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NEUER BEITRAG09.11.2012, 19:53 Uhr
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dytns
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Hu warnt vor »Kollaps« Abschiedsrede beim Parteitag der KP Chinas
Zu Beginn des 18. Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas hat der scheidende Vorsitzende Hu Jintao größere Anstrengungen im Kampf gegen Korruption und ein nachhaltigeres Wirtschaftswachstum gefordert.


Peking (AFP/nd). Wenn es nicht gelinge, die Korruption in den Griff zu bekommen, könne dies zum »Kollaps von Partei und Staat« führen, warnte Hu vor mehr als 2200 KP-Delegierten in Peking. Die Partei werde dafür sorgen, dass keine Führungsfigur »ihre Macht missbraucht«, und müsse »sicherstellen, dass alle vor dem Gesetz gleich sind«, sagte der amtierende Partei- und Staatschef.
In seiner anderthalbstündigen, vom Fernsehen übertragenen Rede in der Großen Halle des Volkes am Tiananmen-Platz rief Hu dazu auf, die »politischen Strukturen« zu reformieren. Es müsse stärkeres Gewicht auf eine »Verbesserung des demokratischen Systems« gelegt werden. Zudem forderte er ein ausgeglichenes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Das stark exportorientierte China müsse seinen Handelsüberschuss zugunsten eines stärker am Binnenkonsum orientierten »neuen Wirtschaftsmodells« ausrichten. »Als Antwort auf Veränderungen in der heimischen und internationalen wirtschaftlichen Entwicklung sollten wir die Förderung eines neuen Wachstumsmodells vorantreiben und dafür sorgen, dass Entwicklung auf verbesserter Qualität und Leistung beruht«, sagte Hu.
China, derzeit das »weltgrößte Entwicklungsland«, werde sich noch längere Zeit im Anfangsstadium des Sozialismus befinden. Bis zum 100. Jahrestag der Volksrepublik 2049 werde es jedoch gelingen, einen »reichen, starken, demokratischen, zivilisierten und harmonisch modernisierten sozialistischen Staat« zu schaffen.
In seiner Rede betonte Hu, Peking werde weiter eine »unabhängige und selbstständige friedliche Außenpolitik betreiben« und sich »niemals irgendwelchem äußeren Druck unterordnen«. Zur eigenen Stärkung müsse China auch eine Seemacht werden. Derzeit streitet man mit Japan um Gebiete im Ostchinesischen Meer. Tokio forderte Peking in einer Reaktion auf Hus Rede auf, seine größere Macht »auf friedliche Weise im Einklang mit internationalem Recht« auszuüben.
An Taiwan richtete Hu die Warnung, von Unabhängigkeitsbestrebungen abzusehen. China werde niemals zulassen, dass »irgendjemand oder irgendeine Macht« Taiwan vom »Mutterland« abtrenne. Zugleich sprach sich Hu für die Fortsetzung der 2008 wieder eingeleiteten Annäherungspolitik aus.

