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    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)
      begonnen von retmarut am 09.03.2014
      Seite: 1 ... « 18192021  
    06.09.2016, 15:18 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    Communarde
    arktika
    Parallelen zum Angriff der Faschisten auf das Gewerkschaftshaus in Odessa am 2. Mai 2014, bei dem über 40 Menschen ermordet wurden, zeigt ein Angriff vom letzten Wochenende (So/Mo, 04./05.09) auf das Gebäude eines Fernsehsenders in Kiew. Auch hier wurden mehrere Brände gelegt, die aber später gelöscht werden konnten.
    Die Mehrheit der anwesenden Personen konnte sich auf's Dach flüchten und wurde später mit Feuerleitern gerettet. Einige Journalisten, die dies nicht geschafft haben, wurden zum Glück "nur" verprügelt. Ein Studio brannte völlig aus. Viele der Angreifer waren maskiert. Doch gelang es den Angegriffenen, einzelne der Angreifer über Aufnahmen von Überwachungskameras zu identifizieren. Darunter ein ehemaliger Stellvertreter des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow. Während dieser Aktionen und der am Montag weitergehenden Blockade des Gebäudes wurden Parolen wie "Burn, Inter (Name des Senders), burn" oder "Raus mit den Inter-Agenten Moskaus" gesprüht.
    Gegen einige der Brandstifter wurde ein lächerliches Ermittlungsverfahren wegen "Beschädigung von fremdem Eigentum" und "Hooliganismus" eingeleitet.

    Ausführlich dazu der Artikel von Ulrich Heyden heute auf telepolis: Kiewer Fernseh-Kanal Inter wegen "Russlandfreundlichkeit" in Brand gesteckt
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    07.12.2016, 21:02 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    EDIT: FPeregrin
    07.12.2016, 21:03 Uhr
    Communarde
    FPeregrin
    Aber auch das: Russische Lieder in den Bahnhöfen von Kiew und Odessa. Fast täglich finden in der Ukraine Lieder-Flash-Mobs in russischer Sprache statt. Ultranationalistische Schlägerbanden sind machtlos gegen diese Graswurzel-Aktionen. Ulrich Heyden bei TP gestern, hier:
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    29.12.2016, 21:08 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    Communarde
    arktika
    Bräuchte ich wahrscheinlich gar nicht reinzusetzlen, da ja alle die junge Welt lesen, aber eine kleine Meldung wird ja schnell mal übersehen.
    In der jW vom 28.12.:

    Denkmalsturm in Ukraine 2016 ungebrochen
    Kiew. In der Ukraine sind im ablaufenden Jahr 1.320 Denkmäler zu Ehren des Revolutionärs und Gründers der Sowjetunion, Lenin, geschleift worden. 51.500 Straßen hätten neue Namen bekommen, die nicht mehr an die »kommunistische Vergangenheit« erinnern, teilte das staatliche Institut für nationales Gedenken am Dienstag in Kiew mit. Parlament und Regierung wollen unter dem Deckmantel der »Ukrainisierung« das Gedenken an die sowjetische Vergangenheit und die historischen und kulturellen Verbindungen zum Nachbarland Russland tilgen. So wurde in Kiew die Straße Moskauer Prospekt in Bandera-Prospekt umbenannt. Der Nazikollaborateur und Antisemit Stepan Bandera (1909–59) gilt den neuen Machthabern als »Nationalheld«. Doch vielerorts kommt es auch zu Widerstand. So wehren sich die Bewohner der Millionenstadt Dnipropetrowsk gegen deren Umbenennung in Dnipro. (dpa/jW)

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    03.02.2017, 13:27 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    Communarde
    FPeregrin
    jW heute: Reinhard Lauterbach: Schleichende Offensive.

    Entscheidend erscheint mir folgende Analyse:
    "Dass die Intensivierung der Kämpfe im Donbass der Auftakt zu einer größeren ukrainischen Offensive ist, wird auf keiner Seite behauptet. Selbst ukrainische Militärs erklären, beide Seiten hätten im Moment nicht die Kräfte dafür, einen Durchbruch zum Bewegungskrieg zu wagen. / Der plausibelste Grund für die ukrainischen »Schleichangriffe« zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass Kiew möglichst viele vollendete Tatsachen schaffen will, die auch ein neuer Waffenstillstand nicht wieder ändern kann. Dabei ist offenbar weniger an ein »Minsk III« gedacht, von dem Russland seit Monaten betont, es bestehe kein Anlass dazu, solange das »Minsker Abkommen« (Minsk II) nicht erfüllt sei. / Vielmehr scheint die ukrainische Seite ernsthaft besorgt zu sein, im Rahmen einer amerikanisch-russischen Globalvereinbarung »geopfert« zu werden. Ob sich, wie manche Kiewer Kommentatoren meinen, die neue US-Administration von aktuellen Kämpfen in der Ostukraine zu einem stärkeren Bekenntnis zur Kiewer Regierung bewegen lassen könnte, ist dabei zweifelhaft. Auch die Bundesregierung scheint von der aktuellen Situation mehr genervt als besorgt zu sein. Hierfür spricht die Formulierung von Regierungssprecher Steffen Seibert, beide Seiten sollten »wechselseitige Provokationen« unterlassen. / Als NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg Moskau am Mittwoch aufforderte, seinen »Einfluss auf die Separatisten« in Richtung auf ein Ende der Kämpfe geltend zu machen, war dabei interessanter, was er nicht übernahm: die gebetsmühlenartig wiederholte ukrainische Behauptung, im Donbass kämpften reguläre russische Truppenteile. Das scheint auch in Brüssel nicht mehr zu verfangen."

