DE
       
 
0
unofficial world wide web avantgarde
Inhaltsverzeichnis ausklappen  
NEUES THEMA30.09.2012, 18:42 Uhr
EDIT: dytns
12.11.2012, 17:29 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
• Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas Beschluss des Politbüros des ZK der KP Chinas
Das Politbüro des Zentralkomitees (ZK) der Kommunistischen Partei Chinas ist am Freitag (28. 9.) zu einer Sitzung zusammengekommen, um die Vorbereitungen für die nächste Plenartagung des ZK und den 18. Parteitag zu treffen.
Auf Beschluss der Sitzung wird die 7. Plenartagung des 17. ZK der KP Chinas am 1. November in Beijing abgehalten.
Das Politbüro wird dann dem Plenum vorschlagen, den 18. Parteitag für den 8. November einzuberufen.

(nach einem Bericht von Radio China International)
weniger anzeigen
NEUER BEITRAG29.10.2012, 21:07 Uhr
EDIT: dytns
29.10.2012, 21:08 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Chinas langer Weg zum »kleinen Wohlstand für alle« • Von Lutz Pohle, Peking Vor dem Führungswechsel im Reich der Mitte
Mitte Oktober, hieß es lange, werde der 18. Parteitag der KP Chinas beginnen. Ein genaues Datum aber blieb ungenannt. Bis das Politbüro Ende September beschloss, den Parteitag am 8. November zu eröffnen. Zugleich wurde mitgeteilt, dass der frühere Spitzenfunktionär Bo Xilai aus der Partei ausgeschlossen worden ist und demnächst vor Gericht gestellt wird.


Die Verschiebung des Parteitags auf Anfang November fällt nach den wilden Spekulationen der letzten Wochen immerhin moderat aus. Manche Beobachter führen sie darauf zurück, dass man in Peking den Ausgang der US-Präsidentenwahl abwarten wollte. Das aber ist wenig wahrscheinlich - werden es doch hauptsächlich innenpolitische Themen sein, die das Ereignis des Jahres in China prägen. Vor allem lautet die Frage, ob und vor allem wie die wirtschaftlichen Reformen fortgesetzt, aber auch ob und wie die bisher nur halbherzig in Angriff genommenen politischen Reformen weitergeführt werden. Ebenso wäre zu beantworten, wie die unübersehbar gewachsenen sozialen Gegensätze und die gravierenden Umweltprobleme überwunden werden sollen.
Dabei fällt die Bilanz der vergangenen Jahrzehnte durchaus gut aus: Nach fast 35 Jahren Politik der Reform und Öffnung mit durchschnittlich 10 Prozent jährlichem Wirtschaftswachstum ist China in die Liga der wirtschaftlichen und politischen Großmächte zurückgekehrt. Heute werden über die Hälfte aller Computer und Mobiltelefone der Welt in China hergestellt. Ein Drittel bis zur Hälfte aller weltweit verkauften Textilien oder Spielzeuge sind »Made in China«, ähnliches gilt für Waschmaschinen, Kühlschränke, Flachbild-Fernsehgeräte, Sportschuhe und vieles andere. Viele ausländische Unternehmen profitieren vom Chinaboom: Volkswagen etwa produziert und verkauft mittlerweile mehr Autos in China als in Deutschland. Aber auch Universitäten in Deutschland werben intensiv um chinesische Studenten. Touristen und Geschäftsleute aus China haben die Japaner als größte asiatische Reisenation abgelöst.
In Lande selbst ist das Wachstum überall sicht- und erfahrbar: Man kann heute mit durchschnittlich 300 km/h im Hochgeschwindigkeitszug binnen fünf Stunden die 1300 Kilometer von Peking nach Shanghai rasen. Gab es in den 80er Jahren gerade mal einige hundert Kilometer Autobahn, sind heute 28 von 29 Hauptstädten der Provinzen und autonomen Gebiete durch mehrspurige Autobahnen miteinander verbunden. Die wichtigsten Flughäfen sind neu gebaut oder renoviert. Die Stadt Qingdao schickt sich gerade an, den weltgrößten Hafen zu bauen. Computer und Mobiltelefone sind bis in den letzten Winkel des Landes verbreitet. Gebaut wird in ungeahnten Größenordnungen. Standen in den 80er Jahren pro Kopf im Durchschnitt 4 bis 7 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung, sind es heute deutlich über 10.
Dennoch warnt Ministerpräsident Wen Jiabao davor, bei allem berechtigten Stolz die Probleme des Landes zu vergessen. Bevor China den erstrebten »kleinen Wohlstand für alle« erreicht, habe es noch einen langen Weg vor sich, sagte der scheidende Premier Ende September. Deshalb müsse man am Weg wirtschaftlicher Reformen festhalten und politische, kulturelle und soziale Reformen in Angriff nehmen. Wen forderte erneut, den Übergang zu einer nachhaltigen und innovativen Wirtschaftsweise mit der Binnennachfrage als Haupttriebkraft zu vollziehen.
Auf einem Forum an der Zentralen Parteihochschule in Peking hieß es im Juli noch deutlicher, die wirklichen Schwierigkeiten für China seien »nicht die der internationalen Lage«, sie lägen auch nicht an der Peripherie des Landes, sondern »bestehen darin, die Reformen fortzusetzen und zu nachhaltigem und ökologischem Wirtschaftswachstum im Innern überzugehen«. Direktor der Zentralen Parteihochschule ist übrigens der künftige Parteichef und Staatspräsident Xi Jinping.
Wen Jiabao weiß, wovon er spricht. Der Premier, der unermüdlich durch das Riesenland reiste, gilt als volksnah, als Kümmerer. Im Internet und im Volksmund wird er gern als »Onkel« oder »Opa Wen« bezeichnet. In diesem Jahr wird das Wirtschaftswachstum erstmals unter 8 Prozent fallen. Es heißt, jeder Prozentpunkt unter der 8-Prozent-Marke bedeute in China rund eine Million mehr Arbeitslose.
Peking weiß auch von der enormen Schere zwischen Arm und Reich. Die Kluft zwischen den reichen, wirtschaftlich hoch entwickelten Provinzen im Osten und Süden und den Gebieten im Landesinneren oder den Grenzregionen ist gewachsen. Bildungs- und Gesundheitssystem müssen dringend umgebaut und modernisiert werden. Der Aufbau einer funktionierenden Altersversorgung kommt nicht schnell genug voran, aber die Bevölkerung altert rapide. Enorme Ressourcen an Rohstoffen, Energie und Arbeitskraft werden verschwendet, Umwelt und Natur werden geschädigt oder vernichtet. Schlechte Qualität und nutzlose Produkte belasten Ergebnisse und Ruf der Wirtschaft. Zudem haben immer neue Fälle von Korruption und Amtsmissbrauch das Vertrauen in die Partei untergraben. Streiks und Unruhen zeugen von der Unzufriedenheit im Land. Kritiker halten der Führung vor, dass man weiter denn je von der 2007 proklamierten »harmonischen Gesellschaft« entfernt sei. Und auch auf die Frage, wie der stets propagierte »Sozialismus chinesischer Prägung« oder der »Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten« aussehe, antworten viele, besonders junge Leute in China mit einem Schulterzucken.
Der Parteitag findet schließlich in einer gravierend veränderten internationalen Situation statt. Krisen erschüttern das globale Wirtschaftssystem, in das China heute stärker denn je eingebunden ist. Die Exportwirtschaft, einst Motor des Wachstums, hat am meisten gelitten. Der starke chinesische Yuan und die gewaltigen Devisenreserven des Landes erweisen sich nicht nur als Segen. Die USA bereiten sich auf die neue geostrategische Situation vor, die durch den bevorstehenden Rückzug aus Afghanistan entsteht, und erhöhen ihre militärische Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum. Und Chinas Nachbarn fühlen sich durch die wirtschaftliche und politische Macht des Riesenlandes unter Druck gesetzt oder bedroht, was auch im Wiederaufflammen territorialer und regionaler Konflikte zum Ausdruck kommt.
Auf dem Parteitag wird aller Voraussicht nach der Generationswechsel in der Führung eingeleitet werden: Staats- und Parteichef Hu Jintao soll seine Parteiämter an den bisherigen Vize Xi Jinping abgeben, der zum Generalsekretär gewählt werden soll. Nach der Neuwahl des Nationalen Volkskongresses im Frühjahr 2013 dürfte er auch Staatspräsident werden. Nachfolger Wen Jiabaos soll der jetzige Vizepremier Li Keqiang werden, der ebenso in höchste Parteiämter aufrücken wird.
Sieben der neun Sitze im Ständigen Ausschuss des Politbüros müssen neu besetzt werden. Nach der Affäre um Bo Xilai, Chongqings früheren Bürgermeister, wird mit Spannung erwartet, wer in die Machtzentrale einzieht. Beobachter in Peking werten Bos Parteiausschluss und das angekündigte Gerichtsverfahren als Zeichen dafür, dass sich der reformorientierte Flügel um die alte und neue Parteiführung durchgesetzt hat. Sie sehen das Vorgehen gegen Bo Xilai als Absage an alle Kräfte, die Reformen bremsen und zu alten, linkskonservativen Methoden der Politik zurückkehren wollten.

(Quelle:»neues deutschland«, 10. Oktober 2012)
mehr anzeigen (1097 Wörter)
NEUER BEITRAG29.10.2012, 21:11 Uhr
EDIT: dytns
17.11.2012, 16:12 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Nationale Minderheiten und neue Berufsgruppen auf dem Parteitag vertreten Der 18. Parteitag der KP Chinas steht bevor. Mehr als 2.200 Delegierte werden in Beijing die künftige Entwicklung der regierenden Partei erörtern und über verschiedene einflussreiche Themen beraten. Zwei der Delegierten sind Wei Dengdian und Maimaitijiang Wumaier, Angehörige von ethnischen Minoritäten.
Wei Dengdian stammt aus einem Bergdorf der Hui-Nationalität in der Provinz Hubei. 1975 wurde er zum Parteisekretär des Dorfes Kanzi gewählt und übt diesen Posten seitdem aus. Er sagt:
"Ich finde, dass das Aussehen meines Dorfs verändert werden muss. In diesem Sinne sollten die Bürger mobilisiert werden, damit sie gemeinsam ein glückliches Leben führen können. Das ist mein Ziel, und daran werde ich auch weiterhin arbeiten. Ich denke, dass ich zum Aufbau des Dorfes beitragen kann."
Das Dorf Kanzi liegt in einer Region, die zu den abgelegensten Gebieten der Provinz Hubei zählt. Im Laufe der Zeit hat Wei Dengdian das einst arme Bergdorf in einen wohlhabenden Ort mit Straßenverbindungen, Strom- und Wasserversorgung sowie Telefon- und Fernsehanschluß verwandelt.
Eine ähnliche Geschichte kann Maimaitijiang Wumaier aufweisen, er ist Direktor des Bewohnerkomitees des Dorfes Bulikai im chinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang. Sein Dorf befindet sich an der Grenze zwischen China und Kasachstan, und die Bewohner sind Uiguren, Kasachen und Han-Chinesen.
Maimaitijiang zufolge ist in einem von mehreren Nationalitäten bewohnten Gebiet die ethnische Solidarität für die regionale Entwicklung von äußerst großer Bedeutung:
"Man muss, gerade so wie seine eigenen Augen, die nationale Solidarität gut schützen. Ohne ethnische Solidarität und ohne soziale Stabilität kann von Entwicklung keine Rede sein. In so einem Fall würde die Bevölkerung schwer geschädigt."
Maimaitijiang hat die Dorfbewohner dabei unterstützt, neue Erfahrungen zu sammeln sowie neue Technologien und Anbausorten auszuprobieren und auch spezielle Kulturbranchen zu entwickeln. Heute sind rund um das Dorf Bulikai musterhafte Weizenfelder, Apfelgärten, standardisierte Geflügelzuchtbetriebe sowie Rind- und Schafzuchtbetriebe vertreten. Das Leben der Dorfbewohner hat sich damit drastisch verändert. Ihr jährliches durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen beträgt nun mehr als 8.000 Yuan RMB.
Unter den Delegierten des 18. Parteitages sind viele Angehörige von nationalen Minderheiten, gerade so wie Wei Dengdian und Maimaitijiang. Dazu Wang Jingqing von der Organisationsabteilung des ZK der KP Chinas:
"Unter den Delegierten hat der Anteil der Mitglieder von nationalen Minderheiten auf elf Prozent zugenommen. Ihre Zahl ist im Vergleich zum 17. Parteitag um sieben auf 249 gestiegen. 43 ethnische Minoritäten sind auf dem 18. Parteitag vertreten, also eine Nationalität mehr als auf dem 17. Parteitag."

