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NEUES THEMA15.10.2022, 20:22 Uhr
EDIT: arktika
15.10.2022, 20:41 Uhr
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arktika

Ukraine: "Dummy" für die NATO Noch 'n Ukraine-Thread ... Schon wieder! ... Meines Erachtens ist es sinnvoll, diesen Thread aufzumachen und ihn im Forum 'Imperialismus' aufzumachen, da die Ukraine ja letztlich nur ein Spielball u. ein Spielgrund im Aufmarsch der NATO gegen Rußland ist, eine Testfigur eben. Und auch in diesem "Konflikt" zeigen sich gewisse Widersprüche u. Konflikte der führenden Kriegstreiber untereinander, was das Ganze eher diesem Forum zuordnet und nicht dem "Internationalismus"-Forum.

Hierzu die Schwerpunktseite der jW am 12.10. von Jörg Kronauer:

Westliche Kriegshilfe
Drehscheibe BRD
USA wollen militärische Unterstützung der Ukraine bündeln. Wiesbaden als Zentrum neuer Struktur vorgesehen


Schluss mit Wildwuchs: Die Vereinigten Staaten versuchen, sämtliche Aktivitäten zur militärischen Unterstützung der Ukraine – Waffenlieferungen, Trainingsmaßnahmen – in einer neuen Struktur zu bündeln. Hektische Eile war angesagt, als das transatlantische Bündnis in den ersten Wochen und Monaten des Ukraine-Krieges begann, Kiews Streitkräfte aufzurüsten und auszubilden. Viel wurde improvisiert, und wo die westlichen Staaten eigens Kooperationsformate schufen, um sich bei ihren Maßnahmen halbwegs abzustimmen, da standen diese unverbunden nebeneinander. Das soll sich jetzt nach dem Willen Washingtons ändern – denn der Ukraine-Krieg wird, die Überzeugung hat sich inzwischen durchgesetzt, noch lange, womöglich Jahre, dauern. Er verlangt einen langen Atem, und damit der nicht ausgeht, setzen die USA auf eine durchdachte, straff konzipierte Struktur.

Zentrum dieser Struktur soll ein neues Kommando der US-Streitkräfte in Wiesbaden sein. Das jedenfalls hat General Christopher G. Cavoli, Kommandeur des United States European Command (Eucom) mit Sitz in Stuttgart-Vaihingen, laut einem Bericht der New York Times vom 29. September dem US-Verteidigungsminister Lloyd Austin vorgeschlagen. Eine Entscheidung wird in Kürze erwartet, und laut der Zeitung ist, weil sowohl das Pentagon als auch das Weiße Haus bereits Einverständnis signalisiert haben, mit Zustimmung zu rechnen. Dem Kommando sollen rund 300 Militärs zugeordnet werden. Grob orientieren soll es seine Arbeit daran, wie die Vereinigten Staaten die Unterstützung für die irakischen und die afghanischen Streitkräfte organisierten. Dass das Kommando in Wiesbaden-Erbenheim angesiedelt werden soll, hat einen einfachen Grund: Dort haben die US-Landstreitkräfte für Europa und Afrika ihren Sitz. Das passt für das neue US-Kommando, denn die Ukraine soll auf absehbare Zeit vor allem Waffen und Ausbildung für ihr Heer erhalten.

Nicht zuletzt deshalb ist schon seit Anfang August ein zentrales Element für die Umsetzung der Ukraine-Unterstützung in Wiesbaden-Erbenheim untergebracht: das International Donor Coordination Center. Es geht auf eine Planungszelle zurück, die Berichten zufolge bereits kurz nach Kriegsbeginn geschaffen wurde, von US-Spezialkräften der in Stuttgart-Vaihingen stationierten 10th Special Forces Group, die bis kurz vor dem Krieg ukrainische Einheiten in der Westukraine trainiert hatten. Die Zelle begann die Lieferung von Waffen und allerlei anderem Kriegsgerät zu organisieren – auf geheimen Wegen, um zu verhindern, dass russische Raketen das Material zerstören. Rasch weitete sich die Tätigkeit der Planungszelle aus: Die ukrainischen Truppen meldeten ihren Bedarf, die Zelle in Stuttgart nahm zudem Angebote der westlichen Staaten entgegen, verknüpfte beides, kümmerte sich um die äußerst komplexe Logistik. Mittlerweile beteiligen sich Militärs aus mehr als zwei Dutzend NATO-Staaten daran; die Ukraine ist mit einem Drei-Sterne-General präsent. Seit zwei Monaten ist die Planungszelle, die nun International Donor Coordination Center heißt, in Erbenheim stationiert.

