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Von FDJ

Freie Deutsche Jugend
Zentralrat


Resolution



Anlässlich des 60. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz erklären wir:

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© by www.fdj.de Großbildansicht 060831_antisemitismus.jpg (31.2 KB)
Die Gründung des Staates Israels 1948 war die direkte Folge des systematischen deutschen Massenmordes an Millionen von Juden. Es war die Konsequenz von Auschwitz. Mit der Gründung Israels schufen sich die Überlebenden der Shoa einen Zufluchtsort vor Antisemitismus und Mord – um nie wieder wehrlos zu sein. Die Sowjetunion drückte die Gründung Israels so aus: "Der Umstand, dass kein abendländisches Land in der Lage gewesen ist, die Grundrechte des jüdischen Volkes zu verteidigen und es gegen die von den faschistischen Henkern ausgelöste Gewalttätigkeit zu beschützen, erklärt den Wunsch der Juden, einen eigenen Staat zu gründen. Es wäre ungerecht, diese Tatsache nicht zu berücksichtigen und dem jüdischen Volk das Recht zu verweigern, seine Wünsche zu verwirklichen, besonders in Anbetracht all dessen, was es während des 2. Weltkrieges erleiden musste." (A. Gromyko, als Vertreter der UdSSR vor den Vereinten Nationen, 1948)
Nach dem Zweiten Weltkrieg ist es den demokratischen Kräften in Westdeutschland (im Gegensatz zur sowjetischen Zone und späteren DDR) nicht gelungen die Einhaltung des Potsdamer Abkommens der Alliierten von 1945 durchzusetzen und die Gründung der BRD zu verhindern, dies hätte die Restaurierung des deutschen Imperialismus unterbunden.

So wurde der deutsche Antisemitismus von der BRD nicht bekämpft, sondern im Gegenteil: Unter der Staatslosung „Freiheit und Demokratie“ sind Hitlers Nazi-Funktionäre und Judenmörder in leitenden Positionen eingesetzt worden, zum Aufbau ihrer Armee, Justiz, Polizei oder auch ihrer Geheimdienste. So blieb der Antisemitismus bis zur Gegenwart im deutschen Volk latent verankert und findet spätestens seit dem größer gewordenen Deutschland offene Erscheinungsformen. Nicht nur bei einzelnen Politikern, wie Möllemann oder Hohmann, sondern dies geht durch alle Schichten des Volkes bis tief in die deutsche Linke hinein. Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen sind inzwischen Alltag in Deutschland. Jüdische Friedhöfe werden geschändet, Synagogen brennen wieder!

[file-ebooks#8.pdf]Die Berliner Regierung beschloss, 60 Jahre nach Auschwitz, Zuzugsbegrenzungen jüdischer Menschen aus Osteuropa und Russland. Sie mischt sich heute offen in die innere Angelegenheiten des Staates Israels ein, welches die Souveränität Israels untergräbt. Geschah dies früher auf verbaler Ebene, so werden heute im deutschen Außenministerium Planungen für eine Neustrukturierung der Region im Nahen Osten entworfen. Die Bundesrepublik gehört zu den größten Finanziers von Organisationen, die die Vernichtung Israels und den Judenmord organisieren. Gleichzeitig scheut sie sich nicht davor in Erwägung zu ziehen, deutsche Soldaten in Israel zu stationieren.

Deutschland hat kein Recht, sich in die inneren Angelegenheiten Israels einzumischen. Es ist die Aufgabe und die Pflicht der demokratischen Kräfte der Berliner Republik das Existenzrecht Israels kompromisslos zu verteidigen.

Die FDJ macht es sich zur Pflicht, als antifaschistisch-demokratische Jugendorganisation, in dieser Berliner Republik jederzeit gegen verbale und physische antisemitische Angriffe offen aufzutreten. Unser Kampf gegen den Antisemitismus muss zugleich auch den Kampf gegen den deutschen Imperialismus beinhalten. Nur so sind wir solidarisch mit dem israelischen Volk.

18. September 2005

 
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  Kommentar zum Artikel von 127778:
Dienstag, 03.10.2006 - 14:43

Sag doch gleich, dass man Opfer des Faschismus wie Spätaussiedler behandeln sollte...

"Zuzugsbegrenzungen jüdischer Menschen aus Osteuropa und Russland."

Trotzdem werfe ich dem Autor gezielte Falschinformation vor, weil man nicht erkennen kann, ob es explizit um Juden geht oder um Zuwanderer allgemein. Bei dieser Formulierung denkt man es gäbe ein Gesetz oder Paragraph, welches sich wirklich nur auf Juden beziehen würde...


  Kommentar zum Artikel von secarts:
Sonntag, 01.10.2006 - 16:21

"Ich habees kurz überflogen (schon vor nen paar Tagen), jedoch steht da nichts von Juden. Mit anderen Worten macht es keinen Unterschied, ob es sich um einen russischen Einwanderer oder einen russischen Einwanderer jüdischen Glaubens handelt."
Willst du es nicht verstehen oder kannst du es nicht?!
Der Unterschied besteht nicht zwischen russischen nicht-jüdischen Einwanderern und russischen jüdischen Einwanderern, sondern zwischen "Spätaussiedlern" (die nicht als Russen, sondern als Deutsche gelten) und russischen jüdischen Einwanderern!
Oder, anders ausgedrückt: die Nachkommen der Opfer des deutschen Faschismus werde ungleich anders und schlechter behandelt als angebliche Nachfahren von vor 300 Jahren ausgewanderten Schwaben. Genau darum geht's! Und ein drittes Mal erkläre ich es nicht!

