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Konterrevolution in Venezuela?
  [5 pics,5 files] begonnen von FPeregrin am 21.01.2019  | 169 Antworten
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NEUER BEITRAG20.02.2019, 19:05 Uhr
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juventud87

Militär bleibt der venezoelanischen Regierung treu FAZ: "Venezuelas Armee steht laut Verteidigungsminister Vladimir Padrino López uneingeschränkt loyal hinter Staatschef Nicolás Maduro. Das Militär hat nur einen Präsidenten, zitierte die Tageszeitung „El Nacional“ den Minister. Es werde weder eine Marionettenregierung noch Befehle irgendeiner ausländischen Regierung oder Macht akzeptieren, sagte Padrino López in einer Rede am Dienstag (Ortszeit). Er fügte hinzu: „Nur über unsere Leichen.“ Zu den blockierten Hilfslieferungen aus benachbarten Ländern, sagte der Minister, das Militär sei wachsam, damit die Grenze nicht verletzt werde.

Seit mehr als einer Woche stehen an der Grenze Kolumbiens zu Venezuela Lastwagen mit Hilfsgütern bereit. Das venezolanische Militär lässt sie auf Geheiß Maduros nicht ins Land. Maduro hält die humanitäre Hilfe für einen Vorwand für eine militärische Intervention. Der amerikanische Präsident Donald Trump forderte Venezuelas Armee am Montag auf, die Hilfsgüter passieren zu lassen. Er drohte dem Militär, es werde alles verlieren, wenn es Maduro weiter unterstütze.

In Venezuela, dem Land mit den größten Erdölreserven der Welt, tobt seit Wochen ein Machtkampf zwischen der Opposition und der sozialistischen Regierung. Parlamentschef Juan Guaidó erklärte sich am 23. Januar selbst zum Interimspräsidenten und forderte Maduro damit offen heraus. Zahlreiche Staaten, darunter die Vereinigten Staaten und Deutschland, haben ihn als rechtmäßigen Übergangsstaatschef anerkannt. Die EU hat Sanktionen gegen Vertraute Maduros verhängt. Maduro kann sich unter anderen auf Russland, China, Kuba, Nicaragua und die Türkei stützen."


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NEUER BEITRAG21.02.2019, 16:33 Uhr
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arktika

Konterrevolution in Venezuela? Und zu der "Humanitären Krise" und zu der Mär von den "Hilfsgütern" äußert sich die granma schon am 19.02.:

Zahlen und Daten die die „humanitäre Krise“ in Venezuela widerlegen

Die Ankündigung der USA über die Grenzen zu Kolumbien und Brasilien „humanitäre Hilfe“ im Wert von 20 Millionen Dollar nach Venezuela zu bringen ist lächerlich, wenn man dies den Schäden gegenüberstellt, welche die finanzielle Blockade des Landes verursacht, die auf 30 Milliarden Dollar beziffert werden, Fakten, die es aber nicht schaffen, in die öffentliche Meinung vorzudringen

Die Ankündigung der USA über die Grenzen zu Kolumbien und Brasilien „humanitäre Hilfe“ im Wert von 20 Millionen Dollar nach Venezuela zu bringen ist lächerlich, wenn man dies den Schäden gegenüberstellt, welche die finanzielle Blockade des Landes verursacht und die mit 30 Milliarden Dollar beziffert werden; dies sind Fakten, die es aber nicht schaffen, in die öffentliche Meinung vorzudringen, vor allem wegen der Drohungen einer militärischen Intervention, die das Weiße Haus verlauten ließ, aber auch, weil die realen Daten über die politische und wirtschaftliche Lage in Venezuela für die Länder, die selber unter schweren sozialen Problemen leiden, störend wirken.
Die humanitäre Krise ist eine Kategorie des Internationalen Humanitären Rechts und bezieht sich sowohl auf Naturkatastrophen als auch auf kriegerische Konflikte von hoher Intensität uns sie liefert der transnationalen Hilfe, die von Regierungen und internationalen Organisationen betrieben wird ein Argument, um in Entscheidungen einzugreifen, die ausschließlich die Staaten betreffen, und so deren Souveränität verletzen. Haiti, Somalia und der Südsudan sind die Vorläufer von Venezuela, dem aktuellen Ziel der humanitären Kreuzzüge.

Die Organisation der Vereinten Nationen definiert, dass damit ein Notstand dieser Art besteht, der Grad an Gewalt, Hunger und Krankheiten Millionen von Menschen betreffen müsse ohne dass der dafür zuständige Staat in der Lage sei, die Probleme wirksam zu kontrollieren.

Jemen, Libyen, Syrien, Demokratische Republik Kongo, Ukraine, das sind einige wichtigsten Länder, die der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) 2018 als die kritischsten betrachtet hat, weil sie sich in einer schwierigen und lang anhaltenden sozialen Krise befinden. Die Kriege, die sie durchleben, erhöhen die Krise der Lebensmittel, die Krankheitsepidemien, die interne Umsiedlung und die erzwungene Migration.

Die spezifischen Chrakteristiken, die sich in diesen Regionen Afrikas, Asiens und Osteuropas wiederholen, treffen auf Venezuela nicht zu oder sie treten sehr wenig intensiv auf.

Herbeigeführte Nahrungsmittelunsicherheit und die Gegenoffensive der CLAP

Ab 2016 hat man von der Nationalversammlung, der Tribüne der Opposition aus und bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) mit Luis Almagro an der Spitze, mit der Operation begonnen, die Geschichte der „humanitären Krise“ zu lancieren. Man sah voraus, dass die Auswirkungen des Obama Dekrets und dessen Ratifizierung durch Präsident Trump sich im alltäglichen Leben der Bevölkerung bemerkbar machen würden.

Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen der venezolanischen Bevölkerung sind unbestritten. Sie sind das Ergebnis der gewaltigen wirtschaftlichen Aggressionen, mit denen außerdem zur Ausbreitung einer Parallelwirtschaft und zur Spekukalation ermuntert wurde, aber sie sind immer noch weit davon entfernt, als dass man sie mit den wirklichen strukturellen Kollapsen der asiatischen und afrikanischen Regionen vergleichen könnte.

Aus den letzten Berichten der Welternährungsorganisation FAO geht hervor, dass es zwischen den Jahren 2016 und 2018 einen Anstieg von 11 % an Mangelernährung gegeben habe, was aber nicht genüge, um sie den Nahrungsmittelnotfällen hinzuzufügen, unter den die Länder südlich der Sahara leben, wo die Proportion der unter- oder mangelernährten Personen 30 % der Gesamtbevölkerung ausmacht.

Der vorsätzliche Boykott der Privatindustrie um wirtschaftlichen Druck auszuüben, zusammen mit dem Angriff auf die Währung von seiten der Wechselkursmafia, beeinträchtigten den Zugang des normalen Bürgers zu wesentlichen Grundnahrungsmitteln.

Gleichzeitig beschränkten die Finanzsanktionen die gegen die Zentralbank Venezuelas und das staatliche Erdölunternehmen PDVSA verhängt wurden, die Manövriermöglichkeiten der venezolanischen Regierung, um auf die prekäre Lebensmittelsituation zu reagieren.

