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 <title>Imperialismus</title>
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 <updated>1970-01-01T00:00:00+00:00</updated>
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  <name>redaktion@secarts.org (secarts.org Redaktion)</name>
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  <title>Antikommunismus gestern und heute</title>
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  <updated>2022-06-12T17:00:00+00:00</updated>
  <summary>Kommunique der XIII. Konferenz Â»Der Hauptfeind steht im eigenen LandÂ«: &lt;i&gt;Die XIII. Konferenz Â»Der Hauptfeind steht im eigenen&#13;
LandÂ«, Schwerpunktthema '... die Grundtorheit unserer Epoche' (Thomas Mann) - Antikommunismus gestern und heute und wie er zu bekÃ¤mpfen ist&quot; (26. bis 29. Mai 2022, Berlin) verabschiedete das folgende Kommunique:&lt;/i&gt;&#13;
&#13;
GeprÃ¤gt war die Konferenz durch den Krieg in der Ukraine. Die GefÃ¤hrlichkeit des Antikommunismus als Kriegswaffe wird derzeit offensichtlich. Russland ist die Sowjetunion, Russland ist Kommunismus, Putin ist Stalin â all diese verlogenen GerÃ¼chte wurden im Nu zur Staatsdoktrin bis dahin, dass am Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus die Fahne der Befreier, der Sowjetunion, verboten&#13;
wurde, und durch anschlieÃende PolizeiwillkÃ¼r sogar Ã¼berhaupt die rote Fahne nicht mehr gezeigt werden konnte.&#13;
&#13;
Gerade im Hinblick auf diese aktuelle Situation ist es wichtig zu wissen, gegen wen sich der Antikommunismus richtet â eben keineswegs nur gegen Kommunisten. Und es sind nicht </summary>
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  <title>Wenn zwei das Gleiche tun…</title>
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  <updated>2022-02-28T23:00:01+00:00</updated>
  <summary>Zum Krieg in der Ukraine: In seiner Fernsehansprache &quot;an die Nation&quot; am 24. Februar sagte Bundeskanzler Olaf Scholz: &quot;Wir erleben derzeit den Beginn eines Krieges, den wir in Europa seit fast 80 Jahren nicht mehr erlebt haben.&quot; &lt;br&gt;Was f&amp;uuml;r eine erb&amp;auml;rmliche L&amp;uuml;ge. Das Jahr 1999 ist nicht 80, sondern 23 Jahre her. Damals bombardierte die deutsche Luftwaffe Jugoslawien, &amp;uuml;ber schreckliche drei Monate lang, auf Befehl einer Regierung von SPD und Gr&amp;uuml;nen. &lt;br&gt;Die Krokodilstr&amp;auml;nen der Regierung haben nichts mit unseren Schmerzen zu tun. Die Sowjetunion, einst Hoffnung aller Unterdr&amp;uuml;ckten und Geknechteten, Befreier der Menschheit vom Hitlerfaschismus, ist in kapitalistische L&amp;auml;nder zerfallen. Es ist das passiert, was die Imperialisten weltweit, einschlie&amp;szlig;lich unserer Ausbeuter, wollten und wollen: Den Sozialismus ausl&amp;ouml;schen. Sie haben es zum Teil geschafft. Nun f&amp;uuml;hrt eine fr&amp;uuml;here Sowjetrepublik gegen eine andere Krieg. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Und so blei</summary>
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  <title>Artikel 20 (4): Das Recht auf Widerstand</title>
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  <updated>2022-02-20T15:07:34+00:00</updated>
  <summary>Serie Besichtigung der Grundrechte, Teil 5: Der vierte Absatz des Artikel 20 stand nicht von Anfang an im Grundgesetz. Dennoch war das Widerstandsrecht bereits Mitte der 50er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts Gegenstand folgenschwerer Ã¼berlegungen des Bundesverfassungsgerichts. Die Richter meinten, es kÃ¶nne &quot;ein dem Grundgesetz immanentes Widerstandsrecht&quot;1 geben (immanent heiÃt: in etwas enthalten).&#13;
&#13;
Was war da los, war Ã¼ber die Bundesverfassungsrichter mitten in der schwÃ¤rzesten Adenauer-Reaktion der Geist der demokratischen Rebellion gekommen?&#13;
&#13;
Eher nicht. Die Ã¼berlegungen der Karlsruher Verfassungsrichter sind Bestandteil des am 17. August 1956 ausgesprochenen Verbots der KPD. In den weiteren AusfÃ¼hrungen des Gerichts heiÃt es (fÃ¼r den Fall, dass das Widerstandsrecht im Grundgesetz enthalten ist, ohne dass es drinsteht):&#13;
&#13;
&quot;Das Widerstandsrecht kann nur im konservierenden Sinne benutzt werden, d.h. als Notrecht zur Bewahrung oder Wiederherstellung der Rechtsordnung.&#13;
&#13;
Das mit dem Wide</summary>
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  <title>Appell f&amp;uuml;r Presse- und Meinungsfreiheit</title>
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  <updated>2021-05-07T22:00:00+00:00</updated>
  <summary>Von Verlag, Redaktion und Genossenschaft der Tageszeitung junge Welt: In groÃer Sorge um die Pressefreiheit in diesem Land wenden sich Verlag, Redaktion und Genossenschaft der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt an die deutsche und internationale Ãffentlichkeit. Als einzige Tageszeitung in der Bundesrepublik steht die junge Welt unter Dauerbeobachtung durch den Inlandsgeheimdienst. Seit dem Jahr 2004 wird sie regelmÃ¤Ãig im Verfassungsschutzbericht des Bundes im Kapitel &quot;Linksextremismus&quot; aufgefÃ¼hrt und dort als &quot;Gruppierung&quot; eingestuft, die angeblich &quot;verfassungsfeindliche Ziele&quot; verfolgt. Nun handelt es sich bei der jungen Welt nicht um eine politische Organisation, sondern um ein journalistisches Produkt. Wir sehen einen handfesten politischen Skandal darin, dass eine staatliche BehÃ¶rde sich anmaÃt, eine unabhÃ¤ngige Zeitung in dieser Weise an den Pranger zu stellen, weil ihr bestimmte Inhalte nicht gefallen.&#13;
&#13;
In einem offenen Brief an alle Bundestagsfraktionen hatten Redaktion, Verlag und Genossensch</summary>
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  <title>Bill Gates und die weltweite Impfstrategie</title>
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  <updated>2021-02-11T21:00:01+00:00</updated>
  <summary>Vorabdruck aus Kommunistische Arbeiterzeitung - KAZ 374: Vorbemerkung1: Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist Bill Gates ins Zentrum des ver&amp;ouml;ffentlichten Interesses geraten. &quot;Verschw&amp;ouml;rungstheoretiker&quot; behaupteten anfangs sogar, er habe bewusst f&amp;uuml;r die weltweite Verbreitung von Sars-CoV-2 gesorgt, um die ganze Menschheit impfen lassen zu k&amp;ouml;nnen. Manche dieser Theoretiker haben sich zus&amp;auml;tzlich dazu verstiegen, dass er im Auftrag der US-amerikanischen Hightechindustrie allen Geimpften gleichzeitig mit der Impfung elektronische Chips implantieren wolle, um eine weltweite &amp;uuml;berwachung zu erm&amp;ouml;glichen. Diese Phantasien ver&amp;auml;ngstigter Kleinb&amp;uuml;rger sind die Verdrehung der objektiven Bedrohung der Menschheit durch die Macht des Monopolkapitals und dabei gilt derzeit Bill Gates als Personifizierung dieser Macht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bill Gates hat mit Microsoft ein Hightech-Unternehmen geschaffen, das heute zu den Unternehmen mit dem weltweit h&amp;ouml;chsten B&amp;ouml;rsenwert geh&amp;ouml;</summary>
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  <title>Alle gegen alle: Zwischenimperialistische Widersprüche heute</title>
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  <updated>2019-09-14T14:12:37+00:00</updated>
  <summary>Zwischenimperialistische WidersprÃ¼che heute: Alle gegen alle: Zwischenimperialistische WidersprÃ¼che heute. Von JÃ¶rg Kronauer. Thema meines Referats sind die zwischenimperialistischen WidersprÃ¼che, die die internationale Politik heute prÃ¤gen. Ich mÃ¶chte sie der Reihe nach aufzeigen, beginnend mit dem Gegensatz zwischen der deutsch dominierten EU und den Vereinigten Staaten, gefolgt von einem Blick auf die inneren MachtkÃ¤mpfe in der Union. AnschlieÃend soll es um die Auseinandersetzungen zwischen den westlichen MÃ¤chten und Russland bzw. China gehen, in denen der Westen keineswegs eine einheitliche Position vertritt, sondern innerhalb dieser MachtkÃ¤mpfe seine inneren Streitigkeiten fortsetzt.