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )

China hat sich seit Beginn seiner Reform- und Öffnungspolitik grundlegend verändert. Zu diesem sozialen Wandel gehört auch das immer häufigere Auftreten von neuen Berufsgruppen wie Privatunternehmer, Angestellte ausländischer Firmen sowie Freischaffenden. Auf ihrem 16. Parteitag im Jahr 2002 hat die KP Chinas entschieden, dass ihr auch Angehörige aus solchen neuen Berufsgruppen beitreten dürfen. Seither hat die Zahl solcher Parteimitglieder stetig zugenommen. Einige von ihnen sind auch auf dem 18. Parteitag vertreten. Dazu gehören etwa Li Denghai, der es vom einfachen Bauer zum milliardenschweren Geschäftsmann gebracht hat, oder Buchhalter Zhou Mingjue.
Li Denghai hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. In den 1980er Jahren gründete der damals einfache Bauer ein Institut zur Erforschung von Mais. Daraus ging einige Jahre später die erste private Agrar-Firma Chinas hervor. Zusammen mit einem amerikanischen Saatgutkonzern errichtete Li im Jahr 2002 gemeinsam die "Shandonger Denghai-Saatgut-GmbH", die seit sieben Jahren an der Wertpapierbörse in Shenzhen notiert ist. Obwohl inzwischen milliardenschwer hat Li Denghai seine Wurzeln nicht vergessen:
"Wir sind unter der Führung der KP Chinas aufgewachsen. Es ist unsere Aufgabe, einen größeren Beitrag für den Staat zu leisten. In der zweiten Hälfte meines Lebens will ich mit dem Super-Mais sowohl für die Bauern als auch für den Staat einen Umsatz von 100 Milliarden Yuan RMB erwirtschaften."
Ein weiteres Parteimitglied der neuen Generation ist Zhou Mingjue. Der 56-Jährige ist auf dem 18. Parteitag der einzige Delegierte der in China 250.000 registrierten Buchhalter. Zusammen mit einem Geschäftspartner führt Zhou ein Buchhalterbüro in Changsha, dem Hauptort der Provinz Hunan. Eine Aufgabe, die er auch als Verantwortung gegenüber dem Staat empfindet:
"Wir rufen die ganze Gesellschaft auf, ihre Kenntnisse über die eingetragenen Buchhalter zu vertiefen und ein standardisiertes Berufsumfeld zu schaffen. Auf diese Weise können die registrierten Buchhalter die Ansprüche der wirtschaftlichen Entwicklung noch besser erfüllen. Wir müssen der ganzen Gesellschaft korrekte und objektive Daten und Informationen liefern. Nur so kann die Wirtschaft richtig analysiert werden. Mit falschen Statistiken wird die stabile und gesunde Entwicklung der Wirtschaft beeinträchtigt."
Ob als Mitglieder des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes oder als Abgeordnete im Nationalen Volkskongress oder als Delegierte auf dem Parteitag: die Vertreter der neuen Berufsgruppen spielen eine immer wichtigere Rolle auf Chinas politischer Bühne. Diese Entwicklung ist nicht nur auf die ideologische Befreiung zurückzuführen, welche die regierende Partei initiiert hat, sondern auch auf die besseren Kenntnisse der Bevölkerung über diese neuen Berufsgruppen sowie die Durchbrüche, die bei der Demokratisierung des Landes erzielt worden sind.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (889 Wörter)
NEUER BEITRAG29.10.2012, 21:13 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
KP Chinas will Wohlstandsgefälle durch gerechtere Verteilung verringern Das Monatsgehalt von Zhang Lan, einer 43-jährigen Grundschullehrerin in der südwestchinesischen Provinz Sichuan, hat sich im vergangenen Jahrzehnt auf 4000 Yuan (495 Euro) vervierfacht, doch sie muss noch immer jeden Cent zwei Mal umdrehen.
"Mein monatliches Einkommen liegt noch unter dem Kaufpreis für einen Quadratmeter einer Wohnung", sagt Zhang.
Die Stadtbewohnerin klagt darüber, dass ihr Einkommen bei mehr als 20 Jahren Berufserfahrung noch weit unter dem in Chinas monopolisierten Branchen und Sektoren liegt.
Doch die chinesische Öffentlichkeit ist nicht nur in den Städten mit der Einkommensverteilung unzufrieden.
Neueste Statistiken des nationalen Statistikamts zeigten, dass das Pro-Kopf Nettoeinkommen auf dem Land in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 6778 Yuan (839 Euro) betrug. Das sind nur 36,8 Prozent des verfügbaren Pro-Kopf-Einkommens der Stadtbewohner im gleichen Zeitraum.
Analysten warnen davor, dass Chinas klaffendes Wohlstandsgefälle nicht nur zu Missgunst der Landbewohner gegenüber wohlhabenden Städtern geführt hat, sondern dass sich auch innerhalb der Städte und Dörfer Unzufriedenheit aufbaut.
Obwohl die chinesische Wirtschaft die weltweit zweitgrößte Wirtschaft geworden sei, liege das ursprüngliche Ziel von Chinas Wirtschaftsreform, das des allgemeinen Wohlstands, weiterhin in ferner Zukunft, warnten sie.
"Armut und Rückständigkeit führen zu sozialen Unruhen. Das Heilmittel ist, die Entwicklung an erster Stelle zu stellen, um wirtschaftlichen Wohlstand, ausreichende Beschäftigung und den reibungslosen Wertefluss zu gewährleisten", sagte Ji Zhengju, Forscher im Zentralen Amt für Datenerfassung und Übersetzung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei China (KPCh)
Der Staatsrat, Chinas Kabinett hat beschlossen, bis zum Jahresende einen Plan zur Einkommensverteilung vorzulegen. Beobachter setzen große Hoffnungen auf den kommenden 18. Parteitag der KPCh, der voraussichtlich am 8. November beginnen wird.
Zhao Chenggen, Professor an der School of Government der Peking-Universität, geht davon aus, dass Chinas neue Führung vortragen wird, wie sie die Wirtschaft ankurbeln und wie sie die wirtschaftlichen Früchte unter allen Chinesen auf gerechtere Weise aufteilen will.
Auf einer hochkarätigen Tagung im Juli, die weithin eine Kernbotschaft für den kommenden alle fünf Jahre stattfindenden Parteitag festlegt, drängte der chinesische Präsident Hu Jintao dazu, das Wohlergehen der Menschen zu verbessern, die Probleme der Menschen zu mindern und ihre alltäglichen Sorgen anzugehen.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (384 Wörter)
NEUER BEITRAG03.11.2012, 15:44 Uhr
Nutzer / in
secarts

KP Chinas: 7. ZK-Plenum und 18. Parteitag im November In fuenf Tagen wird der 18. nationale Parteikongress der KPCh (so die woertliche Uebersetzung aus dem Chinesischen, gemeint ist natuerlich der Parteitag) eroeffnet. Ich bin gerade in der VR China und werde die Eroeffnung mitbekommen, bevor ich zurueck nach Deutschland fliege.

Seit Monatsbeginn ist das kommende Ereignis hier allgegenwaertig: Beflaggung mit Parteifahnen, Transparente und Spruchbaender, die die Bedeutung des Parteitages fuer die chinesische Politik illustrieren. Seit einiger Zeit finden alle fuenf Jahre Parteikongresse auf nationaler Ebene statt. Frueher konnten auch mal ueber 10 Jahre dazwischen liegen. Der erste Parteitag, der Gruendungsakt der Partei im Jahr 1921, musste wegen politischer Repression auf ein Schiff verlegt werden. Waehrend des Buergerkrieges der KPCh gegen die Guomindang fand der Parteitag im Hauptquartier der chinesischen Roten Armee (der heutigen Volksbefreiungsarmee) in Yennan statt: Die Stadt hatte damals keine festen Gebaeude, Parteifuehrung und Soldaten lebten in Lehmhoehlen, die in die Berghaenge gegraben wurden. Mit Artillerie mussten Steine aus den Bergen geschossen werden, um eine Halle fuer die Veranstaltung daraus zu errichten. Der Parteitag dauerte dafuer dann auch zwei Monate...

Das ist heute natuerlich alles viel besser organisiert; Austragungsort wird die gigantische "Halle des Volkes" in Beijing sein, die Stadt ist fuer solche Grossereignisse bestens geruestet. Vor, waehrend und nach dem Parteitag berichten alle Massenmedien ausfuehrlich, ein kulturelles Rahmenprogramm begann schon Anfang des Monats. Delegierte werden im Fernsehen vorgestellt, verschiedene Basiseinheiten der Partei - beispielsweise innerhalb der Armee, auf Erdoelfoerderfeldern oder Schiffen - werden der Bevoelkerung bekannt gemacht.

Die Affaere um Bo Xilai spielt, meinem Erleben zufolge, keine stark wahrnehmbare Rolle mehr. Der japanisch-chinesische Konflikt um die Diaoyu-Inseln ist in der Oeffentlichkeit sehr viel staerker praesent; die Partei wird sich vor der wichtigen Veranstaltung hier keine Schwaeche erlauben. Die wichtigsten Personalentscheidcungen, die Zusammensetzung des neuen Politbueros und seines staendigen Ausschusses, duerften schon geregelt sein. Eine "undemokratische Showveranstaltung", wie westliche Medien gerne schreiben, ist der Parteitag trotzdem nicht: Hier wird die Politik Chinas in den kommenden fuenf Jahren bestimmt. "Basisdemokratisch" nach "Piraten"-Manier ist eine Partei mit so vielen Mitgliedern, wie Deutschland Einwohner hat, nicht zu fuehren. Das letzte Wort haben dennoch die Delegierten. Die wiederum werden von allen Mitgliedern gewaehlt - und bestimmen ihrerseits die neue Fuehrung.
mehr anzeigen (363 Wörter)
NEUER BEITRAG03.11.2012, 16:55 Uhr
Nutzer / in
retmarut

KP Chinas: 7. ZK-Plenum und 18. Parteitag im November @ Secarts: Ich hoffe, Du machst eine Menge Fotos von der China-Reise und (soweit möglich) vom Parteitag, damit wir Daheimgebliebenen dann auf Secarts.org (und vielleicht auch in der jW?) ein paar Fotogalerien betrachten können.

我们万众一心,
冒着敌人的炮火, 前进!
冒着敌人的炮火, 前进!
前进! 前进! 进!

Wǒmen wànzhòngyīxīn,
Màozhe dírén de pàohuǒ, Qiánjìn!
Màozhe dírén de pàohuǒ, Qiánjìn!
Qiánjìn! Qiánjìn! Jìn!
mehr anzeigen (83 Wörter)
NEUER BEITRAG04.11.2012, 15:03 Uhr
EDIT: dytns
17.11.2012, 15:54 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
7. Plenum des Zentralkomitees • 8. Plenum der Disziplinkontrollkommission Die 7. Plenartagung des 17. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, die vom 1. bis 4. November in Beijing stattfand, hat beschlossen, den 18. Parteitag der KP Chinas ab 8. November in Beijing abzuhalten.
Ein Bericht des Politbüros des ZK, den Generalsekretär Hu Jintao erstattete, wurde angehört und diskutiert.
Die dem Parteitag zur Überprüfung vorzulegenden Hauptdokumente – der Rechenschaftsbericht des amtierenden ZK und die abgeänderte Fassung des Parteistatuts – wurden diskutiert und verabschiedet.
Auf der Sitzung wurde außerdem die Arbeit der KP Chinas seit dem 17. Parteitag zusammengefasst. Dabei hieß es, China sei in den vergangenen fünf Jahren ökonomisch stabil gewesen und habe wichtige Durchbrüche bei der Durchführung der Reform- und Öffnungspolitik erzielt. Die Lebensbedingungen der Bevölkerung hätten sich deutlich verbessert. Sowohl im Aufbau eines demokratischen Rechtssystems als auch im Kulturwesen habe China Fortschritte erzielt. Auch in der Landesverteidigung und im Aufbau der Streitkräfte habe China ein neues Kapitel aufgeschlagen. Die Arbeiten hinsichtlich der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao sowie der Inselprovinz Taiwan seien weiter gestärkt worden. China habe auch in der Außenpolitik große Durchbrüche erzielt.
Zudem wurden die Untersuchungsberichte der Zentralen Disziplinkontrollkommission über die Fälle von Bo Xilai und Liu Zhijun überprüft und genehmigt. Die Entscheidung des Politbüros des ZK, Bo Xilai und Liu Zhijun aus der Partei auszuschließen, wurde bestätigt.