Aber die Politik der Lebensmittelverteilung zu subventionierten Preisen, die der venezolanische Staat über die CLAP durchführt, hat einen großen Teil der Auswirkungen dieser direkt gegen die Bevölkerung gerichteten Aggressionen gemildert. Der Angriff und die internationale Diskreditierung einer Struktur, die gegenwärtig die Versorgung von 6 Millionen Menschen mit Grundnahrungsmitteln garantiert, bestätigt, dass es darum geht, die Geschichte von der „Hungersnot“ als Element einer angeblichen „humanitären Krise“ in Venezuela zu instrumentalisieren, mit der versucht werden soll, eine militärische Intervention zu rechtfertigen.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass im vergangenen Jahr die Regierung Kolumbiens unter dem Kuratel des US-Außenministeriums, den Eingang von 25.000 Kisten von CLAP Nahrungsmitteln verhinderten, während gleichzeitig internationale Banken der Bezahlung von weiteren 18.000 Kisten Hindernisse in den Weg legten und so das Land zu einem Dreieckshandel mit verbündeten Ländern zwangen, um die Blockade zu umgehen.

Folgen der finanziellen Aggressionen für den Bereich der öffentlichen Gesundheit

Noch kritischer war die Sabotage beim Erwerb von medizinischem Material, womit der Zusammenbruch der Notfalldienste in den Krankenhäusern erreicht werden sollte. Die sich verschlechternden Bedingungen der Gesundheitseinrichtungen haben auch den von Präsident Trump im August 2017 unterzeichneten präsidialen Erlass als Hauptauslöser.

Zu den nationalen Phänomen wie das Horten von Medizin, die Erhöhung der Preise und die Schmugglernetze, die Ressourcen umleiten, kommen noch die internationalen Behinderung bei der Einfuhr für medizinische Behandlung hinzu, wie z.B. die Absage der Citibank eine Zahlung für den Erwerb non 300.000 Dosen Insulin zu übernehmen, die Behinderung einer Ladung mit Medizin gegen Malaria seitens Kolumbiens, nachdem dem Wiederaufkeimen dieser bereits ausgerotteten Krankheit eingetreten war oder die durch Spanien verfügte jüngste Blockade eines Versands über Air Iberia von 200.000 Einheiten von in Katar gekauften Medikamenten zur Behandlung chronischer Krankheiten.

Die venezolanische Gegenoffensive dient jetzt als Ausgleich für die schlimmen Auswirkungen dieser multidimensionalen Angriffe.
Die Aktivierung des nationalen Plans der Gratis Impfungen, die mit Unterstützung der WHO und Vertretern der kubanischen Ärzte stattfindet, ist dafür ein Beispiel.

In den Monaten April und Mai wurde ein Impfprozess mit über 11 Millionen Impfeinheiten durchgeführt, der insgesamt 9 Millionen zugute kam. Er umfasste Krankheiten wie Diphterie, TBC, Malaria, Hepatitis B, Polio, Masern und Tetanus.

Die Ankunft des chinesischen Hospitalschiffs „ Arche de Friedens“ im September 2018 ist ein weiteres Element, das es abzuwägen gilt, wenn man die Regierung beschuldigt, sie sei vernatwortlich für die Lage in den Krankenhäusern. Dieses Schiff legte im venezolanischen Hafen mit 120 Fachleuten aus dem medizinischen Bereich, 8 Operationssälen, 300 Betten und an die 2.666 medizinischen Geräten ein, um spezialisierte medizinische Behandlung durchzuführen. Dies war eine zwischen China und Venezuela koordinierte Aktion.

Im Unterschied zu Staaten, die die Fähigkeit verloren haben, eine Kontrolle über ihre Territorien auszuüben und in Fällen von kriegerischen Konflikten oder Naturkatastrophen nicht in der Lage sind, Lösungen für sich daraus ergebende Gesundheitskrisen zu finden, ist Venezuela in der Lage gewesen, Kooperationsbündnisse mit Ländern und internationalen Organisationen einzugehen, um die gesundheitlichen Schäden für die Bevölkerung zu mildern.


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NEUER BEITRAG21.02.2019, 16:37 Uhr
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arktika

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Interne Bewegungen und Flüchtlinge: überprüfbare Zahlen

Ein elementares Kennzeichen von Ländern mit humanitären Krisen sind die erzwungenen internen Umsiedlungen oder die in andere Länder, um sich vor gewaltsamen Konfrontationen zu schützen. Aus dem Jahresbericht 2018 des Hohen Flüchtlingskommissars geht hervor, dass zwei Drittel der 68 Millionen Personen, die durch Kriege oder Konflikte umsiedelten, auf fünf Länder entfielen: Syrien, Afghanistan, Sudan, Myanmar und Somalia. Kolumbien auf der anderen Seite weist 7,7 Millionen Opfer der Konflikts auf, die innerhalb des nationalen Territorium geflüchtet sind, was dazu führt, dass es das lateinamerikanische Land mit den meisten internen Umsiedlungen ist.

Demgegenüber gibt es in Venezuela kein Verzeichnis von Umsiedlungen im Innern des Landes, aber die von den internationalen Kommunikationsmedien aus dem Zusammenhang gerissene Benutzung von Zahlen über Migration und Flüchtlinge ist ausführlich dokumentiert und hat die Aufmerksamkeit auf eine Migrationskrise gelenkt, die jedoch nicht eine Migration ist, die durch eine kriegerische Konfrontation hervorgerufen wird.

Die von verschiedenen Initiativen veröffentlichten Daten, die den „venezolanischen Exodus“ als ein Problem darstellen sollen, das die internationale Sicherheit bedroht, unterscheiden sich in ihren Zahlen und sie werfen Migranten und Flüchtlinge in einen Sack. Es trifft zu, dass die Gründe für die ( durch Medienkmapganen verschärfte) venezolanische Migration hauptsächlich wirtschaftlicher Natur sind und diese im Jahr 2017, dem Jahr, in dem die Finanzblockade gegen das Land intensiviert wurde, explodiert ist.

Gegenwärtig sind insgesamt 12.750 der Personen, die in andere Länder gereist waren, um ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern, über den „Rückkehr in die Heimat Plan“ zurückgekehrt. Dieses Programm wurde eingeführt, um die Venezolaner zurückzuholen, die Opfer von Ausbeutung ihrer Arbeitskraft, ausländerfeindlichen Aktionen oder Menschenhandel geworden waren.

Akteure und Elemente die aktuell die „humanitäre Krise“ demontieren

Der venezolanische Staat unterhält Verbindungen zu staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren, um die sozialen Programme zu sichern, immer dann, wenn die Unterstützung nicht an Bedingungen geknüpft ist.

Bei dem Treffen mit der FAO und Unicef in der zweiten Januarhälfte im Rahmen einer Einladung des Präsidenten an der die UNO teilnahm, wurden zwei Verträge unterzeichnet, die sich auf die Programme der Schulernährung, der integralen Bildung und der urbanen Landwirtschaft beziehen.

Auch nahmen Mitglieder des Komitees des Internationalen Roten Kreuzes zusammen mit Vertreter des Vizepräsidenten und des Gesundheitsministeriums bei der Bewertung der Kooperationsmechanismen teil, um den medizinischen Bereich zu stärken, nachdem Tage zuvor der Präsident des Roten Kreuzes Christoph Harnisch vor dem politischen Charakter der Operation gewarnt hatte, die man an der Grenze zu Kolumbien in Gang setzen wolle und bekanntgab, dass man nicht daran teilnehmen werde, weil man dies nicht als eine humanitäre Hilfe ansehe.

Der Gesundheitsminister Carlos Alvarado hat ebenfalls das Eintreffen von 18 Millionen medizinischer Verbrauchsmaterialien angekündigt, die mehrheitlich aus Verträgen herrühren, die mit China und Kuba bestehen; einige stammen aus Direktkäufen von Unternehmen auf dem internationalen Markt, die die Bezahlung nicht behindern und andere über den Rotationsfonds und von der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation.

Dieses direkte Management der venezolanischen Einrichtungen verhindert, dass die von Washington aus koordinierten Aktionen zu einer wirklichen humanitären Krise führen, die den Zusammenbruch der Strukturen fördern, die die politische Ordnung im Land aufrechterhalten d.h. des Staates und des Chavismus.