"Mit anderen Worten: Es steht in dem Artikel etwas, was nicht stimmt... ....und das ist keine Kleinigkeit?"
Mit ganz anderen Worten: du hast etwas nicht kapiert und bist nicht Willens oder in der Lage, deinen Irrtum einzusehen. Das ist keine Kleinigkeit.

"Super, weil die Sache aus dem Geschichtsbuchhabe, unterstellst du mir gleich sowas....."
Nee, Fellanxs. Es geht darum, dass du ungefiltert glaubst, was dir andere erzählen. Und frech wirst, wenn du eine vom Mainstream abweichende Meinung zu hören bekommst. Nur Schulwissen zu haben ist, wie gesagt, keine Schande. Das geht mithin den meisten Menschen so. Aber die Naivität, jedes Wort vom Lehrer als der Weisheit letzter Schluß zu glauben, ist eine Form von Lernunfähigkeit, die mir ganz persönlich sehr unsympathisch ist. Das offenbart sich nicht nur in deiner arroganten Haltung hier in dieser Debatte, sondern auch in der Frage sozialistische Länder, etc.
Wenn man keine Neugier hat, unbekannte Argumente zu untersuchen und keine Bereitschaft zeigt, von Schubladendenken abzurücken, ist das schlicht Ignoranz.


  Kommentar zum Artikel von 127778:
Sonntag, 01.10.2006 - 15:55

@Secarts

"Das bedeutet in der Praxis: eine Russe jüdischen Glaubens muss Einkommen in einer gewissen Höhe, Sprachqualifikation, einen Job, "Integrationswilligkeit" etc. nachweisen, wenn er nach Deutschland will. "

Ich habees kurz überflogen (schon vor nen paar Tagen), jedoch steht da nichts von Juden. Mit anderen Worten macht es keinen Unterschied, ob es sich um einen russischen Einwanderer oder einen russischen Einwanderer jüdischen Glaubens handelt.
Mit anderen Worten: Es steht in dem Artikel etwas, was nicht stimmt... ....und das ist keine Kleinigkeit?

Oder hab ich mich verlesen? Oder etwas überlesen? Kannst du bitte genauer sagen an welcher Stelle es steht?

"Also sorry, da haben wir wohl einen ganz unterschiedlichen "Mainstream"-Begriff: wer ohne zu hinterfragen seinen Lehrern alles abnimmt, gehört für mich eben zum Mainstream. Wer sein Köpfchen gebraucht und auch mal Mehrheitsmeinungen hinterfragt, eben nicht.
"Ich bin anders" zu schreien reicht nicht. Use your brain ist die Parole!
"


Super, weil die Sache aus dem Geschichtsbuchhabe, unterstellst du mir gleich sowas.....

""Ich kritisiere die Darstellung, dass Deutschland die arabischen Länder aufrüstet um so indirekt Israel zu vernichten. Die U-Boot-Sache war der Gegenbeleg, es geht meiner Meinung nach nur um das Geld aus den Waffengeschäften..... "

Selbst, wenn es so wäre: ..."


Ich bin erstaunt, ausnahmsweise wird der kapitalistische Gedanke nicht zum ausschlaggebenden Motiv...

"Na, nun wird's aber lustig: du schreibst von "linkem Rassismus", gibst, wenn Widerspruch kommt, selbst zu: "ich habe übertrieben" - und maulst dann, man interpretiere "herbeigezerrte Aussagen" in deine Sätze...
Fellanx: Das das Potsdamer Abkommen gar kein "Abkommen" gewesen sei, lernt man vielleicht heute in der Schule. Präzises Formulieren ist dafür anscheinend vom Lehrplan gestrichen worden.
"


Tut mir leid, dass dir die Bedeutung von "auf die Spitze treiben" nicht so geläufig ist....

"Wenn es dir nicht genügt, "neutrale" Originalquellen unter die Nase gehalten zu bekommen, für die sich andere Leute Mühe geben, dir das googeln zu ersparen, weiß ich auch nicht mehr weiter."

Wie gesagt, von den diskriminierten jüdischen Russen, welche nicht die gleichen Einschränkungen wie nicht-jüdische Russen haben, habe ich nichts gelesen.

@Stephan

"Die U-Boot-Lieferung an Israel ist kein Beleg, daß die BRD die Gegenseite nicht aufrüstet. "

Das habe ich weder behauptet noch gedacht....


  Kommentar zum Artikel von Stephan:
Donnerstag, 28.09.2006 - 17:39

@ Fellanx, zwei Sachen möchte ich noch einmal aufgreifen:
1 - Die U-Boot-Lieferung an Israel ist kein Beleg, daß die BRD die Gegenseite nicht aufrüstet. Als guter Waffenhändler ist Deutschland in der Lage, an beide Seiten zu liefern, zudem dürften die U-Boote kaum Angriffe aus den Anrainerwüsten abschrecken - ich bin allerdings kein Militärfachexpertengroßmeister, um das abschließend beurteilen zu können. N.B. das Liefern an beide Seiten hat schon Alfried Krupp vorgemacht - dieses im ersten Weltkrieg, wo er doch eigentlich auf deutscher Seite stand.

