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MEIN BEITRAG30.11.-1, 00:00 Uhr
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GAST
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NEUER BEITRAG17.10.2014, 01:32 Uhr
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retmarut

Syrien/Türkei: IS dringt in Kobani ein Ein Artikel von Thomas Schmidinger vom 10.10.2014 aus dem aktuellen AK 598.
Ob die Beschreibung korrekt ist, kann ich nicht einschätzen. Aber mal ein interessanter Hintergrundartikel.
NEUER BEITRAG20.10.2014, 22:32 Uhr
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retmarut

Syrien/Türkei: IS dringt in Kobani ein Hauptfeind der EU und der hinter ihr stehenden Imperialisten ist in Syrien immer noch die Assad-Regierung, nicht die ISIS. Gerade wurden wieder neue Sanktionen gegen Syrien verkündet. (Von etwaigen Sanktionen gegen die ISIS und ihre Ölverkäufe habe ich hingegen bisher nichts Konkretes gehört.)
NEUER BEITRAG25.10.2014, 21:04 Uhr
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retmarut

Syrien/Türkei: IS dringt in Kobani ein Es gibt übrigens ein bundesweites Konto der Kampagne "Waffen für Rojava", das u.a. von der NaO getragen wird.

Bisher sollen schon 38.500 EUR zusammengekommen sein (36.000 EUR davon wurden bereits an die kurdischen Genossen transferiert).

Aktuelle Kontoverbindung lautet:

Empfänger: MD
IBAN: DE98 5005 0201 1243 1674 49
BIC: HELADEF1822
NEUER BEITRAG28.10.2014, 13:52 Uhr
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mischa

Syrien/Türkei: IS dringt in Kobani ein Zur Kenntnis:

Unterstützt die Selbstverteidigungskräfte in Rojava! Mit einem gemeinsamen Aufruf wenden sich der Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V. (YXK) und die Interventionistische Linke an die Öffentlichkeit. Der Aufruf wird von nachfolgenden ErstunterzeichnerInnen unterstützt

• Bini Adamczak, Autorin, Berlin
• Prof. Elmar Altvater, Berlin
• Sabo Akgül, assyrisches Volks- und Kulturhaus Wiesbaden
• andcompany&Co, Theater- und Performancekollektiv
• Audiolith, Musiklabel, Hamburg
• Edgar Auth, Journalist und dju-Mitglied, Frankfurt am Main
• Dario Azzellini, Assist.-Prof., Johannes Kepler Universität Linz
• Bertz + Fischer Verlag, Berlin
• Prof. Ulrich Brand, Wien
• Prof. Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und Publizist
• Murat Çakır, Autor und Publizist, Kassel
• Dr. Zülfukar Cetin, Alice Salomon Hochschule Berlin
• Dietmar Dath, Schriftsteller und Journalist
• Jan Deck, LaPROF (Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen e.V.), Frankfurt/M
• Prof. Alex Demirović, Frankfurt am Main
• Prof. Dr Frank Deppe, Marburg
• Prof. Diedrich Diederichsen, Kulturwissenschaftler, Kritiker, Journalist
• Marian Drews, Gewerkschaftssekretär, Hannover
• Markus Dorfmüller, Künstler und Fotograf, Hamburg
• Thomas Ebermann, Publizist, Hamburg
• Edition Nautilus, Verlag, Hamburg
• Feine Sahne Fischfilet, Band
• Dr. Elmar Flatschart, Universität Wien
• Koray Yilmaz Günay, Publizist und LGBT*-Aktivist
• Nazmi Gür, Stellvertretender Co-Vorsitzender der HDP (Partei der Demokratischen Völker) und Parlamentarier der türkischen Nationalversammlung
• Prof. Frigga Haug, Los Quemados
• Prof. Wolfgang Fritz Haug, Los Quemados
• Prof. Dr. Michael Heinrich, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
• Bernd Hüttner, Autor und Aktivist, Bremen
• Informationsstelle Lateinamerika (ila) e.V.
• Selma Irmak, Co-Vorsitzende der DTK (Kongress der Demokratischen Gesellschaft) und Parlamentarierin der türkischen Nationalversammlung
• Prof. Dr. Rahel Jaeggi, HU Berlin
• Dr. Serhat Karakayali, Berlin
• Alexander Karschnia (andcompany&Co), Theatermacher und Autor
• Zuhat Kobanê, Europavertreter der PYD - Partei der Demokratischen Einheit
• Hardy Krampertz, Historiker, Politologe und Kulturmanager, Mitglied im Kokreis Attac Deutschland, Frankfurt am Main
• Karsten Krampitz, Schriftsteller und Historiker, Berlin
• Prof. Dr. Verena Krieger, Friedrich-Schiller-Universität Jena
• Axel Kurth, Musiker (WIZO)
• Joachim Legatis, Journalist & Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Journalistinnen und Journalistenunion (dju) in ver.di, Alsfeld
• Markus Liske, Autor, Berlin
• Dirk von Lowtzow, Musiker (Tocotronic)
• Ecco Meineke, Kabarettist und Musiker, München
• Hanna Mittelstädt, Verlegerin, Edition Nautilus
• Hanswerner Odendahl, Rechtsanwalt, Köln
• Turgut Öker, Vorsitzender der Alevitischen Union Europa (AABK) und Ehrenvorsitzender der Alevitischen Gemeinde Deutschland (AABF)
• Cetin Oraner, Künstler und Musiker, München
• Prof. Norman Paech, Völkerrechtler, Hamburg
• Alexis J. Passadakis, Mitglied im Rat von Attac
• Manja Präkels, Autorin & Musikerin (Der singende Tresen), Berlin
• Marco Pompe, Crtical Left Laboratory - cill.me
• Werner Rätz, Kokreis Attac Deutschland, Bonn
• Fabian Rehm, Gewerkschaftssekretär, Marburg
• Prof. Dr. Fanny-Michaela Reisin, Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte
• Oliver Ressler, Künstler und Filmemacher, Wien
• Karl-Heinz Roth, Historiker und Autor, Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts, Bremen
• Prof. Werner Ruf, Professor für internationales Recht, Edermünde
• Rainer Schmidt, Vorstandsmitglied des Palette e.V., Hamburg
• Reiner Schmidt, Autor und Herausgeber, Köln
• Susanne Schmidt, Autorin, Köln
• Dr. Phillip Schink, Dozent für Philosophie, Frankfurt/M.
• Wolfgang Schorlau, Autor und Schriftsteller, Stuttgart
• Markus Steinweg, Philosoph, Berlin
• Tom Strohschneider, Chefredakteur neues deutschland
• TickTickBoom, Band (Algun, Ben Dana, Boogie Dan, Captain Gips, Flox Schoch, Johnny Mauser, Kai Kani, Kaos Kanji, Kobito, LeijiONE, Marie Curry, Mister Mo, Phurioso, Pyro One, Rabenkind, Refpolk, Spezial-K, Spion Y, Sookee)
• Prof. Klaus Theweleit, Kulturtheoretiker, Autor und Schriftsteller, Freiburg
• Norbert
NEUER BEITRAG01.12.2014, 12:29 Uhr
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arktika

