DE
       
 
0
unofficial world wide web avantgarde
Diesen Artikel mal ganz analog lesen drucken
Artikel:   versendendruckenkommentieren (1)

Das Ende der Geschichte wurde vertagt. Mit dem wachsenden Elend breiter Bevölkerungsschichten selbst in den Industrieländern, mit jeder ökologischen Hiobsbotschaft, mit jedem neuen Krieg wachsen die Zweifel an der Güte der besten aller möglichen Welten. Die Skepsis gegenüber den Dogmen der neoliberalen Ideologen wächst mit. Viele Menschen suchen nach Alternativen, manche auch ganz links. Marx mag tot sein, das Interesse am Marxismus ist nicht totzukriegen.

Was aber ist Marxismus? Und was sagte Marx? Nur die Wenigsten greifen, wenn sie sich diese Frage beantworten wollen, direkt auf Originalschriften zurück. Das "Kapital", die "Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie" oder selbst "Lohn, Preis und Profit" sind für Leserinnen und Leser ohne Vorkenntnisse schwer verdaubare Kost.

Hier hilft Sekundärliteratur. Das in Deutschland derzeit mit Abstand bestverkaufte Buch für Marx-Einsteiger ist Michael Heinrichs "Kritik der Politischen Ökonomie - Eine Einführung" Damit wären wir beim Problem: Der Titel täuscht. Es handelt sich weniger um eine Einführung in die Marxsche Ökonomiekritik als vielmehr um eine im Geiste der sogenannten "Neuen Marxlektüre" geführte Abrechnung mit der marxistischen Arbeiterbewegung. Und dabei springt Marx gleich mit über die Klinge.


MASCH-Skript über das populäre Buch eines Politologen für Marx-Einsteiger - Von Holger Wendt


Was lernt die junge Studentin, die sich mit Heinrichs Büchern dem Marxschen Werk nähern möchte? Zunächst dies: Generationen von Marxistinnen und Marxisten haben Marx gründlich missverstanden. Schlimmer: Man hat sie hinters Licht geführt. Der Schurke im Stück ist der "Traditionsmarxismus", dessen Grundlagen Friedrich Engels mit seiner Schrift "Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft" gelegt hat. Dass Karl Marx den "Anti-Dühring" en detail kannte, an dessen Erarbeitung beteiligt war, ja sogar ein Kapitel selbst geschrieben hat, ficht Heinrich nicht an: Seit Engels´ inkompetentem Eingreifen wandelt der Marxismus auf Abwegen. Noch übler trieb es Lenin, dem eine "weitere Verflachung" vorgeworfen wird, am schlimmsten aber trieb es die Arbeiterbewegung.

Wer also ist "Traditionsmarxist"? Engels? Kautsky? Bernstein? Luxemburg? Lenin? Hilferding? Bauer? Adler? Gramsci? Brecht? Grossmann? Varga? Sweezy? Lukács? Bloch? Mao? Guevara? Mattik? Kuczynski? Sartre? Poulantzas? Mandel? Abendroth? Haug? Schon eine oberflächliche Lektüre der Werke dieser Autoren macht klar: Den Traditionsmarxismus hat es nie gegeben, Heinrichs zentrale Kategorie ist theoriegeschichtlich völlig unbrauchbar. Sehr brauchbar ist sie hingegen als rhetorischer Kniff: Wer seine Gegner als "Traditionalisten" abqualifiziert, erstrahlt selbst im Lichte des revolutionären Neuerers. Eines reichlich arroganten Neuerers obendrein: "Was Ende des 19. Jahrhunderts in der Sozialdemokratie als ´Marxismus´ dominierte, bestand aus einer Sammlung von ziemlich schematischen Auffassungen: Ein äußerst simpel gestrickter Materialismus, bürgerliches Fortschrittsdenken, ein paar stark vereinfachte Elemente der Hegelschen Philosophie und Versatzstücke Marxscher Begrifflichkeiten wurden zu einfachen Formeln und Welterklärungen kombiniert." Wer so über die Schriften eines August Bebel, eines Karl Kautsky, eines Franz Mehring oder einer Rosa Luxemburg schreibt, hat sich als Theoriehistoriker sein Urteil selbst gesprochen.