(Quelle:»neues deutschland«, 9. November 2012)
NEUER BEITRAG09.11.2012, 20:00 Uhr
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dytns
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Parteitag eröffnet Wenn eine Organisation, die mit rund 80 Millionen etwa so viele Mitglieder hat wie Deutschland Einwohner, einen Kongreß abhält, ist auch dieser riesig. Mehr als 2000 Delegierten haben am gestrigen Donnerstag in Peking den 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) eröffnet. In der »Großen Halle des Volkes« in der chinesischen Hauptstadt begann die Veranstaltung um acht Uhr Ortszeit mit dem Rechenschaftsbericht des scheidenden Generalsekretärs Hu Jintao. Der seit zehn Jahren amtierende Parteichef wird seinen Posten planmäßig abgeben. Auch die Nummer zwei der chinesischen Führung, Premierminister und Politbüromitglied Wen Jiabao, wird nicht erneut kandidieren. Als neuer Generalsekretär wurde bereits am Mittwoch Xi Jinping, bislang Vizepräsident des Staatsrates, nominiert. Einen neuen Premier erhält das Land im nächsten Jahr während des Nationalen Volkskongresses; hier gilt Li Keqiang, zur Zeit Vizepremier, als aussichtsreichster Kandidat.
In seinem Rechenschaftsbericht würdigte Hu die außerordentlichen Leistungen der vergangenen fünf Jahre seit dem letzten Parteitag. Die Volksrepublik China konnte zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen, wichtige soziale Projekte – wie der Aufbau eines zentralen Rentensystems auch für die bislang nicht abgesicherten Bauern des Landes, deren Zahl Hunderte Millionen beträgt, wurden in Angriff genommen. Gleichzeitig sieht sich die seit 63 Jahren regierende Partei großen Herausforderungen gegenüber. Hu nannte den Kampf gegen die Korruption als wichtigstes Anliegen der nächsten Zeit. Skandale um bestechliche Spitzenkader wie den ehemaligen Bürgermeister der Millionenmetropole Chongqing, Bo Xilai, hatten in den letzten Monaten für Unruhe gesorgt. Bo, dem Interesse an einem Aufstieg in den engsten Führungszirkel der KP, den Ständigen Ausschuß des Politbüros, nachgesagt worden war, war kurz vor dem Kongreß aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen worden. Eine Vernachlässigung der Korruptionsproblematik könne zum Zusammenbruch von Partei und Staat führen, warnte Hu.
Als nächste Ziele für die Zukunft Chinas bezeichnete der scheidende Staats- und Parteichef den Aufbau einer »Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand«. Dazu solle das Land in erster Linie eine Verdoppelung des Bruttoinlandsprodukts und des Einkommens der Bevölkerung bis zum Jahr 2020 anstreben. »Wir stehen vor beispiellosen Entwicklungschancen genauso wie vor bislang unbekannten Risiken und Herausforderungen«, unterstrich Hu. Weitere politische Reformen sollten »aktiv und stabil vorangetrieben werden«. Am Aufbau des »Sozialismus chinesischer Prägung« müsse die Partei jedoch unbeirrt festhalten.
Der Parteitag wird eine Woche dauern. Personalentscheidungen, darunter die Wahl des neuen Generalsekretärs, sollen am kommenden Montag stattfinden.
(jW)

(Quelle:»junge Welt«, 9. November 2012)
NEUER BEITRAG10.11.2012, 18:59 Uhr
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18. Parteitag der KP Chinas im Fokus der internationalen Medien Anläßlich des 18. Parteitags der KP Chinas hat die internationale Gemeinschaft ihren Blick auf Beijing geworfen. Wie wird sich China in Zukunft weiterentwickeln? Was wird Chinas Entwicklung anderen Ländern und der Welt bringen? Solche und weitere Fragen finden weltweites Interesse.
Internationale Medien berichten daher ausführlich über den Parteitag, mehr als 1.700 ausländische Reporter sind zur Berichterstattung in Beijing vor Ort. Der Direktor der Beijinger Zweigstelle der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass, Andrey Killirov, sagte:
"Im Rechenschaftsbericht von Hu Jintao wird betont, dass China sich in Zukunft kontinuierlich und aktiv an multilateralen Angelegenheiten beteiligen wird. In diesem Sinne wird China eine aktive Rolle von internationalen Organisationen, darunter der SCO und die BRICS, unterstützen. Dies ist sehr wichtig für Russland. Sowohl in der UNO als auch in der SCO und den BRICS pflegen Russland und China enge Verbindungen. In mehreren wichtigen internationalen Fragen haben beide Staaten gleiche oder ähnliche Ansichten."
Nicht nur Politiker und Medienvertreter, auch ausländische Experten schenken dem 18. Parteitag der KP Chinas große Aufmerksamkeit. Prof. Yao Shujie von der britischen Nottingham-Universität sagte, er verfolge mit großer Aufmerksamkeit Fragen hinsichtlich des Lebens der Bevölkerung, der Korruptionsbekämpfung und des Umweltschutzes bei der ökonomischen Entwicklung:
"Ich beobachte Fragen zu diesen drei Aspekten genau. Ich meine, wenn die Aufgaben in diesen Bereichen gut erfüllt werden, könnte China sich in der nächsten Dekade reibungslos entwickeln. Andernfalls würden die Probleme des Staates immer größer werden, was die Entwicklung behindern würde. Ich werde also beobachten, ob die neue Führung nach dem Parteitag großen Wert auf solche Fragen legen wird. Dann soll sie mit effektiven politischen Maßnahmen diese Probleme beilegen."
Der Präsident der Strategischen Studiengesellschaft in Frankreich, Eric De La Maisonneuve, erklärte, auf dem Parteitag werde Chinas künftige Orientierung der politischen Ausrichtung festgesetzt und die ökonomische Entwicklung stark beeinflusst. Damit könnte China auf der Weltbühne eine wichtigere Rolle spielen:
"Angesichts der weltweiten Krisen darf keine Instabilität in allen Volkswirtschaften auftreten. Manche Gebiete sollten die Stabilität aufrechterhalten, darunter auch China. Die erfolgreiche Entwicklung der chinesischen Wirtschaft wird positiven Einfuß auf die Welt ausüben. China ist eng mit der Welt verbunden. Mit einer reibungslosen Entwicklung Chinas kann die Welt sich auch gut beziehungsweise besser entwickeln. Das ist der Grund, warum wir große Erwartungen an den 18. Parteitag der KP Chinas haben. Der Parteitag wird die politische und ökonomische Entwicklung des Staates planen, was zur Stabilität und Entwicklung der Welt beitragen wird."

