deutsch-russisches SonderbĂŒndnis, sondern ein Europa gleichberechtigter Nationen von Lissabon bis Wladiwostok.
Rapallo war ein ZweckbĂŒndnis. So etwas brauchen wir auch heute. Nationen haben keine Freunde, sondern Interessen. In jedem Fall, auch bei Putin, gilt: Holzauge, sei wachsam.
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Letzteres ist von ElsÀsser, dem man nun nicht einmal mehr Nationalbolschewismus zubilligen kann. Immerhin vermeidet er die blöde, emotionalisierende Kampfmetapher vom "Big Brother", das muss man ihm fast noch anrechnen.
Zwei HobbyauĂenminister in Wartestellung. Wenn die Fraktion der herrschenden Klasse, die auf solches Personal zurĂŒckzugreifen imstande ist, je ans Ruder kommen sollte, dann wird's richtig bitter.
SouverÀnitÀt statt Big Brother
Sahra Wagenknecht ĂŒber die notwendige Neuordnung des VerhĂ€ltnisses zwischen der Bundesrepublik und den USA
Die EnthĂŒllungen ĂŒber die US-Spionage zeigen: Die USA sind ein Regime der Angst. Die Ăberwachung des Handys der Kanzlerin sowie von Oppositionspolitikern sind nur die Spitze des Eisbergs. Ein »Weiter So!« in den deutsch-amerikanischen Beziehungen ist inakzeptabel. Es geht um die Sicherheitsinteressen Deutschlands, nicht um eine Privatsache von Merkel & Co.
[...] Snowden wird aber offenbar auch von Angela Merkel gefĂŒrchtet. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages im Auftrag der Linksfraktion zeigt: Deutschland könnte ohne Probleme Snowden sicheres Geleit und Asyl gewĂ€hren, insbesondere um vor einem NSA-Untersuchungsausschuss auszusagen. Die Bundesregierung hat jedoch kein Interesse an einem solchen Ausschuss geschweige denn einem Auftritt Snowdens. Sie mĂŒsste sich folgende Fragen gefallen lassen: Was wusste der Bundesnachrichtendienst (BND) und was wusste die Kanzlerin wann? Genau das muss aufgeklĂ€rt werden. Und der Bundestag sollte die US-Regierung auffordern, die Strafverfolgung von Edward Snowden sowie dem Whistleblower Chelsea (Bradley) Manning umgehend einzustellen. Das wĂ€re eine Sternstunde des Parlaments.
Deutschland muss das VerhĂ€ltnis zu den USA neu ordnen: Die geheimdienstliche Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland ist aufzukĂŒndigen, die Bundesanwaltschaft muss strafrechtliche Ermittlungen gegen die fĂŒr Spionage Verantwortlichen einleiten. Die Abhöreinrichtungen in der US-Botschaft sowie in weiteren US-Institutionen in Deutschland sind sofort zu demontieren.
Die Abkommen der EuropĂ€ischen Union zum Datenaustausch - darunter der Austausch von Fluggastdaten (PNR), Bankdaten (SWIFT) und die Vorratsdatenspeicherung - sind zu annullieren. DarĂŒber hinaus muss das geplante Freihandelsabkommen mit den USA beerdigt werden, es ist ohnehin schĂ€dlich.
Vor allem aber muss es Konsequenzen fĂŒr die militĂ€rische Zusammenarbeit geben: US-Einrichtungen wie die MilitĂ€rbasis Ramstein und die US-MilitĂ€rhauptquartiere in Stuttgart und Wiesbaden mĂŒssen geschlossen werden. Der Generalbundesanwalt sollte auch ein Ermittlungsverfahren einleiten, um zu klĂ€ren, ob von diesen Einrichtungen DrohneneinsĂ€tze zur gezielten Tötung von Menschen unterstĂŒtzt wurden. Die Bundesregierung muss gewĂ€hrleisten, dass US-Einrichtungen nicht fĂŒr FolterflĂŒge der CIA genutzt werden. Die taktischen US-Atomwaffen auf dem StĂŒtzpunkt BĂŒchel sind sofort abzuziehen, eine Duldung der Lagerung durch Deutschland verletzt den Atomwaffensperrvertrag.