Die 8. Plenartagung der 17. Disziplinkontrollkommission beim Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas, die am 3. und 4. November in Beijing stattfand, hat den Arbeitsbericht der Disziplinkontrollkommission, der dem 18. Parteitag der KP Chinas zur Überprüfung vorgelegt werden soll, überprüft und angenommen.

(nach einem Bericht von Radio China International)
mehr anzeigen (275 Wörter)
NEUER BEITRAG04.11.2012, 17:06 Uhr
Nutzer / in
secarts

KP Chinas: 7. ZK-Plenum und 18. Parteitag im November @retmarut:

vom Parteitag selbst werde ich keine Fotos machen koennen. von meiner Reise (ich war erst in Yunnan, jetzt bin ich in Guangzhou / Kanton) hingegen schon, gerne lade ich dann nach meiner rueckkehr welche hoch. jetzt mache ich noch ein paar tage einfach nur urlaub smiley

viele Gruesse aus der Volksrepublik!
sec.
mehr anzeigen (57 Wörter)
NEUER BEITRAG05.11.2012, 11:47 Uhr
EDIT: secarts
05.11.2012, 11:49 Uhr
Nutzer / in
secarts

KP Chinas: 7. ZK-Plenum und 18. Parteitag im November "wir geben in allen Bereichen Bestleistungen und wuenschen dem 18. Parteitag Erfolg!"
(freie Uebersetzung eines in der Guangzhouer Metro gesehenen Plakates.)
Im Bild die Grosse Halle des Volkes, Beijing, Tagungsort des Parteitages.
mehr anzeigen (35 Wörter)
NEUER BEITRAG06.11.2012, 22:25 Uhr
EDIT: dytns
07.11.2012, 16:55 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Parteitag der KP Chinas geht die ganze Welt etwas an Der bevorstehende 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas (KP Chinas) hat sowohl in China wie auch im Ausland die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da die Ergebnisse der Versammlung die ganze Welt beeinflussen werden.
Es wird erwartet, dass beim Kongress strategische Vorkehrungen für die weitere Entwicklung der chinesischen Reformen, für die sozialistische Modernisierung und die gesamtheitliche Weiterentwicklung der Partei getroffen werden. So wird beim Kongress ein neues Zentralkomitee sowie eine neue Zentrale Kommission für die Disziplinarinspektion gewählt.
In Zeiten der wirtschaftlichen Globalisierung und der politischen Multipolarisation, bei der Länder auf der ganzen Welt miteinander verbunden sind, können Veränderungen in einem Land leicht andere Länder beeinflussen, insbesondere dann, wenn es sich dabei um eine Großmacht wie China handelt. Da China nun die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist und als ein wichtiger Motor für die Weltwirtschaft fungiert, ist es nicht weiter erstaunlich, dass ein Kongress, der die Zukunft des bevölkerungsreichsten Lands der Welt bestimmen kann, den Rest der Welt interessiert.
In den vergangenen Jahrzehnten hat das Land bedeutende Fortschritte erzielt. Doch noch immer ist China mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, denen das Land nur mit weiteren Reformen begegnen kann. Der bevorstehende Kongress steht unter solchen Umständen. Trotz einiger Schwierigkeiten seit der globalen Wirtschaftskrise von 2008 konnte die chinesische Volkswirtschaft dank eines massiven Konjunkturpakets weiter wachsen. Jüngste Zahlen zeigen, dass sich die chinesische Wirtschaft stabilisiert hat, während die Welt weiterhin unter der Schuldenkrise in der Eurozone leidet.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (257 Wörter)
NEUER BEITRAG07.11.2012, 16:53 Uhr
EDIT: dytns
07.11.2012, 16:53 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Vorbereitungskonferenz für 18. Parteitag stattgefunden Am Mittwochnachmittag fand in Beijing die Vorbereitungskonferenz des 18. Parteitages der KP Chinas statt. Die Sitzung wurde von Hu Jintao geleitet.
Auf der Konferenz wurde der tägliche Ablauf des Parteitages festgelegt und das Präsidium des Parteitages gewählt. Es besteht aus 247 Mitgliedern. Xi Jinping wurde zum Generalsekretär des Parteitages gewählt.
Laut der beschlossenen Tagesordnung werden die Delegierten zunächst den Arbeitsbericht des 17. Zentralkomitees anhören und überprüfen. Danach wird der Arbeitsbericht der Disziplinkontrollkommission des ZK überprüft. Die revidierte Fassung des Parteistatuts der KP Chinas wird diskutiert und genehmigt werden. Anschließend werden die neuen Mitglieder des 18. Zentralkomitees der KP Chinas sowie der Disziplinkontrollkommission des ZK gewählt.
Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas wird am Donnerstag in Beijing beginnen und bis zum 14. November, den nächsten Mittwoch, dauern, erklärte der Pressesprecher des Parteitages, Cai Mingzhao, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.
Die Vorbereitungsarbeiten für den 18. Parteitag seien abgeschlossen. Die alle fünf Jahre stattfindende Veranstaltung beginne am Donnerstagmorgen um 9.00 Uhr in der Großen Halle des Volkes im Zentrum von Beijing, teilte Cai Mingzhao weiter mit.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (195 Wörter)
NEUER BEITRAG07.11.2012, 16:54 Uhr
EDIT: dytns
07.11.2012, 16:55 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Erste Präsidiumssitzung des 18. Parteitags abgehalten Die erste Präsidiumssitzung des 18. Parteitags der KP Chinas hat am Mittwochnachmittag in Beijing stattgefunden.
Dabei wurde die Liste der ständigen Mitglieder des 41-köpfigen Präsidiums angenommen. Ihm gehört auch Hu Jintao an. Des Weiteren wurde die überprüfte Liste der Delegierten genehmigt und die Tagesordnung des Parteitages festgelegt.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (62 Wörter)
NEUER BEITRAG07.11.2012, 16:56 Uhr
EDIT: dytns
07.11.2012, 17:25 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Vorbereitungen für 18. Parteitag abgeschlossen Am Donnerstag beginnt in Beijing der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas. Wie der Pressesprecher des Parteitages Cai Mingzhao am Mittwoch erklärte, sind alle Vorbereitungen auf den Parteitag abschlossen. Cai sprach ebenfalls Fragen der Lebensbedingungen, Kampf gegen die Korruption und Reform des politischen Systems Chinas an.
Cai Mingzhao sagte, dass der kommende Parteitag eine strategische Bedeutung für die Entwicklung der Gesellschaft Chinas habe.
"Der 18. Parteitag der KP Chinas ist ein wichtiger Parteitag in der Schlüsselphase des Aufbaus der Gesellschaft des bescheidenen Wohlstandes, der Vertiefung der Reform und Öffnung und der Beschleunigung des Wandels des Entwicklungsmodells der Wirtschaft. Auf dem Parteitag werden die Arbeit der Partei in den vergangenen fünf Jahren zusammengefasst und die Planung für die Förderung der Reform und Öffnung und des Aufbaus der sozialistischen Modernisierung aufgestellt."
Der große Abstand zwischen Arm und Reich in China wird im Ausland immer mehr beachtet. Auch die chinesische Regierung prüft nun, wie man Effizienz und Gerechtigkeit am besten miteinander vereint.
Cai Mingzhao sagte dazu, dass der 18. Parteitag das Ziel ausgeben wird, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.
"Wir werden den Aufbau von öffentlichen Dienstleistungen beschleunigen und in Bereichen Bildung, Rentenversicherung, Krankenversicherung, Altersversorgung und Wohnungsbau Fortschritte erzielen. Das ganze Volk soll von den Erfolgen der Reform und Entwicklung profitieren."
Zudem erklärte Cai Mingzhao, dass die KP Chinas den Kampf gegen die Korruption weiterhin verstärken werde. Bei der Reform des politischen Systems solle am Weg des Sozialismus chinesischer Prägung festgehalten werden.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (262 Wörter)
NEUER BEITRAG07.11.2012, 17:26 Uhr
EDIT: dytns
07.11.2012, 17:27 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
2 Uhr MEZ: DIREKTÜBER​TRAGUNG DER ERÖFFNUNG DES 18. PARTEITAGES Am Donnerstag um 9 Uhr Ortszeit (2 Uhr deutscher Zeit) beginnt in der Großen Halle des Volkes in Beijing der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas.
Radio China International wird die Eröffnung live übertragen. Die Übertragung findet in den folgenenden Sprachen statt: Chinesisch, Englisch, Japanisch, Koreanisch, Mongolisch, Arabisch, Russisch, Französisch, Deutsch und Spanisch.
Es wird über Rundfunk sowie auf der chinesischen, englischen und deutschen Version der Webseite CRI-Online ( Link ...jetzt anmelden! ) gesendet.

(nach einer Information des Webdienstes von Radio China International)
mehr anzeigen (86 Wörter)
NEUER BEITRAG08.11.2012, 08:16 Uhr
Nutzer / in
secarts

KP Chinas: 7. ZK-Plenum und 18. Parteitag im November Der 18. Parteitag hat heute mit dem Rechenschaftsbericht des scheidenden Generalsekretärs Hu Jintao begonnen. Wer sich in Artikelform über die aktuellen Ereignisse informieren möchte, kann dies u. a. hier tun:

- China Radio International hat eine deutschsprachige Sonderseite eingerichtet. dytns hat ja dankenswerter weise schon einige Artikel von dort verlinkt.
Link ...jetzt anmelden!

- Bei der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua ist ebenfalls eine Sonderseite eingerichtet worden, allerdings auf englisch:
Link ...jetzt anmelden!

Der Parteitag soll eine Woche dauern. Personalentscheidungen, wie die Wahl des neuen Generalsekretärs, sollen am kommenden Montag getroffen werden.

Beste Grüße aus der VR China!
sec.
mehr anzeigen (121 Wörter)
NEUER BEITRAG09.11.2012, 19:53 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Hu warnt vor »Kollaps« Abschiedsrede beim Parteitag der KP Chinas
Zu Beginn des 18. Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas hat der scheidende Vorsitzende Hu Jintao größere Anstrengungen im Kampf gegen Korruption und ein nachhaltigeres Wirtschaftswachstum gefordert.


Peking (AFP/nd). Wenn es nicht gelinge, die Korruption in den Griff zu bekommen, könne dies zum »Kollaps von Partei und Staat« führen, warnte Hu vor mehr als 2200 KP-Delegierten in Peking. Die Partei werde dafür sorgen, dass keine Führungsfigur »ihre Macht missbraucht«, und müsse »sicherstellen, dass alle vor dem Gesetz gleich sind«, sagte der amtierende Partei- und Staatschef.
In seiner anderthalbstündigen, vom Fernsehen übertragenen Rede in der Großen Halle des Volkes am Tiananmen-Platz rief Hu dazu auf, die »politischen Strukturen« zu reformieren. Es müsse stärkeres Gewicht auf eine »Verbesserung des demokratischen Systems« gelegt werden. Zudem forderte er ein ausgeglichenes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Das stark exportorientierte China müsse seinen Handelsüberschuss zugunsten eines stärker am Binnenkonsum orientierten »neuen Wirtschaftsmodells« ausrichten. »Als Antwort auf Veränderungen in der heimischen und internationalen wirtschaftlichen Entwicklung sollten wir die Förderung eines neuen Wachstumsmodells vorantreiben und dafür sorgen, dass Entwicklung auf verbesserter Qualität und Leistung beruht«, sagte Hu.
China, derzeit das »weltgrößte Entwicklungsland«, werde sich noch längere Zeit im Anfangsstadium des Sozialismus befinden. Bis zum 100. Jahrestag der Volksrepublik 2049 werde es jedoch gelingen, einen »reichen, starken, demokratischen, zivilisierten und harmonisch modernisierten sozialistischen Staat« zu schaffen.
In seiner Rede betonte Hu, Peking werde weiter eine »unabhängige und selbstständige friedliche Außenpolitik betreiben« und sich »niemals irgendwelchem äußeren Druck unterordnen«. Zur eigenen Stärkung müsse China auch eine Seemacht werden. Derzeit streitet man mit Japan um Gebiete im Ostchinesischen Meer. Tokio forderte Peking in einer Reaktion auf Hus Rede auf, seine größere Macht »auf friedliche Weise im Einklang mit internationalem Recht« auszuüben.
An Taiwan richtete Hu die Warnung, von Unabhängigkeitsbestrebungen abzusehen. China werde niemals zulassen, dass »irgendjemand oder irgendeine Macht« Taiwan vom »Mutterland« abtrenne. Zugleich sprach sich Hu für die Fortsetzung der 2008 wieder eingeleiteten Annäherungspolitik aus.