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NEUER BEITRAG10.11.2012, 19:00 Uhr
EDIT: dytns
11.11.2012, 14:22 Uhr
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Chinas künftige Entwicklungsorientierung festgelegt Der 18. Parteitag der KP Chinas ist am Donnerstag in Beijing eröffnet worden. Diese Konferenz hat eine große Bedeutung und einen weitreichenden Einfluss. Auch die internationale Gemeinschaft hegt starke Erwartungen an die Zukunft des Staates nach dem Parteitag.
Im Bericht des Parteitags werden Chinas künftige Entwicklungsorientierung und sachgerechte Konzepte dafür analysiert. Es wird betont, dass „China weder den alten Weg der Isolierung noch den falschen Weg der Degeneration einschlagen wird. Das theoretische System und der Mechanismus des Sozialismus chinesischer Prägung sind die von der Partei und der Bevölkerung nach über 90-jährigen Kämpfen erzielten Erfolge. Diese müssen beachtet, nach wie vor eingehalten und kontinuierlich vervollkommnet werden".
Im Bericht wurde klar verankert, dass die Vorantreibung der Reform des politischen Systems eng in Verbindung mit dem Festhalten am politischen Weg des Sozialismus chinesischer Prägung steht. Dies beinhaltet auch das Festhalten an der politischen Führung duch die Partei, die führende Rolle des Volkes und die rechtmäßige Verwaltung des Staates. Für die Gewährleistung der führenden Rolle des Volkes, mehr Volksinitiative sowie die Verstärkung der Vitalität der Partei und des Staates soll der Aufbau des sozialistischen Rechtsstaates beschleunigt vorangetrieben werden. Für das Erstarken der Partei und des Staates sowie langfristige Stabilität und Sicherheit in China sollten umfassende Systeme zur Verfügung stehen. Dies sei sowohl das Top-Thema des Parteitags als auch eine strategische Frage bei der künftigen Entwicklung von China.
Zugleich werden im Bericht die Erfahrungen der Reform und Öffnung in den letzten über 30 Jahren zusammengefasst. Er wird hervorgehoben, dass in der Zukunft bei der Reform dem Prinzip "den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen" noch mehr Beachtung geschenkt werden soll. So können starke Impulse für einen umfassenden Aufbau einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand gegeben werden.
Im Bericht wird zudem betont, dass auf Basis der wirtschaftlichen Entwicklung allmählich das Niveau des materiellen und kulturellen Lebens der Bevölkerung erhöht werden soll. Dies gilt als das grundlegende Ziel für Reform, Öffnung und den sozialistischen Modernisierungsaufbau. Seit dem 16. Parteitag der KP Chinas haben die Partei und die Regierung dafür enorme Bemühungen geleistet und effektive Erfolge erzielt. Man kann sagen, dass die letzten 10 Jahre die Periode mit den größten Erfolgen zur Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung waren. Verschiedene Systeme sollen vervollkommnet werden. Die Ziele zum umfassenden Aufbau der Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand sind festgesetzt worden. Dies bedeutet, dass China in der Zukunft eine längere Entwicklung mit höherem Niveau und besserer Qualität verzeichnen wird.