Indem die USA parallele Organe als legitim anerkennen und ihnen Finanzierungen zukommen lassen, leugnen sie die politische Autorität der nationalen Regierung als höchster Vertretung des Landes bei der Lösung von Problemen zu handeln.

So klagen sie an, dass Venezuela keine „humanitäre Hilfe“ akzepiere, während sie gleichzeitig die multilateralen Bemühungen ignorieren, um die soziale Stabilität zu garantieren. Denn ein diplomatischer Ausweg bedroht die Variablen, die sie zur Rechtfertigung des militärischen Zugangs zum Territorium unter dem Vorwand der angeblichen „humanitären Hilfe“ fabriziert haben. (aus MisionVerdad.com)


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oder bei RedGlobe unter etwas anderem Titel unter Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG23.02.2019, 10:41 Uhr
EDIT: FPeregrin
23.02.2019, 10:46 Uhr
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FPeregrin

Venezuela: Erklärung der KP Kubas KP Kubas: Dringende Botschaft an die kommunistischen und Arbeiterparteien der Welt

Veröffentlicht: 22. Februar 2019

Wie es in der Erklärung der Revolutionären Regierung Kubas vom 13. Februar heißt, stellt die »Eskalation des Drucks und der Aktionen der US-Regierung zur Vorbereitung eines als humanitäre Intervention verkleideten Militärabenteuers« nicht nur eine reale Bedrohung des venezolanischen Volkes dar, sondern bringt den Frieden auf der gesamten Welt in reale Gefahr.

Washington sollte die Kosten einer Aggression gegen Venezuela nicht unterschätzen. Die Möglichkeit einer zerstörerischen Regionalisierung des bewaffneten Konflikts würde unsere Völker und alle sozialen, ökonomischen und politischen Schichten in Mitleidenschaft ziehen.

Wir stehen einer typischen imperialistischen Aggressionsdrohung gegenüber, wie auch immer sie sich verkleidet, deren Hauptziel es ist, dass sich die Vereinigten Staaten der größten bestätigten Erdölreserven des Planeten bemächtigen. Es zeigt sich einmal mehr die Geringschätzung Washingtons gegenüber den Tausenden zivilen Opfern, die ein Brand wie der sich abzeichnende fordern könnte.

Es wäre nicht nur ein Angriff auf die Bolivarische Revolution. In der Logik der Falken, die die Lateinamerika-Politik der Trump-Administration kontrollieren, ist die sich abzeichnende Aktion der finale Angriff gegen die Linke und die fortschrittlichen Kräfte der ganzen Welt. Heute ist es Venezuela, morgen werden es Nicaragua, Bolivien oder Kuba sein.

Daraus folgt, dass die Verteidigung der Bolivarischen Revolution die erste Schanze im Kampf um die Souveränität Unseres Amerikas, für das Ideal der sozialen Gerechtigkeit, des Friedens in Würde und der Einheit des gesamten Planeten wird.

Wir bekräftigen in diesen Momenten die These unserer Regierung, die daran erinnert, dass sich »heute in Venezuela die Souveränität und Würde Lateinamerikas und der Karibik und der Völker des Südens entscheidet. Es entscheidet sich auch das Überleben der Normen des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen. Es wird definiert, ob die Legitimität einer Regierung aus dem ausgedrückten und souveränen Willen ihres Volkes oder aus der Anerkennung durch fremde Mächte entspringt.«

Wir rufen auf zum vereinten Marsch, um dem Yankee-Imperium zu zeigen, dass die Völker der Welt sehr wohl ein Gespür für ihre Souveränität haben. Es ist der Moment, an dem die kommunistischen und Arbeiterparteien aller Kontinente das riesige politische Potential zeigen, das wir im Kampf gegen den Krieg und zur Verteidigung des Friedens repräsentieren.

Kommunistische Partei Kubas

Übersetzung: RedGlobe


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NEUER BEITRAG23.02.2019, 10:53 Uhr
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FPeregrin

P.S.: Die erwähnte Erklärung der Revolutionären Regierung Kubas vom 13. Februar steht hier:
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NEUER BEITRAG24.02.2019, 19:09 Uhr
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FPeregrin

Konterrevolution in Venezuela? Angesichts der turbulenten Ereignisse des Wochenendes hat RedGlobe einen Liveticker eingerichtet:
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oder auch hier:
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NEUER BEITRAG24.02.2019, 21:38 Uhr
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FPeregrin

Konterrevolution in Venezuela? jW morgen:

Schlappe für Guaidó

Gewalt an der Grenze: Venezuelas Sicherheitskräfte verhindern Durchbruch. Tausende demonstrieren in Caracas gegen Drohungen aus Washington

Von Modaira Rubio, Caracas

Die große Demütigung des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch seinen Gegenspieler, den selbsternannten »Übergangspräsidenten« Juan Guaidó, ist ausgeblieben. Dieser hatte lautstark angekündigt, dass am Sonnabend »so oder so« die im kolumbianischen Cúcuta lagernde »humanitäre Hilfe« über die Grenze nach Venezuela gebracht werde. Gelungen ist das nicht. Statt dessen sieht sich die rechte Opposition des südamerikanischen Landes in einer Sackgasse, während Kolumbiens Staatschef Iván Duque ernsthaften Schwierigkeiten gegenübersteht.

Maduro erklärte dagegen vor Tausenden Menschen, die in der Hauptstadt Caracas gegen die Interventionsdrohungen der USA und die ausländische Einmischung demonstrierten, dass der Putschversuch der Reaktion gescheitert sei. Zudem kündigte er den vollständigen Abbruch aller diplomatischen und konsularischen Beziehungen mit der »faschistischen Regierung« Kolumbiens an. Den Vertretern des Nachbarlandes wurde 24 Stunden Zeit gegeben, Venezuela zu verlassen. In Bogotá kündigte Kolumbiens Außenminister Carlos Holmes Trujillo an, der Ausweisung Folge zu leisten.

Zahlreiche Gegner Maduros waren in den vergangenen Tagen von Venezuela nach Kolumbien gereist, um sich am Freitag das Konzert »Venezuela Aid Live« anzuhören und sich einen Tag später an der von Guaidó angekündigten »Menschenkette« zu beteiligen, mit der die Pakete über die Grenze gebracht werden sollten. Nun sitzen sie fest, weil Caracas am späten Freitag abend die Grenze komplett geschlossen hat. Über Twitter und Instagram beklagten viele von ihnen, dass sie in Kolumbien »gefangen« seien, und baten ihre politischen Führer um Hilfe.

Am Sonnabend war es den ganzen Tag über insbesondere an der Simón-Bolívar-Brücke, dem wichtigsten Grenzübergang zwischen beiden Staaten, zu Szenen der Gewalt gekommen. Provoziert wurden diese von Gruppen, in denen nach Augenzeugenberichten gewöhnliche Kriminelle dominierten. Die Maskierten plünderten sogar zwei Lastwagen der nordamerikanischen Regierungsagentur USAID, die zuvor in Brand gesteckt worden waren. Die alternative kolumbianische Nachrichtenagentur Prensa Rural berichtete, dass die kolumbianische Polizei die vermummten Militanten aus Venezuela ungehindert Molotowcocktails bauen und Barrikaden auf der Grenzbrücke errichten ließen. »Was würde passieren, wenn es sich um Indígenas, Studenten oder Bauern aus Kolumbien gehandelt hätte?«, fragte die Agentur.

