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ArbeiterInnen und Angestellte, Arbeitslose, junge MigrantInnen, RentnerInnen!

Am 1. Mai ehren die ArbeiterInnen der ganzen Welt die Toten ihrer Klasse, die heldenhaften K√§mpfe und Errungenschaften der Arbeiterbewegung in ihrem Kampf gegen das Kapital. Der 1. Mai ist ein Symbol des Kampfes f√ľr die Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. An diesem Tag bekundet die weltweite Arbeiterklasse ihren Entschluss, ihren Kampf bis zum Sieg fortzuf√ľhren.

Das ausbeuterische und repressive kapitalistische System versucht die Krise zu seinem Vorteil zu √ľberwinden. Das System b√ľrdet alle Lasten der Arbeiterklasse, den armen Volksschichten auf, es zerst√∂rt dabei die Produktivkr√§fte und vor allem die wichtigste Produktivkraft von allen: den Menschen selbst! Entlassungen, Betriebsschlie√üungen und Massenarmut sind ein weiterer Beweis daf√ľr, dass es aus der Krise innerhalb des Kapitalismus keinen Ausweg gibt, der im Interesse der Volksmassen liegen w√ľrde. Wir sagen: Unterwerfen wir uns dieser Barbarei nicht!

Mit unserem entschlossenen Widerstand ehren wir den diesjährigen 1. Mai!

Auch in Deutschland, dem sogenannten ¬ĄMotor Europas¬ď, fallen die Reall√∂hne der arbeitenden Menschen j√§hrlich immer tiefer, w√§hrend die Profite der Unternehmen st√§ndig anwachsen. Das Kapital will billige Arbeitskr√§fte mit ¬Ąflexiblen¬ď Arbeitszeiten haben. Deswegen f√ľhren die Unternehmen immer mehr Teilzeitarbeit und Leiharbeit ein, der Druck auf die arbeitenden Menschen steigt, Entlassungsdrohungen werden versch√§rft, das Renteneintrittsalter und die Konsumsteuern werden angehoben. Als Folge dieser Politik leben 15% der Bev√∂lkerung an der Armutsgrenze oder darunter, 7,5 Millionen Menschen arbeiten in Minijobs mit 400 ¬Ä im Monat oder weniger und ohne Sozialversicherung. Gleichzeitig haben die Banken ihre Profite seit 2000 um 39% erh√∂ht und die schwindelerregende H√∂he von 4,88 Billionen ¬Ä erreicht! Allein im Jahr 2010 hat die herrschende Politik die oberen 1% der Bev√∂lkerung Deutschlands um ganze 220 Milliarden ¬Ä reicher gemacht! All das findet auch im Land Berlin statt, wo bis vor wenigen Monaten die SPD mit der Partei ¬ĄDie Linke¬ď gemeinsam regierten und die Interessen des Kapitals vertraten. Die Einheit der sogenannten ¬Ąlinken Kr√§fte¬ď, wie sie auch bei den Wahlen in Frankreich zu beobachten ist, erweist sich immer wieder als Instrument des Kapitals zur Unterordnung der arbeitenden Menschen in die Strategie der Sozialdemokratie, um eine Radikalisierung der Massen zu verhindern und konservative Haltungen zu f√∂rdern. Eine wichtige Mitverantwortung an diesem Zustand tragen auch die F√ľhrungen von DGB, IG Metall und ver.di sowie der internationale Gewerkschaftsverband ITUC, als Verteidiger der Europ√§ischen Union und Verfechter der Klassenzusammenarbeit mit dem Kapital.

Verstärken wir unsere Solidarität mit dem heldenhaften Kampf der streikenden Stahlarbeiter in Griechenland!

Die Arbeiter des ¬ĄGriechischen Stahlwerks¬ď in Aspropyrgos sind jetzt bereits seit √ľber sechs Monaten ununterbrochen im Streik! Mithilfe der klassenk√§mpferischen Gewerkschaftsfront PAME, der Unterst√ľtzung der konsequenten Teile der Arbeiterbewegung in Griechenland und einer kraftvollen Welle der internationalen Solidarit√§t wiesen sie das Diktat der Unternehmensf√ľhrung zur√ľck. Sie weigerten sich, die Kurzarbeit, L√∂hne von 500 ¬Ä, den Terror des Arbeitgebers und die Entlassungen zu akzeptieren. Sie zeigen uns den Weg, den wir alle beschreiten m√ľssen! Die beste Solidarit√§t mit den streikenden Stahlarbeitern in Griechenland besteht darin, dass wir ihrem Beispiel folgen.

Wir sind griechische Migranten und Migrantinnen in Deutschland. Wir haben gemeinsam mit den deutschen ArbeiterInnen und den MigrantInnen aus anderen Ländern den Reichtum geschaffen, den sich das Kapital unter den Nagel reißt. Unser gemeinsamer Klassenkampf und der entschiedener Kampf gegen den Rassismus setzt Zeichen: unser Kampf richtet sich gegen den wirklichen Gegner, gegen das Kapital und sein ausbeuterisches System.

Der Grundwiderspruch zwischen Arbeit und Kapital tritt immer klarer zutage. Auf der einen Seite vergesellschaftet sich die Arbeit immer mehr, es wird ein unermesslicher Reichtum produziert, die Technik entwickelt sich mit Riesenschritten. Auf der anderen Seite wird dieser Reichtum durch ein Handvoll Kapitalisten angeeignet, die die √ľberwiegende Mehrheit des Volkes zum Leben in Armut und Elend verdammen.

Der kapitalistische Entwicklungsweg produziert nur Leid und Not, Krisen und Kriege f√ľr die Arbeiterklasse, f√ľr die V√∂lker aller L√§nder. Die Kapitalisten verteidigen ein verfaultes und √ľberholtes System, das sich weder korrigieren noch vermenschlichen l√§sst. Sie f√ľrchten nichts so sehr wie den Verlust ihrer Macht und ihrer Profite. Sie f√ľrchten nichts so sehr wie die Macht der Arbeiterklasse.

Die M√∂glichkeit, besser zu Leben ist realistisch! Realistisch ist nicht die R√ľckkehr zu den Zust√§nden vergangener Jahrzehnte, die sie uns aufzwingen wollen. Wir produzieren den gesamten Reichtum und er geh√∂rt uns. Wir k√∂nnen ohne Armut, ohne Krisen und Kriege leben, die der Kapitalismus unweigerlich immer wieder hervorbringt. Der Kapitalismus wird gef√§hrlicher als je zuvor f√ľr die Arbeiterklasse und f√ľr die V√∂lker der ganzen Welt.

Der Sozialismus ist die einzige Antwort auf die kapitalistische Barbarei.

Er ist der einzige Weg zu einem besseren Leben f√ľr die arbeitenden Menschen, f√ľr das Volk. Das ist der Weg zur sozialen Befreiung, zur Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, der Weg zum Sozialismus-Kommunismus.