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NEUER BEITRAG10.11.2012, 19:01 Uhr
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KP Chinas bekräftigt Stärkung der innerparteilichen Disziplin Der Generalsekretär des ZK der Kommunistischen Partei (KP) Chinas,Hu Jintao,hat in seinem Bericht auf der Eröffnung des 18. Parteitages der KP Chinas die Bedeutung der innerparteilichen Disziplin bekräftigt. Dazu erklärte Wang Jingqing, Vize-Direktor der Abteilung für Organisation beim ZK der KP Chinas, die KP Chinas werde die innerparteiliche Disziplin weiter ausbauen und damit das Niveau und die Stärke der Partei insgesamt erhöhen.
Die KP China ist mit mehr als 80 Millionen Mitgliedern die größte Partei der Welt. Dies stellt die KP Chinas allerdings auch vor zahlreiche Herausforderungen, räumt Wang Jingqing ein:
"In der neuen Ära stellen die staatlichen Führungs- und Regierungsaufgaben, die Reform und Öffnung, die Marktwirtschaft und auch internationale Entwicklungen die Partei vor neue Herausforderungen. Die Partei muss also ihre Führungsqualitäten und ihre Fähigkeit zum Regieren des Staates weiter stärken und entsprechend auch die innere Kraft und das Niveau des wissenschaftlichen Aufbaus der Partei erhöhen."
Dem Bericht von Hu Jintao konnte man entnehmen, dass die KP Chinas auch künftig der Stärkung der innerparteilichen Disziplin und den Parteistrukturen große Aufmerksamkeit widmen wird. Besonders das Kadersystem der Partei soll aktiv reformiert werden, um hoch qualifizierte Funktionäre und eine entsprechende Führungsspitze heranzubilden.
Wang Jingqing bekräftigte dazu auch die Bedeutung der Volksmassen für den Aufbau der KP Chinas. Er sagte, die höchste politische Priorität der KP Chinas liege darin, in allem Handeln das Volk in den Mittelpunkt zu stellen und ihm zu dienen.
"Wir müssen die Interessen des Volkes an die erste Stelle setzen. Es ist der Ausgangspunkt unserer gesamten Arbeit, die Grundinteressen des Volkes anzuerkennen, zu wahren und zu entwickeln."
Darüber hinaus betonte Wang Jingqing, zur weiteren Stärkung der Partei werde die KP Chinas auch den Kampf gegen die Korruption weiterhin ausbauen. So wird ein neues Straf- und Vorbeugungssystem umfassend durchgesetzt, das sichern soll, dass alle Parteifunktionäre ihre Pflichten redlich erfüllen.

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NEUER BEITRAG10.11.2012, 19:05 Uhr
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Zweite Präsidiumssitzung des 18. Parteitages Die zweite Präsidiumssitzung des 18. Parteitages der KP Chinas hat am Samstagnachmittag in Beijing stattgefunden.
Dabei wurde beschlossen, den Parteitagsdelegierten die Resolutionsentwürfe zu dem Rechenschaftsbericht des 17. Zentralkomitees, dem Arbeitsbericht der Disziplinkontrollkommission des ZK und dem überarbeiteten Parteistatut der KP Chinas zur Diskussion vorzulegen.
Danach sollen die Dokumente vom Parteitag abschließend bestätigt werden.

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NEUER BEITRAG10.11.2012, 19:07 Uhr
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17.11.2012, 17:21 Uhr
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SONDERSEITE MIT ALLEN WICHTIGEN PARTEITAGSDOKUMENTEN Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG11.11.2012, 14:16 Uhr
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Sozialistischer Weg chinesischer Prägung (hat) große globale Bedeutung Chinas Entschlossenheit, den sozialistischen Weg chinesischer Prägung zu gehen, hat für Frieden und Entwicklung weltweit große Bedeutung. Diese Ansicht teilen viele Beobachter und China-Experten.
Der russische China-Experte Sergei Lujanin sagte, die Errungenschaften Chinas in den vergangenen 30 Jahren seien ein guter Beweis dafür, dass China einen Entwicklungsweg gefunden habe, der den Gegebenheiten des Landes entspreche.
Der französische China-Experte Pierre Piccard vertritt die Ansicht, dass der Weg der Reformen und Außenöffnung Chinas im Einklang mit seiner wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung stehe.

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NEUER BEITRAG11.11.2012, 14:16 Uhr
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11.11.2012, 14:19 Uhr
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Garantiertes Antragsrecht für Parteidelegierte vorgeschlagen Im Bericht vor den Delegierten des 18. KP-Parteitags wurde der Mechanismus für die Garantie des Antragsrechts durch Delegierte vorgeschlagen.
Der außerordentliche Professor an der Zentralen Parteischule der KP, Wu Hui, bezeichnete diesen Vorschlag als einen wichtigen Schritt zu mehr Demokratie innerhalb der Kommunistischen Partei.
Gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua sagte Wu, die Garantie könne wissenschaftliche und demokratische Entscheidungen der KP fördern.