Obwohl Guaidó zwischenzeitlich anderes behauptete, gelangten weder aus Kolumbien noch aus Brasilien Lastwagen über die Grenze nach Venezuela. Am späten Abend ordnete die kolumbianische Regierung an, die Fahrzeuge zurück in die Lager zu fahren. Auch ein aus Puerto Rico kommendes Schiff, das ohne Erlaubnis Venezuelas Nordküste anlaufen wollte, drehte ab, als die venezolanische Marine warnte, dass sie eine Verletzung der Hoheitsgewässer nicht dulden und die Besatzung festnehmen werde.

Freddy Bernal, der Regierungsbeauftragte für den venezolanischen Grenzstaat Táchira, erklärte am Samstag abend, 42 Menschen seien verletzt worden, zwei von ihnen durch Schusswaffen. Drei Personen, unter ihnen zwei Beamte der Nationalgarde, seien von Oppositionellen lebendig in Brand gesteckt worden. Ziel der Gewaltaktionen sei gewesen, »Beweise« für die Unterdrückung des »leidenden Volkes« Venezuelas zu liefern, die den USA und ihren Verbündeten dann als Rechtfertigung für eine militärische Intervention dienen könnten.

So attackierten im venezolanischen Grenzort Boca de La Grita rund 3.000 Paramilitärs aus Kolumbien die venezolanische Nationalgarde. Im Internet kursierten Aufnahmen, die Zivilisten auf einem offenbar gekaperten Panzerfahrzeug zeigen. Während der kolumbianische Sender Caracol erklärte, dass die Aufnahmen in Venezuela entstanden seien, gibt es Hinweise darauf, dass sich die Fahrzeuge auf der kolumbianischen Seite der Grenze befanden.

Bernal betonte, dass Boca de La Grita dank der venezolanischen Armee, der Nationalgarde »und der Volksmacht« vollständig »unter Kontrolle der Patrioten« stehe. Normale Bürger hätten die Uniformierten unterstützt: »Wir haben Männer und Frauen im Rentenalter gesehen, die den ganzen Tag über stoisch Kugeln, Flaschenwürfen, Molotowcocktails getrotzt haben.« Bernal wies zudem Berichte der kolumbianischen Behörden zurück, wonach sich mehr als 50 Angehörige der venezolanischen Sicherheitskräfte über die Grenze abgesetzt hätten. Es habe lediglich sieben Fälle von Desertion gegeben.

Guaidó kündigte an, sich am Montag mit US-Vizepräsident Michael Pence zu treffen, um »Maßnahmen zu ergreifen«. Es wird erwartet, dass er Washington um eine militärische Intervention in Venezuela bitten wird. US-Außenminister Michael Pompeo machte »Banden des Tyrannen Maduro« für die Gewalt verantwortlich und erklärte, es sei »an der Zeit, zur Unterstützung der Demokratie zu handeln«.


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NEUER BEITRAG25.02.2019, 21:23 Uhr
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FPeregrin