Die Polemik gegen den Traditionsmarxismus ist der rote Faden in Heinrichs "Kritik der politischen Ökonomie". Konkrete Theoretiker, konkrete Schriften, konkrete Textstellen werden allerdings kaum benannt. Immer wieder sagt uns Heinrich, was die Traditionsmarxisten denken würden. Niemals sagt er uns, welcher Traditionsmarxist es wann und wo geschrieben hat. Einschlägige Zitate oder Quellenangaben sucht man vergeblich. Ein Manko, das jedem Studenten im Grundstudium angekreidet würde, hier hat es System: Es wird nicht belegt, es wird behauptet. Und so wundert sich der Traditionsmarxist: Bei Heinrich erfährt er, dass er den Wert "substantialistisch" als dingliche Eigenschaft der einzelnen Ware auffasst, dass er den Begriff der Ausbeutung als moralische Kategorie missversteht, dass er die Dialektik "als eine Art Wunderwaffe, mit der man Alles und Jedes erklären konnte" betrachtet, oder dass für seinen Kommunismusbegriff in erster Linie die Frage einer anderen Verteilung zentral ist, sodass ihm "auch schon ein autoritärer Wohlfahrtsstaat, der sogar gewisse marktwirtschaftliche Strukturen beibehält" als Sozialismus oder Kommunismus gilt.

Sicherlich hat die Arbeiterbewegung auch einige äußerst mittelmäßige Theoretiker hervorgebracht - welche politische Bewegung hätte das nicht? Was Heinrich betreibt, ist aber nicht Theoriekritik, sondern Rufmord. Seine Beschreibungen "traditionsmarxistischer" Positionen sind Karikaturen. Er erschafft sich die Pappkameraden selbst, die er alsdann kühn zur Strecke bringt. Die wirklichen Fragestellungen, die wissenschaftlichen und politischen Probleme, die in der wechselhaften Geschichte des Marxismus diskutiert wurden und die zur Ausprägung der verschiedenen Interpretationsrichtungen innerhalb dieses ungeheuer geschichtsmächtigen Theoriegebäudes führten, werden nicht ernst genommen, gelangen oft nicht einmal zur Kenntnis.

Marxismus ideologiefrei

Synonym zum Begriff des Traditionsmarxismus verwendet Heinrich den Begriff des "Weltanschauungsmarxismus". "In der Arbeiterbewegung verbreitet war nicht die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie, sondern dieser ´Weltanschauungsmarxismus´, der vor allem identitätsstiftend wirkte: Er zeigte, wo man als Arbeiter und Sozialist hingehörte, und erklärte alle Probleme auf denkbar einfachste Weise." Wir lernen: Die Arbeiterbewegung hatte eine Weltanschauung, Michael Heinrich hat keine. Offenkundig hat es sich noch nicht bis zu ihm herumgesprochen, dass die Ideologie der Ideologielosigkeit auch eine Ideologie ist. Sie ist die unredlichste aller Ideologien. Der Unterschied zwischen den Vertretern des "Weltanschauungsmarxismus" und ihren ideologiefreien Gegnern besteht keineswegs darin, dass die einen eine Weltanschauung haben und die anderen nicht. Der Unterschied besteht darin, dass die einen die philosophischen Grundlagen ihres Denkens offen legen und so die Möglichkeit erlangen, es kritisch zu reflektieren, während die anderen eine lediglich implizite, daher notwendig unreflektierte und inkonsistente Ideologie transportieren. Heinrich ergeht es nicht besser als allen anderen Anti-Ideologen, hinter seinen Thesen stecken hochgradig ideologische Prämissen. Nur sind es nicht die von Feuerbach, Hegel oder Marx, sondern die eines unverdauten Konglomerats aus Neopositivismus, Lebensphilosophie und Postmoderne.