Eine Vorbemerkung

Die aktuellen KÃ¤mpfe zwischen den groÃen MÃ¤chten finden vor dem Hintergrund tiefgreifender KrÃ¤fteverschiebungen auf globaler Ebene statt. Die Grundlage dieser KrÃ¤fteverschiebungen kann man trockenen Statistiken entnehmen, die die Wirtschaftsleistung einzelner Staaten und ganzer Staateng</summary>
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  <title>Administrative und juristische Schikane</title>
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  <updated>2019-06-22T22:00:01+00:00</updated>
  <summary>Die erbÃ¤rmlichen Tiefpunkte der FlÃ¼chtlingsabwehr: Scharfe Kritik an der deutsch-europÃ¤ischen FlÃ¼chtlingsabwehr haben zum gestrigen WeltflÃ¼chtlingstag der Europarat sowie mehrere groÃe internationale Menschenrechtsorganisationen geÃ¼bt. Es kÃ¶nne nicht angehen, dass Privatpersonen, die Seenotrettung auf dem Mittelmeer betrieben, konstant mit &quot;administrativen und juristischen Verfahren schikaniert&quot; wÃ¼rden, erklÃ¤rt die Menschenrechtsbeauftragte des Europarats. Die NGO Ãrzte ohne Grenzen beklagt &quot;erbÃ¤rmliche neue Tiefpunkte&quot; in der FlÃ¼chtlingsabwehr der EU: Die Union sei in eine Art &quot;Unterbietungswettbewerb&quot; hinsichtlich humanitÃ¤rer Standards eingetreten. Von einem &quot;inakzeptablen Skandal&quot; spricht Amnesty International. Dem Protest schlieÃen sich inzwischen auch Teile der groÃen christlichen Kirchen an. Hat Papst Franziskus schon vor Jahren Stellung gegen die Abwehrpraktiken der EU bezogen, so erklÃ¤rt nun auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland in einem neuen Appell: &quot;Die Krimi</summary>
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  <title>Hände weg von Venezuela - auch die deutschen!</title>
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  <updated>2019-05-20T22:00:01+00:00</updated>
  <summary>Die AktivitÃ¤ten der Konrad-Adenauer-Stiftung in Lateinamerika: &lt;b&gt;Aus aktuellem Anlass soll in diesem Artikel versucht werden, die AktivitÃ¤ten des deutschen Imperialismus in Gestalt der Konrad-Adenauer-Stiftung in Lateinamerika, speziell in Venezuela zu beleuchten. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses ist unklar, ob und wie sich die Lage dort weiter zuspitzt, aber die offene Drohung mit Krieg steht bereits im Raum, um den gewÃ¤hlten PrÃ¤sidenten zu beseitigen und den errungenen Fortschritt der letzten 20 Jahre rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machen.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;big&gt;&lt;b&gt;Parteinahe Stiftungen&lt;/b&gt;&lt;/big&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auf wikipedia liest man folgende &quot;Definition&quot;: &quot;&lt;i&gt;Parteinahe Stiftungen (...) sind den politischen Parteien in Deutschland nahestehende Institutionen zum Zweck der politischen Bildung, die aber aus rechtlichen GrÃ¼nden von den ihnen nahestehenden politischen Parteien getrennt sind. Jede der im Bundestag vertretenen Parteien arbeitet mit einer ihre politischen GrundsÃ¤tze vertretenden Stiftung zusammen.&lt;/i&gt;&quot;1&lt;br&gt;&lt;br&gt;&quot;&lt;i&gt;A</summary>
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  <title>Voll bereit zum Einsatz</title>
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  <updated>2018-12-17T20:00:01+00:00</updated>
  <summary>Bundeswehr doch nicht ganz so unfÃ¤hig, wie sie tut: Als âBedingt abwehrbereitâ betitelte der Spiegel seine Ausgabe vom 10. Oktober 1962, angelehnt an die vier Qualifizierungsstufen der alliierten NATO-StreitkrÃ¤fte: zum Angriff voll geeignet, zum Angriff bedingt geeignet, zur Abwehr voll geeignet und zur Abwehr bedingt geeignet. Unterste Stufe sozusagen. Man unterstellte den damals noch existierenden Truppen des Warschauer Vertrages unter FÃ¼hrung der Sowjetunion PlÃ¤ne zum Angriff auf die NATO. Der Spiegel-Artikel wertete die Resultate des NATO-ManÃ¶vers Fallex 62 aus. Dieses ManÃ¶ver war von der Annahme ausgegangen, der dritte Weltkrieg beginne mit einem sowjetischen GroÃangriff auf Westeuropa. Der Artikel stellt das damalige Konzept eines atomaren Erstschlags (âpreemptive strikeâ) und die entsprechende RÃ¼stungspolitik unter Kriegsminister, pardon Verteidigungsminister, Franz Josef StrauÃ in Frage: Die Bundeswehr sei aufgrund ihrer mangelhaften Ausstattung zur VorwÃ¤rtsverteidigung gegen Truppen des</summary>
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  <title>Hegemonie nach deutscher Art</title>
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  <updated>2018-12-02T13:00:01+00:00</updated>
  <summary>Berlin hat die Krise in Frankreich mitverursacht: Die Bundesregierung trÃ¤gt Mitverantwortung fÃ¼r die aktuelle Krise in Frankreich. Dies geht aus Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft fÃ¼r AuswÃ¤rtige Politik (DGAP) hervor. Demnach hat PrÃ¤sident Emmanuel Macron seine Reformen, die immer wieder fÃ¼r heftige, nun eskalierende Proteste gesorgt haben, nach deutschen Forderungen gestaltet - in der Hoffnung, Berlin werde ihm in der Europapolitik entgegenkommen und es ihm ermÃ¶glichen, die gravierenden Reformnachteile fÃ¼r die BevÃ¶lkerung etwa durch einen Umbau der Eurozone in AnsÃ¤tzen auszugleichen. Paris verlangt seit vielen Jahren eine Art Umverteilung innerhalb des WÃ¤hrungsgebiets, um die wirtschaftlich schwÃ¤cheren EurolÃ¤nder im SÃ¼den zu stabilisieren und den Euro auf Dauer aus der Krise zu fÃ¼hren. Die Bundesrepublik, deren Exportindustrie stark von der industriellen SchwÃ¤che des SÃ¼dens profitiert, verweigert dies. Macron, der hierzulande fÃ¼r seine deutsch inspirierten Reformen gefeiert wird, kann</summary>
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  <title>Kein Grund zum Jubeln!</title>
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  <updated>2018-10-21T15:00:01+00:00</updated>
  <summary>Nach der Landtagswahl in Bayern: Seit langem hat es in Bayern nicht mehr so viele und so groÃe Demonstrationen gegeben, wie im vergangenen Jahr und wÃ¤hrend dieses Wahlkampfes. Die Angriffe auf die bÃ¼rgerliche Demokratie, die rassistische Hetze der CSU, ihre WillkÃ¼rgesetze wie das bayerische sogenannte Integrationsgesetz und das neue Polizeiaufgabengesetz haben Zehntausende auf die StraÃe getrieben. Viele spÃ¼rten mehr, als dass sie es benannten: Faschismus wird wieder zu einer greifbaren Gefahr. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;big&gt;Was hat es genutzt?&lt;/big&gt; &lt;br&gt;&lt;br&gt;Die CSU ist um mehr als 10 Prozentpunkte zu ihrem zweit schlechtesten Ergebnis seit ihrem Bestehen abgestÃ¼rzt und hat die absolute Mehrheit weit verfehlt. Doch ein Grund zum Jubeln sind die Wahlergebnisse trotzdem nicht. Denn die Verluste der CSU gegenÃ¼ber den Landtagswahlen 2013 sind nicht dem linken bzw. demokratischen Lager zu Gute gekommen. So hat die CSU gegenÃ¼ber 2013 mit rund 2,5 Millionen Zweitstimmen zwar 331 Tausend Stimmen verloren, doch</summary>
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  <title>Transatlantische Ambivalenzen</title>
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  <updated>2018-10-02T19:04:43+00:00</updated>
  <summary>Neuvermessung der US-Beziehungen im &quot;Deutschlandjahr&quot;: Die Bundesregierung will das morgen beginnende &quot;Deutschlandjahr&quot; in den USA nutzen, um die transatlantischen Beziehungen &quot;neu zu vermessen&quot;. Dies kÃ¼ndigt das AuswÃ¤rtige Amt an. Im Rahmen der groÃ angelegten PR-MaÃnahme, die am morgigen deutschen Nationalfeiertag mit einer Auftaktveranstaltung in Washington gestartet wird, werden in den kommenden zwÃ¶lf Monaten mehr als 1.000 Veranstaltungen in sÃ¤mtlichen US-Bundesstaaten durchgefÃ¼hrt. Zur &quot;Neuvermessung&quot; der Beziehungen erklÃ¤rt AuÃenminister Heiko Maas, es gehe darum, in FÃ¤llen, in denen die Vereinigten Staaten Deutschlands &quot;rote Linien Ã¼berschreiten&quot;, &quot;ein Gegengewicht&quot; gegen die US-Politik zu bilden. Die deutsche Wirtschaft, die das &quot;Deutschlandjahr&quot; unterstÃ¼tzt, verbindet damit hingegen die Absicht, ihr US-GeschÃ¤ft zu fÃ¶rdern. Exporte und Investitionen in den USA haben zuletzt HÃ¶chstwerte erreicht. Die Bilanz der Trump'schen Politik gilt der deutschen Wirtschaft allerdings als zwiespÃ¤ltig: Bef</summary>
