DE
       
 
0
unofficial world wide web avantgarde
93
'...künftig öfter und entschiedener führ..
  [2 pics,4 files] begonnen von arktika am 11.09.2014  | 93 Antworten
gehe zu Seite:1 ... « 567
NEUER BEITRAG18.05.2022, 23:17 Uhr
EDIT: FPeregrin
18.05.2022, 23:35 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Es grünt so grün, / wenn in Deutschland die Kanonen blüh'n. (Ist von mir & enthält gleich drei (in Ziffern: 3) (!) intertextuelle Bezüge; wer sie findet, kann sich bei mir eine Flasche Korn abholen.)

jW:

Online Extra
18.05.2022, 19:28:21 / Kapital & Arbeit
Offshore-Windparks in der Nordsee sollen ausgebaut werden

Esbjerg. Deutschland, Dänemark, die Niederlande und Belgien wollen die Offshore-Windkraft in der Nordsee soweit ausbauen, dass dort nach Angaben des dänischen Wirtschaftsministers Simon Kollerup Strom für 230 Millionen Haushalte produziert wird. Bis 2050 soll in Windparks die Menge von Windstrom auf eine Leistung von 150 Gigawatt verzehnfacht werden. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten die Regierungschefs der vier Länder am Mittwoch im dänischen Esbjerg. Sowohl die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen als auch Kanzler Olaf Scholz sprachen davon, dass die Nordsee das »grüne Kraftwerk« der EU werden solle. Man wolle die Hälfte des in der EU benötigen Offshore-Windstroms erzeugen und die Windparks vernetzen. Zuvor hatte die EU-Kommission einen 300-Milliarden-Euro-Plan vorgestellt, wie sich die Union von russischen fossilen Brennstoffen unabhängig machen kann. Die Energieminister der vier Länder verabredeten in einer zweiten Erklärung zudem, dass man zusammen bis 2030 auch die Produktion von sogenanntem grünen Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien deutlich ausbauen wolle. (Reuters/jW)


Link ...jetzt anmelden!
PNG-Datei • Bild öffnen ...ohne Wasserzeichen: anmelden! Bio-Korn.png
NEUER BEITRAG22.05.2022, 20:46 Uhr
Nutzer / in
Lars

'...künftig öfter und entschiedener führen müssen.' Den link zu dieser wirklich wichtigen Rede Baerbocks gibt es ganz direkt hier beim Außenministerium:
Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG03.06.2022, 15:23 Uhr
Nutzer / in
arktika

'...künftig öfter und entschiedener führen müssen.' Das BRD-Regime hat es geschafft: Militarismus - oh pardon, "Aufrüstung" - steht dank des in großen Teilen ebenfalls blutgeifernden Bundespalaments nun im Grundgesetz. D. h. wer es nun noch zu behaupten wagt, das Volk habe die Zeche zu zahlen o. ä. oder gar Gegenforderungen äußert, so es nicht besoffen beim Grillen im eigenen Garten geschieht, verstößt ganz schnell gegen die Verfassung! Raus mit Ihm/ihr, am besten ab nach Rußland, aber zumindest aus dem Berufsleben. Hartz IV reicht doch. Und könnte man ja vielleicht auch noch mal kürzen à la "Strafrente Ost" ... Und später dann die ÜbeltäterInnen in "Schutzhaft" 'sanft entschlafen' lassen, wie es Zupfgeigenhansel in den 70ern oder 80ern gesungen hatte.

Zum BRD-Militarismus u. der Bundestagsabstimmung ein Text von Sevim Dagdelen in der jW von heute:

Sieg über Russland
Neuer deutscher Militarismus. Gastkommentar


Das »Sondervermögen Bundeswehr« in Höhe von 100 Milliarden Euro und die Panzerlieferungen an die Kiewer Führung für den »Sieg« über Russland sind zwei Seiten derselben Medaille. Rheinmetall und Co. haben, wie auch der ukrainische Botschafter und Naziversteher Andrij Melnyk, in dieser Woche allen Grund, der Ampelregierung ausdrücklich zu danken. Kanzler Scholz lässt mit einer ganz großen Koalition aus SPD, Grünen, FDP und Union das größte Aufrüstungsprogramm der Bundeswehr seit Ende des Zweiten Weltkrieges ins Grundgesetz festschreiben. Es geht gegen Russland. Der ukrainischen Regierung in Kiew werden derweil weitere schwere Waffen für den Sieg über Russland zugesagt, einem Ziel, von dem selbst US-Präsident Joseph Biden jetzt abgerückt ist. Mit modernen Panzerhaubitzen, »Gepard«-Panzern und der Lieferung des Luftverteidigungssystems IRIS-T wird Deutschland immer tiefer in den Ukraine-Krieg verstrickt. Die ukrainischen Truppen sollen mit deutschen Waffen den »Sieg« über Russland erkämpfen. Parallel zum Kriegseintritt auf Raten soll Deutschland zur »größten konventionellen Militärmacht in Europa«, so Scholz, hochgerüstet werden. FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann verlangt schon den systematischen Aufbau von Feindbildern für die Bundeswehr und benennt als erstes Russland.