Michael Heinrichs Verhaftung mit der spätbürgerlichen Philosophie zeigt sich deutlich in der Herangehensweise an theoriegeschichtliche Aspekte der Marxschen Schriften. In Heinrichs "Hauptwerk", "Die Wissenschaft vom Wert", das auch seinem Einführungsbuch zugrunde liegt, interpretiert er Marx vom Standpunkt der Kategorien der Kuhnschen Wissenschaftstheorie. Also unter Zugrundelegung einer Philosophie, die in der Tradition des Neukantianismus steht und zu den Vorläufern der Postmoderne gerechnet wird. Zu den Kernelementen des Denkens von T. S. Kuhn gehört die Behauptung der Unvergleichbarkeit, der "Inkommensurabilität" der verschiedenen historisch einander ablösenden Epochen in der Entwicklung einer Wissenschaft. Wissenschaftsgeschichte wäre demnach nicht Geschichte eines Fortschritts in der Erkenntnis der Welt, sondern ein Nach- und Nebeneinander miteinander prinzipiell unvereinbarer und unvergleichbarer Denkansätze.

Engels und Lenin, Bloch und Lukács hatten Marx´ Werk als Aufhebung der Theorien seiner Vorläufer betrachtet - Aufhebung hier selbstverständlich im Hegelschen Sinne als dreifache Aufhebung, als Negation, Bewahrung und Emporheben auf eine höhere Stufe verstanden. Sie hatten somit neben dem revolutionär Neuen auch ein Element der Kontinuität betont. Heinrich weist dies zurück, sieht nur einen absoluten Bruch in der Wissenschaftsentwicklung. In der Konsequenz fällt das Marxsche Denken aus der europäischen Geistesgeschichte heraus. Es stellt keinen Fortschritt gegenüber der klassischen deutschen Philosophie, dem utopischen Sozialismus und der ökonomischen Klassik dar, es ist ein völlig Anderes. Marx´ Klassenbegriff hätte demnach nichts mit dem Klassenbegriff eines Adam Smith, Marx´ Wertlehre nichts mit der Arbeitswertlehre eines David Ricardo, Marx´ Kapitalismuskritik nichts mit der Kapitalismuskritik eines Robert Owen, Marx´ Dialektik nichts mit der Dialektik eines Georg Willhelm Friedrich Hegel zu tun. Entsprechend einseitig fällt Heinrichs Beschreibung des Gegenstands seiner Bücher aus: Kritik der politischen Ökonomie wird lediglich als Kritik von Marx an seinen Vorläufern verstanden. Der Doppelsinn der Formulierung "Kritik der ...", den Marx mit seiner Anspielung auf die Titel der Kantschen Hauptwerke zum Ausdruck bringt, entgeht Heinrich völlig. Kritik der politischen Ökonomie meint bei Marx eben nicht bloß Kritik an der politischen Ökonomie, sondern zugleich auch Kritik vom Standpunkt der politischen Ökonomie aus.

Weiter unten werden wir die Konsequenzen dieser Sichtweise kennen lernen: Nachdem Heinrich das progressive Erbe der Aufklärung aus dem Marxschen Werk herausinterpretiert hat, implantiert er an dessen Stelle diverse Versatzstücke aus dem Fundus der nachklassischen bürgerlichen Philosophie.

Das Ende der Geschichte

Analog zu seiner Entfernung des Marxschen Denkens aus der Geistesgeschichte entfernt Heinrich den Gegenstand dieses Denkens, den Kapitalismus, aus der Realgeschichte. Er redet zwar viel von Geschichte, von der historischen Besonderheit des Kapitalismus: "Marx ist sich jedoch darüber im Klaren, dass der Kapitalismus eine besondere historische Produktionsweise ist, die sich von anderen Produktionsweisen wie der antiken Sklavenhaltergesellschaft oder dem mittelalterlichen Feudalismus grundlegend unterscheidet." Im Gegensatz zu Marx geht es Heinrich aber nicht um das Besondere eines Allgemeinen, um eine spezifische Epoche der Menschheitsgeschichte, sondern wiederum um ein absolut Anderes, das damit aufhört, Teil einer Geschichte zu sein.