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NEUER BEITRAG11.11.2012, 14:18 Uhr
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Gruppendiskussionen der Parteidelegierten fortgesetzt Am Sonntag haben die Delegierten auf dem 18. Parteitag ihre Diskussionen in Gruppen fortgesetzt.
Auf der Agenda stehen die Kandidatenliste für das neue Zentralkomitee und das Komitee für Disziplininspektion, die Beschlüsse über die Berichte des 17. Zentralkomitees und des 17. Komitees für Disziplininspektion sowie die Veränderung des Parteistatuts.

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NEUER BEITRAG12.11.2012, 17:21 Uhr
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KP vertieft Reformen des politischen Systems Der Wille der Kommunistischen Partei Chinas, Reformen des politischen Systems zu vertiefen, hat unter Wissenschaftlern und Beobachtern ein positives Echo gefunden.
Professor Li Chongfu von der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften (CASS) sagte am Montag der Nachrichtenagentur Xinhua, Mehrparteiensystem sei nicht die Richtung der chinesischen politischen Reformen.
Der Forscher Cheng Li von der Brookings Institute hält politische Reformen als Lösung für viele gegenwärtige wirtschaftliche Probleme Chinas, wie Xinhua berichtete.

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NEUER BEITRAG12.11.2012, 17:24 Uhr
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Chinas neue wirtschaftliche Orientierung von globaler Bedeutung Der 18. Parteitag der KP Chinas wird von zahlreichen ausländischen Medien mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Sie beobachten insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung des Staats. Manche Analytiker meinen nun, die auf dem Parteitag festgelegte Orientierung der wirtschaftlichen Entwicklung werde nicht nur die Entwicklung Chinas, sondern auch die der Weltökonomie direkt beeinflussen.
Laut der amerikanischen Presseagentur AP befindet sich China an einem Wendepunkt. Das von der Regierung initiierte Entwicklungsmodell hat zahlreiche Menschen von der Armut befreit. China ist zu einer starken Volkswirtschaft geworden. Allerdings steht dieses Modell angesichts der globalen ökonomischen Rezession vor großen Herausforderungen. Die Außenwelt beobachtet aufmerksam, welchen Kurs China bei der künftigen Reform des wirtschaftlichen Systems einschlägt und, ob das Land kontinuierlich an der marktorientierten Reform festhalten wird.
Im Bericht auf dem Parteitag heißt es, die Kernfrage der Reform des wirtschaftlichen Systems liege in den Beziehungen zwischen Regierung und Markt. In diesem Sinne müsse die Marktgesetzmäßigkeit stärker respektiert und die Rolle der Regierung besser zur Geltung gebracht werden. Das hat die Weichen der wirtschaftlichen Reform in China klar gestellt und die Skepsis der Außenwelt beseitigt.
Laut Experten wird im Bericht des Parteitags nicht nur die Entschlossenheit zum Festhalten an der genannten Reform geäußert, sondern auch eine enorme Veränderung des staatlichen Entwicklungsmodells prophezeit. Im Bericht heißt es, gemäß neuen Veränderungen der in- und ausländischen ökonomischen Situation solle das Entwicklungsmodell beschleunigt gestaltet werden. Eine Erhöhung der Qualität und Effizienz bei der Entwicklung müsse in den Vordergrund gestellt werden. Das bedeutet, dass Chinas ökonomische Entwicklung von einer quantitativen Ausrichtung in eine neue Phase der Optimierung der Qualität eingetreten ist. Der Kern der Entwicklung habe sich bereits verändert.
Zum künftigen Wachstumstempo Chinas erklärte ein Experte der amerikanischen John Hopkins Universität, seit dem Ausbruch der Finanzkrise habe sich die Volksrepublik immer an der Weltökonomie beteiligt. Die chinesische Nachfrage habe eine Wiederbelebung der Weltwirtschaft angekurbelt. Chinas stabiles, kontinuierliches Wachstum gelte als der wichtigste Impuls für die Wiederbelebung der globalen Wirtschaft.
Laut einem Bericht der britischen Barclays Bank soll das "ökonomische Wunder" künftig in normale Entwicklung umgewandelt werden. Solange sich die chinesische Führung auf die Regelung der wirtschaftlichen Struktur und Optimierung der Branchen konzentriert, kann die chinesische Wirtschaft auf einen reifen Entwick [sic]