    Hier:
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    04.03.2017, 21:19 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    Communarde
    FPeregrin
    Ein konsequenter Schritt: "Die international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk haben am Mittwoch etwa 40 in der Ukraine registrierte Industriebetriebe unter Zwangsverwaltung gestellt. Sie machten damit eine Ankündigung wahr, die sie am Montag der ukrainische Regierung präsentiert hatten: Sollte diese nicht bis Mitternacht am Dienstag die Blockade der Schienenwege ins Donbass durch nationalistische Aktivisten beenden, würden die von diesen verhinderten Kohlenlieferungen an die Ukraine dauerhaft beendet und eine »externe Verwaltung« der Betriebe in die Wege geleitet. Die in den Medien schnell verwendeten Begriffe »Nationalisierung« oder »Verstaatlichung« wurden in den offiziellen Stellungnahmen aus Donezk und Lugansk vermieden. Der Republikchef von Donezk, Alexander Sachartschenko, erklärte, die Zwangsverwaltung könne jederzeit wieder aufgehoben werden, wenn die ukrainischen Eigentümer ihre Fabriken anmeldeten."

    Reinhard Lauterbach: Leb wohl, Ukraine, jW von gestern, hier:
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    19.04.2017, 20:46 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    EDIT: arktika
    19.04.2017, 20:59 Uhr
    Communarde
    arktika
    In der Wochenendbeilage der jW vom 8./9. April 2017 findet sich unter dem Titel »Wir standen am Rande einer humanitären Katastrophe« ein Interview von Susann Witt-Stahl mit Anatoli Petrowitsch, der Erster Sekretär der Kommunistischen Partei der Ukraine (KPU) in Slawjansk war und einer der Organisatoren des Volksaufstands in der rund hundert Kilometer nördlich von Donezk gelegenen Stadt, mit dem der bewaffnete Konflikt zwischen den Truppen der Putschregierung in Kiew und den Rebellen am 12. April 2014 begann. Heute ist er u. a. Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der »Volksrepublik Donezk«.
    In dem Gespräch berichtet er auf anschauliche und informative Weise über den Volksaufstand in Slawjansk im April 2014, die Vorgeschichte, die Rolle der KP, Hintergründe und Folgen. Ist interessant zu lesen.

    " ... Am 21. Februar war der Putsch gegen die Regierung von Janukowitsch. Am Tag darauf hatte meine Partei in unserer Stadt zu einer Kundgebung für Frieden mit Russland aufgerufen. Die Faschisten in Kiew wollten ja genau das Gegenteil. Die Versammlung fand am Bahnhof statt und begann in den Minuten, als gerade ein Zug aus Moskau kam und ein anderer nach dort weiterfuhr. Das hatte Symbolkraft für die Entwicklungen. Viele Menschen hatten russische Fahnen mitgebracht. Die lokalen Medien haben ausführlich berichtet. Zu uns kam eine Menge junger Leute, die uns baten, bei der Organisation weiterer Kundgebungen zu helfen, die dann auch am 1. und 5. März und in den Tagen darauf abgehalten wurden. Am 16. März war dann das Referendum auf der Krim zur Angliederung an Russland. ...
    ... die Appelle an die Regierung des Oblasts Donezk, zu dem die Stadt gehört, ebenfalls ein Referendum durchzuführen, wurden immer lauter. ...
    ... Es ging zunächst um die Durchsetzung einer föderalen Struktur für die Ukraine. Die Regierung hat auf die Forderungen nicht reagiert. Daraufhin wurde beschlossen, dass Slawjansk am 30. März eigenständig ein Referendum durchführt. Entsprechend wurde die Liste mit den insgesamt zehn Fragen, die vorgesehen waren, gemäß dem gesetzlichen Rahmen auf die Stadt zugeschnitten. ...
    ... Wir hatten natürlich erhebliche Schwierigkeiten, weil uns die nötigen Ressourcen fehlten. Wir haben den Aufruf zur Teilnahme so gut wie möglich verbreitet; auch die meisten Medien haben sich daran beteiligt. Am Tag der Volksbefragung haben wir dann auf der Straße Tische aufgestellt, an denen die Leute ihre Stimme abgegeben haben. Von insgesamt rund 108.000 Wahlberechtigten haben 17.000 teilgenommen, also etwa ein Fünftel der Bevölkerung. Vorher hatten wir einen inoffiziellen Testlauf mit 5.000 Teilnehmern, die Mehrheit davon aus unserem politischen Umfeld, durchgeführt und nur gefragt, ob die Teilnehmer eine föderale Lösung wollen, den Anschluss an Russland oder ob alles so bleiben soll, wie es war. Das Resultat war wie später das Ergebnis des Referendums ähnlich deutlich wie auf der Krim. ...
    ...
    Warum hat der Bürgerkrieg ausgerechnet in Ihrer Stadt seinen Anfang genommen?
    Die strategische Überlegung war wohl, dass zunächst Slawjansk die von Kiew mobilisierten militärischen Kräfte auf sich zieht, damit in Donezk noch in Ruhe das für den 11. Mai geplante Referendum zur Unabhängigkeit durchgeführt werden konnte. Unsere Stadt war zwar das Zentrum, aber auch andernorts wie in Kramatorsk, Konstantinowka, Gorliwka war der Aufstand im Gange.
    Was geschah zu dieser Zeit in Slawjansk?
    Die meisten Leute hatten keine Waffen und taten, was sie konnten: Sie richteten Blockposten ein und bauten Barrikaden.
    ... "