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  <title>Berlins Kampfansage</title>
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  <updated>2018-08-27T20:30:01+00:00</updated>
  <summary>Maas will transatlantisches BÃ¼ndnis &quot;neu vermessen&quot;: AuÃenminister Heiko Maas will das transatlantische BÃ¼ndnis &quot;neu vermessen&quot; und die EU als &quot;Gegengewicht&quot; nutzen, sobald &quot;die USA rote Linien Ã¼berschreiten&quot;. Wie Maas in einem gestern verÃ¶ffentlichten Grundsatzartikel schreibt, mÃ¼sse die EU &quot;zu einer tragenden SÃ¤ule der internationalen Ordnung werden&quot;. Dabei wolle sie auch in Zukunft mit den Vereinigten Staaten kooperieren: &quot;Aber wir lassen nicht zu&quot;, erklÃ¤rt der AuÃenminister mit Blick auf auÃenpolitische AlleingÃ¤nge Washingtons, &quot;dass ihr Ã¼ber unsere KÃ¶pfe hinweg zu unseren Lasten handelt&quot;. In einem ersten Schritt sollten nun &quot;von den USA unabhÃ¤ngige ZahlungskanÃ¤le&quot; eingerichtet werden. Maas' Kampfansage folgt einer sukzessiven Eskalation der Spannungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Das systematische Streben Berlins, mit Hilfe der EU zur Weltmacht auf AugenhÃ¶he mit den USA zu werden, hat US-PrÃ¤sident Donald Trump aufs Korn genommen und der Bundesrepublik zuerst mit StrafzÃ¶l</summary>
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  <title>Zehntausende protestieren...</title>
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  <updated>2018-06-23T18:00:01+00:00</updated>
  <summary>...die CSU beschlieÃt: Das neue &quot;Polizeiaufgabengesetz&quot;: Seit dem 25.Mai 2018 ist das neue Polizeiaufgabengesetz PAG in Kraft â und damit die Polizei mit einer MachtfÃ¼lle ausgestattet, wie es sie seit 1945 nicht mehr gab. Eine von der Polizei vermutete âdrohende Gefahrâ reicht nun aus, um Grundrechte auÃer Kraft zu setzen   bis dahin, dass Menschen ohne Gerichtsprozesse unbefristet weggesperrt werden kÃ¶nnen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Vierzigtausend Menschen hatten am 10. Mai in MÃ¼nchen dagegen demonstriert. In den Wochen davor und den Tagen danach waren bereits Tausende in NÃ¼rnberg, Regensburg, WÃ¼rzburg und in anderen bayerischen StÃ¤dten auf die StraÃe gegangen. Es sind Menschen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen ZusammenhÃ¤ngen, die ihren Protest auf die StraÃen getragen haben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Da demonstrierten neben FDP-lern, GrÃ¼nen, Sozialdemokraten, Kommunisten, Gewerkschaftern auch FuÃballfans oder Journalisten- und RechtsanwaltsverbÃ¤nde. Ãber 80 Organisationen und Parteien haben sich in dem BÃ</summary>
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  <title>Eurokratie</title>
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  <updated>2018-05-29T07:00:01+00:00</updated>
  <summary>Berliner GewÃ¤hrsmann wird Italiens Premier: Nach massiven Beschwerden aus Deutschland hat Italiens PrÃ¤sident Sergio Mattarella einen Euro-Kritiker als Finanzminister seines Landes verhindert und einen Berlin genehmen IWF-Mann als MinisterprÃ¤sidenten installiert. Die demokratisch gewÃ¤hlte Mehrheit aus den FÃ¼nf Sternen und der ultrarechten Lega Nord kommt nicht zum Zuge. Grund fÃ¼r die ZurÃ¼ckweisung ist, dass der Euro-Kritiker Paolo Savona, ein renommierter KarriereÃ¶konom, keine GewÃ¤hr fÃ¼r den Bestand der EU-EinheitswÃ¤hrung geboten hÃ¤tte; vielmehr wÃ¤re unter seiner AmtsfÃ¼hrung wohl mit Widerstand gegen die Berliner AusteritÃ¤tsdiktate zu rechnen gewesen. Dagegen hat sich der nun zum MinisterprÃ¤sidenten ernannte Carlo Cottarelli vor einigen Jahren bereits als &quot;Sparkommissar&quot; der Regierung in Rom bewÃ¤hrt. Savonas Nominierung grÃ¼ndet auf einer wachsenden Euroskepsis in Italien, der sich inzwischen auch andere Ãkonomen anschlieÃen. Ein Alternativkandidat zu Savona fÃ¼r den Posten des Finanzmin</summary>
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  <title>Gut für unser Land?</title>
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  <updated>2018-03-25T16:30:01+00:00</updated>
  <summary>GroÃe Koalition: SPD-FÃ¼hrung hat ihren Entschluss vergessen: Nachdem die sogenannte Jamaika-Koalition an der FDP gescheitert ist, vergaÃ die SPD-FÃ¼hrung ihren Entschluss, in keine Koalition zu gehen. Martin Schulz erklÃ¤rte, die SPD sei sich der Verantwortung bewusst und er sei sicher, âdass wir eine gute LÃ¶sung fÃ¼r unser Land findenâ. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Der mit CDU und CSU ausgehandelte Koalitionsvertrag als Grundlage fÃ¼r die jetzt beschlossene nÃ¤chste GroÃe Koalition soll nun also diese gute LÃ¶sung sein. Wer da vor allem die SPD drÃ¤ngte, âVerantwortungâ zu Ã¼bernehmen, waren die Vertreter der KapitalverbÃ¤nde. Obwohl eine GroÃe Koalition bei vielen Unterneh-mern und Konzernvertretern durchaus nicht auf dem Wunschzettel stand, forderten sie jetzt, das Land brauche mÃ¶glichst schnell eine âstabile Regierungâ.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die vielen Krisenherde auf der Welt, die unberechenbare US-Regierung und vor allem die Lage innerhalb der EU â all das erfordere dringendst eine handlungsfÃ¤hige deutsche Regierung. Die EigentÃ¼m</summary>
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  <title>Strategische Rüstungsautonomie</title>
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  <updated>2018-02-27T20:30:01+00:00</updated>
  <summary>Rheinmetall treibt europÃ¤ischen Alleingang voran: Der deutsche RÃ¼stungskonzern Rheinmetall erhÃ¤lt einen der ersten MillionenzuschÃ¼sse aus dem EU-RÃ¼stungsfonds und wird damit Grundlagen fÃ¼r die EU-weite Standardisierung sogenannter Soldatensysteme erforschen. Dabei handelt es sich um Kampfausstattung fÃ¼r abgesessene Soldaten, die mit modernster Technologie elektronisch in die vernetzte OperationsfÃ¼hrung der Truppe eingebunden werden. Rheinmetall produziert ein solches System unter der Bezeichnung &quot;Infanterist der Zukunft&quot; fÃ¼r die Bundeswehr und hat dafÃ¼r zuletzt einen Auftrag im Wert von 370 Millionen Euro erhalten. Entsprechende Profite winken, sollte es dem deutschen Konzern gelingen, die StreitkrÃ¤fte der EU-Staaten einheitlich mit einem neuen EU-Soldatensystem auszustatten. Weil der EU-RÃ¼stungsfonds auf den Aufbau einer &quot;europÃ¤ischen&quot; RÃ¼stungsindustrie zielt, drohen neue Konflikte mit den Vereinigten Staaten, die aus dem EU-RÃ¼stungsmarkt verdrÃ¤ngt zu werden fÃ¼rchten - wÃ¤hrend gleichzeitig Wa</summary>
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  <title>Perspektive 2025</title>
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  <updated>2018-02-11T00:00:01+00:00</updated>
  <summary>EU soll Nachfolger Jugoslawiens und Albanien aufnehmen: Die EU soll in nur sieben Jahren die noch auÃerhalb der Union verbliebenen Nachfolgestaaten Jugoslawiens sowie Albanien aufnehmen. Das fordert die EU-Kommission in einer aktuellen ErklÃ¤rung. Auch Deutschland dringt explizit darauf, die Beziehungen zu den &quot;Westbalkanstaaten&quot; rasch zu intensivieren. Damit weichen Berlin und BrÃ¼ssel von ihrem bisherigen Kurs ab, der darauf abzielte, den EU-Beitritt der Staaten der Region noch lange hinauszuzÃ¶gern, weil er als kostspielig, aber kaum wirtschaftlichen Nutzen versprechend gilt. Dieser Kurs wird nun allerdings zunehmend als riskant eingeschÃ¤tzt. Ursache ist nicht so sehr der steigende Einfluss Russlands in den Nicht-EU-Staaten SÃ¼dosteuropas, der von Experten als wirtschaftlich begrenzt eingeschÃ¤tzt wird, sondern vor allem der bestÃ¤ndig wachsende Einfluss Chinas. Die zunehmenden AktivitÃ¤ten der Volksrepublik in der Region haben vergangenes Jahr laute Alarmrufe in der Bundesrepublik ausgelÃ¶st: Deutschland kÃ¶nn</summary>
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  <title>Berliner Leuchtturmpolitik</title>
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  <updated>2017-11-30T14:30:01+00:00</updated>
