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Am 8. Mai 2010, ausgerechnet am Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus, veröffentlichte "Spiegel Online" einen Artikel, der die FDJ, die Kommunistische Plattform der Partei Die Linke und unsere Konferenz angreift und anschwärzt. Mit offenbar von Polizei-Informanten zusammengeklaubten wirren Vermutungen über die "Vorbereitung einer Sprengstoffexplosion", dass "Baufahrzeuge in Brand" gesetzt werden sollten und dass die "Verdächtigen" in der Nähe der "ehemaligen" Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals bei Berlin aufgegriffen worden seien, "deren Abriss von linken Aktivisten bekämpft wird", wird ein buntes Gemisch von Bürgerschreck-Grusel erzeugt und ein Schreckgespenst "linkssektiererischer" Verbindungen hergestellt.

Erstaunlich ist diese Art von Artikel im "Spiegel" nicht. Das einstige "Sturmgeschütz der Demokratie" hat jetzt allen Grund, als Schoßhündchen der Herrschenden mit den Wölfen zu kläffen, wenn es um den Abriss der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte geht. Vor einigen Jahren war ein Artikel im Spiegel erschienen, der (womöglich war das ein Versehen?) die Machenschaften des Besitzers des Grundstückes, auf dem die Ernst-Thälmann-Gedenkstätte bis vor kurzem stand, enthüllte und diesen Besitzer, den hohen brandenburgischen Ministerialbeamten Gerd Gröger, beim Namen nannte. Herrn Grögers Anwälte schickten an alle, die diesen Herrn im Zusammenhang mit seinem reaktionären Zerstörungsdrang bei seinem Namen nannten, kostenpflichtige Abmahnungen. Die Zeitungen junge Welt, Neues Deutschland, einige kleinere Zeitungen und Einzelpersonen ließen sich davon nicht einschüchtern und riskierten Prozesse. Wer sich einschüchtern ließ und Herrn Gröger ein Schweigegelübde ablegte, war... der "Spiegel"! Diese Postille hat nie wieder was über Ziegenhals und den Widerstand gegen das Einstampfen des antifaschistischen Mahnmals geschrieben. Aber jetzt, da die Gedenkstätte zerstört ist, wird in preußischer Polizeimanier gehetzt und denunziert.

Wir, die Teilnehmer der zweiten Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land" lassen uns nicht davon beeindrucken. Entgegen der Demagogie des "Spiegel" behandelt die Konferenz das Thema "Innere Mobilmachung", die allseitige aggressive politische, psychologische und militärische Ausrichtung deutscher Innen- und Außenpolitik, die alle Errungenschaften der Befreiung vom Hitler-Faschismus endgültig zu revidieren in der Lage ist. Unsere Solidarität gehört denen, die in diesem Zusammenhang von Polizei und Justiz verfolgt und von der bürgerlichen Presse gehetzt werden.

Kampf den Kriegsbrandstiftern im eigenen Land!


Die Teilnehmer der II. Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land", Göttingen, 15. Mai 2010



 
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  Kommentar zum Artikel von Körnerpicker: Webseite
Samstag, 15.05.2010 - 22:29

Das feige Blatt namens "Spiegel" braucht also ein Feigenblatt um Grögers Machenschaften zu decken, indem aus handelsüblichen Bezinkanistern "Bomben" gebaut werden? Da gehen ja einem die wasserstoffblonden Harre hoch! Kein Wort mehr im "Spiegel" welcher Sprengstoff im korrupten Aneignen einer Gedenkstätte, im Umschreiben von Recht und Gesetz in eigener Feder des Schleifers von Ziegenhals und im Wohlwollen von SPD-Platzeck steckt! Dazu schweigt die Buschtrommel der Bourgeoisie! Aber die zur Ohnmacht getriebenen am liebsten in die Klassenjustiz und in das öffentliche Rampenlicht zerren, dass passt den "Herren" und dem "Spiegel" ins Konzept! Na Bravo! Wartet mal ab, ihr die ihr unseren "Teddy" vergessen machen wollt, wenn Eure "Bombe" nach hinten losgeht! Es soll auch Idioten geben, die bauen "Sommervillen" auf einem erloschen geglaubten Vulkan! Na dann wartet mal ab, rote Lava ist heiß, verdammt heiß! Euch wird der Hintern brennen!

Rot Front! Und für unseren Genossen Thälmann hoch die Faust!