Das geplante neue Kommando, in das das International Donor Coordination Center wohl integriert wird, soll offiziell Aufträge umsetzen, die es von einer zweiten Struktur erhält: von der Ukraine Defense Contact Group. Das ist der lockere Zusammenschluss von ungefähr 40 Staaten, der zum ersten Mal am 26. April auf der US-Militärbasis Ramstein zusammentraf. Die Ukraine Defense Contact Group stimmt die Angebote für die Lieferung von Waffen und weiterem Kriegsgerät auf zwischenstaatlicher Ebene ab. Mittlerweile ist sie außerdem dazu übergegangen, die Produktion von Waffen und vor allem von Munition zu koordinieren: Die ukrainischen Streitkräfte verschießen so gewaltige Mengen an Munition, dass die Bestände der NATO-Staaten dahinschmelzen und die Rüstungsindustrie mit der Produktion kaum nachkommt. Über die Contact Group werden die westlichen Staaten nun an das neue Kommando in Wiesbaden angedockt, also an die Apparate des US-Militärs. Auf diese Weise entstehe »eine formale Sicherheitsstruktur«, die es möglich mache, »Verbündete und Partner« einzubinden, urteilt laut New York Times US-Admiral James G. Stavridis, Exoberbefehlshaber der NATO in Europa.

Das neue Kommando soll außer der Lieferung von Kriegsgerät auch die Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an beschädigten Waffen in der Ukraine koordinieren. In Polen etwa ist eine Einheit von rund 50 Militärs stationiert, die ukrainische Techniker dabei anleitet – gewöhnlich per Videoschaltung. Darüber hinaus soll das neue Wiesbadener Kommando auch die Ausbildung ukrainischer Einheiten steuern. Die Vereinigten Staaten haben laut eigenen Angaben bislang gut 2.000 ukrainische Soldaten trainiert, zumeist in Deutschland. Auch europäische Staaten tun sich längst mit Trainingsprogrammen für ukrainische Militärs hervor; die EU will in Kürze sogar einen eigenen Ausbildungseinsatz starten. Noch unklar ist, in welchem Verhältnis das neue US-Kommando, das von einem US-General geführt werden wird, zu dem voraussichtlich recht bald beginnenden EU-Ausbildungseinsatz steht. Die Frage ist beileibe keine Marginalie; sie entscheidet darüber, ob die EU bei der Unterstützung der ukrainischen Kriegführung gegen Russland eine eigenständige Rolle spielen wird.


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#Ukraine
#USA
#NATO
#BRD
#Deutschland
#Imperialismus
#UkraineKrieg
NEUER BEITRAG15.10.2022, 20:27 Uhr
EDIT: arktika
15.10.2022, 20:39 Uhr
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arktika

Hintergrund: Europa bildet aus

Unabhängig von dem bevorstehenden EU-Ausbildungseinsatz für die Ukraine trainieren diverse europäische Staaten ukrainische Militärs schon seit Monaten. Die Bundeswehr weist Ukrainer etwa in die Handhabung der Panzerhaubitze 2000 und des Flugabwehrpanzers »Gepard« ein – in der Artillerieschule in Idar-Oberstein und auf dem Truppenübungsplatz Putlos. Frankreich nennt offiziell die Ausbildung von 40 Ukrainern an der Haubitze »Caesar«, weist aber inoffiziell darauf hin, dass die französischen Streitkräfte darüber hinaus auch andere Trainingsmaßnahmen speziellerer Art durchführen – allerdings geheim. Die dänische Regierung hat Mitte September angekündigt, ebenfalls ukrainische Soldaten zu trainieren, gab aber genauso wenig Details bekannt. Spekuliert wurde über ein größeres Programm für eine vierstellige Zahl an Ukrainern. Weil die dänische Bevölkerung im Juni per Referendum das jahrzehntelang geltende Opt-out ihres Landes aus der EU-Militärpolitik aufgehoben hat, können die dänischen Maßnahmen in den EU-Ausbildungseinsatz integriert werden.