  <summary>Deutschland will mit Rest-EU AuÃenpolitik formulieren: Deutschland soll mit den drei groÃen verbleibenden EU-Staaten Westeuropas eine gemeinsame AuÃenpolitik formulieren und diese auch ohne EU-weiten Konsens durchsetzen. Dies fordert der bisherige Vorsitzende des AuswÃ¤rtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert RÃ¶ttgen. Ein solches Vorgehen sei unumgÃ¤nglich, weil ein auÃenpolitischer Konsens in der Union &quot;in absehbarer Zeit&quot; nicht hergestellt werden kÃ¶nne, zugleich aber ein schnelles und auch entschlossenes Handeln nÃ¶tig sei, um &quot;auf AugenhÃ¶he mit den USA und Russland&quot; zu gelangen. Experten schlagen alternativ die EinfÃ¼hrung von Mehrheitsentscheidungen in der AuÃenpolitik vor; demnach kÃ¶nnten EU-Staaten kÃ¼nftig gegen den Willen ihrer Regierungen etwa in ernste Konflikte mit Drittstaaten gezwungen werden. Hintergrund sind massive Verschiebungen im weltpolitischen GefÃ¼ge, die aktuell zu intensiven Debatten im Berliner Polit-Establishment fÃ¼hren. Der BND warnt vor der Zuspitzung etwa der Konflikte mit Chin</summary>
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  <title>Man schießt deutsch</title>
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  <updated>2017-11-18T06:30:01+00:00</updated>
  <summary>Treue VerbÃ¼ndete: BRD und Saudi-Arabien: Saudi-Arabien erhÃ¤lt beim Aufbau einer eigenstÃ¤ndigen RÃ¼stungsindustrie UnterstÃ¼tzung aus Deutschland. Nachdem der Rheinmetall-Konzern Ã¼ber eine Tochterfirma in SÃ¼dafrika eine Munitionsfabrik nahe Riad errichtet hat, in der Saudi-Arabien nun Artilleriegeschosse und Bomben fÃ¼r seine Luftwaffe produzieren kann, wird ein Rheinmetall-Manager im kommenden Monat den Vorsitz beim neuen RÃ¼stungskonzern SAMI (Saudi Arabian Military Industries) Ã¼bernehmen. Saudi-Arabien, das sich mit Russland den dritten Platz unter den Staaten mit den grÃ¶Ãten MilitÃ¤retats weltweit streitig macht, will perspektivisch die HÃ¤lfte seiner WaffenkÃ¤ufe bei Firmen im eigenen Land tÃ¤tigen. SAMI soll in diesem Kontext zu einer der 25 bedeutendsten Waffenschmieden der Welt aufsteigen - mit engen Kontakten zu US-RÃ¼stungsgiganten, aber auch zur MilitÃ¤rbranche der EU. Das Vorhaben wird zu einem Zeitpunkt gestartet, zu dem Riad einen Ã¤uÃerst aggressiven Kurs einschlÃ¤gt, um Iran im </summary>
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  <title>Drohnenschwärme im Zukunftskrieg</title>
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  <updated>2017-10-25T05:30:01+00:00</updated>
  <summary>Kommando Heer will die Lufthoheit: Das Kommando Heer treibt die Debatte Ã¼ber den Einsatz unbemannter, zum Teil autonom operierender Waffensysteme mit einem neuen Thesenpapier voran. Das Papier, das unlÃ¤ngst ausgewÃ¤hlten Journalisten zur VerfÃ¼gung gestellt wurde, soll den &quot;Auftakt fÃ¼r das zu erstellende 'Operationskonzept fÃ¼r LandstreitkrÃ¤fte'&quot; bilden und nicht zuletzt im Bundestag um Zustimmung zu kostspieligen AufrÃ¼stungsvorhaben werben. Dazu stellt es mÃ¶gliche Szenarien kÃ¼nftiger Landkriege dar, die am Beispiel etwaiger KÃ¤mpfe russischer Truppen gegen NATO-Einheiten im Baltikum beschrieben werden. Eine besondere Rolle spielen darin DrohnenschwÃ¤rme. Experten zufolge sind solche VerbÃ¼nde einer bis zu dreistelligen Zahl unbemannter FlugkÃ¶rper, die eine Spannweite von nur wenigen Dutzend Zentimetern haben und lediglich einige hundert US-Dollar pro StÃ¼ck kosten, nicht nur zu AufklÃ¤rungszwecken, sondern auch fÃ¼r Angriffe aller Art geeignet. Das Thesenpapier aus dem Kommando Heer sie</summary>
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  <title>Imperialer Konsens</title>
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  <updated>2017-10-15T12:30:01+00:00</updated>
  <summary>Noch steht die Regierung nicht - doch es gibt schon Einigkeit: Noch steht die neue Bundesregierung nicht. Zu viele Fragen beantworten die Fraktionen des bÃ¼rgerlichen Lagers von Union bis zu den GrÃ¼nen unterschiedlich. Doch in einem Punkt sind sich alle einig. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Mit der Alternative fÃ¼r Deutschland (AfD) hat ein weiteres Mal seit den 1950er Jahren eine Partei der extremen Rechten den Einzug in den Bundestag geschafft und ist aus dem Stand mit rund 13 Prozent zur drittstÃ¤rksten Fraktion im Parlament geworden. Ungeachtet der Distanzierung sÃ¤mtlicher Bundestagsparteien von der AfD weist die Programmatik der Partei auf wichtigen Themenfeldern, insbesondere in der AuÃen- und MilitÃ¤rpolitik, bemerkenswerte Parallelen zu den politischen Zielen beinahe aller anderen Bundestagsparteien auf. Dazu zÃ¤hlt der Anspruch, nicht nur in der internationalen Politik als âGestaltungsmachtâ (AfD) aufzutreten â also Weltpolitik zu treiben â, sondern auch auf AugenhÃ¶he mit den Vereinigten Staaten zu gelangen.â Die USA sind </summary>
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  <title>Eine faschistische Option</title>
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  <updated>2017-09-27T14:30:01+00:00</updated>
  <summary>Wohin schaut ihr nach der Bundestagswahl?: Der Erfolg der faschistischen AfD ist ein Meilenstein und Ausdruck der Lage. Der als stete Drohung der Herrschenden bereitgehaltene Faschismus blitzt hier auf: Auch wenn diese Partei wieder verschwinden oder mutieren kann, selbst in kÃ¼rzerer Zeit. Sie beweist die alte Erkenntnis: Der Faschismus kommt aus der Mitte dieser Gesellschaft. Ehemalige CDU-Rechte wie Alexander Gauland oder Martin Hohmann aus Hessen mischen sich mit frÃ¼heren FDP-Mitgliedern und schon immer offenen Neonazis.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Aber: Die gefÃ¤hrlichste Partei im Land ist die CSU. Inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der AfD, sitzt sie seit Jahrzehnten in beinahe jeder Bundes- und bayrischen Landesregierung und kann damit ein perfektes DeckmÃ¤nntelchen tragen. In Bayern ist mit dem sogenannten Integrationsgesetz der Â»Halb- und ViertelzuwandererÂ« definiert, die NÃ¼rnberger Rassegesetze, die natÃ¼rlich in der AusfÃ¼hrung unvergleichlich schlimmer waren, sind inhaltlich nicht wirklich anders. In </summary>
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  <title>Welche Wahl wir haben</title>
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  <updated>2017-09-14T12:00:01+00:00</updated>
  <summary>Am 24. September: Keine Stimme den Rechten!: Nehmen wir einmal an, die Wahl geht so aus, wie es uns die verschiedenen Umfrageinstitute derzeit glauben machen wollen: CDU/CSU liegen weit vor der SPD, die AfD mit ihrer rassistischen Hetze schafft nach dem Einzug in 13 Landesparlamente nun auch den in den Bundestag, woran sie vor vier Jahren noch gescheitert ist. Die FDP, bekannt dafÃ¼r, dass sie unter dem Schlagwort der Liberalisierung mÃ¶glichst weitere Hemmnisse fÃ¼r das Kapital, also Arbeiterschutzrechte, beseitigen will, feiert ihr Comeback auf Bundesebene.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorstellen zu kÃ¶nnen, was ein solches Wahlergebnis bedeutet. Triumphierend werden Merkel und Seehofer darauf verweisen, dass ihre Politik der âOrdnungâ und âinneren Sicherheitâ von der Mehrheit der WÃ¤hler gut geheiÃen wird. Was da aber als âOrdnungâ und âinnere Sicherheitâ bezeichnet wird, bedeutet nichts anderes, als immer weiter gehende EinschrÃ¤nkungen der demokratischen Rechte. Zu</summary>
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  <title>Vom deutschen Euro zur deutschen EZB</title>
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  <updated>2017-08-27T06:00:01+00:00</updated>
  <summary>SchÃ¤uble will GÃ¼nstling als Zentralbankchef: Die Bundesregierung versucht mit Bundesbank-Chef Jens Weidmann einen der lautesten Kritiker der bisherigen expansiven Geldpolitik der EuropÃ¤ischen Zentralbank (EZB) an deren Spitze zu hieven. Weidmann hat die monetÃ¤re Linie der EZB, die mit Niedrigzinsen und massiven AnleihekÃ¤ufen die in zahlreichen KrisenlÃ¤ndern desastrÃ¶sen sozioÃ¶konomischen Folgen des deutschen AusteritÃ¤tsdiktats abzufedern sucht, stets erbittert bekÃ¤mpft. Die vehemente Ablehnung seiner mÃ¶glichen EZB-PrÃ¤sidentschaft im krisengebeutelten SÃ¼den der Eurozone hofft Berlin mit personellen Rochaden und einem ersten strukturellen ZugestÃ¤ndnis Ã¼berwinden zu kÃ¶nnen: mit der EinfÃ¼hrung von Eurobonds.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;big&gt;Personalrochaden&lt;/big&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Berlin beansprucht den 2019 vakant werdenden Posten des PrÃ¤sidenten der EuropÃ¤ischen Zentralbank (EZB), um seinen Einfluss auf die Ausrichtung der Geldpolitik in der Eurozone zu maximieren. Bereits im Mai wurde berichtet, Bundeskanzlerin Ang</summary>