Konterrevolution in Venezuela? 24. Februar 2019

Rede von Botschafter Samuel Moncada vor dem Ständigen Rat der OAS

Herr Präsident,
Es wurde ein Haufen von Lügen, Unwahrheiten, Manipulationen und Verleumdungen konstruiert; eine ganze Parallelwelt zur Realität, eine ganze alternative Fantasie, die dazu dient, Millionen von Menschen über das, was in Venezuela geschieht, zu verwirren.
Heute komme ich, um mit der Realität in Kontakt zu treten und der Welt zu sagen, was unsere Wahrheit ist.
Zuerst möchte ich klarstellen, was hier passiert ist, in Bezug auf welche Regierung die OAS anerkennt. Das ist die erste Farce, ein Schwindel, ein Betrug, ein Trick, ein Manöver, eine Manipulation. Sie alle versuchen, zu tricksen. Doch es funktioniert weiterhin für sie, und sie wiederholen es immer wieder.
Herr Präsident,
Der einzige Weg, wie ich als Vertreter des venezolanischen Staates und Vertreter der Regierung des Verfassungspräsidenten Nicolás Maduro Moros, ordentliches Mitglied dieser Organisation mit allen seit mehr als 70 Jahren ausgeübten Rechten, ohne Verletzung des Völkerrechts, ohne Gewalt, ohne Betrug, ohne Manipulation und ohne Willkür, von diesem Stuhl aufstehe, besteht darin, dass Sie, Herr Präsident, in Ihren Händen den von der Außerordentlichen Generalversammlung der OAS angenommenen Beschluss erhalten, in dem 24 Mitgliedstaaten für die Aussetzung der Rechte des venezolanischen Staates in dieser Organisation gestimmt hätten.
Herr Präsident,
Ohne diese Resolution der Generalversammlung ist jede Handlung null und nichtig, und würde sich in der Zerstörung dieser Organisation niederschlagen. Was wir gerade vom Generalsekretär gehört haben, ist falsch, er lügt, er betrügt, er sagt es vor allen Leuten. Aus diesem Grund haben sich die Mitgliedstaaten des CARICOM bei ihm darüber beschwert.
Es ist nicht wahr, dass eine Resolution des Ständigen Rates mit 18 Stimmen einen Mitgliedstaat ignorieren kann. Es ist falsch, es ist nur Propaganda. Die einzige Strafe, die in allen Statuten dieser Organisation auf einen Staat angewendet werden kann, ist der Ausschluss und dieser erfolgt mit 24 Stimmen in einer Generalversammlung der Außenminister, und das ist nicht geschehen. Alles andere ist falsch, es gibt einen Berg von Lügen, der einfach in sich zusammenfällt, wenn ich hier sitze, alles zusammenbricht, die Lüge zusammenbricht, der Betrug zusammenbricht. Lügen Sie nicht weiter, suchen Sie sich die notwendigen 24 Stimmen der Versammlung und dann werde ich rechtmäßig aufstehen.
Sie drohen ständig damit, unsere Visa zu entziehen. Dies zu tun, wäre ein Betrug. Die USA nutzen ihre persönliche oder bilaterale Feindschaft mit Venezuela, um unser multilaterales Funktionieren zu beeinflussen. Wir haben die Beziehungen zu den USA bereits aus bilateraler Sicht abgebrochen.
Wir müssen all dies abbauen und Licht in die Dunkelheit der Lügen aus der Sicht der Mehrheit der Bevölkerung und der internationalen Öffentlichkeit bringen.
Jedem Staat steht es frei, anzuerkennen, wen er will, aber sicher ist, dass es, um uns hier rauszuholen, notwendig ist, die Charta einzuhalten. Genug von diesem Betrug!
Lassen Sie uns nun den Kern der anderen Themen untersuchen.
Herr Präsident,
Eine Welle der Selbstverkündigung zieht sich durch die Hemisphäre. In Venezuela steht ein Kongressabgeordneter auf einem Platz und erklärt sich zum Präsidenten; in Miami versammeln sich Touristen in einem Restaurant und proklamieren sich selbst zum Obersten Gerichtshof Venezuelas. Hier, in diesem Raum, verkündet der Generalsekretär sich selbst zum Chef der OAS und beginnt, Staaten zu ignorieren und Befehle zu erteilen, ohne die Befugnis dazu zu haben. Er beginnt, Befehle im Namen der Staaten entgegenzunehmen. Er ist nicht der Chef der OAS. Er spricht, als wäre er der Präsident dieser Staaten, aber das funktioniert nicht so. Bitte, Sie müssen verstehen, was die Funktion von diesem Herrn hier ist! Wenn er zum Krieg aufruft, verletzt er alles, was er hier tut.
In der OAS hat sich ein Mitarbeiter der Washingtoner Propaganda-Gremien zum Botschafter Venezuelas erklärt, ohne dass jemand versteht, wie er diesen Posten besetzen kann. Deshalb sitzt er nicht hier, weil er sich selbst verkündet hat!
Um die Verwirrung noch zu vergrößern, erklärt sich ein US-Senator zum Chef unserer Bolivarischen Nationalen Streitkräfte und bedroht unsere Offiziere in Venezuela. Ein Berater des Weißen Hauses erklärt sich selbst zum Eigentümer unseres Öls und beraubt das venezolanische Volk von mehr als 30 Milliarden Dollar in nur einer Woche, während wir alle darüber diskutierten, welcher Artikel der Verfassung auf die Situation anwendbar ist, und um die Liste nicht noch zu verlängern, erklärte sich Herr Trump, der Chef der oben genannten selbsternannten Personen, auch zum Eigentümer und Herrn der natürlichen Ressourcen, Gebiete und Siedler der Kolonie, die er Venezuela nennt.
Wir haben eine wahre Epidemie von Selbsternennungen.
Herr Präsident,
Was ist hier los? Wie erklären Sie sich diesen Alptraum? Betrachten wir es Stück für Stück.
Die selbsternannte venezolanische Regierung genehmigte die Enteignung des Eigentums unseres Volkes durch die US-Regierung für Dutzende von Milliarden Dollar. Er akzeptiert, dass ein Senator aus Florida einen Mitarbeiter von US-Ölfirmen zum venezolanischen Botschafter in diesem Land ernannt hat. Er sagte auch, dass er bereit sei, US-Truppen zur Invasion in Venezuela zu autorisieren, und sogar ein US-Kongressabgeordneter erinnerte ihn daran, dass US-Militärinterventionen nur vom US-Kongress genehmigt werden können. Um die Liste nicht zu lang zu machen, verteidigten die Selbsternannten die Maßnahmen der wirtschaftlichen Erstickung gegen unser Volk, denn sie erzeugen das notwendige Leid, damit das Militär beschließen kann, ihn an der Macht zu unterstützen.
Herr Präsident,
Der Staatsstreich ist in Washington siegreich, wo jeder die Plünderung unserer Nation feiert, aber es war ein Misserfolg in Venezuela, wo der Anführer den Schutz der Botschaften ausländischer Regierungen braucht, sogar zum Schlafen.
In unserem Land bedroht Washingtons Marionette an einem Tag den bolivarischen Streitkräften, damit sie ihm gehorchen; an einem weiteren Tag beschuldigt er sie der Korruption und des Mordes; dann an einem dritten Tag bietet er ihnen Amnestie und Vergebung an; und an einem vierten Tag besticht er sie. Schließlich, wenn das alles scheitert, droht er damit, sie mit der US-Streitmacht zu ermorden. Das ist nicht das Verhalten eines venezolanischen Präsidenten, das ist das Verhalten eines Agenten im Dienste einer fremden Macht.
Es ist offensichtlich, dass die Marionette auf Anweisungen aus dem Ausland gehorcht, insbesondere von hier in Washington. In Venezuela ist der Staatsstreich gescheitert, und die bolivarischen nationalen Streitkräfte sind zusammen mit dem Volk eine Garantie für Frieden und Freiheit für die Nation. Von hier aus senden wir dir eine Botschaft des Stolzes. Wir sind stolz auf unsere Streitkräfte, weil sie einer Welle, einem psychologischen Krieg, Bestechungsgeldern und Drohungen widerstanden haben. Heute haben sie gerade neue Sanktionen verhängt, weil sie glauben, dass ein diplomatisches Visum das höchste Glück eines venezolanischen Generals ist.
Ich bin stolz auf meine Diplomaten hier bei der OAS, gegen die sie einen Krieg geführt haben, damit sie die Seite wechseln. Sie haben ihnen Geld und Visa angeboten. Sie haben sie bedroht, aber sie haben sich gewehrt. Ich bin stolz auf meine Diplomaten in den Vereinigten Staaten (von Amerika), die bedroht und bestochen wurden, aber sie sind in ihre Heimat gegangen, wie sie sein sollte, als die Pflicht eines jeden Mannes und Frau, die ihr Land bewundern und respektieren. Wir sind Patrioten, wir sind keine Verräter!
Das Scheitern des Putsches ist so deutlich, dass sie die Verfassung bereits aufgegeben haben, um ihr Handeln zu rechtfertigen. Jetzt ist ihr Maximalgesetz ein Übergangsgesetz, das es ihnen erlaubt, auf unbestimmte Zeit an der Macht zu bleiben. Sie haben es bereits genehmigt. Jetzt brauchen sie keine Wahlen und müssen auch keine anderen öffentlichen Befugnisse anerkennen. Es ist die reine und harte Diktatur, die all jene, die diese Ungeheuerlichkeit unterstützt haben, ohne Argumente zurücklässt, weil sie für eine Rechtsrepublik gekämpft haben. Der Zweck dieses Treffens ist, dass man in Venezuela keine Wahlen abhalten kann und man die Marionette mehrere Jahre dort stehen lassen muss, denn nach dem, was wir hier hören, ist das System so schlecht, dass man zuerst Chavismo beenden muss, man muss all diese Menschen loswerden, überall, sogar die Gouverneure, sagte der Superexperte, man muss alle Gouverneure loswerden, um eine Wahl aufzurufen. Alle Wahlen waren schlecht, sie waren schrecklich, außer, wenn sie in der Nationalversammlung gewonnen haben, da waren sie wunderbar. Sie erkennen die Farce nicht, was sie tun, ist, die Diktatur in Venezuela zu rechtfertigen. Ihnen gingen die Argumente aus, weil der Putsch fehlschlug, der Putsch in Venezuela existiert nicht!

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NEUER BEITRAG25.02.2019, 21:25 Uhr
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FPeregrin