Spitzenreiter in Europa in Sachen Ausbildung ukrainischer Soldaten ist allerdings kein EU-Staat, sondern Großbritannien. London hatte diesbezüglich bereits vor dem Krieg eine führende Stellung inne und im Rahmen seiner »Operation Orbital« rund 22.000 ukrainische Militärs trainiert. Im Juli hat es mit der »Operation Interflex« ein großes Nachfolgeprogramm gestartet, das rund 10.000 Ukrainer ausbilden soll. Rund 5.000 haben die Maßnahme bereits durchlaufen. Unterstützt werden britische Ausbilder dabei von Militärs aus weiteren NATO- und Bald-NATO-Staaten von Dänemark über Schweden bis Litauen, aber etwa auch vom Commonwealth-Mitglied Neuseeland. Ein Teil der Trainingsmaßnahmen findet in einer Einrichtung in Kent statt, in der britische Truppen in der Vergangenheit bereits auf Einsätze in Nordirland, in Afghanistan und im Irak vorbereitet wurden. Zum Trainingsprogramm gehört unter anderem Häuserkampf.


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NEUER BEITRAG15.10.2022, 20:32 Uhr
EDIT: arktika
15.10.2022, 20:40 Uhr
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arktika

Ukraine: "Dummy" für die NATO Und ganz ohne Ellbogengerangel geht 's ja nicht:

Brüssels Unterstützung für Kiew
Friedensfazilität für Krieg
Eigenständige Rolle: EU will ukrainische Streitkräfte trainieren. Offensive Zielstellung


Die EU wird ukrainische Streitkräfte mit einem eigenen Trainingseinsatz unterstützen und sich damit eine eigenständige Rolle im Ukraine-Krieg zu sichern suchen. Das geht aus Dokumenten hervor, die offenbar der Welt am Sonntag und dem Spiegel zugespielt wurden. Demnach hat sich das Politische und Sicherheitspolitische Komitee (PSK), in dem die Botschafter der EU-Staaten unter dem Vorsitz des Europäischen Auswärtigen Diensts (EAD) tagen, am Freitag auf eine European Union Military Advisory Mission für die Ukraine (EUMAM UA) geeinigt, die am kommenden Montag von den EU-Außenministern offiziell beschlossen werden soll. Zunächst geht es um die Ausbildung von 15.000 ukrainischen Soldaten; es könnten aber auch mehr werden, heißt es. Das Mandat ist den Berichten zufolge auf zwei Jahre angelegt. Selbstverständlich kann es verlängert werden.

Zum Hintergrund von EUMAM UA heißt es demnach in den vom PSK beschlossenen Dokumenten: »Die erfolgreiche Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte an mehreren Fronten ist zwar ermutigend, aber sie bedeutet noch keinen Wendepunkt.« Auch sei »die bestehende internationale Unterstützung (…) nicht ausreichend«; »die Bedürfnisse der Ukraine« überstiegen »ihre aktuellen Fähigkeiten«. EUMAM UA solle nun »signifikant dazu beitragen, die militärischen Fähigkeiten und die Resilienz der ukrainischen Streitkräfte zu verstärken«. Es gelte, Kiew in die Lage zu versetzen, »Kampfoperationen zur Verteidigung der territorialen Integrität und Souveränität eigenständig durchzuführen«. Freilich könnten die neuen Maßnahmen von Russland als »eskalatorischer Schritt« gewertet werden.

Konkret soll EUMAM UA laut den Berichten zwei Kommandos umfassen. Eines wird unter der Bezeichnung Combined Arms Training Command (CAT-C) in Polen angesiedelt. Dort ist die Ausbildung ukrainischer Militärs unter anderem im Sanitätswesen, in der ABC- und der Luftabwehr, in Fragen der Logistik und des Artillerieeinsatzes sowie im Häuserkampf geplant. Ein zweites Kommando (Special Training Command) wird in Deutschland eingerichtet. Dort sollen Trainingsmaßnahmen in speziellen Bereichen durchgeführt werden – genannt werden Minenräumen und Taktikschulungen. Weitere Ausbildungsprogramme sind darüber hinaus in anderen EU-Staaten geplant. Begleitend sollen die zur Verfügung stehenden Mittel erhöht werden. Bislang lässt die mit einem Orwellschen Namen versehene Europäische Friedensfazilität (EFF) Ausgaben für Militär und Krieg im Wert von 5,7 Milliarden Euro bis 2027 zu. Ihr Volumen soll nun auf zehn bis zwölf Milliarden Euro aufgestockt werden.