Syrien/Türkei: IS dringt in Kobani ein Ein Bericht zur derzeitigen Situation in Kobanê vom kurdischen Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad findet sich am 30.11.1014 auf scharf-links: Die vierte Front auf Kobanê: Türkei und der IS Hand in Hand.
Der IS intensiviert aktuell seine Angriffe und hat vom Norden her eine neue Front aufgebaut. Unterstützung durch die Türkei wie gehabt. In einer schriftlichen Erklärung des KCK-Exekutivrates heißt es, daß "die Faschisten des Islamischen Staates ihre bislang tödlichsten Schläge in Kobanê erlitten haben und die Angriffe auf die Stadt nur durch die Unterstützung des türkischen Staates am Leben erhalten werden".
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NEUER BEITRAG11.12.2014, 22:29 Uhr
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retmarut

Deutsche Soldaten sollen in den Nordirak geschickt werden Erst deutsche Soldaten an der türkisch-syrischen Grenze (auf türkischem Boden), jetzt sollen welche an der syrisch-irakischen Grenze (auf irakischem Boden) stationiert werden: Die Einkreisung Syriens nimmt weiter zu.

Aktuelle Meldung: Der "ehrliche Makler", die Bundesregierung, will rund hundert bewaffnete Bundeswehrausbilder in den Nordirak schicken, der Bundestag soll dem Einsatz zustimmen.

Vgl. SPON von heute.

Die ISIS, Produkt des vom Ausland forcierten "Regime Change" in Syrien, hat objektiv eine Brechstangenfunktion gehabt, um Luftschläge in Syrien (durchgeführt bereits von USA, Frankreich, GB, Saudi-Arabien, VAE, Israel, in Wartestellung meines Wissens noch Australien, die Kampfjets in die VAE verlegt haben) zu führen und den festgefahrenen syrischen Bürgerkrieg im Sinne der imperialistischen Staaten (und ihrer regionalen Helfershelfer) wieder aufzubrechen und anzuheizen.
NEUER BEITRAG16.01.2015, 00:52 Uhr
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retmarut

Syrien/Türkei: IS dringt in Kobani ein jW vom 16.01.2015 (Ausland, Seite 7)

Zensur verfügt
Veröffentlichte Dokumente beweisen türkische Waffenlieferungen an Al-Qaida. Gericht erlässt Mediensperre

Von Nick Brauns

Nachdem ein Whistleblower Dokumente über mögliche Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an dschihadistische Gruppen in Syrien ins Internet gestellt hat, drohen türkische Behörden mit einer Sperre von Seiten wie Facebook und Twitter. In der Nacht zum Dienstag waren von einem anonymen Twitter-Nutzer, der sich »LazepeM« nennt, Unterlagen veröffentlicht worden. Diese sollen vom Generalstab der türkischen Streitkräfte stammen.