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Der Staatsstreich ist gescheitert, weil seine Anführer in Venezuela niemandem ein Gehalt zahlen, sie kontrollieren kein einziges Polizeiauto, sie stellen keine Ausweise aus, sie eröffnen keine Schule, sie produzieren nicht einmal ein Fass Benzin. Es ist eine erbärmliche, surreale Fantasie, eine Fiktion, die ihren Meistern in den Vereinigten Staaten dazu dient, zu plündern.
Weil die wahre Natur dessen, was geschieht, nicht ein Staatsstreich ist, sondern ein Projekt, das Venezuela in eine Kolonie verwandeln soll, die von einheimischen Lohnarbeitern nach der Art von Puerto Rico regiert wird. Diese Selbsternannten sind eigentlich eine US-Repräsentanz in Venezuela und keine nationale Regierung. Das war schon immer das US-amerikanische Kolonialmodell, im Gegensatz zu den Europäern schicken sie keine Herrscher aus der Metropole, sondern nutzen ihre lokalen Mitarbeiter als Administratoren. Dies ist ein Versuch, Lateinamerika als Hinterhof des Imperiums zurückzuerobern, das von dem am meisten Selbsternannten regiert wird: Donald Trump.
Das eigentliche Objekt dieses gesamten Aggressionsprozesses ist auszurauben und zu plündern. Der größte Raubüberfall in der Geschichte Venezuelas fand letzte Woche statt. Die Regierung von Herrn Trump hat dem venezolanischen Volk mindestens 30 Milliarden Dollar in Ölraffinerien, auf Bankkonten der Zentralbank von Venezuela und der staatlichen Erdölgesellschaft PDVSA, bei Schuldverschreibungen geraubt, und ich sage aus Zeitgründen nichts weiter mehr.
Herr Präsident,
Herr Bolton, ein Berater des Weißen Hauses, hat erklärt, dass er bereits Ölkonzessionen in Venezuela an US-Unternehmen verteilt. Als unsere Ölraffinerien gestohlen wurden, war die erste Person, die sich mit den Managern des Unternehmens zusammengesetzt hat, kein Venezolaner: Es war Herr Bolton, derselbe Mann, der heute Indien und andere Länder bedroht, die Öl aus Venezuela kaufen. Herr Bolton erklärte sich selbst zum kolonialen Verwalter des venezolanischen Öls.
Es ist die Trump-Doktrin, die erklärte, dass er seine Truppen nur dann in andere Länder schicken würde, wenn fünfzig Prozent der Beute eingenommen werden. Ich übertreibe nicht; Millionen von Menschen haben gesehen, wie dies in sozialen Netzwerken erklärt wurde. Es ist die Lehre vom Krieg um Öl, von Gier, Hass und Ehrgeiz.
Die Trump-Doktrin wird durch andere europäische Länder ergänzt. Die Bank of England hat dem venezolanischen Volk mehr als 1,2 Milliarden Dollar Gold gestohlen, nur weil sie es können. Es bedarf keiner Erklärung.
Mit der Rückkehr der Plünderung des Kolonialismus wird das Vertrauen in die Bankeinlagen aller Länder der Welt bei amerikanischen und britischen Banken zerstört. Die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich würden den Menschen die Ersparnisse stehlen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Es geht darum, diejenigen zu plündern und anzugreifen, die an ihr Versprechen von Neutralität und Unparteilichkeit glauben. Das Völkerrecht und alle Verträge verlieren an Bedeutung, wenn Schwindel und Gier die moralische Grundlage von Imperien sind. Es ist die Trumpfdoktrin: Der Gewinner bekommt die Beute. Mindestens 50%.
Herr Präsident,
Und mit der größten Plünderung unseres Volkes seit Jahrhunderten, mit gigantischem Diebstahl und der größten Kapitulation erreichen wir die berüchtigte humanitäre Krise.
Die Propagandamaschine verbirgt die Motive der Aggression, und das Ausmaß des Raubes konzentriert sich auf die humanitären Motive der Diebe, die, inzwischen in eine Art Mutter Teresa von Kalkutta verwandelt, eine enorme Sorge um das Leiden des venezolanischen Volkes empfinden. Wir müssen den Plünderern danken, dass sie uns die Krümel aus der Beute, die sie genommen haben, anbieten.
Indem sie die wirtschaftlichen Quellen des Landes zerstören, verursachen sie eine massive Verletzung der Menschenrechte unseres Volkes, was zu Chaos und maximalem kollektivem Leid führt. Sie benutzen unser Volk als Geiseln, um den sozialen Frieden zu zerstören und die Stärke der Nation zu schwächen; das ist ein Zermürbungskrieg.
Die Aggressoren erzwingen eine Erzählung von humanitären Rettern. Sie wollen jetzt die Regierung stürzen, weil sie die Hungrigen und Kranken retten müssen, die sie selbst hervorgebracht haben.
Wenn sie sich wirklich um die Bedürftigen kümmern wollten, würde die bloße Rückgabe der gestohlenen Waren sofort helfen, aber das ist nicht das Ziel. Von den 30 Milliarden Dollar, die gestohlen wurden, werden 30 Millionen angekündigt, um die Folgen des Verbrechens zu lindern; das ist eine unmoralische und barbarische Handlung, und das ist das, was sie „humanitäre Hilfe“ nennen.
Es geht um eine gigantische Propagandaoperation. Die einfachste Lösung besteht darin, die Maßnahmen der ausländischen Erpressung unseres Volkes zu beseitigen, aber wenn man bedenkt, dass es um die Durchsetzung einer kolonialen Regierung geht, müssen die Almosen mit ausländischer militärischer Gewalt verteilt werden. Ebenso erkennen dies einige Herren in Miami, die sich selbst zum Gericht erklären und die bereits eine militärische Invasion gegen ihr eigenes Land durch die Vereinigten Staaten genehmigt haben, an. Sie haben es gestern hier in diesem Gebäude gesagt.
Herr Präsident,
Echte humanitäre Hilfe kann nur neutral, unabhängig, universell, unpolitisch und auf Wunsch des Empfängerlandes geleistet werden. Sie darf niemals für Erpressungs- oder Aggressionszwecke verwendet werden, geschweige denn zur Rechtfertigung eines Krieges. Diese Falle wird von ernsthaften humanitären Organisationen wie dem Internationalen Roten Kreuz oder den Vereinten Nationen deutlich gesehen, die sich geweigert haben, sich an dieser Propagandaoperation zu beteiligen, weil sie das Wesen dessen angreifen, was den Humanismus in der Welt ausmacht: Vertrauen, Wohlwollen und Frieden.
Wenn sie zusätzliche und endgültige Beweise für die Perversität und Unmoral dieses aggressiven Projekts wollen, finden sie das in der Tatsache, dass der Verantwortliche für die heutige US-Operation genau derselbe ist, der 1986 den geheimen Transport von Waffen für den Bürgerkrieg in Nicaragua in Flugzeugen organisiert hat, die als humanitäre Hilfe getarnt wurden und Waffen, als wären sie humanitäre Hilfe, zur Ermordung von Nicaraguaner schickte.
Es gibt keinen größeren Zynismus in der Botschaft, die sie an die Welt senden. Es sind die gleichen Akteure, die gleichen Tricks, es ist die gleiche Vortäuschung des Interesses an denen, die leiden.
Es sind dieselben widerlichen Botschaften, die an einem Tag das Interesse an venezolanischen Kindern bekunden, und am nächsten Tag sagen sie, dass sie bei uns einmarschieren werden, um Hilfe zu bringen. Sie werden uns töten, um uns zu retten. Sie werden uns bombardieren, um uns zu ernähren. Es ist der koloniale Humanitarismus, der Erleichterung bringt, aber am Ende den Eroberungskrieg verkauft.
Gestern hat Präsident Trump an seiner Südgrenze eine Sicherheits- und humanitäre Notlage erklärt. Bedeutet das, dass er Lebensmittel und Medikamente an Migranten schicken wird, die sich seiner Grenze nähern? Nein, er wird die Mauer für sie bauen.
Ist es unmöglich zu glauben, dass diejenigen, die in den USA Kinder in Käfige sperren und demütigende Mauern bauen, aufrichtig sind, wenn es um venezolanische Kinder geht? Wenn du Venezuela helfen willst, drohe keine Kriege an und gib das zurück, was du unserem Volk gestohlen hast.
Herr Präsident,
Nun zum letzten Punkt. Was wird jetzt passieren?
Der gescheiterte Putsch hat die Tarnung der kolonialen Invasion entfernt. Die Selbsternannten haben kein nationales Gespür für das Land, damit es ihnen folgt. Jetzt sind sie verzweifelt mit gröberen, frecheren, schärferen Drohungen. Im Sumpf eines wahnsinnigen Plans gefangen, können sie ihn nur mit immer gefährlicheren und widerwärtigeren Aktionen retten.
Der erste ist die Politik der kalkulierten Grausamkeit. Sie werden Venezuela als ein gigantisches Experiment der wirtschaftlichen Entbehrung behandeln und darauf warten, dass das Land in sich zusammenbricht und es dann so aussieht, als wären sie die Retter. Sie glauben, dass in wenigen Wochen das nationale Leiden unerträglich sein wird und die Bevölkerung wie eine belagerte Stadt der Antike von selbst aufgeben wird.
Die zweite ist noch schlimmer, während sich die moralischen, wirtschaftlichen und militärischen Widerstandsfähigkeiten der Nation verschlechtern und geheime Operationen zur Rechtfertigung externer Militäraktionen vorbereitet werden, wissen wir, dass es in diesem Moment geheime Militärbewegungen gibt, die wir angeprangert haben. Ich möchte vor zwei Dingen warnen: Entweder hatte der US-Botschafter Carlos Trujillo vor einigen Monaten übernatürliche Vorhersagekräfte, als er ankündigte, dass die kolumbianischen Streitkräfte Präsident Maduro angreifen würden, und zwar unter dem Vorwand des ELN. Das hieße, er hörte damals als ein mit wunderbaren Kräfte beschenkten Mann das, was der kolumbianische Botschafter erst heute gesagt hat; oder sie befinden sich in einem Plan, den sie seit mehreren Monaten kennen. Sie sagen mir, welche sie bevorzugen: die übernatürliche und mystische Erklärung oder den geheimen, heimlichen, grausamen und erbärmlichen Plan.
Sie sind die Reiter der Apokalypse: Hunger, Krieg und Tod, um zu erobern. Alles im Namen des Humanitarismus, der seinen grausamen Ehrgeiz verbirgt.
Nur verdrehte Köpfe, mit Hass und Gier vergiftete Seelen können solche abscheulichen und niedrigen Pläne entwerfen. Das sind die Werke krimineller Organisationen und nicht verantwortungsvoller Regierungen. Sie treiben die Region in den Abgrund, während Propagandamaschinen die internationale öffentliche Meinung hypnotisieren.