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NEUER BEITRAG12.11.2012, 17:27 Uhr
EDIT: dytns
12.11.2012, 17:30 Uhr
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Chinas Diplomatie hält an „Kooperation zum gegenseitigen Nutzen“ fest Der 18. Parteitag der KP Chinas findet zur Zeit in Beijing statt. In ihrem Bericht hat die regierende Partei auch die künftige Innen- und Außenpolitik des Staates dargelegt.
Im Bericht wird klar festgemacht, dass China "Bemühungen leisten wird, damit seine Entwicklung auch die Nachbarländer noch stärker begünstigt". Gao Zugui vom Internationalen und Strategischen Forschungsinstitut betont, dass dies auch der Richtlinie des Staates entspreche, "Nachbarländer warmherzig als Partner zu betrachten". Durch die gegenseitig nutzbringende Zusammenarbeit in den letzten Jahren sei China bereits zum größten Handelspartner seiner meisten Nachbarländer geworden, darunter auch Japan. In Zukunft werde China kontinuierlich die Kooperation in der Region vorantreiben.
"In den letzten Jahren hat dank der sprunghaften wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Chinas nicht nur die Region, sondern die ganze Welt Gewinne erzielt. In der Zukunft gibt es große Chancen. Beispielsweise wird China sein Entwicklungsmodell umwandeln und der Import des Staates stark zunehmen. Chinas Investitionen nach außen werden sich ebenfalls drastisch erhöhen."
Im Bericht vom Parteitag wird erneut bekräftigt, dass "China das Banner von Frieden, Entwicklung, Zusammenarbeit und gemeinsamem Nutzen weiterhin hochhalten wird". Dazu erklärt Qin Yaqing vom Chinesischen Diplomatischen Institut:
"Der Bericht hat ein Signal gesendet, und zwar das des Friedens, der Entwicklung, der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Nutzens. Wie werden Frieden und Entwicklung verwirklicht werden? Durch Zusammenarbeit und gemeinsamen Nutzen. Alle Seiten sollten von der Zusammenarbeit profitieren. Alle Seiten sollten auch ihre Wünsche zur Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen. Die Behauptung, dass China zwanghaft und mit aller Kraft die sogenannten nationalen Interessen verfolgt, ist darauf zurückzuführen, dass einige Leute kein Verständnis von der chinesischen Kultur, der großen Strategie des Staates sowie von dessen Entwicklungskurs in den letzten 30 Jahren haben."
Im Bericht wird zudem hervorgehoben, dass "neue, langfristig, stabile und gesunde Beziehungen zwischen den Großmächten etabliert und vorangetrieben werden sollen". Allein die Staatsoberhäupter Chinas und der USA sind in den letzten 10 Jahren 26 Mal zusammen getroffen. Mehr als 90 Dialogmechanismen, darunter der bilaterale strategische und ökonomische Dialog, sind errichtet und vervollständigt worden. Dazu äußerte der chinesische Außenminister Yang Jiechi:
"Beide Seiten sollten auf Basis der grundlegenden Interessen beider Völker und der gemeinsamen Interessen der Völker der Welt die bilateralen Beziehungen ständig vorantreiben. Meiner Ansicht nach muss im Rahmen der chinesisch-amerikanischen Beziehungen das Konzept des Nullsummenspiels sowie die Idee des Kalten Krieges aufgegeben werden."

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NEUER BEITRAG12.11.2012, 17:34 Uhr
EDIT: dytns
12.11.2012, 17:35 Uhr
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dytns
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Grüße deutscher Parteien an den 18. Parteitag der KP Chinas Parteien und Politiker aus aller Welt haben dem gegenwärtig in Beijing tagenden 18. Parteitag der KP Chinas Grüße übermittelt.
Zu den deutschen Gratulanten gehören Bettina Jürgensen, Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei, Oliver Schröder, Leiter der Internationalen Abteilung der Partei Die Linke, der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands sowie Philipp Mißfelder, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.

(nach Berichten von Radio China International)
NEUER BEITRAG12.11.2012, 19:48 Uhr
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retmarut

Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas "der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands sowie Philipp Mißfelder" grüßen die (aus ihrer Sicht) chinesischen "Undemokraten". - Ich bezweifle, dass obige beim Parteitag der KP Cuba, KP Vietnam oder der Partei der Arbeit (DVR Korea) Grußbotschaften senden. Schon urig, welche Verrenkungen die deutsche Bourgeoisie und ihre politischen Statthalter so veranstalten, wenn es ums schnöde Geschäft geht.

Aber wenn die PDL Fidel Castro zum Geburtstag Glückwünsche sendet, stehen sie alle wieder da mit geifernder, antikommunistischer Schnauze.

Wir erinnern uns: Der JU/CDU-Populist Mißfelder war derjenige, der u.a. Großmüttern das künstliche Hüftgelenk nicht gönnte und Arbeiterlose pauschal als Alkoholiker abstempelte.

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