(Quelle:»neues deutschland«, 9. November 2012)
mehr anzeigen (361 Wörter)
NEUER BEITRAG09.11.2012, 20:00 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Parteitag eröffnet Wenn eine Organisation, die mit rund 80 Millionen etwa so viele Mitglieder hat wie Deutschland Einwohner, einen Kongreß abhält, ist auch dieser riesig. Mehr als 2000 Delegierten haben am gestrigen Donnerstag in Peking den 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) eröffnet. In der »Großen Halle des Volkes« in der chinesischen Hauptstadt begann die Veranstaltung um acht Uhr Ortszeit mit dem Rechenschaftsbericht des scheidenden Generalsekretärs Hu Jintao. Der seit zehn Jahren amtierende Parteichef wird seinen Posten planmäßig abgeben. Auch die Nummer zwei der chinesischen Führung, Premierminister und Politbüromitglied Wen Jiabao, wird nicht erneut kandidieren. Als neuer Generalsekretär wurde bereits am Mittwoch Xi Jinping, bislang Vizepräsident des Staatsrates, nominiert. Einen neuen Premier erhält das Land im nächsten Jahr während des Nationalen Volkskongresses; hier gilt Li Keqiang, zur Zeit Vizepremier, als aussichtsreichster Kandidat.
In seinem Rechenschaftsbericht würdigte Hu die außerordentlichen Leistungen der vergangenen fünf Jahre seit dem letzten Parteitag. Die Volksrepublik China konnte zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen, wichtige soziale Projekte – wie der Aufbau eines zentralen Rentensystems auch für die bislang nicht abgesicherten Bauern des Landes, deren Zahl Hunderte Millionen beträgt, wurden in Angriff genommen. Gleichzeitig sieht sich die seit 63 Jahren regierende Partei großen Herausforderungen gegenüber. Hu nannte den Kampf gegen die Korruption als wichtigstes Anliegen der nächsten Zeit. Skandale um bestechliche Spitzenkader wie den ehemaligen Bürgermeister der Millionenmetropole Chongqing, Bo Xilai, hatten in den letzten Monaten für Unruhe gesorgt. Bo, dem Interesse an einem Aufstieg in den engsten Führungszirkel der KP, den Ständigen Ausschuß des Politbüros, nachgesagt worden war, war kurz vor dem Kongreß aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen worden. Eine Vernachlässigung der Korruptionsproblematik könne zum Zusammenbruch von Partei und Staat führen, warnte Hu.
Als nächste Ziele für die Zukunft Chinas bezeichnete der scheidende Staats- und Parteichef den Aufbau einer »Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand«. Dazu solle das Land in erster Linie eine Verdoppelung des Bruttoinlandsprodukts und des Einkommens der Bevölkerung bis zum Jahr 2020 anstreben. »Wir stehen vor beispiellosen Entwicklungschancen genauso wie vor bislang unbekannten Risiken und Herausforderungen«, unterstrich Hu. Weitere politische Reformen sollten »aktiv und stabil vorangetrieben werden«. Am Aufbau des »Sozialismus chinesischer Prägung« müsse die Partei jedoch unbeirrt festhalten.
Der Parteitag wird eine Woche dauern. Personalentscheidungen, darunter die Wahl des neuen Generalsekretärs, sollen am kommenden Montag stattfinden.
(jW)

(Quelle:»junge Welt«, 9. November 2012)
mehr anzeigen (411 Wörter)
NEUER BEITRAG10.11.2012, 18:59 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
18. Parteitag der KP Chinas im Fokus der internationalen Medien Anläßlich des 18. Parteitags der KP Chinas hat die internationale Gemeinschaft ihren Blick auf Beijing geworfen. Wie wird sich China in Zukunft weiterentwickeln? Was wird Chinas Entwicklung anderen Ländern und der Welt bringen? Solche und weitere Fragen finden weltweites Interesse.
Internationale Medien berichten daher ausführlich über den Parteitag, mehr als 1.700 ausländische Reporter sind zur Berichterstattung in Beijing vor Ort. Der Direktor der Beijinger Zweigstelle der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass, Andrey Killirov, sagte:
"Im Rechenschaftsbericht von Hu Jintao wird betont, dass China sich in Zukunft kontinuierlich und aktiv an multilateralen Angelegenheiten beteiligen wird. In diesem Sinne wird China eine aktive Rolle von internationalen Organisationen, darunter der SCO und die BRICS, unterstützen. Dies ist sehr wichtig für Russland. Sowohl in der UNO als auch in der SCO und den BRICS pflegen Russland und China enge Verbindungen. In mehreren wichtigen internationalen Fragen haben beide Staaten gleiche oder ähnliche Ansichten."
Nicht nur Politiker und Medienvertreter, auch ausländische Experten schenken dem 18. Parteitag der KP Chinas große Aufmerksamkeit. Prof. Yao Shujie von der britischen Nottingham-Universität sagte, er verfolge mit großer Aufmerksamkeit Fragen hinsichtlich des Lebens der Bevölkerung, der Korruptionsbekämpfung und des Umweltschutzes bei der ökonomischen Entwicklung:
"Ich beobachte Fragen zu diesen drei Aspekten genau. Ich meine, wenn die Aufgaben in diesen Bereichen gut erfüllt werden, könnte China sich in der nächsten Dekade reibungslos entwickeln. Andernfalls würden die Probleme des Staates immer größer werden, was die Entwicklung behindern würde. Ich werde also beobachten, ob die neue Führung nach dem Parteitag großen Wert auf solche Fragen legen wird. Dann soll sie mit effektiven politischen Maßnahmen diese Probleme beilegen."
Der Präsident der Strategischen Studiengesellschaft in Frankreich, Eric De La Maisonneuve, erklärte, auf dem Parteitag werde Chinas künftige Orientierung der politischen Ausrichtung festgesetzt und die ökonomische Entwicklung stark beeinflusst. Damit könnte China auf der Weltbühne eine wichtigere Rolle spielen:
"Angesichts der weltweiten Krisen darf keine Instabilität in allen Volkswirtschaften auftreten. Manche Gebiete sollten die Stabilität aufrechterhalten, darunter auch China. Die erfolgreiche Entwicklung der chinesischen Wirtschaft wird positiven Einfuß auf die Welt ausüben. China ist eng mit der Welt verbunden. Mit einer reibungslosen Entwicklung Chinas kann die Welt sich auch gut beziehungsweise besser entwickeln. Das ist der Grund, warum wir große Erwartungen an den 18. Parteitag der KP Chinas haben. Der Parteitag wird die politische und ökonomische Entwicklung des Staates planen, was zur Stabilität und Entwicklung der Welt beitragen wird."

