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unofficial world wide web avantgarde
02.12.2018, 21:53 Uhr
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retmarut

• Dolchstoßer Merz und Schäuble Friedrich Merz scheint tatsächlich nicht mehr ganz im Polittagesgeschäft angekommen zu sein, wenn er allzu freimütig Anekdoten aus 2015 ausplaudert, nämlich dass er und Schäuble schon einmal den Sturz Merkels geplant hätten. Damals sollte Schäuble auf den Kanzlersessel gehievt werden.
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Die jetzige Merz-Kandidatur ist aus dem gleichen Klüngel (mit dem Spielmacher Schäuble) erdacht worden:

"Die Rückkehr des einstigen CDU-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz auf die politische Bühne geht offenbar auf die Initiative des heutigen Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble zurück. Wie der "Spiegel" berichtet, hat dieser seinen einstigen Schützling schon vor Monaten aufgefordert, sich spätestens bis zur Landtagswahl in Hessen darüber klarzuwerden, ob er für den Parteivorsitz kandideren wolle.
Schäuble habe ihn dazu gedrängt und ihn auch mit Politikern und Spitzenbeamten in Brüssel bekannt gemacht, um eine Kandidatur vorzubereiten. Nach einem Treffen mit dem Chef der Konservativen im Europäischen Parlament, Joseph Daul, habe der Franzose jedoch Bundeskanzlerin Angela Merkel gewarnt. Die CDU-Chefin sei daher informiert gewesen, dass sich Merz in Stellung brachte. Während ihres Sommerurlaubs in der Uckermark habe sich Merkel mit ihrer Vertrauten Annette Schavan über ihr Vorgehen beraten."
n-tv (sprich RTL-Mediengruppe) vom 02.11.2018 Link ...jetzt anmelden!

"Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland war an den Planungen eines Sturzes von Angela Merkel auch der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch beteiligt. Dem Kreis, der Friedrich Merz in einer Kandidatur bestärkt habe, habe „definitiv Roland Koch“ angehört, erfuhr das RND aus CDU-Kreisen. Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, CDU-Vize-Chef Thomas Strobl und der Vorsitzende des Parlamentskreis Mittestand (PKM), Christian von Stetten, sollen Merz unterstützt haben."
HAZ 02.11.2018 Link ...jetzt anmelden!

Nun also der Kandidatenkampf AKK vs. Merz, also Merkellinie vs. Schäuble-Linie, um es mal mediengerecht zu personalisieren.
In realiter handelt sich aber um einen massiven Richtungsstreit innerhalb der CDU, der nach rechts Wählersegmente zur AfD wegbrechen.
04.12.2018, 21:13 Uhr
Nutzer / in
retmarut

Dolchstoßer Merz und Schäuble Jetzt hat Schäuble die Hosen runtergelassen und sich offiziell für Merz ausgesprochen.
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Offenbar hat Merz mit seinen etwas irren Auftritten in den letzten Wochen die eigene Kampagne derart ins Schleudern gebracht, dass Schäuble sich nun genötigt sieht, selbst aus der Deckung zu kommen und Merz helfend zur Seite zu springen. Immer mehr Protagonisten des Andenpakts erklären ihre Unterstützung für Merz, wie man an Oettinger aktuell sehen kann.
04.12.2018, 22:55 Uhr
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Joyce133

Ich denke mal dass das nackte Verzweiflung der Merzensbrüder ist. Die hatten sich eine bessere Kampagne erhofft. Die low-performance von Merz nötigt nun selbst Schäuble zu einem Aufruf.

In einem gar nicht schlechten Ertikel aus der taz mit Blick auf die Rolle des Springer-Konzerns ist gut dargestellt, was bei Merz falsch gelaufen ist:

"Friedrich Merz will CDU-Vorsitzender werden. Es könnte ein Richtungswechsel werden für die Partei, das Land und auch für Axel Springers „Bild“."
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Aber letztlich bleibt die CDU eine Blackbox. 1001 Delegierte, da ist wohl alles (zwischen Karrenbauer und Merz) offen.
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