In einer Art Ahnung, dass auch das neue Sondervermögen auf Schuldenbasis nicht reichen wird, werden zusätzliche Rüstungsmittel mobilisiert. Auf Druck der Grünen sind weitere Milliarden für globale Cyberkriege geplant. Zusätzlich zum Sondervermögen wird per Gesetz die »Ertüchtigung und Stabilisierung von Partnern über den Bundeshaushalt« festgeschrieben – gemeint ist hier u. a. die Aufrüstung der Ukraine. Es ist immer besser, Dritte die eigenen Kriege führen zu lassen, so das zynische Kalkül. Und um ganz sicherzugehen, wurde im Gesetz ausdrücklich festgeschrieben, auch »nach Verausgabung des Sondervermögens« das Zwei-Prozent-Aufrüstungsziel der NATO umzusetzen. Der Bundeswehr-Etat wird also dauerhaft auf über 70 Milliarden Euro jährlich angehoben. Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat bereits einen »Bundeswehr-Soli« in die Diskussion gebracht.

Im Gleichschritt marschiert der neue deutsche Militarismus, dessen Akteure sich täglich mit immer neuen Rüstungsforderungen zu überbieten scheinen. Jeder, der behauptet, die neue Hochrüstung ginge nicht auf Kosten von Investitionen in Bildung, Gesundheit und Soziales, lügt. Wie die Zeche des Wirtschaftskrieges gegen Russland bereits jetzt durch eine galoppierende Inflation von der Bevölkerung hier gezahlt wird, so werden die Rüstungsschulden und Kriegskredite mit einem sozialen Kahlschlag bezahlt werden. Gegen diesen brandgefährlichen neuen deutschen Militarismus braucht es gesellschaftlichen Widerstand. Für Brot und Frieden.

Link ...jetzt anmelden!

------------------------------------------------

Die junge Welt online lesen

Die Berichterstattung der Tageszeitung junge Welt ist in der Friedensfrage oder zu Sozialabbau anders. Sie liefert Fakten, Hintergrundinformationen und Analysen. Das Onlineabo ist ideal, zum recherchieren und informiert bleiben. Daher: Jetzt Onlineabo abschließen!
NEUER BEITRAG04.07.2022, 20:10 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

'...künftig öfter und entschiedener führen müssen.' Der Bundeskasper im Interview von heute. Er erklärt uns dann auch gleich den "Imperialismus des 17., 18. und 19. Jahrhunderts". Es ist leider gerade wieder so, daß der Wolf als Lamm auftreten kann. Es ist schon unserer Arbeit, das zu durchkreuzen! rtde heute:

Link ...jetzt anmelden!
• PDF-Datei Kanzler Scholz im US-Interview %22Puti...
752,8 KB | application/pdf
...zum Download anmelden.
gehe zu Seite:1 ... « 567
• Schau mal: ziemlich ähnliche Diskussionen in den www.secarts.org-Foren
EU-"Wahl" 2019
Gibt es das Thema schon? Dann hab ich es nicht gefunden und bitte die Doppelung zu entschuldigen bzw. zusammenzulegen... Ich mach mal den Aufschlag mit dem Programm der DKP. Ist, wie immer, ein recht buntes Samm...mehr mmp1994 01.04.2019
GFP
In der Zerreißprobe
Deutsche Wirtschaftskreise und Außenpolitik-Experten warnen vor einem etwaigen Rückbau des Schengen-Systems. Dauerhafte Kontrollen an den Binnengrenzen der EU beeinträchtigten die zuvor "ungehinderte grenzübersc...mehr GFP 14.02.2016
Brexit – nicht gut für Europa?
1993, drei Jahre nach der Einverleibung der DDR, durch die der deutsche Staat zum größten Staat innerhalb der Europäischen Union geworden ist, erklärte der damalige Außenminister Kinkel: „Nach außen gilt es ...mehr Gast 27.07.2016
DKP: Ab(!)erkennung als Partei
50
Der Bundeswahlleiter twittert heute folgendes: Der Bundeswahlleiter @Wahlleiter_Bund · 4 Std. „Deutsche Kommunistische Partei“ ist vom #Bundeswahlausschuss nicht als Partei für #btw21 anerkannt. D...mehr secarts 07.08.2021
mischa 07.08.2021
Lars 07.08.2021
Zum Ergebnis der BT-Wahl 2021
26
Arnold Schölzel schriebt bereits gestern in der jW: Online Extra 26.09.2021, 20:27:49 / Inland Nach dem Wahltag Zeit der Zerreißproben Das politische Kräftefeld hat sich erneut nach rechts verschoben. ...mehr FPeregrin 21.11.2021
FPeregrin 21.11.2021
FPeregrin 21.11.2021
GFP
Hegemonie nach deutscher Art
Die Bundesregierung trägt Mitverantwortung für die aktuelle Krise in Frankreich. Dies geht aus Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) hervor. Demnach hat Präsident Emmanuel Macr...mehr Gast 02.12.2018