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (432 Wörter)
NEUER BEITRAG10.11.2012, 19:00 Uhr
EDIT: dytns
11.11.2012, 14:22 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Chinas künftige Entwicklungsorientierung festgelegt Der 18. Parteitag der KP Chinas ist am Donnerstag in Beijing eröffnet worden. Diese Konferenz hat eine große Bedeutung und einen weitreichenden Einfluss. Auch die internationale Gemeinschaft hegt starke Erwartungen an die Zukunft des Staates nach dem Parteitag.
Im Bericht des Parteitags werden Chinas künftige Entwicklungsorientierung und sachgerechte Konzepte dafür analysiert. Es wird betont, dass „China weder den alten Weg der Isolierung noch den falschen Weg der Degeneration einschlagen wird. Das theoretische System und der Mechanismus des Sozialismus chinesischer Prägung sind die von der Partei und der Bevölkerung nach über 90-jährigen Kämpfen erzielten Erfolge. Diese müssen beachtet, nach wie vor eingehalten und kontinuierlich vervollkommnet werden".
Im Bericht wurde klar verankert, dass die Vorantreibung der Reform des politischen Systems eng in Verbindung mit dem Festhalten am politischen Weg des Sozialismus chinesischer Prägung steht. Dies beinhaltet auch das Festhalten an der politischen Führung duch die Partei, die führende Rolle des Volkes und die rechtmäßige Verwaltung des Staates. Für die Gewährleistung der führenden Rolle des Volkes, mehr Volksinitiative sowie die Verstärkung der Vitalität der Partei und des Staates soll der Aufbau des sozialistischen Rechtsstaates beschleunigt vorangetrieben werden. Für das Erstarken der Partei und des Staates sowie langfristige Stabilität und Sicherheit in China sollten umfassende Systeme zur Verfügung stehen. Dies sei sowohl das Top-Thema des Parteitags als auch eine strategische Frage bei der künftigen Entwicklung von China.
Zugleich werden im Bericht die Erfahrungen der Reform und Öffnung in den letzten über 30 Jahren zusammengefasst. Er wird hervorgehoben, dass in der Zukunft bei der Reform dem Prinzip "den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen" noch mehr Beachtung geschenkt werden soll. So können starke Impulse für einen umfassenden Aufbau einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand gegeben werden.
Im Bericht wird zudem betont, dass auf Basis der wirtschaftlichen Entwicklung allmählich das Niveau des materiellen und kulturellen Lebens der Bevölkerung erhöht werden soll. Dies gilt als das grundlegende Ziel für Reform, Öffnung und den sozialistischen Modernisierungsaufbau. Seit dem 16. Parteitag der KP Chinas haben die Partei und die Regierung dafür enorme Bemühungen geleistet und effektive Erfolge erzielt. Man kann sagen, dass die letzten 10 Jahre die Periode mit den größten Erfolgen zur Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung waren. Verschiedene Systeme sollen vervollkommnet werden. Die Ziele zum umfassenden Aufbau der Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand sind festgesetzt worden. Dies bedeutet, dass China in der Zukunft eine längere Entwicklung mit höherem Niveau und besserer Qualität verzeichnen wird.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (439 Wörter)
NEUER BEITRAG10.11.2012, 19:01 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
KP Chinas bekräftigt Stärkung der innerparteilichen Disziplin Der Generalsekretär des ZK der Kommunistischen Partei (KP) Chinas,Hu Jintao,hat in seinem Bericht auf der Eröffnung des 18. Parteitages der KP Chinas die Bedeutung der innerparteilichen Disziplin bekräftigt. Dazu erklärte Wang Jingqing, Vize-Direktor der Abteilung für Organisation beim ZK der KP Chinas, die KP Chinas werde die innerparteiliche Disziplin weiter ausbauen und damit das Niveau und die Stärke der Partei insgesamt erhöhen.
Die KP China ist mit mehr als 80 Millionen Mitgliedern die größte Partei der Welt. Dies stellt die KP Chinas allerdings auch vor zahlreiche Herausforderungen, räumt Wang Jingqing ein:
"In der neuen Ära stellen die staatlichen Führungs- und Regierungsaufgaben, die Reform und Öffnung, die Marktwirtschaft und auch internationale Entwicklungen die Partei vor neue Herausforderungen. Die Partei muss also ihre Führungsqualitäten und ihre Fähigkeit zum Regieren des Staates weiter stärken und entsprechend auch die innere Kraft und das Niveau des wissenschaftlichen Aufbaus der Partei erhöhen."
Dem Bericht von Hu Jintao konnte man entnehmen, dass die KP Chinas auch künftig der Stärkung der innerparteilichen Disziplin und den Parteistrukturen große Aufmerksamkeit widmen wird. Besonders das Kadersystem der Partei soll aktiv reformiert werden, um hoch qualifizierte Funktionäre und eine entsprechende Führungsspitze heranzubilden.
Wang Jingqing bekräftigte dazu auch die Bedeutung der Volksmassen für den Aufbau der KP Chinas. Er sagte, die höchste politische Priorität der KP Chinas liege darin, in allem Handeln das Volk in den Mittelpunkt zu stellen und ihm zu dienen.
"Wir müssen die Interessen des Volkes an die erste Stelle setzen. Es ist der Ausgangspunkt unserer gesamten Arbeit, die Grundinteressen des Volkes anzuerkennen, zu wahren und zu entwickeln."
Darüber hinaus betonte Wang Jingqing, zur weiteren Stärkung der Partei werde die KP Chinas auch den Kampf gegen die Korruption weiterhin ausbauen. So wird ein neues Straf- und Vorbeugungssystem umfassend durchgesetzt, das sichern soll, dass alle Parteifunktionäre ihre Pflichten redlich erfüllen.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (343 Wörter)
NEUER BEITRAG10.11.2012, 19:05 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Zweite Präsidiumssitzung des 18. Parteitages Die zweite Präsidiumssitzung des 18. Parteitages der KP Chinas hat am Samstagnachmittag in Beijing stattgefunden.
Dabei wurde beschlossen, den Parteitagsdelegierten die Resolutionsentwürfe zu dem Rechenschaftsbericht des 17. Zentralkomitees, dem Arbeitsbericht der Disziplinkontrollkommission des ZK und dem überarbeiteten Parteistatut der KP Chinas zur Diskussion vorzulegen.
Danach sollen die Dokumente vom Parteitag abschließend bestätigt werden.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (66 Wörter)
NEUER BEITRAG10.11.2012, 19:07 Uhr
EDIT: dytns
17.11.2012, 17:21 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
SONDERSEITE MIT ALLEN WICHTIGEN PARTEITAGSDOKUMENTEN Link ...jetzt anmelden!
mehr anzeigen (10 Wörter)
NEUER BEITRAG11.11.2012, 14:16 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Sozialistischer Weg chinesischer Prägung (hat) große globale Bedeutung Chinas Entschlossenheit, den sozialistischen Weg chinesischer Prägung zu gehen, hat für Frieden und Entwicklung weltweit große Bedeutung. Diese Ansicht teilen viele Beobachter und China-Experten.
Der russische China-Experte Sergei Lujanin sagte, die Errungenschaften Chinas in den vergangenen 30 Jahren seien ein guter Beweis dafür, dass China einen Entwicklungsweg gefunden habe, der den Gegebenheiten des Landes entspreche.
Der französische China-Experte Pierre Piccard vertritt die Ansicht, dass der Weg der Reformen und Außenöffnung Chinas im Einklang mit seiner wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung stehe.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (97 Wörter)
NEUER BEITRAG11.11.2012, 14:16 Uhr
EDIT: dytns
11.11.2012, 14:19 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Garantiertes Antragsrecht für Parteidelegierte vorgeschlagen Im Bericht vor den Delegierten des 18. KP-Parteitags wurde der Mechanismus für die Garantie des Antragsrechts durch Delegierte vorgeschlagen.
Der außerordentliche Professor an der Zentralen Parteischule der KP, Wu Hui, bezeichnete diesen Vorschlag als einen wichtigen Schritt zu mehr Demokratie innerhalb der Kommunistischen Partei.
Gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua sagte Wu, die Garantie könne wissenschaftliche und demokratische Entscheidungen der KP fördern.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (75 Wörter)
NEUER BEITRAG11.11.2012, 14:18 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Gruppendiskussionen der Parteidelegierten fortgesetzt Am Sonntag haben die Delegierten auf dem 18. Parteitag ihre Diskussionen in Gruppen fortgesetzt.
Auf der Agenda stehen die Kandidatenliste für das neue Zentralkomitee und das Komitee für Disziplininspektion, die Beschlüsse über die Berichte des 17. Zentralkomitees und des 17. Komitees für Disziplininspektion sowie die Veränderung des Parteistatuts.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (60 Wörter)
NEUER BEITRAG12.11.2012, 17:21 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
KP vertieft Reformen des politischen Systems Der Wille der Kommunistischen Partei Chinas, Reformen des politischen Systems zu vertiefen, hat unter Wissenschaftlern und Beobachtern ein positives Echo gefunden.
Professor Li Chongfu von der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften (CASS) sagte am Montag der Nachrichtenagentur Xinhua, Mehrparteiensystem sei nicht die Richtung der chinesischen politischen Reformen.
Der Forscher Cheng Li von der Brookings Institute hält politische Reformen als Lösung für viele gegenwärtige wirtschaftliche Probleme Chinas, wie Xinhua berichtete.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (83 Wörter)
NEUER BEITRAG12.11.2012, 17:24 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Chinas neue wirtschaftliche Orientierung von globaler Bedeutung Der 18. Parteitag der KP Chinas wird von zahlreichen ausländischen Medien mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Sie beobachten insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung des Staats. Manche Analytiker meinen nun, die auf dem Parteitag festgelegte Orientierung der wirtschaftlichen Entwicklung werde nicht nur die Entwicklung Chinas, sondern auch die der Weltökonomie direkt beeinflussen.
Laut der amerikanischen Presseagentur AP befindet sich China an einem Wendepunkt. Das von der Regierung initiierte Entwicklungsmodell hat zahlreiche Menschen von der Armut befreit. China ist zu einer starken Volkswirtschaft geworden. Allerdings steht dieses Modell angesichts der globalen ökonomischen Rezession vor großen Herausforderungen. Die Außenwelt beobachtet aufmerksam, welchen Kurs China bei der künftigen Reform des wirtschaftlichen Systems einschlägt und, ob das Land kontinuierlich an der marktorientierten Reform festhalten wird.
Im Bericht auf dem Parteitag heißt es, die Kernfrage der Reform des wirtschaftlichen Systems liege in den Beziehungen zwischen Regierung und Markt. In diesem Sinne müsse die Marktgesetzmäßigkeit stärker respektiert und die Rolle der Regierung besser zur Geltung gebracht werden. Das hat die Weichen der wirtschaftlichen Reform in China klar gestellt und die Skepsis der Außenwelt beseitigt.
Laut Experten wird im Bericht des Parteitags nicht nur die Entschlossenheit zum Festhalten an der genannten Reform geäußert, sondern auch eine enorme Veränderung des staatlichen Entwicklungsmodells prophezeit. Im Bericht heißt es, gemäß neuen Veränderungen der in- und ausländischen ökonomischen Situation solle das Entwicklungsmodell beschleunigt gestaltet werden. Eine Erhöhung der Qualität und Effizienz bei der Entwicklung müsse in den Vordergrund gestellt werden. Das bedeutet, dass Chinas ökonomische Entwicklung von einer quantitativen Ausrichtung in eine neue Phase der Optimierung der Qualität eingetreten ist. Der Kern der Entwicklung habe sich bereits verändert.
Zum künftigen Wachstumstempo Chinas erklärte ein Experte der amerikanischen John Hopkins Universität, seit dem Ausbruch der Finanzkrise habe sich die Volksrepublik immer an der Weltökonomie beteiligt. Die chinesische Nachfrage habe eine Wiederbelebung der Weltwirtschaft angekurbelt. Chinas stabiles, kontinuierliches Wachstum gelte als der wichtigste Impuls für die Wiederbelebung der globalen Wirtschaft.
Laut einem Bericht der britischen Barclays Bank soll das "ökonomische Wunder" künftig in normale Entwicklung umgewandelt werden. Solange sich die chinesische Führung auf die Regelung der wirtschaftlichen Struktur und Optimierung der Branchen konzentriert, kann die chinesische Wirtschaft auf einen reifen Entwick [sic]

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (400 Wörter)
NEUER BEITRAG12.11.2012, 17:27 Uhr
EDIT: dytns
12.11.2012, 17:30 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Chinas Diplomatie hält an „Kooperation zum gegenseitigen Nutzen“ fest Der 18. Parteitag der KP Chinas findet zur Zeit in Beijing statt. In ihrem Bericht hat die regierende Partei auch die künftige Innen- und Außenpolitik des Staates dargelegt.
Im Bericht wird klar festgemacht, dass China "Bemühungen leisten wird, damit seine Entwicklung auch die Nachbarländer noch stärker begünstigt". Gao Zugui vom Internationalen und Strategischen Forschungsinstitut betont, dass dies auch der Richtlinie des Staates entspreche, "Nachbarländer warmherzig als Partner zu betrachten". Durch die gegenseitig nutzbringende Zusammenarbeit in den letzten Jahren sei China bereits zum größten Handelspartner seiner meisten Nachbarländer geworden, darunter auch Japan. In Zukunft werde China kontinuierlich die Kooperation in der Region vorantreiben.
"In den letzten Jahren hat dank der sprunghaften wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Chinas nicht nur die Region, sondern die ganze Welt Gewinne erzielt. In der Zukunft gibt es große Chancen. Beispielsweise wird China sein Entwicklungsmodell umwandeln und der Import des Staates stark zunehmen. Chinas Investitionen nach außen werden sich ebenfalls drastisch erhöhen."
Im Bericht vom Parteitag wird erneut bekräftigt, dass "China das Banner von Frieden, Entwicklung, Zusammenarbeit und gemeinsamem Nutzen weiterhin hochhalten wird". Dazu erklärt Qin Yaqing vom Chinesischen Diplomatischen Institut:
"Der Bericht hat ein Signal gesendet, und zwar das des Friedens, der Entwicklung, der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Nutzens. Wie werden Frieden und Entwicklung verwirklicht werden? Durch Zusammenarbeit und gemeinsamen Nutzen. Alle Seiten sollten von der Zusammenarbeit profitieren. Alle Seiten sollten auch ihre Wünsche zur Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen. Die Behauptung, dass China zwanghaft und mit aller Kraft die sogenannten nationalen Interessen verfolgt, ist darauf zurückzuführen, dass einige Leute kein Verständnis von der chinesischen Kultur, der großen Strategie des Staates sowie von dessen Entwicklungskurs in den letzten 30 Jahren haben."
Im Bericht wird zudem hervorgehoben, dass "neue, langfristig, stabile und gesunde Beziehungen zwischen den Großmächten etabliert und vorangetrieben werden sollen". Allein die Staatsoberhäupter Chinas und der USA sind in den letzten 10 Jahren 26 Mal zusammen getroffen. Mehr als 90 Dialogmechanismen, darunter der bilaterale strategische und ökonomische Dialog, sind errichtet und vervollständigt worden. Dazu äußerte der chinesische Außenminister Yang Jiechi:
"Beide Seiten sollten auf Basis der grundlegenden Interessen beider Völker und der gemeinsamen Interessen der Völker der Welt die bilateralen Beziehungen ständig vorantreiben. Meiner Ansicht nach muss im Rahmen der chinesisch-amerikanischen Beziehungen das Konzept des Nullsummenspiels sowie die Idee des Kalten Krieges aufgegeben werden."

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (415 Wörter)
NEUER BEITRAG12.11.2012, 17:34 Uhr
EDIT: dytns
12.11.2012, 17:35 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Grüße deutscher Parteien an den 18. Parteitag der KP Chinas Parteien und Politiker aus aller Welt haben dem gegenwärtig in Beijing tagenden 18. Parteitag der KP Chinas Grüße übermittelt.
Zu den deutschen Gratulanten gehören Bettina Jürgensen, Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei, Oliver Schröder, Leiter der Internationalen Abteilung der Partei Die Linke, der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands sowie Philipp Mißfelder, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.

(nach Berichten von Radio China International)
mehr anzeigen (73 Wörter)
NEUER BEITRAG12.11.2012, 19:48 Uhr
Nutzer / in
retmarut

Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas "der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands sowie Philipp Mißfelder" grüßen die (aus ihrer Sicht) chinesischen "Undemokraten". - Ich bezweifle, dass obige beim Parteitag der KP Cuba, KP Vietnam oder der Partei der Arbeit (DVR Korea) Grußbotschaften senden. Schon urig, welche Verrenkungen die deutsche Bourgeoisie und ihre politischen Statthalter so veranstalten, wenn es ums schnöde Geschäft geht.

Aber wenn die PDL Fidel Castro zum Geburtstag Glückwünsche sendet, stehen sie alle wieder da mit geifernder, antikommunistischer Schnauze.