Die UNO-Charta sieht die SouverĂ€nitĂ€t und die Gleichheit der Staaten vor dem Völkerrecht vor. Dies muss auch fĂŒr die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland gelten. SpĂ€testens mit dem 2+4-Vertrag und der deutschen Einheit sind alliierte Vorbehaltsrechte hinfĂ€llig. Es ist Zeit, die »transatlantische Partnerschaft« neu zu begrĂŒnden. Eine Kanzlerin, die auch jetzt noch das business as usual fortsetzen möchte, verrĂ€t die Freiheit und verletzt ihren Amtseid: die Interessen der Bevölkerung zu schĂŒtzen.
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Es geht hier ja nicht wirklich um Asyl fĂŒr Edward Snowden, dies wĂ€re ja mit einer Wiederinkraftsetzung des Asylrechts (fĂŒr ihn und hunderttausende andere) zu bewerkstelligen, dazu brauchts kein Gejammere ĂŒber fehlende SouverĂ€nitĂ€t.
Nun die Scherzfrage: Wie viele Wasserstoffatome passen zwischen obige und die nun folgende ĂuĂerung?
Deutschland muss souverĂ€n werden â unabhĂ€ngig von den USA wie von anderen MĂ€chten!
Jetzt habe ich Putin so oft gelobt â zuletzt in Bezug auf Syrien â, dass ich mal eines ganz grundsĂ€tzlich klarstellen muss: Ich bin kein Fan von Putin. Auch ihm gegenĂŒber trifft das schöne Leninsche Diktum zu: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Putin ist bestimmt kein âlupenreiner Demokratâ, wie Gerhard Schröder mal gesagt hat. Sondern eher ein Zwitter aus gutem Zaren und softem Bolschewiken. Andererseits: Damit ist er genau die Mischung, die Russland heute braucht. Unter einem âlupenreinen Demokratenâ wĂŒrde das Riesenland von inneren WidersprĂŒchen und Ă€uĂeren Feinden zerrissen werden.
FĂŒr uns taugt das ârussische Modellâ aber in keiner Weise. Zwei Entwicklungen möchte ich aus aktuellem Anlass erwĂ€hnen: Mir hat nicht gefallen, dass Putin Snowden zwar aufgenommen, aber ihm gleichzeitig einen Maulkorb fĂŒr US-Kritik verpasst hat. Und so sehr ich mir wĂŒnschen wĂŒrde, Snowden kĂ€me nach Deutschland und wĂŒrde hier, geschĂŒtzt von der GSG9, gegen die Yankees auspacken: Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass Putin ihn abschieben will und Snowden nur deswegen ĂŒber Ströbele sein Kommen angeboten hat.
Wenn sich Deutschland aus der US-Besatzung lösen will, braucht es russische UnterstĂŒtzung. Wir brauchen, im Bismarckschen Sinne, eine Gleichgewichtspolitik, die die atlantische mit der eurasischen Orientierung kombiniert. Aber Ziel der notwendigen Distanzierung von Amerika ist nicht ein deutsch-russisches SonderbĂŒndnis, sondern ein Europa gleichberechtigter Nationen von Lissabon bis Wladiwostok.
Rapallo war ein ZweckbĂŒndnis. So etwas brauchen wir auch heute. Nationen haben keine Freunde, sondern Interessen. In jedem Fall, auch bei Putin, gilt: Holzauge, sei wachsam.
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Letzteres ist von ElsÀsser, dem man nun nicht einmal mehr Nationalbolschewismus zubilligen kann. Immerhin vermeidet er die blöde, emotionalisierende Kampfmetapher vom "Big Brother", das muss man ihm fast noch anrechnen.
Zwei HobbyauĂenminister in Wartestellung. Wenn die Fraktion der herrschenden Klasse, die auf solches Personal zurĂŒckzugreifen imstande ist, je ans Ruder kommen sollte, dann wird's richtig bitter.