Die Dokumente befassten sich mit der Untersuchung von drei mit Waffen und Ausrüstung beladenen Lastwagen, die die Militärpolizei am 19. Januar 2014 in der südostanatolischen Provinz Adana gestoppt hatte. Damals stellte sich heraus, dass die Lkw vom türkischen Geheimdienst MIT betrieben wurden. Der Gouverneur der Provinz, Hüseyin Avni Coş, untersagte die von einem Staatsanwalt angeordnete Durchsuchung der Fahrzeuge mit der Begründung, diese führen auf direkten Befehl des damaligen Ministerpräsidenten und jetzigen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan.

Bereits zwei Wochen vor diesem Vorfall waren bei der Durchsuchung eines weiteren Lkw, der offiziell unter dem Namen der regierungsnahen »Stiftung für Menschenrechte, Freiheiten und Humanitäre Hilfe« (IHH) auf dem Weg nach Syrien war, Munition, Schutzwesten und verschiedene elektronische Geräte für militärische Ausstattung entdeckt worden. Auch hier stellte sich heraus, dass der Lastwagen im Auftrag des Geheimdienstes fuhr. Ein türkisches Gericht erklärte die Ladung daraufhin zum Staatsgeheimnis.
Aktionsabo

Hintergrund war wohl der Machtkampf zwischen der AKP-Regierung und den Anhängern des Predigers Fethullah Gülen. Es wird vermutet, dass Gülen-Anhänger im Staatsapparat die zum damaligen Zeitpunkt illegalen Waffenlieferungen an syrische Oppositionsgruppen auffliegen ließen, um die Regierung in Bedrängnis zu bringen. Die jetzt im Internet veröffentlichten Unterlagen bestätigten, dass Erdoğan persönlich die Waffentransporte autorisiert habe, heißt es in der zur Gülen-Bewegung gehörenden Zeitung Today’s Zaman. Erdoğan hatte die Durchsuchung der Lkw als »Verrat« bezeichnet und behauptet, diese transportierten lediglich »Hilfsgüter für Turkmenen« in Syrien.

Aus den nun veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass die drei gestoppten Lkw auch schwere Mörser und Granaten transportierten. Diese waren nach Ansicht der zuständigen Militärpolizei für die zu Al-Qaida gehörende Al-Nusra-Front in Syrien bestimmt. Die Waffen seien von einem Flugzeug in Ankara auf die Lastwagen verladen worden, wird in den Protokollen einer der Fahrer zitiert. In der Grenzstadt Reyhanli in der an Syrien grenzenden Provinz Hatay hätten MIT-Agenten den Transport in Empfang genommen. Aus den geleakten Unterlagen geht zudem hervor, wie Justizminister Bekir Bozdağ und ein Unterstaatssekretär dem ermittelnden Oberstaatsanwalt in Adana telefonisch die Untersuchung der Lkw untersagt hatten.

Am Mittwoch erließ ein Gericht in Adana eine Blankomediensperre für alle Print-, Bild-, und Internetmedien bezüglich der als »geheim« deklarierten Dokumente zu den Ermittlungsverfahren. Zuvor hatte bereits ein anderes Gericht in Adana eine Mediensperre über ein Verfahren gegen 13 Militärpolizisten verhängt, die wegen »Verrats von Staatsgeheimnissen« angeklagt sind, weil sie die Waffentransporte gestoppt hatten. Twitter kam der Zensuranweisung am Mittwoch umgehend nach.

Twitter war in der Türkei bereits im März vergangenen Jahres für mehrere Wochen gesperrt worden. Auslöser war damals die Veröffentlichung von abgehörten Telefonaten von Politikern der regierenden AKP im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen. Das Verfassungsgericht hatte die Twitter-Sperrung einige Wochen später wieder aufgehoben. Inzwischen hat die AKP-Mehrheit im Parlament die Gesetzeslage soweit geändert, dass eine Blockade von Internetseiten ohne Richterentscheidung von der Regierung zum »Schutze der Nationalen Sicherheit oder öffentlichen Ordnung« verhängt werden kann. Auch der Geheimdienst wurde mit neuen Vollmachten ausgestattet, so dass Waffenlieferungen an syrische Dschihadistengruppen wohl nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden können.
NEUER BEITRAG26.01.2015, 18:03 Uhr
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retmarut

Syrien/Türkei: IS dringt in Kobani ein Wie diverse Agenturen melden, hat die YPG Ain Al-Arab/Kobane von der IS befreit.
NEUER BEITRAG07.02.2015, 14:31 Uhr
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Toto

Syrien/Türkei: IS dringt in Kobani ein Hallo,

Die YPG Afrin (in der Nähe von Aleppo) hat ein Abkommen mit Islamisten (Levant Front) geschlossen, wonach Gerichte nach dem Recht Gottes (Allah) urteilen sollen. Das Abkommen wurde nach Angaben einer arabischen Zeitung al-akhbar von lokale Führung der YPG bestätigt.

Das Abkommen in diesem Form, das ist nichts anderes als Einführung der Sharia in diesen Teil von syrisch-Kurdistan, ist für viele Beobachter vor Ort eine Überraschung.
• Hier gibt's was extra: mehr Debatten aus den www.secarts.org-Foren
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