2 - Du schreibst "
Na gut, dann hat Israel eine völlig normale Existenzberechtigung oder alle Staaten haben eine besondere..."

der Unterschied bei Israel zu allen anderen Staaten ist, daß es eine Reihe anderer Nationen und Gruppierungen gibt, die das Existenzrecht bestreiten und mit Waffengewalt dagegen vorgehen oder vorgegangen sind. Zwar gibt es auch andere staatliche Gebilde, deren Existenzrecht von anderen bestritten wird, etwa Nordzypern, Taiwan, das Baskenland, dabei geht es aber stets um die Anerkennung als unabhängigen Staat und nicht um die physische Existenz seiner Bewohner. Ich würde gerne Israel als normal existierenden Staat sehen, dies geht aber nur, wenn niemand Einflußreiches dieses Land vernichten will. Um nichts wenuiger geht es bei dieser Debatte.


  Kommentar zum Artikel von secarts:
Donnerstag, 28.09.2006 - 12:52

"Dazu hätte ich gerne eine Stellungnahme."
Fellanx, die hast du bereits bekommen - ließ nochmal meinen Text dazu und das Gesetz!
Der Punkt ist schlicht folgender: diese Gesetzesnovelle erhebt für alle Zuwanderer und die Familienangehörigen von Spätaussiedlern die genannten Integrationschecks. Nicht jedoch für "Spätaussiedler" selbst! (Diese zählen nach dem deutschen Ius Sanguis - "deutsch ist, wer deutschen Blutes ist" - als Deutsche, auch wenn ihre Vorfahren vor 300 Jahren ausgewandert sind und sie selbst null Sprachkenntnisse haben.)
Das bedeutet in der Praxis: eine Russe jüdischen Glaubens muss Einkommen in einer gewissen Höhe, Sprachqualifikation, einen Job, "Integrationswilligkeit" etc. nachweisen, wenn er nach Deutschland will. Der Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel irgendeines im 18. Jhd. nach Russland ei´ngewanderten Schwaben muss weder Geld, noch Job; noch Sprachqualifikation haben; er bekommt als "Blutsdeutscher" gleich die Staatsangehörigkeit. Genau diese Widersprüchlichkeit war gemeint (ein Nachkomme der Opfer des deutschen Faschismus muss seinen potentiellen Nutzen für Deutschland beweisen, um reingelassen zu werden; ein "Blutsdeutscher" kriegt den Pass geschenkt.)
Die Antwort hättest du mit einer Viertelstunde lesen auch selbst rausfinden können!

"Nach meinen Recherchen bezieht sich der Artikel nur indirekt auf die Potsdamer Konferenz. Er bezieht sich auf die westdeutschen Entnazifizierungsgesetze der Länder, welche unter anderem durch die Vereinbarungen auf der Potsdamer Konferenz zustande kamen..."
Du willst uns erklären, dein passus über die "6-Mächte-Konferenz" habe sich nur indirekt auf die Gründung der BRD bezogen - "soll ich gleich die ganze Geschichte von vorne bis hinten erzählen?" Und jetzt bemängelst du, das beziehe sich nur "indirekt" auf das Potsdamer Abkommen. Soll ICH die ganze Geschichte von vorne bis hinten erzählen!? Die Rahmenbedingungen der Entnazifizierungsvorschriften wurden auf der Potsdamer Konferenz beschlossen. Und wurden in die Verfassung übernommen. Damit erhalten sie Verfassungsrang. Und das ist - wie ich schrieb - reichlich viel für eine "Absprache".

Die Links, die du gepostet hast (insb. der dritte), klären doch schon viel: anscheinend ist die Deutung unter Verfassungsrechtlern umstritten. Der Versuch, den Paragraphen auszuhebeln, wurde insb. durch einen gewissen Theodor Maunz, der selbst im NS-Staat munter tätig war unter später für das faschistische Blatt "Deutsche Nationalzeitung" schrieb, vorgenommen... Ob alten Nazis die Deutungshoheit über den Entnazifizierungsparagraphen überlassen werden sollte, wäre auch mal ein schönes Diskussionsthema. Für mich zumindest haben Verfassungsartikel, die - wie der Art. 139 sogar Grundrechte außer Kraft setzen! - definitiv Verfassungsrang.

"1. Exakt da habe ich es her, aus dem Geschichtsbuch! Mit verschiedenen Quellen: Der Westen sah es als Vereinbarung an, der Osten als Abkommen (was aber dann auch bedeuten würde, dass sie eben diesen gebrochen haben)...
2. Zum Mainstream gehöre ich sicherlich nicht...."

Also sorry, da haben wir wohl einen ganz unterschiedlichen "Mainstream"-Begriff: wer ohne zu hinterfragen seinen Lehrern alles abnimmt, gehört für mich eben zum Mainstream. Wer sein Köpfchen gebraucht und auch mal Mehrheitsmeinungen hinterfragt, eben nicht.
"Ich bin anders" zu schreien reicht nicht. Use your brain ist die Parole!