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  <title>Rüsten gegen China</title>
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  <updated>2017-08-10T11:00:01+00:00</updated>
  <summary>deutsches Kapital schmiedet Pakt mit Japan: Berlin baut seine militÃ¤risch-rÃ¼stungsindustrielle Zusammenarbeit mit den ostasiatischen Rivalen der Volksrepublik China aus. Vor einigen Tagen haben die Verteidigungsministerien Deutschlands und Japans ein Abkommen unterzeichnet, das die &quot;Zusammenarbeit im Bereich Wehrtechnologie&quot; intensiviert. Schon seit Jahren dringen deutsche Waffenschmieden auf eine stÃ¤rkere Beteiligung an Tokios RÃ¼stungsmarkt, der vor allem aufgrund des Machtkampfs gegen Beijing kontinuierlich expandiert. Zudem weiten die deutschen StreitkrÃ¤fte ihre Kooperation mit der japanischen Armee aus; eine entsprechende Vereinbarung hat zuletzt die FÃ¼hrungsakademie der Bundeswehr in Hamburg getroffen. Auch die Zusammenarbeit mit dem sÃ¼dkoreanischen MilitÃ¤r wird jetzt gestÃ¤rkt; Seoul, einer der bedeutendsten Kunden der deutschen RÃ¼stungsindustrie, hat mittlerweile die sÃ¼dkoreanischen Kriegsschiffe, die am Kampf gegen Piraten am Horn von Afrika teilnehmen, der dortigen EU-Operation unterst</summary>
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  <title>Das Ende einer Ära</title>
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  <updated>2017-06-01T15:00:01+00:00</updated>
  <summary>eigenstÃ¤ndige Machtpolitik gegenÃ¼ber den USA: Mit umfassendem Beifall reagiert das Berliner Polit-Establishment auf die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer eigenstÃ¤ndigen Machtpolitik der EU. &quot;Wir EuropÃ¤er mÃ¼ssen unser Schicksal in die eigene Hand nehmen&quot;, hatte Merkel am Sonntag verlangt. Es gebe eine spÃ¼rbare &quot;VerÃ¤nderung im KrÃ¤fteverhÃ¤ltnis in der Welt&quot;, Ã¤uÃert nun AuÃenminister Sigmar Gabriel und spricht vom &quot;Ausfall der Vereinigten Staaten als wichtige Nation&quot;. Aus der EU kommt Zustimmung. Die USA seien zwar weiterhin ein &quot;wesentlicher Partner, aber nicht mehr der erste VerbÃ¼ndete in jeder Frage&quot;, urteilt der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Europaparlament. Man werde nun die Verschmelzung der StreitkrÃ¤fte in der EU energisch forcieren, kÃ¼ndigt - in voller Ãbereinstimmung mit Berlin - die franzÃ¶sische Verteidigungsministerin an; der Unmut Ã¼ber Trumps Auftritte in Europa Ende vergangener Woche sei dazu &quot;ein willkommener Antrieb&quot;. Das Vorhaben, Ã¼ber ein ge</summary>
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  <title>\&quot;Entscheidende Rolle in der Welt\&quot;</title>
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  <updated>2017-03-29T16:00:01+00:00</updated>
  <summary>EU hat Bekenntnis zur Militarisierung abgegeben: Mit der &quot;ErklÃ¤rung von Rom&quot; hat die EU am Samstag das von Berlin geforderte Bekenntnis zu einer offensiven Weltpolitik inklusive einer verstÃ¤rkten Militarisierung abgegeben. Die Union mÃ¼sse in Zukunft &quot;eine entscheidende Rolle in der Welt&quot; spielen, heiÃt es in dem Dokument, das zudem fordert, offen fÃ¼r die &quot;StÃ¤rkung&quot; der &quot;gemeinsamen Sicherheit und Verteidigung&quot; Position zu beziehen. Parallel verlangen deutsche Regierungsberater energisch, die inzwischen gefÃ¤llten MilitarisierungsbeschlÃ¼sse nun rasch umzusetzen. So kÃ¶nnten Berlin und Paris ein gemeinsames 40-Milliarden-Euro-Programm fÃ¼r neue MaÃnahmen &quot;in den Bereichen EinsÃ¤tze, Beschaffung, FÃ¤higkeiten und TerrorismusbekÃ¤mpfung&quot; verabschieden, heiÃt es in einem Papier der Deutschen Gesellschaft fÃ¼r AuswÃ¤rtige Politik (DGAP). Auch kÃ¶nne die Bundeswehr &quot;eine Art Europa-Division&quot; aufstellen, in die Truppenteile anderer EU-Staaten integriert wÃ¼rden. Am Wochenende hat der ungarische AuÃenministe</summary>
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  <title>Krieg im Weltraum</title>
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  <updated>2017-03-23T07:00:01+00:00</updated>
  <summary>der Orbit als &quot;militÃ¤rischer Operationsraum&quot;: &lt;i&gt;BERLIN/BONN&lt;/i&gt; - Das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) hat eine geheime &quot;strategische Leitlinie&quot; Ã¼ber die militÃ¤rische Nutzung des Weltraums beschlossen. Das berichtet die deutsche Tagespresse. Demnach versteht das BMVg den Orbit als &quot;militÃ¤rischen Operationsraum&quot;, der fÃ¼r die &quot;moderne KriegsfÃ¼hrung&quot; unerlÃ¤sslich sei. Verwiesen wird unter anderem auf die BekÃ¤mpfung von &quot;FlugkÃ¶rpern&quot; sowie auf die Spionage und TruppenfÃ¼hrung via Satellit. Letztere sei eine zentrale &quot;Voraussetzung&quot; fÃ¼r Kriegsoperationen im Ausland, weshalb dem &quot;Schutz von Weltraumsystemen&quot; besondere Bedeutung zukomme, heiÃt es. Entsprechend hat sich das Planungsamt der Bundeswehr schon vor mehreren Jahren geÃ¤uÃert. In einer Studie warnte die Einrichtung davor, &quot;nicht-staatliche Akteure&quot; kÃ¶nnten sich in die Steuerungsnetzwerke eines Satellitensystems &quot;einhacken&quot;, dieses &quot;kapern&quot; und wahlweise fÃ¼r eigene Zwecke einsetzen oder zerstÃ¶ren. Denkbar sei zudem, dass &quot;Kriminelle&quot; o</summary>
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  <title>Vom Partner zum Rivalen</title>
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  <updated>2017-03-14T06:30:01+00:00</updated>
  <summary>Zwischenimperialistische Spannungen nehmen zu: Kein Tag vergeht, an dem die Medien hierzulande nicht Ã¼ber den neuen PrÃ¤sidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, berichten. EmpÃ¶rte oder auch verÃ¤chtliche Kommentare beschÃ¤ftigen sich mit ihm. Um MissverstÃ¤ndnissen vorzubeugen: Es geht nicht darum, diesen Herren zu verteidigen. Einem Politiker, der vorgibt, fÃ¼r die âhart arbeitenden Menschenâ zu sein, als erstes aber gegen Millionen von Arbeitern ohne Papiere vorgeht, gegen Menschen aus anderen LÃ¤ndern hetzt und Mauern hochziehen will, ist mit grÃ¶Ãtem Misstrauen zu begegnen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Wer zudem Gesundheitsleistungen fÃ¼r Millionen wieder streichen will und gleichzeitig eine weitere MilliardenaufrÃ¼stung ankÃ¼ndigt, ist kein Freund der kleinen Leute. Doch solche Politiker haben wir hier ebenfalls, auch in der Regierung. Forderte die CSU im Herbst 2015 nicht auch, notfalls Mauern gegen flÃ¼chtende Menschen hochzuziehen? Werden seitdem nicht GrenzzÃ¤une zuhauf hochgezogen? Gerade hier in Bayern </summary>
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  <title>Auf Augenhöhe</title>
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  <updated>2017-02-21T07:30:01+00:00</updated>
  <summary>BRD sieht sich als ebenbÃ¼rtigen US-Konkurrenten: Vor der MÃ¼nchner Sicherheitskonferenz* fordert der deutsche AuÃenminister ein BÃ¼ndnis &quot;auf AugenhÃ¶he&quot; mit den Vereinigten Staaten. Da &quot;Amerika&quot; nicht &quot;FÃ¼hrungsmacht bleiben kann [!] und will&quot;, solle die EU nun eine gleichberechtigte &quot;Partnerschaft&quot; einfordern, erklÃ¤rt Sigmar Gabriel. Zugleich erklÃ¤rt der Leiter der Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, BrÃ¼ssel mÃ¼sse in Zukunft gegenÃ¼ber Washington &quot;durchaus selbstbewusst auftreten&quot;; es gelte &quot;diejenigen unserer Kerninteressen klar zu kommunizieren, deren Verletzung eine transatlantische GroÃkrise provozieren wÃ¼rde&quot;. WÃ¤hrend im EU-Establishment Warnungen laut werden, die neue US-Administration kÃ¶nne versuchen, unter Ausnutzung des verbreiteten Unmuts Ã¼ber die deutsche Dominanz die Union zu spalten, empfehlen deutsche Experten, sich BrÃ¼che im US-Establishment zunutze zu machen und mit Mitgliedern des US-Kongresses gegen die Regierung Trump zu paktieren. Berlin kann bei der Abwehr </summary>
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  <title>Gefährder unter uns</title>
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  <updated>2017-02-11T14:30:01+00:00</updated>
