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2007 scheint das Jahr der Bolivarianischen Alternative für die Völker Unseres Amerika (ALBA) zu werden. Am 10. Januar tritt Nicaraguas künftiger Präsident, der Sandinist Daniel Ortega, sein Amt mit einer Massenkundgebung an, zu der 250.000 Menschen erwartet werden. Nur fünf Tage später folgt der neue Präsident Ecuadors, Rafael Correa. Beide Präsidenten haben ihr Interesse bekundet, ihre Länder der bislang von Venezuela, Cuba und Bolivien gebildeten Gemeinschaft anzuschließen.

Die Amtseinführung Ortegas dürfte die größte Massenkundgebung in dem mittelamerikanischen Land seit dem Ende der Sandinistischen Revolution 1990 werden. Die Großveranstaltung findet auf der Plaza de la Fe, einem weiten Platz am Ufer des Managua-Sees, statt. Wie der scheidende Außenminister Nicaraguas, Norman Caldera, werden mehr Staatschefs an der Amtseinführung Ortegas teilnehmen, als an den vergangenen drei Regierungswechseln. Unter den Gästen, die ihre Teilnahme bereits zugesagt haben, sind Venezuelas Präsident Hugo Chávez, Boliviens Evo Morales und der umstrittene mexikanische Präsident Felipe Calderón. Auch der spanische Thronfolger Felipe de Burbón hat seinen Besuch in Managua angekündigt. Erwartet werden auch alle Präsidenten Mittelamerikas. "Einige wollen sich vom scheidenden Präsidenten Enrique Bolaños verabschieden, einige Ortega begrüßen und einige beides", kommentierte ein Sprecher der noch amtierenden Regierung die große Zahl von TeilnehmerInnen.


Quellen: Aporrea.org, teleSUR - Zusammenfassung: RedGlobe

 
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