"Ich kritisiere die Darstellung, dass Deutschland die arabischen Länder aufrüstet um so indirekt Israel zu vernichten. Die U-Boot-Sache war der Gegenbeleg, es geht meiner Meinung nach nur um das Geld aus den Waffengeschäften..... "
Selbst, wenn es so wäre: Giftgas und Raketen aus Profitlogik an Saddam zu liefern lief in der Konsequenz auf das Gleiche hinaus, als wenn dies aus ideologischer Überzeugung geschehen wäre. Deutschland machte sich wiederholt mitschuldig an dem Versuch, Israel auszulöschen.
Unter Umständen haben auch die IG Farben, die "Zyklon B" produzierten, nur aus Profitgründen an Auschwitz geliefert.... muss ich das fortsetzen oder dämmert's?

"Ich kann nichts dafür, wenn manche irgendwelche herbeigezerrten Aussagen aus meinen Sätzen interpretieren..."
Na, nun wird's aber lustig: du schreibst von "linkem Rassismus", gibst, wenn Widerspruch kommt, selbst zu: "ich habe übertrieben" - und maulst dann, man interpretiere "herbeigezerrte Aussagen" in deine Sätze...
Fellanx: Das das Potsdamer Abkommen gar kein "Abkommen" gewesen sei, lernt man vielleicht heute in der Schule. Präzises Formulieren ist dafür anscheinend vom Lehrplan gestrichen worden.

"Wenn es angäblich falsch ist, dann Beweis mir das Gegenteil....."
Das habe ich bei deinem ersten Post ausführlich getan. Bei einigen nachweislich falschen Formulierungen hast du dann später eingestanden, du hättest es ganz anders gemeint; bei anderen groben Schnitzern und Unwahrheiten tust du das im Vorbeigehen ab: "Dann wurde es doch Unterschrieben, aber:"... Aber was? Alles falsch, aber trotzdem richtig?
Unwissenheit kann man entschuldigen. Lernresistenz nicht. Wenn es dir nicht genügt, "neutrale" Originalquellen unter die Nase gehalten zu bekommen, für die sich andere Leute Mühe geben, dir das googeln zu ersparen, weiß ich auch nicht mehr weiter. Es ist keine Schande, einfach mal einzugestehen: "da habe ich mich geirrt."


  Kommentar zum Artikel von 127778:
Donnerstag, 28.09.2006 - 09:47

"Ich passe meine Meinung gegenüber einer Person an, weil sie jüdisch oder nicht jüdisch ist...."

huppsa! da hab ich ein nicht vergessen, ich hoffe aber das wird schon jedem klar sein...

"Im Übrigen ist das Potsdamer Abkommen in den Artikel 139 des deutschen Grundgesetzes übernommen worden. "

http://www.bmj.bund.de/jur.php?gg,139
http://iq.lycos.de/qa/show/3845/Wo+finde+ich+die+zur+%22Befreiung+des+deutschen+Volkes+vom+Nationalsozialismus+und+Militarismus%22+erlassenen+Rechtsvorschrfiten/
http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/zeitung/05-1/139.htm
http://www.linxxnet.de/aktuell/30-07-05_antifaklausel.htm

Nach meinen Recherchen bezieht sich der Artikel nur indirekt auf die Potsdamer Konferenz. Er bezieht sich auf die westdeutschen Entnazifizierungsgesetze der Länder, welche unter anderem durch die Vereinbarungen auf der Potsdamer Konferenz zustande kamen...

""Jüdische Einwanderer benötigen nach der Gesetzesnovelle 2005 ein "positives Integrationsgutachten", müssen also Sprachqualifikation, Integrationswillig- und fähigkeit, ein Einkommen ab einer gewissen Höhe und so weiter vorweisen. Einwanderer mit "deutschen Blut", also irgendeinem Vorfahren aus Deutschland, brauchen das alles nicht - sie müssen nichtmal Deutsch können."

Das mit den "Spätaussiedlern" ist schon merkwürdig, jedoch ist doch viel eher die Frage, ob nicht-jüdische Einwander nicht "Sprachqualifikation, Integrationswillig- und fähigkeit, ein Einkommen ab einer gewissen Höhe und so weiter vorweisen" müssen und ob jüdische Spätaussiedler keine Vorteile, im Gegensatz zu den nicht-jüdischen Spätaussiedler haben...
Ich habe anscheined nicht die Stelle gefunden, kannst du mir bitte den Abschnitt sagen wo es steht?"


Dazu hätte ich gerne eine Stellungnahme.

"ielleicht unbewußt, weil so ein Scheiß heute schon wieder in der Schule gelehrt wird. Eine halbswegs kritische Sicht auch auf Mainstream-Blödsinn darf man aber dennoch einfordern. "

1. Exakt da habe ich es her, aus dem Geschichtsbuch! Mit verschiedenen Quellen: Der Westen sah es als Vereinbarung an, der Osten als Abkommen (was aber dann auch bedeuten würde, dass sie eben diesen gebrochen haben)...

