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    LESUNG: Herta und Karl Dürrbeck
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    Lesung mit Peter Dürrbeck: "Karl und Herta Dürrbeck - Aus dem Leben einer hannoverschen Arbeiterfamilie". Ein biographischer Bericht dieser kommunistischen und antifaschistischen Familie ist soeben in Hannover im SchöneworthVerlag erschienen. Im Mittelpunkt steht eine Familie, die im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, in der Zeit des Faschismus und unter der Adenauer-Justiz verfolgt worden ist. Herta Dürrbeck, die in den 1950er Jahren Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages war, saß von 1934 bis 1936 im Gerichtsgefängnis Hannover wegen ihres Widerstandes gegen die Nazis. 20 Jahre nach ihrer Haftentlassung musste sie im gleichen Gefängnis erneut antreten, weil sie als Abgeordnete mit ihren KPD-Landtagskollegen einen Artikel unterzeichnet hatte, der Jugendliche aufrief, trotz Polizeischikanen nach Berlin zum Deutschlandtreffen zu fahren. Das brachte ihr 3 Monate Haft wegen Unterstützung der illegalisierten FDJ ein. Im Jahre 1963 wurde sie erneut von der Adenauer-Justiz verurteilt. Man unterstellte ihr und drei weiteren Frauen, nach Verbot der KPD 1956 bis zur Auflösung des Demokratischen Frauenbundes in der Bundesrepublik 1957, die Arbeit der illegalen KPD fortgesetzt zu haben. Verurteilt zu einem Jahr Gefängnis musste sie nun im Frauengefängnis Vechta bzw. im Gefängnislazarett Lingen/Ems die verhängte "Strafe" absitzen.

    [ Datum: 02.03.2011 | von: secarts | © by: Peter Dürrbeck | Länge: 75:17 | Bitrate: 96 kbit/s | Größe: 54.21 MB ]
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