  <summary>&quot;SiKo&quot; in MÃ¼nchen: MilitÃ¤rs, Kriegsstrategen und Waffendealer: Auf der so genannten MÃ¼nchner Sicherheitskonferenz (SIKO) im Februar 2017 versammeln sich die politischen, wirtschaftlichen und militÃ¤rischen Machteliten, vor allem aus den NATO-Staaten, den Hauptverantwortlichen fÃ¼r das FlÃ¼chtlingselend, fÃ¼r Krieg, Armut und Ã¶kologische Katastrophen. Ihnen geht es â entgegen ihrer Selbstdarstellung â weder um die friedliche LÃ¶sung von Konflikten noch um Sicherheit fÃ¼r die Menschen auf dem Globus, sondern um die Aufrechterhaltung ihrer weltweiten Vorherrschaft und um die Profitinteressen multinationaler Konzerne.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Seit dem erbittert mit allen Mitteln gefÃ¼hrten US-amerikanischen PrÃ¤sidentschaftswahlkampf sind sogenannte Fake News in aller Munde. GefÃ¤lschte Nachrichten, die den Rivalen bloÃstellen sollen. Eine uralte Methode, gerne eingesetzt von allen Geheimdiensten und Armeen dieser Welt. Psychologische KampffÃ¼hrung nennt sich das Ganze dann und wird heutzutage in der Bundeswehr durch die Truppe fÃ¼r Oper</summary>
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  <title>Vormarsch nach Osten</title>
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  <updated>2017-02-05T17:00:01+00:00</updated>
  <summary>Deutsche Truppen auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR stationiert: Die erste stetige Stationierung deutscher Truppen auf dem Territorium der frÃ¼heren Sowjetunion hat begonnen. Nach einem Vorkommando sind am Mittwoch die ersten 70 deutschen Soldaten in Litauen eingetroffen; dort wird die Bundeswehr eine gegen Russland in Stellung gebrachte NATO-Battle Group fÃ¼hren. Diese ist mit ihren demnÃ¤chst knapp 1.200 Soldaten Teil eines weitaus stÃ¤rkeren militÃ¤rischen Dispositivs, das insgesamt vier verstÃ¤rkte NATO-Bataillone sowie eine US-Kampfbrigade in Osteuropa umfasst und jederzeit durch eine US-Division ergÃ¤nzt werden kann, deren einsatzbereite Waffen zum grÃ¶Ãeren Teil in Deutschland lagern. Die litauischen Einheiten, mit denen die Bundeswehr kooperiert, werden in zunehmendem MaÃe mit deutschen Waffen ausgerÃ¼stet. NATO-GenerÃ¤le haben schon letztes Jahr gefordert, man mÃ¼sse die weitere VerstÃ¤rkung der Truppen ins Auge fassen und die NATO-Bataillone im Baltikum auf BrigadestÃ¤rke bringen. Auch sei die westliche MilitÃ¤rp</summary>
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  <title>Die Stunde der Europäer</title>
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  <updated>2017-01-19T06:30:01+00:00</updated>
  <summary>Nie wieder &quot;Kein Krieg!&quot;: Deutschland wird &quot;Zentralmacht&quot;...: Berliner Spitzenpolitiker rufen zum Schulterschluss der EU hinter der europÃ¤ischen &quot;Zentralmacht&quot; Deutschland auf. Anlass sind die jÃ¼ngsten Interview-ÃuÃerungen des designierten US-PrÃ¤sidenten Donald Trump, der &quot;Deals&quot; mit Russland in Aussicht gestellt, den weiteren Zerfall der EU vorausgesagt und auf die dominante Rolle Deutschlands in der Union hingewiesen hat. Es drohe eine neue russisch-amerikanische Weltordnung, behauptet Elmar Brok (CDU), Vorsitzender des AuswÃ¤rtigen Ausschusses im Europaparlament; dagegen mÃ¼sse die EU nun unbedingt &quot;zusammenstehen&quot;. Ãhnlich Ã¤uÃert sich AuÃenminister Frank-Walter Steinmeier. Gleichzeitig ruft der Vorsitzende der MÃ¼nchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, zur AbrÃ¼stung Russlands und der USA sowie zur verstÃ¤rkten Militarisierung der EU auf. Von einer Debatte Ã¼ber die &quot;nukleare Bewaffnung Deutschlands&quot; rÃ¤t Ischinger ab - allerdings nur &quot;im Moment&quot;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;big&gt;&lt;b&gt;Mittel zum Zweck&lt;/b&gt;&lt;/big&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Anla</summary>
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  <title>Starker Staat</title>
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  <updated>2017-01-08T07:00:01+00:00</updated>
  <summary>Umbau des Repressionsapparates folgt langfristigen Planungen: &lt;i&gt;BERLIN - &lt;/i&gt;Die jÃ¼ngste Initiative des Bundesinnenministers zur Zentralisierung und Kompetenzerweiterung des staatlichen Repressionsapparates folgt bereits seit lÃ¤ngerem erhobenen Forderungen aus den Reihen deutscher SicherheitsbehÃ¶rden. So sprach sich etwa der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, schon im August vergangenen Jahres fÃ¼r die Implementierung eines &quot;Nationalen Sicherheitsrates&quot; aus; das Gremium mÃ¼sse die TÃ¤tigkeit von Polizei und Geheimdiensten koordinieren und fÃ¼r eine &quot;reibungslose Information und Kommunikation zwischen den SicherheitsbehÃ¶rden&quot; sorgen. In die engmaschige Vernetzung der Repressionsorgane sei zudem die Justiz einzubinden, erklÃ¤rte Wendt. Bundesinnenminister Thomas de MaiziÃ¨re stÃ¶Ãt nun unter anderem mit der Forderung nach der Zentralisierung sÃ¤mtlicher Inlandsgeheimdienste (&quot;Verfassungsschutz&quot;) auf Bundesebene nach und verlangt eine Ausweitung der Schleierfahndung der Bundespolizei von den G</summary>
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  <title>Das ist der Notstand</title>
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  <updated>2017-01-04T19:30:01+00:00</updated>
  <summary>De MaiziÃ¨re fordert Polizeistaat: Die SPD hat es nicht leicht. Sie kann gar nicht so schnell einknicken, wie sich die Stimmung in diesem Land nach rechts dreht. Nun hat Sigmar Gabriel mit der Â»inneren SicherheitÂ« ein neues Â»ursozialdemokratisches ThemaÂ« entdeckt â doch den Dirigentenstab hat nicht der Vizekanzler in der Hand. Der darf nur mitpfeifen. Seine Idee, ausreisepflichtige sogenannte GefÃ¤hrder anlasslos in Haft zu nehmen, war schon Makulatur, bevor sie aus ihm herausquoll.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Thomas de MaiziÃ¨re (CDU) ist eben einfach hÃ¤rter. Unterschiedslos alle abgelehnten Asylsuchenden sollen nach den Ordnungsphantasien des Innenministers in Lagern interniert werden, fÃ¼r die er den Euphemismus Â»BundesausreisezentrenÂ« ersonnen hat. Die FAZ bleibt in ihrem Leitartikel bodenstÃ¤ndiger, Â»SchutzhaftÂ« nennt sie das. Wie 1935. Doch abschieben lassen ist nicht nur eine MaÃnahme, es ist eine Ideologie: De MaiziÃ¨re sieht eine Â»nationale KraftanstrengungÂ« darin, all jene FlÃ¼chtlinge, die m</summary>
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  <title>Aleppo, Mossul und die Hegemonie</title>
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  <updated>2016-12-24T07:00:01+00:00</updated>
  <summary>deutsche AuÃenpolitiker verschÃ¤rfen Sanktionsdrohungen gegen Moskau: BERLIN/DAMASKUS/BAGDAD - Angesichts eines mÃ¶glichen massiven Einflussverlusts der westlichen MÃ¤chte im Nahen Osten verschÃ¤rfen deutsche AuÃenpolitiker ihre Sanktionsdrohungen gegen Moskau. Mit wirtschaftlichen StrafmaÃnahmen mÃ¼ssten angebliche oder tatsÃ¤chliche Kriegsverbrechen russischer MilitÃ¤rs in Ost-Aleppo geahndet werden, fordert der Vorsitzende des AuswÃ¤rtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert RÃ¶ttgen (CDU). Harte Kritik an der auch in Deutschland tobenden Propagandakampagne zu der brutal gefÃ¼hrten Schlacht um Ost-Aleppo Ã¼bt der renommierte britische Nahostkorrespondent Robert Fisk. Fisk konstatiert, es sei bemerkenswert, dass die Milizen in Ost-Aleppo als &quot;Rebellen&quot; bezeichnet wÃ¼rden; da unter ihnen eine der stÃ¤rksten ein Al Qaida-Ableger sei, werde damit immerhin die Organisation aufgewertet und in Schutz genommen, die fÃ¼r die AnschlÃ¤ge vom 11. September Verantwortung trage. Davon abgesehen werden die zahlreichen zivilen Todesopfer west</summary>
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  <title>Weihnachten in Kabul</title>
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  <updated>2016-12-11T13:00:01+00:00</updated>