2. Zum Mainstream gehöre ich sicherlich nicht....

"Du kritisierst unsere Darstellung der deutschen Politik als Kriegstreiberei im Nahen Osten, lieferst dann trotzdem selbst ein Beispiel dafür. (die U-Boot-Sache)"

Ich kritisiere die Darstellung, dass Deutschland die arabischen Länder aufrüstet um so indirekt Israel zu vernichten. Die U-Boot-Sache war der Gegenbeleg, es geht meiner Meinung nach nur um das Geld aus den Waffengeschäften.....

"Man weist dich darauf hin, dass verschiedene Argumente in deinen Aussagen mitschwingen, du empörst dich darüber und erklärst es nie derart gemeint zu haben. Sprich, du verstehst deine eigenen Worte manchmal nicht."

Ich kann nichts dafür, wenn manche irgendwelche herbeigezerrten Aussagen aus meinen Sätzen interpretieren...

"Die Sowjetunion habe mehr Reparaturleistungen eingefordert als ihr zugestanden hätte, als "abgesprochen war". (wo abgesprochen? btw: Stalin hat der DDR sogar einen Teil der Kriegsschulden erlassen)"

Abgesprochen auf der Potsdamer Konferenz, bekommen zum Teil auch über die SAG.
(Dass ich das kritisiere, soll nicht umbedingt heißen, dass die Demontagen und Reparationen, vorallem bei der UdSSR, gerechtfertig waren)

"Man soll Israel behandeln wie jeden anderen Staat, aber mit besonderer Existenzberechtigung. Haben andere Staaten jetzt keine besondere Existenzberechtigung mehr?"

Na gut, dann hat Israel eine völlig normale Existenzberechtigung oder alle Staaten haben eine besondere....

"Nachdem man dir Quellen zeigt, wirst du sie missverstehen."

Wenn es angäblich falsch ist, dann Beweis mir das Gegenteil.....


"Würde ich es auf die Spitze treiben wollen, würde ich sagen das ist linker Rassismus:
Man reduziert alles auf Glaubens- und "Rassen"-merkmale. Vielleicht sollte man Israel als Staat wie jeden anderen behandeln, natürlich mit besonderem Exsistensrecht, aber nicht umbedingt dieses immerwährende "Judenstaat"-gelaber..."


Jeden, den ich damit beleidigt habe bitte ich um Entschuldigung, ihr seit natürlich keine linken Rassisten (wie gesagt habe ich stark übertrieben um zu provozieren). Es handelt sich bei den "..." nicht um Zitate, sondern um eine Form der Hervorhebung, bzw. der Unterstreichung der Schwachsinnigkeit des Inhalts (ich dachte das wäre zumindest bei Rassenmerkmale klar....)

Entschuldigung!


  Kommentar zum Artikel von 127712:
Donnerstag, 28.09.2006 - 03:27

Fellanx, aus deinen Argumenten geht hervor:

- Nach einem zermürbenden Weltkrieg treffen sich mehrere Vertreter von Großmächten, um nur zum Spaß irgendwelche bedeutungslosen Abkommen zu schließen. ("nicht vertraglich...")
- Rassismus ist manche Sachen an die große Glocke hängen.
- Du kritisierst unsere Darstellung der deutschen Politik als Kriegstreiberei im Nahen Osten, lieferst dann trotzdem selbst ein Beispiel dafür. (die U-Boot-Sache)
- Man weist dich darauf hin, dass verschiedene Argumente in deinen Aussagen mitschwingen, du empörst dich darüber und erklärst es nie derart gemeint zu haben. Sprich, du verstehst deine eigenen Worte manchmal nicht.
- Die Sowjetunion habe mehr Reparaturleistungen eingefordert als ihr zugestanden hätte, als "abgesprochen war". (wo abgesprochen? btw: Stalin hat der DDR sogar einen Teil der Kriegsschulden erlassen)
- Man soll Israel behandeln wie jeden anderen Staat, aber mit besonderer Existenzberechtigung. Haben andere Staaten jetzt keine besondere Existenzberechtigung mehr?
- Die hiesigen Linken reduzieren alle Menschen auf "Rassen- und Glaubensmerkmale".
- Nachdem man dir Quellen zeigt, wirst du sie missverstehen.
- etc.

Was soll das werden?


  Kommentar zum Artikel von secarts:
Mittwoch, 27.09.2006 - 23:17

Phellanx, ich werde mit dir jetzt nicht über Wortlaut des Potsdamer Abkommens feilschen. Ich glaube auch nicht, dass du nur annähernd genug Ahnung von der Materie hast, um über die Berechtigung zu verfügen, 60 Jahre Geschichte neu zu deuten - deine Falschdarstellungen im ersten Post haben dies plastisch bewiesen. Im Übrigen ist das Potsdamer Abkommen in den Artikel 139 des deutschen Grundgesetzes übernommen worden. Reichlich viel für eine "Absprache", die sich für dich "nicht vertraglich" anhört. Oder ist das Grundgesetz dir als Quelle auch nicht "neutral" genug!?