    Unter
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    09.05.2017, 01:30 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    EDIT: FPeregrin
    09.05.2017, 01:31 Uhr
    Communarde
    FPeregrin
    Übernommen von Alternative Presseschau am 7. Mai im DKP-Nachrichtenportal Internationale Verbindungen der Kommunisten stärken die Autorität der Donezker Volksrepublik über den Besuch der Antifaschistischen Karavane zwischen dem 2. und 4. Mai:
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    11.05.2017, 14:30 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    Communarde
    arktika
    @ FPeregrin:
    Schön, mal was Erfreuliches zu lesen.

    Selbst kann ich damit nicht dienen.
    Vor 3 Jahren fand in Odessa der Angriff der FaschistInnen auf das Gewerkschaftshaus statt. (Wer's schon vergessen hat oder noch zu jung war, um' s mitzukriegen, in diesem Thread (( bzw. dem mit der "1" in Klammern)) weit weit zurückgehen.)
    Dazu hat Dagmar Henn am 3. Mai auf der Seite der Kommunistischen Initiative einen Text veröffentlicht, den man lesen sollte. Er erinnert nicht nur an das Massaker, sondern auch an die Reaktionen in Medien und bei PolitikerInnen ... und daran, daß auch jetzt zum Jahrestag die Medien sich vornehm zurückgehalten haben. So erwähnten laut Dagmar in Westeuropa fast nur Sputnik und RT den Jahrestag.
    "Es ist überfällig, dass davon gesprochen wird, von jenem 2. Mai 2014 in Odessa. Dass all jene, die ihn organisiert, betrieben, gedeckt und verschwiegen haben, als die Verbrecher benannt werden, die sie sind. An deren Händen nicht nur der Ruß von den Wänden des Gewerkschaftshauses klebt, sondern auch das ganze Blut, das in drei Jahren Krieg im Donbass vergossen wurde."

    Der Text Das schändliche Schweigen unter
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    14.05.2017, 10:59 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    Communarde
    arktika
    Mehr dazu auf der Schwerpunktseite in der WE-Ausgabe der jW vom 13. Mai 2017 System der Einschüchterung - Der dritte Jahrestag des Massakers in Odessa: Neonazipropagandisten geduldet, Trauernde abgeführt. Und die Justiz versagt von Wladimir Sergijenko und Brot und Spiele von Robert Allertz. Beides unter
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    Und für Online-AbonentInnen findet sich dort auch noch ein Interview von Robert Allertz mit Wladimir Sergijenko mit dem Titel »Wir sollten wissen, dass man uns im Blick hat«, in dem dieser von einer Reise mit MedienvertreterInnen nach Odessa berichtet.
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    NEUER BEITRAG24.07.2017, 13:34 Uhr
    Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)

    EDIT: arktika
    24.07.2017, 13:36 Uhr
    Communarde
    arktika
    In der UZ-Ausgabe vom 21. Juli 2017 erschien unter dem Titel Die „antifaschistische Karawane“ wird im EU-Parlament widerwillig angehört von Melina Deymann ein Bericht über den Besuch der „antifaschistischen Karawane“ am 13. Juli im EU-Parlament. Eingeladen waren sie durch ein Mitglied der Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken.
    Zuvor waren die Mitglieder der Karawane mehrmals im Donbass gewesen und wollten nun in Brüssel über die dortige Lage berichten.
    Nicht alles, was gesagt wurde, paßte allen Anwesenden in den Kram. Entsprechend ruppig und pöbelig wurde durch diese reagiert.
    Mit einem großen Aufgebot an Sicherheitspersonal, mit wutentbrannt das Hearing verlassenden Abgeordneten konservativer Parteien und schließlich mit einer Beschimpfung der Teilnehmer auf den Gängen des Parlaments als Terroristen zeigte die Institution der EU, was sie von der Karawane hält.
    Der Bericht steht auch unter dem Titel Solidarität mit den Menschen des Donbass am 23. Juli auf der DKP-Seite unter
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