  <summary>erster Abschiebeflug ins &quot;sichere Herkunftsland&quot; Afghanistan steht an: &lt;i&gt;KABUL/BERLIN&lt;/i&gt; - Berlin kÃ¼ndigt fÃ¼r Mitte kommender Woche einen ersten Abschiebeflug nach Afghanistan an. Wie berichtet wird, sollen bis zu 50 Afghanen, die kein Asyl in Deutschland bekommen, in das winterliche Kabul verbracht werden. Weitere AbschiebeflÃ¼ge sollen folgen; im Bundesinnenministerium heiÃt es, bis zu 12.500 Afghanen hielten sich ohne Bleiberecht im Land auf und mÃ¼ssten es verlassen. Grundlage sind Abschiebevereinbarungen, die Berlin und die EU Anfang Oktober mit Kabul geschlossen haben und die unter bestimmten UmstÃ¤nden auch die Abschiebung unbegleiteter MinderjÃ¤hriger erlauben. Die MaÃnahmen erfolgen, obwohl die Zahl ziviler Todesopfer in Afghanistan soeben erst einen neuen HÃ¶chststand erreicht hat und die UNO zum wiederholten Male vor furchtbaren VerhÃ¤ltnissen in Afghanistan warnt. Aus dem zustÃ¤ndigen Bundesamt fÃ¼r Migration und FlÃ¼chtlinge (BAMF) berichten Mitarbeiter, sie seien erheblichem Druck ausgesetzt, Afghanen kein Asyl</summary>
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  <title>Sicherheit vor wem? Für wen?</title>
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  <updated>2016-09-23T06:00:01+00:00</updated>
  <summary>Terrorismus als nÃ¼tzlicher Vorwand: neue PlÃ¤ne zum Inlandseinsatz der Bundeswehr: Vor allem seit dem Amoklauf eines MÃ¼nchner Jugendlichen Ende Juli dieses Jahres wird die BevÃ¶lkerung mit aller Macht darauf eingestimmt, dass ein Einsatz der Bundeswehr im Inneren notwendig ist, um sie vor Terror zu beschÃ¼tzen. Doch die Forderung nach einem Einsatz der Bundeswehr im Inneren ist bald so alt, wie diese Republik. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;big&gt;&lt;b&gt;Terrorismus als nÃ¼tzlicher Vorwand &lt;/b&gt;&lt;/big&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Seit den Angriffen auf das World Trade Center am 11. September 2001 wird der âinternationale Terrorismusâ gerne als Beispiel fÃ¼r eine neue Bedrohungslage hergenommen, die den Einsatz des MilitÃ¤rs im Inneren notwendig mache. Seitdem fordern CDU/CSU mit dieser BegrÃ¼ndung eine Ãnderung des Grundgesetzes. Es stÃ¶rt die Herrschaften dabei Ã¼berhaupt nicht, dass sie den Einsatz des MilitÃ¤rs im Inneren schon zu Zeiten gefordert hatten, als diese Gefahren Ã¼berhaupt noch nicht bekannt waren. So haben CDU und CSU bereits in den 60er Jahren den Einsatz der Bundeswehr </summary>
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  <title>Wie man Jihadisten fördert</title>
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  <updated>2016-08-30T05:30:01+00:00</updated>
  <summary>TÃ¼rkei marschiert mit deutschem MilitÃ¤rgerÃ¤t in Syrien ein: &lt;i&gt;BERLIN/ANKARA/DAMASKUS &lt;/i&gt;- Unter Nutzung deutscher &quot;Leopard&quot;-Panzer und begleitet von erklÃ¤rten &quot;Sympathien&quot; der Bundesregierung setzt Deutschlands NATO-VerbÃ¼ndeter TÃ¼rkei seinen Krieg auf syrischem Territorium fort. Bereits der Einmarsch tÃ¼rkischer Truppen am vergangenen Mittwoch ist Berichten zufolge mit deutschen Kampfpanzern erfolgt. Die Bundesregierung drÃ¼ckt ausdrÃ¼cklich ihre Zustimmung zu den tÃ¼rkischen Operationen aus. Diese zielen weniger auf die Ausschaltung des &quot;Islamischen Staats&quot; (IS/Daesh) als vielmehr darauf, mit der Errichtung der schon lange geplanten &quot;Schutzzone&quot; auf syrischem Territorium das Entstehen eines zusammenhÃ¤ngenden Gebietes &quot;Westkurdistan&quot; zu verhindern. Berlin unterstÃ¼tzt Ankara, obwohl die tÃ¼rkische Regierung auch bei ihren aktuellen Operationen in Nordsyrien insbesondere islamistische, teils sogar jihadistische Milizen fÃ¶rdert und ihnen damit zum Aufbau entsprechender Herrschaftssysteme verhilft.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;big&gt;&lt;b&gt;Mi</summary>
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  <title>Kriegsübungen im Pazifik</title>
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  <updated>2016-07-16T16:00:01+00:00</updated>
  <summary>Deutsche Marine trainiert mit - gegen China: &lt;i&gt;BERLIN/BEIJING - &lt;/i&gt;Vor dem Hintergrund der eskalierenden Konflikte im SÃ¼dchinesischen Meer nimmt die deutsche Marine erstmals an einem GroÃmanÃ¶ver im Pazifischen Ozean teil. Minentaucher und weiteres Personal des Seebataillons aus EckernfÃ¶rde bei Kiel sind in diesen Tagen in die KriegsÃ¼bung &quot;RIMPAC 2016&quot; eingebunden, die von der US Navy durchgefÃ¼hrt wird und unterschiedlichste Gewaltoperationen im Pazifik trainiert. Beteiligt sind 25.000 Soldaten aus 26 Staaten, darunter neben den HauptmÃ¤chten der NATO die wichtigsten VerbÃ¼ndeten der Vereinigten Staaten an der PazifikkÃ¼ste Lateinamerikas, im SÃ¼dpazifik und in Ost- und SÃ¼dostasien. China ist in einige TrainingsmaÃnahmen involviert, von anderen allerdings explizit ausgeschlossen; seine kÃ¼nftige Teilnahme an RIMPAC wird in Frage gestellt. Gleichzeitig entwickeln US-MilitÃ¤rs OperationsplÃ¤ne gegen Verteidigungsstellungen, wie sie die Volksrepublik laut Ansicht westlicher Fachleute auf Inseln und </summary>
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  <title>Das deutsche Asylgesetz</title>
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  <updated>2016-04-22T06:00:01+00:00</updated>
  <summary>&quot;Verfolgte genieÃen Asyl&quot; war einmal - eine Geschichte der Ausgrenzung: Ein Willy Brandt wÃ¤re vermutlich niemals Bundeskanzler geworden, wenn er nicht die MÃ¶glichkeit gehabt hÃ¤tte, Asyl in Schweden oder Norwegen zu erhalten. Er wÃ¤re von den Nazischergen in irgendeinem der zahllosen Konzentrationslager der Ermordung ausgeliefert worden. Willy Brand war einer von Hunderttausenden, denen die Aufnahmebereitschaft von Ã¼ber 80 LÃ¤ndern das Ãberleben ermÃ¶glichte.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Als Konsequenz daraus formulierte der Parlamentarische Rat bei der Erarbeitung des Grundgesetzes einen einfachen Satz in den Artikel 16 des Grundgesetzes: âPolitisch Verfolgte genieÃen Asyl.â Die Erkenntnis sollte nicht lange halten. Die EinschrÃ¤nkung des Grundrechts auf Asyl und die damit  inhergehende Entrechtung von GeflÃ¼chteten haben in Deutschland bereits seit den 1970er Jahren eine lange Tradition. Im Folgenden soll ein kurzer Ãberblick Ã¼ber die Entwicklungen und VerÃ¤nderungen des Asylrechts in Deutschland gegeben werden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In den 1970er Jahren</summary>
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  <title>Deutscher \&quot;Neustart\&quot; mit Russland?</title>
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  <updated>2016-03-09T06:30:01+00:00</updated>
  <summary>[ I ] Die westliche Doppelstrategie: BERLIN/MOSKAU - Deutsche AuÃenpolitik-Experten konstatieren einen sich abzeichnenden Stimmungsumschwung in der EU zur Ukrainepolitik und zu den Sanktionen gegen Russland. Der Vertreter einer parteinahen deutschen Stiftung in BrÃ¼ssel berichtet, mit Blick auf die desolate Entwicklung der Ukraine und auf die anhaltenden Oligarchen-Intrigen in Kiew gehe bei EU-Diplomaten &quot;die Geduld mit Kiew ... spÃ¼rbar zu Ende&quot;. Unter Berufung auf interne GesprÃ¤che bestÃ¤tigt der Stiftungsvertreter zudem, Stimmen wÃ¼rden &quot;lauter&quot;, die &quot;wieder in ein konstruktives Fahrwasser&quot; mit Moskau kommen wollten - &quot;nicht nur wirtschaftlich&quot;, sondern auch politisch. Ãhnliches wird vom jÃ¼ngsten AuÃenministertreffen zur Ukraine-Krise im &quot;Normandie-Format&quot; bekannt. Die deutsche Wirtschaft dringt ihrerseits immer stÃ¤rker auf ein Ende der Sanktionen. Man lasse sich in Russland zu viele lukrative GeschÃ¤fte entgehen, heiÃt es; in einer Umfrage Ã¤uÃerten unlÃ¤ngst nur noch zwÃ¶lf Prozent de</summary>
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  <title>Der Schutz des Schengen-Raums</title>
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  <updated>2016-02-28T13:00:01+00:00</updated>
  <summary>Bei der Abschottung Europas gibt es Gewinner und Verlierer: &lt;i&gt;ATHEN/BERLIN.&lt;/i&gt; Bundesinnenminister Thomas de MaiziÃ¨re will den &quot;Schutz fÃ¼r den Schengen-Raum&quot; unter UmstÃ¤nden von der griechisch-tÃ¼rkischen Seegrenze weg &quot;an eine andere Grenze&quot; verlegen. Dies kÃ¼ndigt der Minister in den Auseinandersetzungen mit Ãsterreich um Ort und ModalitÃ¤ten der EU-FlÃ¼chtlingsabwehr an. Nach Lage der Dinge handelt es sich dabei um die griechische Nordgrenze, die in den vergangenen Tagen immer stÃ¤rker abgeriegelt wurde - von Mazedonien. Hintergrund ist ein Beschluss der LÃ¤nder der sogenannten Balkanroute, die unter Ã¶sterreichischer FÃ¼hrung Ã¼bereingekommen sind, nur noch FlÃ¼chtlinge mit gÃ¼ltigen Papieren einreisen zu lassen. Dies fÃ¼hrt mittlerweile zu einem RÃ¼ckstau vor allem afghanischer FlÃ¼chtlinge in Griechenland; gestern ist es zu ersten Unruhen an der griechisch-mazedonischen Grenze gekommen. Athen protestiert gegen die zunehmende Abriegelung, erzielt damit aber keinen Erfolg. Gleichzeitig steht es mit dem Aufbau </summary>