Nur am Rande: die Gültigkeit des Potsdamer Abkommens, das unter anderem die Entnazifizierung und das Besatzerstatut festlegt, anzuzweifeln und die BRD als "Besatzerkonstrukt" hinzustellen und dabei noch zu behaupten, der Staat wäre kein deutscher bzw. nicht von Deutschen initiiert - das ist Argumentationslinie der Neofaschisten. Auch wenn ich in meiner Gutgläubigkeit nicht annahm, dies extra erwähnen zu müssen und dir im Übrigen auch nicht unterstelle, zu dieser Truppe zu gehören, sitzt du, wo immer du deine Informationen auch her haben magst, der Argumentation der Geschichtsrevisionisten auf. Vielleicht unbewußt, weil so ein Scheiß heute schon wieder in der Schule gelehrt wird. Eine halbswegs kritische Sicht auch auf Mainstream-Blödsinn darf man aber dennoch einfordern. Oder zumindest angemessene Zurücknahme und Überprüfung der Argumente, wenn man keine Ahnung hat.

Bedenklich in diesem Sinne finde ich auch deine Verbalinjurie gegen das ""Judenstaat"-gelaber": die Faschisten haben 6 Millionen Juden ermordet, weil sie Juden waren. Dementsprechend hat Deutschland als Ausgangspunkt des Holocaust gegenüber den Nachkommen der Opfer eine besondere Verpflichtung. Ein Gutteil dieser Nachkommen leben heute in Israel. Israel definiert sich selbst als "jüdischer Staat", nicht wenige jüdische und israelische Vertreter sprechen von einem "jüdischen Volk"; das ist keine Erfindung des Textes oder von einem der Kommentatoren hier. Das haben wir zur Kenntnis zu nehmen, ohne das für uns irgendwelche "Rassen"-Konstrukte irgendeine Rolle spielen!
Das wir zwischen Menschen, unbetrachtet ihrer Religion, Abstammung, des Geschlechts, etc., keinen Unterschied machen, ist eine Selbstverständlichkeit - und ein anderes Kapitel. Mit diesem Argument unsere "Normalisierung" zu Israel einzufordern, geht - wie Stephan schon schrieb, voll nach hinten los. Der gemeine Antisemit darf mal wieder, oder was?
Wir in Deutschland sind nicht deswegen "schuldig" an irgendwas, weil unsere Großvätergeneration Mist gebaut hat - wir sind in der Pflicht, den alltäglichen Antisemitismus, gegen den der Text sich wendet, unmöglich zu machen und die Grundlagen, dass dieser immer aufs Neue entstehen kann, zu beseitigen. Wenn wir das geschafft haben und für Juden (wie für alle anderen Menschen) und ihre Nationen von Deutschland keine Gefahr mehr ausgeht und auch in diesem Land selbst alle unbeschadet ihr Leben führen können, ohne "als Jude", "als Homosexueller", "als Schwarzer" usw. um ihre Sicherheit fürchten zu müssen, genau dann können wir von Normalisierung reden. Aber keinen Tag früher.

Und nochmal zusammengefasst: es geht mir nicht darum, deine Meinung zu unterbinden. Ich fand deinen Post schlicht unhöflich, unangemessen und beleidigend. Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen harter Diskussion und dem (absolut unbegründeten!) Pauschalvorwurf des "linken Rassismus" und der Beleidigung, es handele sich um "Gelaber", an einen Autoren, der uns seinen Text zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt. In dieser Sache warte ich immer noch auf eine klare Stellungnahme von dir - ist Gepöbel (mit z. T. nachweislich falschen Argumenten) das, was du erreichen möchtest? Wenn ja, hast du dich in der Seite geirrt. Wenn nicht, mach es deutlich!!


  Kommentar zum Artikel von 127778:
Mittwoch, 27.09.2006 - 22:40

"Die Welt ist eine einzige große Verschwörung... natürlich, hinter der BRD stecken "sechs Mächte", und der Mossad, und die CIA. Keine Deutschen. Und natürlich gabe es keine Interessen deutscher Konzerne, sich wieder hochzuschwingen. Wie denn auch, nachdem alle Kriegsprofite konfisiziert wurden, alle Rüstungsbetriebe enteignet wurden und die Schuldigen noch heute im Gefängnis sitzen. Und die Welt ist eine Scheibe und alle Menschen sind glücklich."

und für die grenzen von 1937 war nicht mehr genug geld da?

"Also erstmal glaube ich, einen solchen Ton hier nicht akzeptieren zu müssen. Wer redet von "Rassismus" in der Resolution? Labern tust du. Und das weder mit Niveau noch orthographisch korrekt. Üble Mischung!"

Wie gesagt, ich habe übertrieben.
Ich meinte mit "Rassismus" her, dass man manche Sachen übertrieben an die Glocke hängt.

""Die Bundesregierung begrüßt den steigenden Absatz deutscher Waffen in der arabischen Nahostregion und wünscht den dortigen Mullahs allzeit 'Gut Schuß!' "

An Israel verkaufen sie ja auch ordentlich. Wenn ich mich nicht täusche, stand in einer recht aktuellen "Spiegel"-Zeitschrift, dass Deutschland Israel sogar Geld für U-Boote gibt. Vllt. war es doch im Fernsehen im Zusammenhang mit dieser neuen Steuergelderverschwendungstudie... Ist euch aber wahrscheinlich zu bürgerlich...