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NEUER BEITRAG25.02.2019, 21:27 Uhr
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FPeregrin

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Es gibt noch ein letztes Szenario: Die öffentliche Meinung in den USA selbst kann reagieren und Trump in ihrem Namen ablehnen, der ihre Streitkräfte in Kolonialkriegen gegen Länder auf diesem Kontinent einsetzt, die den Kontinent bereits zu einer Zone des Friedens erklärt hatten.
Es ist auch möglich, dass eine Friedensbewegung entsteht, die verhindert, dass die Todeshändler, einschließlich des Generalsekretärs, der ständig zum Krieg aufruft, die Welt im Namen ihrer Gier nach Öl und Herrschaft täuschen.
Die Nationen der Region und der Welt können beschließen, die Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen und der OAS selbst zu verteidigen und das militärische Abenteuer der Anhänger der Trump-Doktrin, der Doktrin von den 50%, abzulehnen.
Unser Volk versteht auch die existenzielle Gefahr, mit der es konfrontiert ist, und stärkt sein patriotisches Gewissen, Frauen und Männer, Zivilisten und Militärs aus allen Regionen und sozialen Schichten, die sich zu einer mächtigen nationalen Bewegung für die Rettung der Heimat und für den Frieden organisieren. Diese Reaktion schwächt die Kräfte der Zerstörung und lässt keinen Raum für diejenigen, die dieses gefährliche Abenteuer initiiert haben.
Wir befinden uns im Prozess der zweiten Befreiung unseres Heimatlandes und werden an unserer Pflicht nicht scheitern.
NEUER BEITRAG02.03.2019, 02:51 Uhr
EDIT: FPeregrin
02.03.2019, 02:55 Uhr
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FPeregrin

Pence: An allem ist der Kasper schuld! Zum Weinen schön - Granma am 28. Februar -:

US-Vizepräsident gibt Guiadó Schuld am gescheiterten Putsch in Venezuela

Dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guiadó gab US-Vizepräsident Mike Pence die Schuld an der militärischen Niederlage, weil es bis jetzt nicht gelungen sei, die Nationalen Bolivarischen Streitkräfte auf seine Seite zu ziehen

Dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guiadó gab US-Vizepräsident Mike Pence die Schuld an der militärischen Niederlage, weil es ihm bis jetzt nicht gelungen sei, die Nationalen Bolivarischen Streitkräfte auf seine Seite zu ziehen.

Pence machte den Präsidenten der wegen Missachtung des Gerichts nicht funktionsfähigen Nationalversamlung für die Niederlagen nach seiner Anerkennung am 23. Januar vernatwortlich, wodurch es nicht möglich wurde, die vom Weißen Haus entworfene militärische Intervention zu rechtfertigen.

Das enthüllte am Mittwoch das argentinische Nachrichtenportal La Política Online , wo laut Prensa Latina geschrieben steht, dass diese Beschwerde beim Treffen der sogenannten Lima Gruppe erfolgt sei, das am Montag in Bogotá/Kolumbien stattfand.

Laut diesem Portal „unterzog Pence den beauftragten Präsidenten Juan Guaidó einer strengen Diagnose und zählte alles auf, was bei der Offensive gegen das chavistische Regime falsch gelaufen sei. Am stärksten kam dabei zum Tragen, dass die Bolivarischen Streitkräfte weiterhin auf der Seite von Präsident Nicolás Maduro stünden.

Laut Analyse der digitalen Plattform hatte Guaidó der US-Regierung versprochen, dass wenn die Mehrheit der Führer der Welt ihn als angeblichen Präsidenten Venezuelas anerkennten, wenigstens die Hälfte der Offiziere desertieren würde, was aber nicht geschehen ist.

Auf der anderen Seite war es der Oppositionspartei Voluntad Popular auch nicht gelungen, die Unterstützung von 50 % der 194 Länder zu erhalten, die in der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) vertreten sind.

Eine andere falsche Behauptung des Parlamentariers war zu versichern, dass die soziale Basis, des von Maduro angeführten sozialistischen Systems „abgebröckelt“ sei, eine Behauptung, die ebenfalls nicht zutraf.

Pence stellte in Bogotá ebenfalls die wenig engagierte Haltung der venezolanischen Millionäre in Frage, die im Ausland leben. „Man erwartete einen entscheideren Beitrag an Geld, um die Polizei, Militärs und Politiker im Umfeld von Guaidó zu finanzieren. Auch das ist bis jetzt nicht geschehen.“

Angesichts dieser Fakten begannen wichtige internationale Entscheidungszentren, die mit Präsident Trump verbündet sind, zu warnen, dass die venezolanische Opposition „ den Moment verpasst haben könnte“, den sie angeblich mit dem Auftreten von Guaidé gewonnen hatte.

Die bolivarische Regierung ihrerseits erklärte, dass einer der Hauptgründe des Scheiterns von Guaidó gewesen sei, dass es ihm nicht möglich war, am 23. Februar zusammen mit den USA die angebliche humanitäre Hilfe ins Land zu bringen – der Mechanismus, der wie angekündigt, angewendet werden sollte, um die Intervention zu rechtfertigen.

Nach dieser Niederlage sagte Guaidó, dass die Ereignisse dieses Tages „mich dazu zwingen, eine Entscheidung zu treffen: der internationalen Gemeinschaft formal zu unterbreiten, dass wir alle Optionen offen haben, um die Befreiung dieses Vaterlands zu erreichen“.

Aber sogar die Lima Gruppe lehnte diesen Vorschlag ab. Sie bestand in einem Kommuniqué darauf, die Angriffe gegen die verfassungsmäßige Regierung fortzusetzen und auf der Notwendigkeit, dass der venezolanische Staatschef von selbst, „ohne Einsatz von Gewalt“ „abtritt“.


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NEUER BEITRAG03.03.2019, 12:05 Uhr
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arktika

Bleiben nun aber die spannenden Fragen, ob die Yanks weiterhin auf einen militärischen Einmarsch ihrerseits (evtl. mit Verbündeten) hinarbeiten oder diese Option erst einmal ruhen lassen und sich verstärkt dem (Ver-)Hungernlassen der venezolanischen Bevölkerung zuwenden, verbunden mit "Contra"-Aktivitäten, sprich der (verstärkten?) Ausbildung und Finanzierung von Killerbanden wie damals in Nicaragua.
Und ob der Kasper weiter dummes Zeug reden kann oder aber demnächst ein physisches Ende verpaßt bekommt.
NEUER BEITRAG03.03.2019, 21:13 Uhr
EDIT: FPeregrin
03.03.2019, 21:20 Uhr
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FPeregrin

"verbunden mit "Contra"-Aktivitäten"

Wenn man im Spiel bleiben will, scheint genau das das gebotene Vorgehen der USA zu werden. In Rußland hält man das für wahrscheinlich. amerika21 heute:

Russland: US-Regierung will radikale Opposition in Venezuela bewaffnen

Von Vilma Guzmán
amerika21


Moskau/New York. Russlands Regierung hat sich erneut besorgt über Pläne der US-Administration zur Bewaffnung der Ultrarechten und einer militärischen Intervention in Venezuela gezeigt.