•NEUER BEITRAG04.11.2013, 20:08 Uhr
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Von Wagenknecht bis ElsÀsser: Die zerbrechen sich den Kopf der Bourgeoisie
Die Liste derjenigen, die sich um Deutschlands SouverĂ€nitĂ€t - gegenĂŒber der "Besatzung durch raumfremde MĂ€chte", hieĂ das frĂŒher mal und heiĂt es bei wachsenden Kreisen wieder - sorgen, lĂ€Ăt sich beliebig erweitern, stellvertretend hier des alten Augsteins Ziehsohn und (nicht nur geistige) Erbe, Jakob Augstein, aus der vergangenen Woche:Amerika wĂ€hnt sich im Krieg und kennt dabei keine VerbĂŒndeten mehr. Die Zeit der Nachkriegs-Nostalgie ist vorĂŒber. Europa und Deutschland mĂŒssen ihre Interessen selber schĂŒtzen - und technologisch aufrĂŒsten.
"Wegen der ganzen internationalen Lage ist eine SouverĂ€nitĂ€t der Bundesrepublik zur Zeit politisch nicht möglich noch vor der Wiedervereinigung mit der Sowjetzone wĂŒnschbar." Gerhard Luetkens hat das gesagt, der erste auĂenpolitische Experte der Nachkriegs-SPD. Das war 1951 im damals noch Bonner Parlament, und man hĂ€tte nicht gedacht, dass man darauf noch mal zurĂŒckkommen wĂŒrde. Das Problem sollte sich doch erledigt haben: Keine Sowjetzone weit und breit und das vereinte Deutschland ein souverĂ€ner Staat.
Aber das war ein Irrtum. Wir sind keineswegs souverĂ€n. Ein souverĂ€ner Staat lieĂe sich die Ăberwachung aller BĂŒrger durch eine fremde Macht nicht gefallen - schon gar nicht die der Bundeskanzlerin. Aber Deutschland lĂ€sst es sich gefallen. Und das liegt nicht, wie weiland Luetkens sagte, an der "ganzen internationalen Lage". Es liegt an der Kanzlerin. Unter ihr ist Berlin wieder das, was Bonn notgedrungen war: ein Vorort von Washington.
[...] Es ist Zeit, die Nostalgie der Nachkriegsjahre hinter sich zu lassen. Unsere Sehnsucht nach Westen endet am Kap Finisterre. Deutschland hat Europa - und sonst nichts. Wir sind ja gerne VerbĂŒndete der USA. Aber - um nochmal Bismarck anzufĂŒhren - auch dieses BĂŒndnis steht unter dem Vorbehalt der "clausula rebus sic stantibus".
[...] Die USA haben sich selbst und der Welt den dauernden Notstand auferlegt. Sie sind inzwischen ein totalitĂ€rer Staat in dem Sinne, dass ihr Anspruch auf Sicherheit absolut und allumfassend ist - und dabei etwas Selbstzerstörerisches bekommt. Kein denkbarer Nutzen kann den Schaden aufwiegen, den diese Spitzelei jetzt schon angerichtet hat. Es ist ganz einfach: Die Amerikaner brauchen von den Deutschen wahrhaftig keine Lektion in Demokratie - aber die Deutschen mĂŒssen sich von den Amerikanern nicht bespitzeln lassen. Die deutsch-amerikanischen Beziehungen werden dieses Desaster ĂŒberstehen - die deutsch-amerikanische Freundschaft womöglich nicht.
[...] Angela Merkel muss jetzt etwas tun, was ihr nicht liegt: absichtsvoll gestalten. Sie ist nicht als Hausmeisterin Washingtons gewÀhlt. Die Allianz mit Amerika ist keine Gemeinschaft der Werte, sondern der Interessen. Also sollten Europa - und Deutschland - ihre Interessen besser wahrnehmen. [...]
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Augstein hat nun wahrlich nicht den tiefen Teller erfunden. Doch wenn er wĂŒtend wird, paart sich Unvermögen mit unfreiwilliger Offenheit: "Es ist Zeit, die Nostalgie der Nachkriegsjahre hinter sich zu lassen. Unsere Sehnsucht nach Westen endet am Kap Finisterre. Deutschland hat Europa - und sonst nichts." Nichts? Naja. Da hat wohl wem der zweite Weltkrieg nicht gelangt.