"Aber auch mit der Überlegung kommst Du nicht weiter, unappetitlicherweise schwingt bei solch Argumentation immer eine Relativierung der Naziverbrechen mit, zudem der wie ein Eiterpickel drängende Wunsch nach Revision"

von Relativierung und Revision hb ich nicht gesprochen....

"Ich weiß nicht, woher du das hast - aber es ist falsch. Das Potsdamer Abkommen wurde von J. W. Stalin für die UdSSR, Harry S. Truman für die USA und C. R. Attlee, dem Nachfolger Churchills, für Großbritannien unterzeichnet."

Dann wurde es doch Unterschrieben, aber:

"Das Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 ("Mitteilung über die Dreimächtekonferenz von Berlin")"

Offiziell hieß das "Potzdamer Abkommen" "Mitteilung über die Dreimächtekonferenz von Berlin".

"Die Konferenz schloß am 2. August 1945. Es wurden wichtige Entscheidungen und Vereinbarungen getroffen. Es fand ein Meinungsaustausch über eine Reihe anderer Fragen statt. Die Beratung dieser Probleme wird durch den Rat der Außenminister, der auf dieser Konferenz geschaffen wurde, fortgesetzt."

hört sich nicht vertraglich an....

"Im Übrigen wurden auch für die anderen Siegermächte Reparationsansprüche festgehalten, die ebenfalls zunächst befriedigt wurden. Großbritannien demontierte z.B. im Ruhrgebiet ganze Werke."

Ich weiß, Frankreich hat sogar Schienen demontiert, trotzdem die UdSSR deutlich mehr genommen, als abgesprochen war.

"Auch hier tust du den Fakten Gewalt an: die "6-Mächte-Konferenz" hat keineswegs die Gründung der BRD "beschlossen", sondern den Weg dafür geebnet, dass die Ministerpräsidenten der westlichen Besatzungszonen eine verfassungsgebende Konferenz einberufen konnten. Diese hat die sog. "Frankfurter Dokumente" beschlossen und damit die Gründung der BRD eingeleitet."

Ich weiß, aber soll ich gleich die ganze Geschichte von vorne bis hinten erzählen? Ich dachte es ist klar wenn ich die 6-Mächte-Konferenz erwähne und wenn nicht, dann wäre es auch nicht so wichtig. Auf alle Fälle wurde auf der Konferenz über das Nachkriegsdeutschland diskutiert worauf hin sie den Westdeutschen Ministerpräsidenten erlaubten eine Verfassung zu erarbeiten, welche noch von den Westalliierten geprüft wurde und durch sie wurde erst das Grundgesetz durchsetzbar da sie Zustimme mussten... Wie du sagst wurde auf der 6-Mächte-Konferenz der Weg dafür geebnet - weil die Westalliierten es so wollten...

"Jüdische Einwanderer benötigen nach der Gesetzesnovelle 2005 ein "positives Integrationsgutachten", müssen also Sprachqualifikation, Integrationswillig- und fähigkeit, ein Einkommen ab einer gewissen Höhe und so weiter vorweisen. Einwanderer mit "deutschen Blut", also irgendeinem Vorfahren aus Deutschland, brauchen das alles nicht - sie müssen nichtmal Deutsch können."

Das mit den "Spätaussiedlern" ist schon merkwürdig, jedoch ist doch viel eher die Frage, ob nicht-jüdische Einwander nicht "Sprachqualifikation, Integrationswillig- und fähigkeit, ein Einkommen ab einer gewissen Höhe und so weiter vorweisen" müssen und ob jüdische Spätaussiedler keine Vorteile, im Gegensatz zu den nicht-jüdischen Spätaussiedler haben...
Ich habe anscheined nicht die Stelle gefunden, kannst du mir bitte den Abschnitt sagen wo es steht?

"(wo bitte ist im Text von "Rassen" die Rede?) .... (und wo taucht der Begriff "Judenstaat", den du hier injurierst, auch nur einmal auf??)"

Wenn es aufgetaucht wäre, hätte ich es wohl zitiert, aber die Anführungszeichen sollten eher verdeutlichen, was ich im übertragenen Sinne meinte. Ich wollte damit sagen, dass manche bei Israel immer als erstes auf das größtenteils jüdische Volk gucken, ich aber bin der Meinung, dass man auf solche Sachen wie Glauben und Herrkunft nicht umbedingt achten sollte.
Ich passe meine Meinung gegenüber einer Person an, weil sie jüdisch oder nicht jüdisch ist....


  Kommentar zum Artikel von secarts:
Mittwoch, 27.09.2006 - 18:21

@Stephan:

"Die Rolle der Sowjetunion bei der Staatsgründung herauszustreichen, ist zumindest ein schiefes Bild, wenn nicht gar dreist - werden doch sowohl der russische Antisemitismus verschwiegen, der damals von der sowjetischen Regierung allerdings nicht unterstützt wurde, es fehlt auch jeglicher Hinweis auf die russische Unterstützung der arabischen Anrainerstaaten Israels in den Kriegen von 1968 und 1973."
Die Rolle der UdSSR bei der Staatsgründung Israels war schlicht folgende: die Sowjetunion hat Israel als erstes Land der Welt anerkannt. Die imperialistischen Mächte stritten sich zu dem Zeitpunkt noch lustig um Grenzziehungen, als die UdSSR ein klares Signal setzte.
Die sowjetische Politik während des 6-Tage-Krieges hat 1) mit dem Verhalten der UdSSR zur Staatsgründung überhaupt nix zu tun und muss 2) aus vielerlei Gründen - nicht zuletzt einem in Teilen durchaus radikalen Kurswechsel nach Chruschtschows Machtantritt - anders bewertet werden.
Mit der späteren "Schutzmacht" USA hast du jedoch Recht.