Wir erinnern uns: Der JU/CDU-Populist Mißfelder war derjenige, der u.a. Großmüttern das künstliche Hüftgelenk nicht gönnte und Arbeiterlose pauschal als Alkoholiker abstempelte.

mehr anzeigen (138 Wörter)
NEUER BEITRAG14.11.2012, 20:40 Uhr
EDIT: dytns
17.11.2012, 15:50 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Abschluss des 18. Parteitags der KP Chinas Der 18. Parteitag der KP Chinas geht am Mittwoch zu Ende. Am letzten Tag der siebentägigen Versammlung sollen das neue Zentralkomitee und die neue Disziplinarkommission des ZK gewählt werden. Überdies sollen der Bericht des 17. Zentralkomitees der KP Chinas und der Tätigkeitsbericht der Disziplinarkommission des 17. ZK sowie die revidierte Fassung des Parteistatuts gebilligt werden.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )

Mit der Bildung eines neuen Zentralkomitees ist der 18. Parteitag der KP Chinas am Mittwoch in Beijing zu Ende gegangen. Die 2.307 Delegierten billigten die Personalvorschläge des 18. ZK. Auch die Abänderungen des Parteistatuts wurden angenommen.
Auf dem alle fünf Jahre stattfindenden, einwöchigen Parteitag wurde ein Generationswechsel der chinesischen Führung eingeleitet. Es wird erwartet, dass dieser bei der für Donnerstag geplanten ersten Sitzung des neuen Zentralkomitees seine Führungsmannschaft vorstellen wird.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (163 Wörter)
NEUER BEITRAG14.11.2012, 20:42 Uhr
EDIT: dytns
14.11.2012, 21:34 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Neues Führungsgremium der Kommunistischen Partei Chinas gewählt Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei (KP) Chinas ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Zuvor wurden ein neues Zentralkomitee (ZK) und eine neue Kommission für Disziplinkontrolle beim ZK gewählt.
Die Delegierten haben außerdem Resolutionen über den Report des 17. Zentralkomitees der KP Chinas und den Arbeitsbericht der Kommission für Disziplinkontrolle verabschiedet sowie Änderungen im Statut der Partei beschlossen.
"Der Parteitag hat ein neues Zentralkomitee der Partei gewählt, das die älteren Führer durch jüngere ersetzt", sagte Hu Jintao in seiner abschließenden Rede vor den 2307 Delegierten. Er lud die Delegierten zur abschließenden Sitzung in der Großen Halle des Volkes im Zentrum von Beijing ein. "Wir sind davon überzeugt, dass alle getroffenen Entscheidungen und Pläne sowie die Leistungen des Parteitags, die von großer aktueller und weitreichender historischer Bedeutung sind, eine wichtige Rolle bei der allseitigen Entwicklung der großen Sache des Sozialismus chinesischer Prägung und dem weiteren Aufbau der Partei spielen werden", sagte er.
Jiang Zemin, Wu Bangguo, Wen Jiabao, Jia Qinglin, Li Changchun, Xi Jinping, Li Keqiang, He Guogiang und Zhou Yongkang waren bei der abschließenden Sitzung anwesend.
Der Parteitag, der alle fünf Jahre stattfindet, wurde am 8. November eröffnet; er fällt in eine entscheidende Phase beim Aufbau einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )

Dem neuen Zentralkomitee der KP Chinas gehören 205 Mitglieder ( Link ...jetzt anmelden! ) und 171 Kandidaten ( Link ...jetzt anmelden! ) an. Die neugewählte Kommission für Disziplinkontrolle beim ZK hat 130 Mitglieder ( Link ...jetzt anmelden! ).
mehr anzeigen (296 Wörter)
NEUER BEITRAG14.11.2012, 20:48 Uhr
EDIT: dytns
14.11.2012, 21:24 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Überarbeitung des Parteistatuts Auf dem 18. Parteitag der KP Chinas steht derzeit eine überarbeitete Fassung des Parteistatuts zur Diskussion.
Dabei weisen Delegierte immer wieder darauf hin, dass es erforderlich ist, die landesweiten neuen Entwicklungen in Theorie und Praxis auch im Parteistatut zu berücksichtigen. Nur so könne das Statut den Veränderungen der sich entwickelnden Umstände und den daraus erwachsenden neuen Aufgaben gerecht werden und dem Anliegen der Parteimitglieder entsprechen.
Darüber hinaus wurde betont, die wissenschaftliche Entwicklungsanschauung sei die jüngste Errungenschaft des Theoriensystems des Sozialismus chinesischer Prägung. Ein solches Herangehen entspreche den neuen Anforderungen des Zeitalters und dem gemeinsamen Willen des Volkes. Zusammen mit dem Marxismus-Leninismus, den Mao-Zedong-Ideen, den Theorien von Deng Xiaoping und den wichtigen Gedanken der Dreifachen Interessenvertretung solle die wissenschaftliche Entwicklungsanschauung als Leitlinie der Partei betrachtet werden.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )

Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas ist am Mittwoch in Beijing zu Ende gegangen. Die KP Chinas hat dabei ihr Statut zum 18. Mal geändert. Die wissenschaftliche Entwicklung wurde zur leitenden Richtlinie der Partei bestimmt.
Der chinesische Polit-Experte Cai Zhiqiang bezeichnet das Konzept als einen wichtigen Erfolg bei der theoretischen Erneuerung der Partei. Für den Aufbau der Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand sei das Konzept von einer entscheidenden, strategischen Bedeutung. Es entspreche dem Wunsch des Volkes nach besseren Lebensbedingungen.
"Die Verankerung des Konzepts der wissenschaftlichen Entwicklung als einer Leitidee der Partei entspricht den Interessen des Volkes. Als Regierungspartei besitzt die KP Chinas die Macht, um die vorhandenen Ressourcen zu verteilen. Das grundlegende Ziel der Partei ist die Frage, ob sie den Ansprüchen von verschiedenen Bevölkerungsgruppen entsprechen und in welchem Ausmaß sie die Interessen der größten Teile der Bevölkerung berücksichtigen kann. Die Erwartung des Volkes an die Zukunft ist das Ziel der regierenden Partei."
Auch im Ausland wurde die Verankerung der neuen Richtlinie im Parteistatut mit Interesse verfolgt. Dazu Julio Rios, ein bekannter China-Experte aus Spanien:
"In gewöhnlichen politischen Begriffen kann das Konzept der wissenschaftlichen Entwicklung als nachhaltige Entwicklung verstanden werden. Jedoch umfasst wissenschaftliche Entwicklung viel mehr. Unter nachhaltigen Entwicklung versteht man normalerweise wirtschaftliche Entwicklung unter Berücksichtigung des Umweltschutzes. Konzept der wissenschaftlichen Entwicklung meint eine ausgewogene und koordinierte Entwicklung in vielen Bereichen. Man betont zum Beispiel Entwicklung in Wissenschaft und Technik, Innovationen, der Mensch im Mittelpunkt, gesellschaftliche Gleichheit, Sorge um die Umwelt und vieles mehr. Bei der Entwicklung sollte man Wert auf die Qualität legen und dass sie der gesamten Bevölkerung zu Gute kommt. Nicht nur China soll davon profitieren, sondern die Menschen in der gesamten Region und sogar der Welt."
Im revidierten Parteistatut wurde zum ersten Mal zivilisierter, ökologischer Aufbau festgeschrieben. Die KP Chinas verpflichtet sich, am "zivilisierten Weg der Entwicklung mit moderner Produktion, reichhaltigem Leben und guter ökologischer Umwelt" festzuhalten. Der zivilisierte, ökologische Aufbau soll in alle Bereiche der Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft aufgenommen werden.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (507 Wörter)
NEUER BEITRAG14.11.2012, 20:52 Uhr
EDIT: dytns
14.11.2012, 21:28 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Chinas Volk tritt neuen Marsch an: Leitartikel der Zeitung "Remin Ribao" Das Organ des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, die Tageszeitung "Renmin Ribao", veröffentlichte einen Leitartikel über den 18. Parteitag der KPCh.
In ihm hieß es, das chinesische Volk habe einen neuen Marsch in eine schönere Zukunft angetreten.
Im Leitartikel wurde die Partei zudem zum Zusammenhalt und zur Vertiefung der Reformen aufgefordert.

(nach einem Bericht von Radio China International)
mehr anzeigen (63 Wörter)
NEUER BEITRAG14.11.2012, 20:54 Uhr
EDIT: dytns
14.11.2012, 21:32 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Int'l community lauds CPC's vision of building well-off, beautiful China BEIJING, Nov. 13 (Xinhua) -- The grand vision of building a well-off society and "a beautiful China" proposed by the Communist Party of China (CPC) has drawn wide applause from the international community.
Commenting on General Secretary Hu Jintao's keynote report at the opening of the 18th National Congress of the CPC, which depicts the vision and mission, Donald Lewis, a research fellow at Stanford Law School, noted that China has adopted a new, future-oriented economic development model.
The model stems from the scientific outlook on development and highlights green economy and sustainable development, he told Xinhua in a recent written interview.
"No other developing country has formulated such a bold vision for the future and, if accomplished, China will join the ranks of the world's leading developed countries, alongside the U.S. and Europe," he added.
Kenyan economist Gerishon Ikiara, a former permanent secretary at Kenya's Ministry of Transport, said that among all the topics at the congress, he is most interested in the scientific outlook on development.
The scientific outlook on development places people's interests at the core of decision-making, and requires practical approaches to development problems, he said, adding that the theory has also provided space for innovation.
Indonesia's International Daily News said in an editorial on Monday that Hu's keynote report emphasizes the scientific outlook on development, which, in terms of nation-building goals, demands the build-up both of a well-off society and of a "beautiful China."
The report attaches great importance to ecological conservancy, which reflects the philosophy of respecting, following and preserving the nature, the article said.
Golden Phoenix, a Myanmar-based Chinese language newspaper, said in an editorial on Monday that practice has demonstrated that the path of socialism with Chinese characteristics is the only right way for China to seek development and progress.
It has also been proven true that the path of scientific development is the only route to realize the great rejuvenation of the Chinese nation, it added.
mehr anzeigen (340 Wörter)
NEUER BEITRAG14.11.2012, 21:33 Uhr
EDIT: dytns
14.11.2012, 21:33 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Um 4 Uhr MEZ wird sich Chinas neue Führung präsentieren Am Donnerstag, dem 15. November 2012 um 11 Uhr Pekinger Zeit (4 Uhr MEZ) werden sich
die neuen Mitglieder
des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas

in der Großen Halle des Volkes den Medien präsentieren. Radio China International wird live vor Ort darüber berichten.

(nach einem Bericht von Radio China International)
mehr anzeigen (63 Wörter)
NEUER BEITRAG15.11.2012, 07:26 Uhr
EDIT: dytns
16.11.2012, 18:36 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Chinas neue Führungsriege stellt sich vor Die Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros des neuen Zentralkomitees der KP Chinas haben sich am Donnerstag vor der Presse präsentiert.
Auf dem zuvor in Beijing stattgefundenen ersten Plenum des 18. ZK der KP Chinas wurde die neue Parteiführung gebildet. Xi Jinping wurde zum neuen Generalsekretär des ZK der KP Chinas sowie zum Vorsitzenden der Militärkommission des Zentralkomitees gewählt.
Zu den Mitgliedern des Ständigen Ausschusses des Politbüros des neuen ZK gehören überdies Li Keqiang, Zhang Dejiang, Yu Zhengsheng, Liu Yunshan, Wang Qishan und Zhang Gaoli.
"Anhand der Vita der Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros des 18. Zentralkomitees (ZK) der KP Chinas ist zu erkennen, dass sie reich an Lebens- und Arbeitserfahrung sind. Sie können so ein tiefes Verständnis für das wirkliche Leben der Bevölkerung aufbringen", so Radio China International.

In einer Rede wies Xi Jinping darauf hin, dass die neue Führung des ZK der KP Chinas sich kontinuierlich um einen Wiederaufschwung der chinesischen Nation bemühen werde.
Er brachte auch die Beachtung der Interessen des Volkes durch die neue Führung des ZK der KP Chinas zum Ausdruck: "Unser Volk liebt das Leben und erwartet eine bessere Bildung, stabilere Arbeitsplätze und ein höheres Einkommen. Es hofft, dass die Sozialabsicherung perfektioniert und die medizinische Betreuung optimiert werden kann. Unter besseren Wohnbedingungen und in einer schöneren Umwelt können die Kinder auch besser aufwachsen, arbeiten und leben."
Xi Jinping betonte ausdrücklich, dass "die Reform und Öffnung kontinuierlich mit freigesetzten Gedanken vorangetrieben werden muss. Die soziale Produktivkraft muss ständig angekurbelt werden. Die Schwierigkeiten des Volkes müssen mit allen Kräften behoben werden. Nur dann kann man unbeirrt auf dem Weg der gemeinsamen Prosperität vorwärts marschieren".