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  <title>Asylrecht statt Vaterlandsverteidigung!</title>
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  <updated>2016-02-21T07:00:01+00:00</updated>
  <summary>Ãber Fluchtursachen und deren Beseitigung: Heftigste WidersprÃ¼che gibt es Ã¼ber die Schutz und Asyl Suchenden, die in unser Land kommen. Viele stehen auf Seiten der FlÃ¼chtlinge, mÃ¶chten helfen und sie beschÃ¼tzen. Dem steht gegenÃ¼ber eine auÃer Rand und Band geratene Regierung: eine Bundeskanzlerin, die reinlassen und anschlieÃend schnellstens selektiv abschieben will. Sie will die EU, dieses Deutsch-Europa, das bei der Erpressung Griechenlands noch so gut geklappt hat, vor der weiteren VerschÃ¤rfung der âFlÃ¼chtlingskriseâ (besser gesagt: der EU-Krise) retten. Dabei wird sie aber von ihrer eigenen Partei bekÃ¤mpft, vom Innen- und vom Finanzminister, und natÃ¼rlich auch von der Schwesterpartei CSU, die ihrerseits total zerstritten ist. Alle wollen sie beweisen, dass sie noch rechter, noch Ã¼bler, noch rassistischer sind als die Kanzlerin â vor allem aber noch deutscher. Gegen Europa, gegen den Rest der Welt â die einen riskieren das oder liebÃ¤ugeln damit, andere haben sich sowieso schon l</summary>
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  <title>In der Zerreißprobe</title>
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  <updated>2016-02-14T07:00:01+00:00</updated>
  <summary>Wirtschaft warnt vor Schengen-RÃ¼ckbau: Deutsche Wirtschaftskreise und AuÃenpolitik-Experten warnen vor einem etwaigen RÃ¼ckbau des Schengen-Systems. Dauerhafte Kontrollen an den Binnengrenzen der EU beeintrÃ¤chtigten die zuvor &quot;ungehinderte grenzÃ¼berschreitende GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit&quot; und wÃ¤ren mit erheblichen Kosten fÃ¼r Industrie und Handel verbunden, warnen die PrÃ¤sidenten dreier groÃer deutscher WirtschaftsverbÃ¤nde. Allein fÃ¼r deutsche Unternehmen kÃ¶nnten durch Wartezeiten an der Grenze, durch die BeeintrÃ¤chtigung der grenzÃ¼berschreitenden Just-in-time-Produktion und durch bÃ¼rokratischen Mehraufwand Belastungen von bis zu zehn Milliarden Euro entstehen, heiÃt es beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Wirtschaftsvertreter schlieÃen auch gravierende EinbrÃ¼che beim Export nicht aus. Sollten sich die zentrifugalen Tendenzen in der EU in einem Schengen-RÃ¼ckbau Ã¤uÃern, stellt die Ratingagentur Standard and Poor's sogar Rating-Herabstufungen in Aussicht. Strategen weisen </summary>
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  <title>Wenn die Bundesregierung Fluchtursachen bekämpft</title>
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  <updated>2016-02-09T18:00:01+00:00</updated>
  <summary>Im Kampf gegen FlÃ¼chtlinge kooperiert die BRD mit Autokratien: Der neueste Schlachtruf der Bundesregierung lautet, Fluchtursachen bekÃ¤mpfen zu wollen, um die Zahl der hier Schutz Suchenden zu reduzieren. Es ist tatsÃ¤chlich ein Schlachtruf, wird doch damit der erneute Kriegseinsatz der Bundeswehr begrÃ¼ndet. Mit Tornados zur AufklÃ¤rung und einer Fregatte im Mittelmeer beteiligt sich die BRD seit Ende letzten Jahres an der Allianz gegen den âIslamischen Staatâ (IS). Gleichzeitig, so versichert uns die Regierung, soll durch Verhandlungen mit allen an dem Konflikt in Syrien beteiligten Staaten ein Ende des BÃ¼rgerkriegs in Syrien erreicht werden. Gegen die syrische Regierung kÃ¤mpfen eben nicht nur verschiedenste oppositionelle KrÃ¤fte im Land bis hin zum IS, sondern auch ein groÃer Teil der verhandelnden Staatsvertreter, die fleiÃig dabei waren, die Fluchtursachen zu schaffen, die jetzt angeblich bekÃ¤mpft werden sollen â einschlieÃlich der Bundesregierung.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;big&gt;&lt;b&gt;Wie Ã¤uÃere Einmischung...&lt;/b&gt;&lt;/big&gt;&lt;br&gt;</summary>
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  <title>Flüchtlinge als Verhandlungsmasse</title>
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  <updated>2016-01-29T06:30:01+00:00</updated>
  <summary>Deutsch-TÃ¼rkische Regierungskonsultationen dienen der Abschottung Europas: &lt;i&gt;BERLIN/ANKARA&lt;/i&gt;- Die fÃ¼r morgen anberaumten ersten Deutsch-TÃ¼rkischen Regierungskonsultationen stehen im Zeichen einer Ausweitung der Kooperation mit Ankara bei der Abwehr von FlÃ¼chtlingen. Wie die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) urteilt, hat die TÃ¼rkei syrische FlÃ¼chtlinge &quot;mehr als einmal politisch instrumentalisiert&quot;: Sie habe sie zu Beginn des Krieges ins Land gelassen, um sich nach dem erhofften Sturz der Regierung Assad in Syrien Einfluss &quot;auf der Ebene der BevÃ¶lkerung&quot; zu sichern; auch habe sie mutmaÃlich FlÃ¼chtlingslager zur UnterstÃ¼tzung aufstÃ¤ndischer syrischer Milizen genutzt. Mit Blick auf den instrumentellen Umgang Ankaras mit Kriegsopfern haben Berlin und BrÃ¼ssel, seit immer mehr FlÃ¼chtlinge von der tÃ¼rkischen KÃ¼ste auf die griechischen Inseln Ã¼bersetzen, begonnen, mit Ankara zu verhandeln, und ein Abkommen zur Abschottung der Land- und Seegrenze geschlossen. Die morgigen Berliner Regierungskonsultationen setzen die Ges</summary>
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  <title>Die sechste Weltmacht</title>
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  <updated>2015-08-23T20:30:01+00:00</updated>
  <summary>Berlin als Schiedsrichter im Machtkampf zwischen den Saudis und dem Iran: &lt;i&gt;RIAD/BERLIN (12.08.2015) -&lt;/i&gt; Das AuswÃ¤rtige Amt setzt seine Vermittlungsoffensive zur Herstellung eines neuen KrÃ¤ftegleichgewichts im Mittleren Osten nach dem Abschluss des Nuklearabkommens mit Iran fort. Zu Wochenbeginn hat AuÃenminister Frank-Walter Steinmeier entsprechende GesprÃ¤che mit seinem saudischen Amtskollegen Adel bin Ahmed al Jubeir gefÃ¼hrt. Saudi-Arabien, das sich gern als Vormacht in der Region sÃ¤he, strebt mit aller Macht danach, Iran zu schwÃ¤chen, und interveniert zu diesem Zweck unter anderem in den Kriegen in Syrien und im Jemen. In Berlin werden seit geraumer Zeit PlÃ¤ne geschmiedet, um den Machtkampf zwischen Riad und Teheran auszutarieren. So schlÃ¤gt etwa die einflussreiche Bertelsmann Stiftung die Einrichtung einer &quot;KSZ Golf&quot; vor, die nach dem Modell der KSZE einen Abgleich widerstreitender Interessen im Mittleren Osten ermÃ¶glichen soll. Die &quot;KSZ Golf&quot; kÃ¶nne allerdings nur unter Anleitung einer Ã¤uÃeren Macht Erfolge erziel</summary>
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  <title>Dritter Anlauf zur Weltmacht?</title>
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  <updated>2015-03-29T09:30:01+00:00</updated>
  <summary>&quot;Ami go home&quot; - oder: Kampf dem deutschen Imperialismus?: Auf der Demonstration in MÃ¼nchen gegen die Sicherheitskonferenz hÃ¶rte man viele antiamerikanische Rufe wie âAmi go homeâ. Die von den USA gefÃ¼hrte NATO sei vorrangig zu bekÃ¤mpfen war eine verbreitete Meinung, wie u. a. auch die Umwidmung der Parole âNie wieder NATO â nie wieder Krieg!â â eine Parole, die gegen den deutschen Faschismus gerichtet ist! â schlieÃen lieÃ. Die Schlussfolgerung, dass Deutschland dem gegenÃ¼ber eine Friedenspolitik vertritt, schien sich im Hotel Bayerischer Hof, dem Tagungsort, zu bestÃ¤tigen. Die SÃ¼ddeutsche Zeitung schrieb von âtransatlantischen BrÃ¼chenâ, weil Angela Merkel die von den USA befÃ¼rworteten Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnte. Der SZ-Journalist kratzt aber nur an der OberflÃ¤che: Denn trotz aller Dissonanzen ist man sich einig, dass es gegen Russland gehen muss, dass es langfristig als Konkurrent ausgeschaltet und zerlegt werden soll. WÃ¤hrend jedoch Merkel vorlÃ¤ufig mit der neuen russis</summary>
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