Sehr gut und glaubhaft kann er von diesem Standpunkt aus die Vorstellungen der bürgerlichen Neoklassik kritisieren, die in allen Formen des Wirtschaftens, vom Neandertal über die griechische Antike bis hin zur modernen Industriegesellschaft, ja selbst auf Robinsons Insel immer nur das ewig gleiche Prinzip der individuellen Nutzenmaximierung am Werke sieht. Eine solche Verabsolutierung der Kontinuität führt natürlich nicht zu einem Verständnis historischer Entwicklungsprozesse, sondern zur Vorstellung von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Da Entwicklungsprozesse aber immer nur als Einheit von Kontinuität und Diskontinuität gedacht werden können, gelangt Heinrich mittels seiner Verabsolutierung der Diskontinuität ebenso wenig zu einem Begriff von Geschichte. An dessen Stelle tritt bei ihm lediglich die Anschauung eines unvermittelten Nebeneinanders disparater Zustände. Der Kapitalismus wäre demnach keine Epoche eines welthistorischen Entwicklungsprozesses, sondern ein in sich abgeschlossenes System, über dessen Entstehung, dessen Geschichte und dessen Zukunft die "Kritik der politischen Ökonomie" keinerlei sinnvolle Aussagen treffen kann.

Jedem, der es wagt, die systematischen Zusammenhänge zwischen historischen Epochen begreifen zu wollen, wirft Heinrich vor, "Geschichtsphilosophie" zu betreiben. Dieser Begriff wird in seinen Veröffentlichungen durchgängig als Schimpfwort gebraucht, mit Ausdrücken wie "platter Geschichtsdeterminismus" und "Spekulation" belegt. Geschichtsphilosophie setze "die Möglichkeit einer nicht mehr überbietbaren, also ´absoluten´ historischen Erkenntnis voraus." Wohlgemerkt: Heinrichs Ablehnung der Geschichtsphilosophie zielt nicht nur auf bestimmte spekulative Varianten, sondern auf jeden Versuch, Gesetzmäßigkeiten historischer Prozesse zu erkennen.

Auch Karl Marx hat sich dieses Verbrechens schuldig gemacht: "Dass in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten ein geschichtsphilosophischer Ansatz im skizzierten Sinn vorliegt, scheint mir offensichtlich zu sein", "Geschichtsphilosophisch lässt sich auch das Vorwort von 1859 lesen ...", "Auch nach 1857 finden sich bei Marx eine Reihe ambivalenter Formulierungen und insbesondere in den "deklamatorischen" Teilen seiner Schriften, d. h. den Abschnitten, wo er nicht analysiert, sondern - wie in Vorworten oder dem Abschnitt über die geschichtliche Tendenz der kapitalistischen Akkumulation am Ende des ersten Bandes des Kapital - allgemeine Folgerungen aus seinen Analysen zieht, wird die Grenze zur geschichtsphilosophischen Spekulation zuweilen überschritten." Heinrich behauptet allerdings, der späte Marx habe seine frühere geschichtsphilosophische Schwäche überwunden. Er kann zwar auf Hunderten von Seiten nicht ein einziges Zitat vorweisen, in dem Marx sich von seinem "überwundenen" Standpunkt distanziert hätte - die Liste gegenteiliger Passagen aus allen Marxschen Schaffensperioden ist hingegen schier endlos - Heinrichs Interesse an Quellenbelegen scheint aber ohnehin eher instrumenteller Natur zu sein.

