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•NEUES THEMA09.10.2024, 16:35 Uhr
EDIT: arktika
09.10.2024, 16:38 Uhr
09.10.2024, 16:38 Uhr
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BRICS/BRICS+: Mehr als "Kampf gegen den Dollar"!
Wie die jW in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, hat Kuba in seinem Kampf gegen die Sanktionitis der Yanks nun ebenfalls einen Antrag auf Mitgliedschaft gestellt. Kuba beantragt BRICS-Mitgliedschaft
Havanna. Die kubanische Regierung hat einen Antrag auf Mitgliedschaft in der BRICS-Gruppe gestellt. Das teilte der Direktor fĂŒr bilaterale Beziehungen des AuĂenministeriums des sozialistischen Karibikstaates, Carlos Pereira, laut Prensa ÂLatina am Montag (Ortszeit) mit. In einer Nachricht auf X schrieb der Diplomat, dass der Antrag mittels »eines Briefes an den russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin, der die PrĂ€sidentschaft der Gruppe innehat«, gestellt worden sei. Seiner Mitteilung zufolge sei der Zusammenschluss sogenannter SchwellenlĂ€nder ein »wichtiger Akteur in der globalen Geopolitik und eine Quelle der Hoffnung fĂŒr die LĂ€nder des SĂŒdens«. Die Gruppe wurde ursprĂŒnglich von Brasilien, Russland, Indien und China als Alternative zu den G7 gegrĂŒndet. 2010 trat ihr SĂŒdafrika bei, Anfang 2024 wurde sie um mehrere LĂ€nder zu den »BRICS plus« erweitert. (jW)
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(in diesem Zusammenhang sei noch einmal auf den Thread im Forum 'Politökonomie' Ende der Dollardominanz in Sicht? Link ...jetzt anmelden! verwiesen, bes. auf den Post vom FPeregrin vom 07.10.2024, 01:34 Uhr: Im Oktober: LÀutet ein Treffen in Russland das Ende des US-Dollars ein?)
•NEUER BEITRAG09.10.2024, 16:43 Uhr
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BRICS/BRICS+: Mehr als "Kampf gegen den Dollar"!
Volker Hermsdorf kommentiert dies in derselben jW folgendermaĂen:Havanna wappnet sich
Kuba will BRICS-Gruppe beitreten
Mit dem jetzt beantragten Beitritt zum BRICS-BĂŒndnis hofft Kuba, sich mittel- bis langfristig aus dem WĂŒrgegriff Washingtons befreien zu können. Seit mehr als 60 Jahren versuchen die USA, die sozialistische Inselrepublik mit ihrer stĂ€ndig verschĂ€rften Blockade wirtschaftlich zu erdrosseln. Daran wird auch die fĂŒr Ende des Monats erneut zu erwartende nahezu einstimmige Aufforderung der 193 UN-MitgliedslĂ€nder zu deren sofortiger Einstellung nichts Ă€ndern. Im Gegenteil: Sollte Donald Trump die US-PrĂ€sidentschaftswahl gewinnen, drohen weitere, noch hĂ€rtere Sanktionen.
Eine Woche vor der Abstimmung in der UN-Generalversammlung ĂŒber Havannas Resolution zur Beendigung der US-Blockade wird Kubas PrĂ€sident Miguel DĂaz-Canel den Antrag zur Aufnahme als Partnerland auf dem BRICS-Gipfel erlĂ€utern, der vom 22. bis 24. Oktober in der russischen Stadt Kasan stattfinden wird. Das BĂŒndnis konsolidiere derzeit seine Position als SchlĂŒsselakteur in der globalen Geopolitik und als HoffnungstrĂ€ger fĂŒr die LĂ€nder des SĂŒdens, hieĂ es vorab aus Havannas AuĂenministerium. Der zunĂ€chst aus Brasilien, Russland, Indien, China und SĂŒdafrika bestehenden Gruppe traten Anfang dieses Jahres Ăgypten, Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ăthiopien bei. Und es gibt zahlreiche weitere Interessenten. Nach Aussage von Wladimir Putin, der die temporĂ€re PrĂ€sidentschaft innehat, haben derzeit 34 Staaten ihren Wunsch geĂ€uĂert, der Gruppe beizutreten. Einige AntrĂ€ge könnten bereits in Kasan genehmigt werden, so der russische PrĂ€sident.
Ob Kuba dazugehört, ist ungewiss. Dabei hat das Land neben gröĂeren Nickelvorkommen, Chrom und Kobalt vor allem eine weltweit anerkannte medizinische Forschung zu bieten, der trotz US-Blockade die Produktion eigener Covidimpfstoffe gelang. Bei der Entwicklung von Medikamenten und Vakzinen, die vor allem fĂŒr LĂ€nder des globalen SĂŒdens wichtig sind, nimmt Kuba jedenfalls eine Spitzenposition ein.
FĂŒr Havanna böte ein BRICS-Beitritt mehr Vor- als Nachteile. EU-LĂ€nder, die neben Venezuela, China und Russland derzeit noch die wichtigsten Handelspartner sind, werden mit ihrer zunehmenden Entwicklung zu US-Vasallen immer unberechenbarer. Und wĂ€hrend die USA und die EU international an Bedeutung verlieren, steigen die BRICS-Staaten auf. Seit mindestens zwei Jahren haben sie einen deutlich gröĂeren Anteil an der weltweiten Wirtschaftsleistung als die G7-LĂ€nder. Vergangenen Monat kĂŒndigte Putin an, dass die Gruppe an der Schaffung eines eigenen Zahlungs- und Abrechnungssystems arbeite. FĂŒr Kuba eine Chance, sich besser als bisher gegen EinschrĂ€nkungen beim Zugang zum internationalen Finanzsystem wehren zu können. Das Risiko, durch das BĂŒndnis mit â auĂer China â ausschlieĂlich kapitalistischen Staaten ökonomisch weitere sozialistische Prinzipien aufgeben zu mĂŒssen, dĂŒrfte angesichts der Vorteile ĂŒberschaubar sein.
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