DE
       
 
0
unofficial world wide web avantgarde
für alle Besucher sichtbar Termin: LLL-Demo 2020
Termin vergangen.
Sonntag 12
Januar 2020
10 Uhr bis 13 Uhr Demonstration Ort: 1*** Berlin, Deutschland.
LLL-Demo 2020: Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 12. Januar 2020 um 10.00 Uhr vom Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde Dem Vermächtnis von Rosa und Karl treu bleiben!

Dem Vermächtnis von Rosa und Karl treu bleiben!

Mitte November 1917 – der Erste Weltkrieg dauerte schon länger als 3 Jahre an – schrieb Rosa Luxemburg aus dem Gefängnis an Sonja Liebknecht: »je länger das dauert und je mehr das Niederträchtige und Ungeheuerliche, das jeden Tag passiert, alle Grenzen und Maße übersteigt, um so ruhiger und fester werde ich innerlich…«.

Diese ungewöhnliche Kraft, die ihr und ebenso Karl Liebknecht eigen war, machte es unmöglich, ihre Stimmen zum Schweigen zu bringen. Und so erschlugen gedungene Mörder sie am 15. Januar 1919. Rosa, Karl und viele ihrer Mitkämpfer starben für eine bessere Welt – frei von Unterdrückung, Ausbeutung und Krieg.

Mehr als 100 Jahre sind seither vergangen. Erneut wächst die Kriegsgefahr, getrieben von wahnsinniger Aufrüstung und zerstörerischen Handelskriegen. Der Welt droht die atomare Vernichtung, droht eine unvorstellbare Umwelt- und Klimakatastrophe. Die Verantwortung hierfür trägt – wie vor einem Jahrhundert schon – die einzig vom Profitstreben getriebene kapitalistische Ordnung und in deren Rahmen in erster Linie die sich im Schlepptau des US-Imperialismus befindliche NATO. Die Verantwortung trägt auch die EU und in ihr die imperial wiedererstarkende BRD.

Wenn wir dem Vermächtnis von Rosa und Karl treu bleiben wollen, dann müssen wir fest sein wie sie. Fest und organisiert im Kampf gegen Repression, Ausbeutung, Krieg und Faschismus. Die faschistische Gefahr wächst unaufhörlich. Wir stehen gegen Umweltzerstörung und für entschiedene Maßnahmen gegen den Klimawandel, deren Auswirkungen die Ärmsten der Armen zuerst treffen. Wir bleiben fest in unserer Überzeugung, dass der Kapitalismus nicht das letzte Wort der Geschichte ist, fest in unserer internationalistischen Solidarität.

In diesem Sinne werden wir – Linke unterschiedlicher Strömungen – gemeinsam am 12. Januar 2020 friedlich unsere Standpunkte und Forderungen bekunden. Wir rufen zu einem breiten Bündnis und einer kraftvollen Demonstration auf.

LL-Bündnis, Berlin, August 2019

Link ...jetzt anmelden!
× Du bist nicht eingeloggt.

Melde Dich auf secarts.org an, um alle Termindetails anzuzeigen.
NEUES THEMA09.05.2019, 00:25 Uhr
EDIT: Rainer
09.05.2019, 00:26 Uhr
Nutzer / in
Rainer

• Grundgesetz-Serie von Otto Köhler Auf ein besonderes Highlight aus der Jungen Welt sei hiermit hingewiesen : good old Otto nimmt sich in einer zwölfteiligen Serie das #GG vor. Die aktuellen Teile sind immer hinter der Aboschranke,aber im Archiv wird es dann frei !

...Einen besseren Ort zur Wiederherstellung des richtigen Deutschlands konnte es nicht geben: Auf der Herreninsel im Chiemsee steht das Neue Schloss, das sich der stets etwas klamme baye­rische Märchenkönig Ludwig II. gebaut hat. Er bezahlte es mit dem Geld, mit dem ihn Bismarck gekauft hatte, damit er ja dazu sagt, den preußischen Kartätschenprinzen Wilhelm I. 1871 zum ersten Kaiser des Deutschen Reiches auszurufen. Und zwar an einem zentralen Ort des frisch besiegten französischen Erbfeindes, im Schloss von Versailles. Das hatte der von Ludwig II. zutiefst bewunderte absolutistische Sonnenkönig Ludwig XIV. errichtet. Und nach diesem Schloss baute Ludwig II. ein Fake auf Herrenchiemsee. Wenn man nun aber vom Neuen Schloss des bald ertränkten Märchenkönigs durch den deutschen Wald läuft, dann ist man nach gerade mal zehn Minuten im Alten Schloss. Genau dort, wo im August 1948 deutsche Männer zusammengekommen waren, um einen Verfassungsentwurf für die noch nicht vorhandene Bundesrepublik Deutschland zu erarbeiten.

Dort trafen sie aufeinander: der Staatsrechtsprofessor Theodor Maunz (SA/NSDAP/CSU) und der KZ-Häftling Hermann Brill (USPD/SPD). Als Vorsitzender eines Untersuchungsausschusses im thüringischen Landtag hatte Brill 1932 Hitler vorgeladen und verhört. Und beschlossen, sich diesem Mann »jederzeit, überall, unter allen Umständen« zu widersetzen. Für Maunz dagegen war von 1933 an »der Wille des Führers oberstes Gebot« gewesen.

Brill wusste nicht, warum ihn die Gestapo 1943 vom Zuchthaus Brandenburg ins noch schlimmere Konzentrationslager Buchenwald überwiesen hatte. Bei Maunz hätte er im selben Jahr nachlesen können, dass das schon in Ordnung war: »Die geheime Staatspolizei hat ihrem Wesen nach die Aufgabe, alle staatsgefährdenden Bestrebungen zu erforschen und zu bekämpfen. Eines der Kampfmittel ist der Entzug der Freiheit.« Gerichte dürften so etwas nicht »zum Gegenstand ihrer Prüfung machen«
...
Link ...jetzt anmelden!
• Hier gibt's was extra: mehr Debatten aus den www.secarts.org-Foren
Schiffahrt: Reederei Maersk
NEU
Die Reederei Maersk kennt wohl jedeR, wer schon mal am Meer gewesen ist oder sich in irgendeiner Form für den Warentransport...mehr arktika 11.09.2020
KPD-Archiv in Sachsen gefunden
In Sachsen haben linke BergsteigerInnen durch Zufall Ende April auf einer Tour ein altes Materialenversteck der KPD gefunden,...mehr arktika 31.05.2020
VR China zur Menschenrechtslage in der BRD
1
jW morgen: Chinas Botschafter warnt vor Doppelmoral Berlin. Der chinesische Botschafter in Deutschland, Wu Ken, hat die...mehr FPeregrin NEU Dienstag
Libysche Küstenwache ermordet Flüchtlinge
NEU
Die sogenannte libysche Küstenwache solle Meldungen zufolge drei sudanesische Flüchtlinge erschossen haben. Dazu erklärt d...mehr tolpatchow 29.07.2020
Wahl in Belarus - auf welcher Seite steht der Wes..
2
Die Vorsitzenden der DKP, der GRH, des RotFuchs-Fördervereins, Patrik Köbele, Hans Bauer, Arnold Schölzel sowie Conny Renk...mehr arktika NEU 29.08.2020
mmp1994 NEU 10.08.2020