Gemäß dem auf dem gerade beendeten 18. Parteitag der KP Chinas festgelegten Ziel sollte bis 2020 in China eine Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand umfassend aufgebaut werden. Das Pro-Kopf-Einkommen der Bürger sollte sich gegenüber 2010 verdoppeln. Dazu erklärte Prof. Xie Chuntao von der Parteischule des ZK der KP Chinas, die neue Führung der KP Chinas stehe vor mehreren Herausforderungen, um dieses Ziel zu erreichen. Eine davon sei der Aufbau der Partei selbst.
"Unsere Partei hat mehr als 80 Millionen Mitglieder, die im Großen und Ganzen qualifiziert und kompetent sind. Es ist nicht leicht, eine so große Partei gut zu verwalten. Ein Beispiel dafür ist die korrupte Handlungsweise einiger Parteifunktionäre. Obwohl der Anteil der korrupten Beamten sehr niedrig ist, hat dies große negative Auswirkungen."
Die neue Führung der KP Chinas hat auch die Korruption klar zur Kenntnis genommen. Xi Jinping erklärte:
"Unter den neuen Umständen steht unsere Partei vor vielen kritischen Herausforderungen. Innerhalb der Partei gibt es mehrere Probleme, die umgehend gelöst werden müssen. Besonders die Probleme bezüglich der Korruption und des Bürokratismus müssen mit allen Kräften beseitigt werden. Die gesamte Partei muss aufmerksam bleiben."

(nach Berichten von Radio China International)
mehr anzeigen (513 Wörter)
NEUER BEITRAG15.11.2012, 20:21 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Neuer langer Marsch. KP Chinas wählt Führung • Von Sebastian Carlens Die Kommunistische Partei Chinas hat einen neuen Parteichef, die Volksrepublik eine neue Führung: Das am Donnerstag gewählte Politbüro um Generalsekretär Xi Jinping wird das große Land mit seinen 1,4 Milliarden Menschen in den nächsten zehn Jahren leiten. Vor nicht allzu langer Zeit gingen Machtwechsel an der Spitze kommunistischer Parteien meist nur durch den Tod der Amtsinhaber – oder durch ihre Absetzung – vonstatten. China hat mit dieser Tradition gebrochen: Der bisherige Generalsekretär Hu Jintao trat plangemäß ab. Und auch Xi und seine Mannschaft werden in zehn Jahren Platz für ihre Nachfolger machen müssen. Doch in dieser Dekade steht die Partei, die seit 63 Jahren regiert, vor gewaltigen Herausforderungen, riesigen Problemen – und großen Chancen.
Hu hat in seinem letzten Rechenschaftsbericht in deutlichen Worten benannt, in welcher Gefahr sich die KPCh befindet: Die Korruption, die auf allen Ebenen Einzug gehalten hat, zersetzt das Vertrauen der Menschen. Es drohe ein »Kollaps von Staat und Partei«, falls nicht entschlossen mit der Günstlingswirtschaft aufgeräumt würde, warnte Hu. Namen – wie den des bestechlichen Funktionärs Bo Xilai – mußte er gar nicht nennen. Jeder in China kennt die Problematik, und jeder kennt Beispiele – kleine wie große. Doch die herrschende Korruption nur einfach der Herrschaft einer kommunistischen Partei zuzuschreiben wird der Wahrheit kaum gerecht. Das Problem ist international, und es ist nicht neu: Gerade China verfügt über eine uralte Tradition der Vorteilsnahme, die im Konfuzianismus kulturell kodifiziert ist: Jung schuldet Alt Tribut, Verwandtschaft begünstigt Verwandtschaft. Dieses Denken existiert seit Jahrtausenden, es ist nicht binnen weniger Jahre aus den Köpfen zu kriegen.
Hu übergab den Parteivorsitz mit einem Versprechen: Bis 2020 sollen sich sowohl das Bruttoinlandsprodukt Chinas als auch das Einkommen seiner Bevölkerung verdoppelt haben. So präzise waren die Zeitangaben der Führung noch nie, und diese Prognose ist zudem für jeden Chinesen einfach nachprüfbar. Welch ein Kontrast: In Europa wird gespart, geschlossen und gedrosselt, China nimmt eine Verdoppelung seines Reichtums in Angriff – in nur acht Jahren. Sollte dies gelingen, sähe die Welt – und nicht mehr nur die »dritte« – ein Modell von gewaltiger Strahlkraft vor sich. Das ist es, was die hegemonialen Mächte fürchten, deshalb schießt die »freie deutsche Presse« aus allen Rohren.
Die KPCh steht vor einem neuen, langen Marsch. Sein Ausgang wird über Chinas Zukunft entscheiden. Und immer mehr auch über die der ganzen Welt.

(Quelle: »junge Welt«, 16. November 2012)
mehr anzeigen (408 Wörter)
NEUER BEITRAG15.11.2012, 20:26 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Neue Führungsgeneration in Peking • Von Lutz Pohle, Peking Der Personalwechsel an der Spitze der KP Chinas ist vollzogen, die Probleme indes sind nicht gelöst
Er und sein Team sähen sich »enormer Verantwortung« gegenüber, sagte der neue Generalsekretär des ZK der KP Chinas, Xi Jinping, nach der Vorstellung der sechs Genossen, die mit ihm künftig im Ständigen Ausschuss des Politbüros sitzen werden. Xi wurde unerwartet auch gleich zum Vorsitzenden der Militärkommission, also zum Streitkräftechef, ernannt.


Dem Ständigen Ausschuss des 24-köpfigen Politbüros gehören neben Parteichef Xi Jinping (59) der künftige Regierungschef Li Keqiang (57), der neue Vorsitzende der Disziplinkommission Wang Qishan (64), Vizepremier Zhang Dejiang (65), Propagandachef Liu Yunshan (65) sowie die Parteichefs von Shanghai und Tianjin, Yu Zhengsheng (65) und Zhang Gaoli (65), an. Mit den Personalentscheidungen geht ein Parteitag zu Ende, der über weite Strecken von politischen Kompromissen und »Weiter so« geprägt war. Dabei sind die Aufgaben, vor denen die neue Führung steht, wahrhaft gewaltig: China muss in den nächsten Jahren mit weniger Wachstum zurechtkommen, zugleich ökologischer und sozialer wirtschaften, transparent und rechtsstaatlich werden. Und bei alledem muss die Stabilität des Landes bewahrt werden.
Nach 30 Jahren mit Wachstumsraten über 10 Prozent wird Chinas Wirtschaft 2012 erstmals um weniger als 8 Prozent wachsen. Der bisherige Parteichef Hu Jintao sprach zum Auftakt des Parteitags von einem »neuen Wirtschaftsmodell«, das China benötige. Die arbeitsintensive Exportindustrie taugt nicht mehr als Wachstumsmotor. Mit Binnenmarktentwicklung und nationaler Konjunktur sollte seit Ausbruch der Euro- und Schuldenkrisen im Westen die Wende in der Wirtschaftsentwicklung eingeleitet werden. Aber die politische Karriere von Kadern und Funktionären der Partei hängt nach wie vor hauptsächlich von den Wachstumsraten ab, die sie in ihrem Verantwortungsbereich erreichen. Bei den Bürgern wächst derweil die Erkenntnis, dass dieser obsessive Drang nach Wachstum immer weniger nachhaltig ist.
Die Frage nach einem anderen Wachstumsmodell bewegte schon den 17. Parteitag im Jahre 2007. Und obwohl Hu Jintao diesmal die Forderung wiederholte, die wirtschaftlichen Reformen fortzusetzen, ließ er offen, welche konkreten Maßnahmen ins Auge gefasst werden. Das Spektrum der diskutierten und geforderten Schritte reicht von der Liberalisierung des Bankensektors bis zur Zerschlagung der großen Staatsbetriebe, doch eine bestimmte Richtung wurde nicht erkennbar.
Gleichzeitig heißt es, China werde am Aufbau seines »Sozialismus mit chinesischen Besonderheiten« festhalten. Hu versprach seinen Landsleuten eine nochmalige Verdopplung ihrer Einkommen bis 2020. Auch Chinas gesamte Wirtschaftsleistung solle sich bis dahin erneut verdoppeln. Wie das erreicht werden soll, das überlässt Hu Jintao indes weitgehend seinen Nachfolgern.
Die bisherige atemberaubende Wirtschaftsentwicklung Chinas ist mit gigantischen Umweltschäden und einem ständig steigenden Ressourcenverbrauch einhergegangen. Gleichzeitig hat sich die Schere zwischen Arm und Reich enorm geöffnet, soziale Gegensätze drohen das Land auseinanderzureißen. Hu machte deutlich, dass dieser Weg nicht weiter beschritten werden kann. Erstmals wurden in seinem Bericht an den Parteitag Umweltschutz und Ökologie gleichrangig neben wirtschaftlicher, politischer und kultureller Entwicklung genannt - und zudem als Aufgabe in das Statut der Partei aufgenommen.
Die zunehmende Polarisierung im Land war zuletzt durch heftige Auseinandersetzungen um den Bau eines neuen Chemiewerks in der Stadt Ningbo bekannt geworden. Tausende Bürger waren dort auf die Straße gegangen, weil sie befürchteten, dass ihre Interessen denen des größten chinesischen Ölkonzerns geopfert werden. Die Regionalregierung hat den Protesten nachgegeben und den Bau der Anlage vorläufig gestoppt. Aber auch andernorts kommt es immer wieder zu »Zwischenfällen mit Massencharakter«, wie soziale Proteste umschrieben werden. Häufig entzünden sie sich an nicht gezahlten Löhnen, Beamtenwillkür oder Schikanen der Sicherheitskräfte. Es wird an der neuen Führungsgeneration sein, diese Probleme zu lösen.
In seinen Aufruf zur Fortführung der Reformen schloss Hu Jintao auch politische Reformen ein. Westlichen Vorbildern erteilte er jedoch eine Absage: »Wir werden niemals ein westliches politisches System kopieren.« Die Meinungen zu Art und Umfang der politischen Reformen gehen in China aber nach wie vor weit auseinander. Fang Ning von der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften tritt dafür ein, den bisherigen Weg »Die Steine ertastend den Fluss überqueren« weiter zu gehen. Deng Xiaoping hatte diese Losung Anfang der 80er Jahre für die Wirtschaftsreformen ausgegeben. Danach waren beispielsweise die Sonderwirtschaftszonen entstanden. Die Wirtschaftsreformen führten letztlich dazu, dass sich Chinas Bruttosozialprodukt seit 1980 vervierfacht hat. Eine Gruppe von Parteifunktionären, beraten von Sozialwissenschaftlern wie Fang, tritt dafür ein, dieses Modell auch anzuwenden, um schrittweise Wahlen und andere demokratische Prozeduren einzuführen. Dem widerspricht die regierungsnahe Pekinger Zeitung »Global Times«: Dengs Vorgehen war für die 80er/90er Jahre und für die Wirtschaft anwendbar, hieß es dort, für die Reform des politischen Systems sei es nicht praktikabel.
Auch das Vorgehen im Kampf gegen Korruption und Verschwendung bleibt vorerst unklar. Zwar warnte Hu Jintao, wenn es nicht gelinge, die Korruption in den Griff zu bekommen, könne es zum »Kollaps von Partei und Staat« führen, aber über die bekannten Aufrufe zu Disziplin und Wachsamkeit hinaus blieb er die Antwort schuldig, wie die strengen Grundsätze der Partei durchgesetzt werden sollen. Politische Entscheidungsgewalt ist eng mit wirtschaftlichen Interessen verbunden. Seit zuletzt die »New York Times« das riesige Vermögen offengelegt hat, das die Familie von Ministerpräsident Wen Jiabao angehäuft haben soll, seit den Skandalen der letzten Jahre - von gepanschter Milch über die Fälschung von Arzneimitteln unter Beteiligung von Regierungsstellen bis zum Sturz des Spitzenfunktionärs Bo Xilai - befindet sich die Partei in einer Legitimationskrise. Da hilft Hus Mahnung wenig, Funktionäre trügen auch für das Verhalten ihrer Familienangehörigen Verantwortung. Der Aufbau eines Rechtssystems kommt nicht schnell genug voran. Politische und wirtschaftliche Entscheidungen werden meist im engen Zirkel ausgehandelt. Auch die Besetzung des neuen Zentralkomitees, seines Politbüros und des Ständigen Ausschusses ist letztlich Ergebnis langwierigen Handels und Ausgleichs zwischen verschiedenen Interessengruppen hinter den Kulissen.
Schließlich aber ist es gelungen, den Übergang zur fünften Führungsgeneration seit Gründung der Volksrepublik ohne größere Verwerfungen zu vollziehen. Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch erst. In China werden von vielen Seiten große Erwartungen gesetzt - die einen wünschen es sich als Lokomotive der Weltkonjunktur, die anderen sehen es als Entwicklungsmodell, wieder andere als Weltmacht. Die neue Führung muss Einheit und territoriale Integrität des Riesenlandes wahren, die sozialen und politischen Konflikte im Inneren ausgleichen, und das alles in einer Situation, da alte und neue Konflikte mit den Nachbarn wieder aufbrechen und die Welt von Krisen erschüttert wird. »Veränderung muss mit Kontinuität ausgewogen werden«, nennt die Zeitung »Global Times« den neuen Kurs.