@Fellanx:

"Davon abgesehen war das sogenannte Potzdamer Abkommen kein Abkommen, sondern nur Absprechungen, die aber nicht per Unterschrift festgelegt wurden"
Ich weiß nicht, woher du das hast - aber es ist falsch. Das Potsdamer Abkommen wurde von J. W. Stalin für die UdSSR, Harry S. Truman für die USA und C. R. Attlee, dem Nachfolger Churchills, für Großbritannien unterzeichnet.
Voller Wortlaut das Abkommens siehe hier: Link ...jetzt anmelden! [externer link]

"außerdem hat sich die SU z.B. im Falle der Demontagen und Reparationen auch nicht unbedingt an die Vereinbarungen gehalten..."
Woher du das hast, weiß ich ebenfalls nicht - aber auch das ist falsch. Zitat aus dem Potsdammer Abkommen, Artikel IV: "1. Die Reparationsansprüche der UdSSR sollen durch Entnahmen aus der von der UdSSR besetzten Zone in Deutschland und durch angemessene deutsche Auslandsguthaben befriedigt werden." (Siehe Originaltext).
Im Übrigen wurden auch für die anderen Siegermächte Reparationsansprüche festgehalten, die ebenfalls zunächst befriedigt wurden. Großbritannien demontierte z.B. im Ruhrgebiet ganze Werke.

Weiter.
"Damit hatten nicht umbedingt die demokratischen Kräfte in Westdeutschland etwas zu tun, weil die Gründung eines westdeutschen Staates auf der 6-Mächte-Konferenz (GB,FR,USA,Beneluxländer) 1948 in London beschlossen wurde..."
Auch hier tust du den Fakten Gewalt an: die "6-Mächte-Konferenz" hat keineswegs die Gründung der BRD "beschlossen", sondern den Weg dafür geebnet, dass die Ministerpräsidenten der westlichen Besatzungszonen eine verfassungsgebende Konferenz einberufen konnten. Diese hat die sog. "Frankfurter Dokumente" beschlossen und damit die Gründung der BRD eingeleitet.
Und genau das ist mit dem Zitat gemeint: damit wurde das Potsdamer Abkommen gebrochen. Ich werde dir hoffentlich nicht erklären müssen, dass die DDR erst 4 Monate nach der BRD ausgerufen wurde.

"Zuzugsbegrenzung von osteuropäischen Immigranten oder Zuzugsbegrenzung von osteuropäischen Immigranten jüdischen Glaubens? Da müsste bei mir wohl eine eklatante Wissenlücke vorhanden sein, also bitte eine neutrale Quellenangabe!"
Jüdische Einwanderer benötigen nach der Gesetzesnovelle 2005 ein "positives Integrationsgutachten", müssen also Sprachqualifikation, Integrationswillig- und fähigkeit, ein Einkommen ab einer gewissen Höhe und so weiter vorweisen. Einwanderer mit "deutschen Blut", also irgendeinem Vorfahren aus Deutschland, brauchen das alles nicht - sie müssen nichtmal Deutsch können. Ist dir das Gesetz als Quelle neutral genug? Hier: Link ...jetzt anmelden! [externer link]

So, jetzt habe ich erstmal die Lust verloren.
Merkste was? Alles, was du bisher schriebst, ist irgendwie nicht ganz korrekt. Entweder kennst du die Texte, zu denen du so selbstverständlich irgendetwas postulierst, anscheinend überhaupt nicht. Oder du dichtest was dazu oder streichst was. Oder du gestehst zwar ein, dass du Null Ahnung hast, forderst aber von anderen (hoffentlich nur aus Faulheit!) ein, dass sie deine Wissenslücken schließen (aber bitte neutral - das impliziert, dass vorher gelogen oder wenigstens unneutral berichtet wurde!), anstatt mal selbsttätig deinen Horizont zu erweitern... sauberer Stil ist das nicht.

Für gewöhnlich hält man sich zurück, bittet um nähere Auskunft oder googelt sich durch die Weltgeschichte, wenn man von einem Thema keinerlei Ahnung hat. So habe ich das zumindest mal gelernt.
Du wirfst jedoch einem anscheinend völlig unverstandenen Text noch "linken Rassismus" (wo bitte ist im Text von "Rassen" die Rede?) vor und qualifizierst ihn als "Gelaber" (und wo taucht der Begriff "Judenstaat", den du hier injurierst, auch nur einmal auf??) ab. Das ist - im Kontext zu deinem fehlenden Wissen - mehr als eine alberne Kapriole. Es ist eine Beleidigung.
Sowas brauchen wir hier nicht. Und dafür könntest du eine Entschuldigung loswerden, finde ich.


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