Zum Kontext der Trainingsmaßnahmen hatten sich Insider bereits Mitte September gegenüber dem Nachrichtenportal Politico geäußert, das sich im Besitz der Axel Springer SE befindet. Politico wies darauf hin, dass etwa Fähigkeiten im Häuserkampf benötigt würden, »um Schlüsselstädte wie Cherson oder Melitopol zurückzuerobern«. Ein westlicher Regierungsvertreter wurde mit der Äußerung zitiert, bei ihren militärischen Offensiven seien die ukrainischen Streitkräfte außerdem darauf angewiesen, russische Abwehrstellungen zu knacken, beispielsweise Minenfelder zu räumen. In den vergangenen Jahren seien die ukrainischen Soldaten von westlichen Ausbildern vor allem für defensive Operationen gegen einen russischen Angriff trainiert worden. Nun müssten sie umlernen, und das benötige eine gewisse Zeit. Es sei, wie wenn »ein Torhüter Stürmer werden« solle: »Von Schmeichel zu Messi – das ist ein weiter Weg.«


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#EU
#Ukraine
#Ukrainekrieg
NEUER BEITRAG24.10.2022, 03:02 Uhr
Nutzer / in
arktika

Ukraine: "Dummy" für die NATO Yankee-Armee in Rumänien "bereit [...], in die Ukraine einzudringen".
Auch die USA lassen jetzt immer mehr die Hosen runter u. zeigen offen den blanken Arsch - wozu noch unnützes Gelaber und die Märchen, die eh niemand glaubt, "dass sich das US-Militär nicht an der militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine beteiligen werde"?

Wie RT deutsch am 22.10. berichtet, soll wohl langsam Schluß mit lustig sein ... :

USA setzen Division in Europa ein, die bereit ist, ukrainisches Territorium zu betreten

Die USA stationieren die Division "Screaming Eagles" auf einem rumänischen Militärflughafen, so der Fernsehsender CBS News. Der Divisionskommandeur erklärte, dass sie im Falle einer Eskalation des Konflikts oder eines Angriffs auf die NATO bereit wäre, in die Ukraine einzudringen.
Medien: USA setzen Division in Europa ein, die bereit ist, ukrainisches Territorium zu betreten


Zum ersten Mal seit 80 Jahren haben die USA die 4.700 Mann starke Division "Screaming Eagles" nach Europa entsandt, um an Übungen teilzunehmen. Dies berichtete der Fernsehsender CBS News. Nach Angaben des Divisionskommandeurs werde die Division bereit sein, im Falle einer Eskalation des Konflikts oder eines Angriffs auf die NATO ukrainisches Gebiet zu betreten.

Der rumänische Generalmajor Iulian Berdila bezog sich in dem Interview mit CBS News auf die entscheidende Schlacht des Zweiten Weltkriegs an der nordfranzösischen Küste und sagte:

"Für mich ist die Anwesenheit US-amerikanischer Truppen hier so bedeutsam, als hätte man Verbündete in der Normandie, bevor der Feind dort ankommt."

Das Weiße Haus hatte wiederholt versichert, dass sich das US-Militär nicht an der militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine beteiligen werde.

Mitte August teilte die US-Mission bei der NATO mit, dass Angehörige der 101. Luftlandedivision der US-Armee nach Europa entsandt würden, um den Schutz der Ostflanke des Bündnisses zu verstärken.

Die 101. Luftlandedivision der US-Armee, die "Screaming Eagles", nahm an den Operationen des Zweiten Weltkriegs im westeuropäischen Einsatzgebiet teil. Sie partizipierte an der Landung in der Normandie und der Operation Market Garden. Im Jahr 1965 wurde eine Brigade der 101. Division im Vietnamkrieg und im Jahr 2003 bei der Invasion des Iraks eingesetzt.

Die Staats- und Regierungschefs der NATO einigten sich auf dem Gipfeltreffen in Madrid am 29. Juni darauf, die Zahl der schnellen Eingreiftruppen des Bündnisses fast zu verachtfachen - auf bis zu 300.000 Mann.

Der Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg, behauptete, dass die Erhöhung im Jahr 2023 erfolgen werde. Er sagte, dass das Bündnis diese Kräfte ausbilden und finanzieren werde, um bestimmte Gebiete im Osten zu verteidigen. Die NATO plane die Stationierung von schwerem Gerät und Waffen an der Grenze zu Russland.


(Ach ja, Rumänien, im 2. Weltkrieg die treuen Verbündeten Nazideutschlands gegen die Sowjetunion, paßt doch ...)

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