Die Absichten der USA "die Radikalen zu bewaffnen, um die Situation in Venezuela zu destabilisieren und in dieses souveräne Land einzudringen, bereiten uns selbstverständlich Sorgen, denn die USA zögern nicht, sie offen zu verkünden", erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der venezolanischen Vizepräsidentin Delcy Rodriguez.

Nach Informationen seiner Regierung wolle die Administration von Präsident Donald Trump "in naher Zukunft leichte Waffen, Mörser, tragbare Luftverteidigungssysteme und andere Rüstungsgüter" an Unterstützer des selbsternannten "Interimspräsidenten" Juan Gauidó liefern. Darauf hatte vergangene Woche auch schon die Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharowa, hingewiesen: Die USA und ihre Nato-Verbündeten seien dabei, Waffen in einem osteuropäischen Land einzukaufen, um sie der venezolanischen Opposition zu übergeben. Der ukrainische staatliche Konzern Antonow, der Flugzeuge und Busse herstellt, solle an der Überführung der Waffen beteiligt sein, so Sacharowa.

Außenminister Lawrow mahnte die Regierungen von Kolumbien und Brasilien, "ihr Wort zu halten". Sie hätten mehrfach erklärt, "in keiner Weise einen bewaffneten Überfall" auf Venezuela zu unterstützen. Wenn sie diese Position strikt einhielten, könnten die Pläne der USA nicht umgesetzt werden, so der Chefdipolmat.

Auch der venezolanische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Samuel Moncada, hatte in dieser Woche mehrmals gewarnt, die USA wollten eine "Befreiungsarmee" für Operationen in Venezuela aufbauen. Aus diesem Grund werde von US-Regierungssprechern, Politikern und Medien auch die Zahl der angeblichen Deserteure der Bolivarischen Streitkräfte maßlos übertrieben. Nach offiziellen Angaben sind bis zum 28. Februar 109 Soldaten desertiert, während unter anderem US-Senator Marco Rubio über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet, es seien mehr als 600. In Kolumbien solle eine Söldnertruppe geschaffen werden, die im Nachbarland bewaffnet operieren und "den Frieden der Venezolaner zerstören" solle, sagte der Botschafter.

Das Vorgehen erinnere an die in den 1980er Jahren von den USA finanzierten und gesteuerten sogenannten Contras (Konterrevolutionäre) gegen die linksgerichtete Regierung von Präsident Daniel Ortega in Nicaragua, so Moncada. Der neue Venezuela-Sonderbeauftragte von Präsident Trump, Elliot Abrams, war damals an der Organisierung von Waffenlieferungen an diese rechten Paramilitärs beteiligt gewesen.

Die Contras, die sich zum großen Teil aus Ex-Nationalgardisten der Diktatur unter Anastasio Somoza rekrutierten, operierten militärisch ab 1981 vor allem vom Nachbarland Honduras, aber auch von Costa Rica aus und entfesselten einen Krieg in NIcaragua, der erst 1990 beendet werden konnte. Zehntausende Zivilisten wurden getötet, die Infrastruktur und Wirtschaft des Landes weitgehend zerstört.


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NEUER BEITRAG05.03.2019, 21:15 Uhr
EDIT: arktika
05.03.2019, 21:19 Uhr
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arktika

Die Yanks scheinen tatsächlich intensiver an einer "Contra-Option" zu arbeiten, wie ein Text auf granma vom 4. März Keine Tricks mehr: Die Vereinigten Staaten sagen offen, dass sie die venezolanische Regierung Maduros stürzen werden darstellt.

[...]
Die Vereinigten Staaten haben am Sonntag angekündigt, eine Koalition mit der ausdrücklichen Absicht des Sturzes der Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu gründen. Dies wurde vom nationalen Sicherheitsberater John Bolton in einem Interview mit CNN bekanntgegeben.

[...]

Der sozialistische Führer und Protektor des venezolanischen Staates Táchira, Freddy Bernal, hat angeklagt, dass die Agentur der Vereinten Nationen für Flüchtlinge dazu benutzt werde, unter dem Flüchtlingsstatus die gesamte Logistik irregulärer Gruppen zu verbergen, die Venezuela angreifen wollen [...] Er warnte auch, dass sich die Vereinigten Staaten auf eine neue Form des Krieges gegen die südamerikanische Nation zubewegten.

Venezolanische Führungspersönlichkeiten haben angezeigt, dass irreguläre Gruppen von Söldnern und Paramilitärs im kolumbianischen Departement Norte de Santander auf das Eindringen in Venezuela präpariert werden. Aufgrund von Geheimdienstberichten aus Kolumbien warnte Bernal, dass diese Personen, über 400 an der Zahl, sich in drei Hotels in der Stadt Cúcuta aufhielten und Angriffe auf zivile und militärische Ziele vorbereiteten, um Chaos und Destabilisierung zu erzeugen. "Es ist eine neue Form des Krieges, zu der auch gezielte Attentate auf politische und militärische Führer gehören", sagte er und wiederholte die Äußerungen der Vizepräsidentin des Landes, Delcy Rodríguez, und des Botschafters Venezuelas bei der UNO, Samuel Moncada, betreffs der Schaffung einer vermeintlichen Befreiungsarmee seitens der Opposition. Der Protektor des Bundesstaates Táchira rief das venezolanische Volk dazu auf, für zukünftige Versuche einer Invasion des Landes in Alarmbereitschaft zu bleiben.


Der ganze Text unter Link ...jetzt anmelden!
oder unter dem Titel USA bereiten irregulären Krieg gegen Venezuela vor am selben Tag auf RedGlobe unter Link ...jetzt anmelden!

#Contraoption
NEUER BEITRAG05.03.2019, 21:30 Uhr
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arktika

Konterrevolution in Venezuela? Regierung von Venezuela hingegen fordert das rechte Pack erneut zum Dialog auf, wie amerika21 mit einem Artikel von Vilma Guzmán am selben Tag berichtet.
Danach sagte Venezuelas Minister für Information und Kommunikation, Jorge Rodríguez, die Regierung von Präsident Nicolás Maduro werde bei eventuellen Gesprächen "die Souveränität des Landes, das Recht auf Frieden, die Aufhebung der Sanktionen, die Schaffung eines Mechanismus zur friedlichen Beilegung der Differenzen und die Nichteinmischung anderer Länder in innere Angelegenheiten" verteidigen. Man erwarte die Vorschläge der Opposition.
Und er betonte, "Wir sind bereit, mit der Oppositionsführung zu diskutieren, den Dialog zu führen und zu verhandeln".
Zu dem andauernden Gejaule nach Neuwahlen erklärte er klar:
"Die Präsidentschaftswahlen wurden bereits abgehalten und Nicolás Maduro wurde mit 67, 84 Prozent der Stimmen für die Amtszeit 2019 bis 2025 gewählt." Diese Wahlen hätten internationalen Standards entsprochen. Zudem sei das venezolanische Wahlsystem, das am stärksten abgesicherte der Welt, zuverlässiger als "das der USA, Spaniens und zweifellos auch Kolumbiens".

Regierung von Venezuela fordert Opposition erneut zum Dialog auf
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