Der postmoderne Kampf gegen die "Geschichtsphilosophie" hat Folgen für die ökonomische Analyse. Alle Aspekte des kapitalistischen Reproduktionsprozesses, denen Marx potenziell systemtranszendierende Momente zuschreibt, werden unter Ideologieverdacht gestellt und aus der Kritik der politischen Ökonomie eliminiert. Die Zentralisation des Kapitals? Marx betont: "Die Zentralisation der Produktionsmittel und die Vergesellschaftung der Arbeit erreichen einen Punkt, wo sie unverträglich werden mit ihrer kapitalistischen Hülle. Sie wird gesprengt." Für Heinrich handelt es sich lediglich um "Tendenzen, die im übrigen keineswegs durchgängig vorherrschen, die sich zuweilen sogar umkehren." Klassenkämpfe? Im "Kapital" redet Marx vom Proletariat als der Klasse "deren geschichtlicher Beruf die Umwälzung der Produktionsweise und die schließliche Abschaffung der Klassen ist." Für Heinrich gab es in der Geschichte "zwar einzelne Situationen, in denen Teile des Proletariats revolutionär agierten, doch waren solche Situationen nicht Ergebnis einer allgemeinen Tendenz der Entwicklung des Proletariats zu einer revolutionären Klasse, sondern Ausdruck der konkreten historischen Umstände (...) Dass Teile des Proletariats revolutionär orientiert waren, blieb deshalb auch stets nur vorübergehende Erscheinung." Die Krisen? Marx betrachtet sie als "eklatierende Widersprüche" die die kapitalistische Produktionsweise "selbst dem groben Blick als bloß historische Übergangsform kennzeichnen". Heinrich leugnet die über den Kapitalismus hinausweisenden Aspekte der Krisen, betont einseitig die von ihnen ausgehende Wiederherstellung der Bedingungen der kapitalistischen Reproduktion: "Gegen die Vorstellung einer Zusammenbruchskrise wird festgehalten, dass Krisen Lösungen, wenn auch gewaltsame, von Widersprüchen sind: Gerade das Zerstörerische der Krisen ist für die kapitalistische Entwicklung ein produktives Moment." Der tendenzielle Fall der Profitrate? Marx nennt ihn das wichtigste Gesetz der Politischen Ökonomie, schreibt: "Das Wichtigste in ihrem [der Ökonomen] Horror vor der fallenden Profitrate ist das Gefühl, dass die kapitalistische Produktionsweise an der Entwicklung der Produktivkräfte eine Schranke findet, die nichts mit der Produktion des Reichtums als solcher zu tun hat; und diese eigentümliche Schranke bezeugt die Beschränktheit und den nur historischen, vorübergehenden Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ..." Für Heinrich ist das Ganze ein bloßer Irrtum: "Daher ist der von Marx angestrebte Nachweis, dass die Profitrate aufgrund der kapitalistischen Entwicklung der Produktivkräfte eine Tendenz zum Fallen haben muss, gar nicht möglich."

Es fehlt hier der Platz für den Nachweis, dass die Marxschen Analysen in all diesen Punkten tragfähiger sind als Heinrichs "Verbesserungen". Worauf es mir ankommt, ist zu zeigen, dass die Heinrichsche Darstellung des Marxschen Denkens diesem in wesentlichen Punkten widerspricht, ja völlig entgegensteht. Folgt man Heinrich, hat der Kapitalismus keine Geschichte. Er ist keine transistorische Gesellschaft, er ist ein in sich selbst kreisendes, vielleicht zuweilen von Krisen heimgesuchtes, vielleicht unschönes, letztlich jedoch stabiles System. Die Kritik der politischen Ökonomie zeigt keinen Weg hinaus. Sozialismus ist demnach eine tolle Idee. Mehr nicht.


Der vollständige Beitrag mit ausführlichen Fußnoten steht zum kostenlosen Download bereit unter www.masch-skripte.de. Gegen eine Schutzgebühr von von 2,00 Euro (in Briefmarken) zu bestellen bei Neue Impulse Versand, Hoffnungstraße 18, 45127 Essen.


 
Creative Commons CC BY-NC-ND 4.0
Inhalt (Text, keine Bilder und Medien) als Creative Commons lizensiert (Namensnennung [Link] - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen), Verbreitung erwünscht. Weitere Infos.
 


 
Kommentare anzeigen: absteigend   aufsteigend
  Kommentar zum Artikel von 127712:
Samstag, 19.01.2008 - 15:36

Sehr schöner Artikel soweit! Grade das Argument, irgendwelche, ja im Prinzip *alle* "Marxisten" hätten "Marx" verfälscht, trifft man immer wieder. Und dieser Anti-Historizismus, der allein von seiner ständigen unreflektierten Wiederkäuerei lebt, ist bei "Marx"-"Kritikern" auch enorm verbreitet. Dagegen ist dieser Text eine gelungene Abwechslung. Ich freu mich schon auf die nächsten Teile.