Gute Antwort an Augsteins nationale Erektion ĂŒbrigens von Daniel Bratanovic im "schwarzen Kanal" der jungen Welt: Link ...jetzt anmelden!
Gegen den multimedialen SchulterschluĂ aller, die noch deutsch fĂŒhlen, hĂ€lt in diesem Fall nur Springer mit seinen BlĂ€ttern an. Der dezidiert aufs transatlantische BĂŒndnis festgelegte Laden tut sich immer schwer, wenn ein ausnahmsweise mal nicht im eigenen GemĂ€uer erzeugter Hype das Land erfasst. Tendenziell steht der Konzern mit seiner politischen Ausrichtung fĂŒr den Kurs der Merkel-CDU, aber mit zunehmender SchwĂ€che der USA, steigender RivalitĂ€t zwischen den Metropolen und ausreichend innenpolitischem Druck auf den auĂenpolitischen Kurs der BRD geraten die Kalte-Kriegs-Recken öfter mal in die Minderheit. Eher unsouverĂ€n gegenĂŒber solchen Entwicklungen, darf dann auch ein Broder in der Welt nochmal ran ( Link ...jetzt anmelden! ).
Bild Online versucht's ebenfalls mit dem Holzhammer und nennt "Sieben Thesen zum NSA-Skandal... ĂŒber die sich jetzt viele aufregen werden", denn "AUSSPĂHEN IST NOTWENDIG!":
- "US-Agenten trauen keinem â zu Recht!"
- "Nur die Amerikaner können Diktatoren kontrollieren!"
- "Bedrohung durch Terror ist keine Paranoia!"
- "NSA-Kritiker wollen von eigenen VersÀumnissen ablenken!"
- "Snowdens EnthĂŒllungen gefĂ€hrden Leben!"
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Ging auch schon mal flotter von der Feder weg, liebe Kollegen an der Rudi-Dutschke-StraĂe!
•NEUER BEITRAG15.11.2013, 00:02 Uhr
EDIT: tolpatchow
15.11.2013, 00:04 Uhr
15.11.2013, 00:04 Uhr
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| tolpatchow | |
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Wagenknecht bis ElsÀsser: Die zerbrechen sich den Kopf der Bourgeoisie
In die Reihe passt auch gut der Herr Dehm von der Linken, der macht sich auch stets Sorgen um die SouverÀnitÀt ...31. OKTOBER 2013
Pressemitteilung: Zum wiederaufgeflammten NSA-Abhörskandal
Zum wiederaufgeflammten NSA-Abhörskandal erklÀrt Dr. Diether Dehm, europapolitischer und mittelstandspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag:
"Bemerkenswert lautes Schweigen: NSA-Spitzelei und die Kriege. Im NSA-Abhörskandal dröhnt in Bezug auf den Beginnzeitpunkt ein erstaunlich lautes Schweigen in der Berichterstattung: Wenn es zutrifft, daĂ das Abhören durch die NSA 2002 begann, dann fiel der Abhörbefehl in die Ăgide des George W. Bush und dann war dessen erstes SpĂ€hobjekt Gerhard Schröder. Womöglich wegen dessen "verbrĂŒchlicher SolidaritĂ€t" beim Irakkrieg."
Möglicherweise wurde dann auch die damalige OppositionsfĂŒhrerin Merkel gleich mit als unzuverlĂ€ssig bespitzelt. Ob die Geheimdienste die Sache dann nicht einfach weiterlaufen lieĂen - ohne Obama groĂ in Verlegenheit zu bringen???? Ihre Feindseligkeit erwies Frau Merkel ja dann auch gegen Libyen und Syrien. Wenn aber Krieg das auslösende und konditionierende Motiv der Bespitzelung war: Wer aus Friedensbewegung und nicht kriegsbereitenden Journalisten wurde dann nicht abgehört?"
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