(Quelle: »neues deutschland«, 16. November 2012)
mehr anzeigen (1101 Wörter)
NEUER BEITRAG15.11.2012, 20:49 Uhr
EDIT: dytns
17.11.2012, 15:48 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Aus einem Artikel Xi Jinpings für "Qiushi", das theoretische Organ der KPCh Die Reinheit der Partei zeigt sich ideologisch, politisch, organisatorisch und im Arbeitsstil. Ideologische Reinheit erfordert, dass alle Parteiorganisationen, -mitglieder und -führungskräfte weiterhin den Marxismus und die theoretischen Ergebnissen der Anwendung des Marxismus auf die chinesischen Bedingungen als Grundprinzip hernehmen; dass sie die feste Überzeugung am Ideal der Verwirklichung des Sozialismus und Kommunismus beibehalten; dass sie an der marxistischen ideologischen Orientierung "Die Wahrheit in den Tatsachen suchen" festhalten; dass sie standhaft dem Eindringen antimarxistischer Ideen widerstehen; und dass sie sich gegen fehlerhafte Ideen stellen, die den Grundsätzen des Marxismus widersprechen.
Politische Reinheit verlangt von allen Parteiorganisationen, -mitgliedern und -führungskräften die entschiedene Umsetzung des Programms, des Statuts, der Grundlinie und der Prinzipien und Politik der Partei; verlangt das Festhalten an der grundlegenden Linie für die Anfangsphase des Sozialismus, die darin besteht, die wirtschaftliche Entwicklung als zentrale Aufgabe anzugehen, an den Vier Grundprinzipien festzuhalten, sowie auf der Reform und Öffnung zu beharren; verlangt standhafte Ablehnung und Bekämpfung jeglicher fehlerhafter politischer Tendenzen, welche die Grundorientierung der Partei verletzen.
Organisatorische Reinheit erfordert, dass alle Parteiorganisationen, -mitglieder und -führungskräfte die Grundsätze des demokratischen Zentralismus vollumfänglich umsetzen; dass sie dem disziplinarischen Kodex der Partei Folge leisten, dass sie gewissenhaft die Solidarität und Einheit der Partei bewahren; dass sie standhaft gegen alle Handlungen Widerstand leisten, die die Partei zu schädigen oder zu spalten drohen; dass sie entschlossen den Anforderungen an Parteimitglieder und Führungskräfte entsprechend den Darlegungen im Parteistatut nachkommen; und dass sie sich entschlossen einsetzen, korrupte und degenerierte Elemente aus der Partei zu entfernen, die Programm und Statut der Partei verletzen, die Sache der Partei schädigen und nicht länger qualifiziert sind, Mitglieder der Partei zu sein.
Reinheit des Arbeitsstils erfordert, dass Parteiorganisationen, -mitglieder und -führungskräfte die guten Traditionen der Partei weiterhin hochhalten, wie die Verbindung der Theorie mit der Praxis und das Aufrechthalten enger Verbindung mit den Volksmassen, dass sie sich durch Kritik und Selbstkritik einbringen, bescheiden und umsichtig sind und hart arbeiten; dass sie die Arbeitsweise "aus den Massen schöpfen - in die Massen tragen", sowie die Praxis der Durchführung von Untersuchungen und des Lernens inmitten der Volksmassen vollständig umsetzen; und dass sie standhaft den verschiedensten Formen ungesunder Orientierung widerstehen, wie Subjektivismus, Formalismus, Bürokratischer Arbeitsstil, Machtmissbrauch für persönlichen Nutzen, Falschheit, willkürliche Entscheidungen treffen und Extravaganz.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (416 Wörter)
NEUER BEITRAG16.11.2012, 18:24 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Neue ständige Mitglieder des Politbüros im Zentrum der Aufmerksamkeit Die neuen ständigen Mitglieder des Politbüros des ZK der KP Chinas haben sich am Donnerstag vorgestellt. Dies wurde weltweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. In einem Beitrag der Hongkonger Zeitung "Ta Kung Pao" heißt es, anhand der Vita der Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros des 18. Zentralkomitees (ZK) der KP Chinas sei zu erkennen, dass sie reich an Lebens- und Arbeitserfahrung sind. So können sie ein tiefes Verständnis für das wirkliche Leben der Bevölkerung aufbringen. Zudem seien sie fest entschlossen, die Reform und Öffnung voranzutreiben sowie eine vorzügliche Leitungskompetenz bei der Bewältigung von komplizierten Situationen aufzuzeigen.
Alle sieben Mitglieder haben als Funktionäre auf Provinzebene fungiert. Xi Jinping war Gouverneur der Provinz Fujian und Parteisekretär der Provinz Zhejiang bzw. der Metropole Shanghai. Li Keqiang war zuvor Parteisekretär in den Provinzen Henan und Liaoning. So sind sie mit dem chinesischen Verwaltungssystem äußerst vertraut.
Vor der Presse hat Xi Jinping am Donnerstag in seiner mehr als zehnminütigen Rede 19 Mal das Wort "Volk" erwähnt. Dies kennzeichnet, dass sie gemäß dem Prinzip "Menschen in den Mittelpunkt stellen" dem Volk dienen wollen.
Die sieben ständigen Mitglieder des Politbüros des ZK der KP Chinas sind während der Reform und Öffnung aufgewachsen. Als Zeugen und Beteiligte der Reform und Öffnung haben sie eine starke Anerkennung für diese Politik. Xi Jinping betonte am Donnerstag ausdrücklich, dass "die Reform und Öffnung kontinuierlich mit freigesetzten Gedanken vorangetrieben werden muss. Die soziale Produktivkraft muss ständig angekurbelt werden. Die Schwierigkeiten des Volkes müssen mit allen Kräften behoben werden. Nur dann kann man unbeirrt auf dem Weg der gemeinsamen Prosperität vorwärts marschieren". Dies verkörpert die feste Entschlossenheit der Politiker für die Reform und Öffnung.
Die sieben Mitglieder haben einen ähnlichen Bildungsweg durchlaufen. Yu Zhengsheng absolvierte die Harbiner Universität für Militärindustrie. Xi Jinping ist Doktor der Rechtswissenschaften, Li Keqiang verfügt über einen Bachelor in Jura und einen Doktortitel in Wirtschaft. Dies wird bei der künftigen Verwaltung des Staates eine gebührende Rolle spielen.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (365 Wörter)
NEUER BEITRAG16.11.2012, 22:04 Uhr
EDIT: dytns
17.11.2012, 15:40 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
Kim Jong Un gratulierte Xi Jinping Kim Jong Un, Erster Sekretär der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) und Erster Vorsitzender der Nationalen Verteidigungskommission der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), sandte am 15. November dem neuen Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Xi Jinping, ein Glückwunschschreiben.
Darin gratulierte er ihm zur erfolgreichen Abhaltung des 18. Parteitages der KPCh und zur Wahl zum Generalsekretär.
Der Erste Sekretär Kim Jong Un wünschte dem brüderlichen chinesischen Volk neue Erfolge beim Aufbau einer wohlhabenden sozialistischen Gesellschaft, beim Bewahren der sozialen Stabilität, bei der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und der Erhöhung des Lebensniveaus.
Genosse Kim Jong Un würdigte im Schreiben die von den Führern der alten Generation beider Parteien und Länder begründete feste und traditionelle Freundschaft DVRK-China und gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass diese sich gemäß dem Wunsch beider Völker weiterhin gut entwickeln wird.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )
mehr anzeigen (156 Wörter)
NEUER BEITRAG17.11.2012, 15:43 Uhr
EDIT: dytns
17.11.2012, 15:46 Uhr
Nutzer / in
dytns
dytns
"The Herald" (Zimbabwe): Chinese socialism deserves genuine respect Cheng Zhiliang
At the just successfully concluded 18th National Congress of the Chinese Communist Party, the General-Secretary Hu Jintao’s announcement that China will follow a “path of socialism with Chinese characteristics” disappoints some Western ideologues. This mode of socialism turned China from an impoverished country into the world’s second largest economy in the past three decades and thus deserves sober-minded consideration and genuine respect.
The economic success of many industrialised countries, largely in the West, after World War II reinforced the self-righteousness of Westerners who tend to deride ways other than capitalism and who admonish the rest of the world to take a similar path.
Over the last couple of decades, some Western thinkers have asserted that history has ended with the triumph of capitalism and all other paths have been proven wrong.
Nevertheless, as predicted by Karl Marx and Joseph Schumpeter, the intrinsic defects of capitalism result in recurrent crises, the latest round of which erupted on a chaotic Wall Street and in Frankfurt’s financial district.
Among 90 percent of the world’s countries adopting capitalism, only a tiny fraction can be regarded as prosperous. Capitalism, with a history of nearly 500 years, first acquired primitive accumulation through colonisation and plundering, often by coercive means.
Modern capitalism and liberal democracy are sometimes compromised by money, as seen in the latest US presidential election — the most expensive in US history — with campaign costs soaring into the billions of dollars.
The Nobel laureate Michael Spence has described the US electoral process as “an evolution from one propertied man, one vote; to one man, one vote; to one person, one vote; trending to one dollar, one vote.”
The Tea Party, which used to label itself as a grassroots movement, was later found to be financed by wealthy backers such as the Koch Brothers and others, who sought to influence political power.
The social flaws of capitalism, together with the financial crisis and the European debt crisis, should encourage people to rethink the Western development model.
In contrast, a socialist China is able to pool all necessary resources to solve major problems and reduce unnecessary bickering over de facto power competition.
The effectiveness of this system helps explain why China has maintained on a relatively steady course against the backdrop of the current international crisis. China’s pursuit of socialism is an inevitable choice in history.
After the Opium War in 1840, China became a semi-colonial and semi-feudal society, as foreign powers expanded their aggression against China. The country was devastated by incessant wars and turbulence, and the people suffered from hunger, poverty and oppression.
During the struggle of the Chinese people, none of the Westernisation movements, such as the 1898 Reform Movement or the 1911 Revolution, prevailed. It is the Communist Party of China (CPC) that changed China’s once doomed fate.
In recent years, the social unrest caused by Russia’s “shock therapy,” Latin America’s “radical reform” and some African countries’ copying of the US political system have proven that unwise imitation of the Western system can be disastrous.
Although many problems exist, China generally ensures political and social stability and follows a path of socialism that accommodates Chinese features. At the same time, China is ready to learn from other countries.
The late leader Deng Xiaoping, the architect of the country’s reform and opening-up policy, said socialism should be enriched by all the achievements of human civilisation in a bid to gain comparative advantage over capitalism.
Addressing the 18th CPC National Congress, Hu said, “We should respect diversity of civilisations and development paths, respect and safeguard the rights of all peoples to independently choose their social system and development path, learn from others to make up for our shortcomings, and advance human civilisation.”
Like different methods leading to the same correct answer in mathematics, both capitalism and socialism attempt to achieve an ideal society that can be shared by all human beings.
It is still too soon to judge which system is better at achieving this goal.
China has no reason to abandon a path proven workable by history and suitable to its conditions in order to turn to a path that has already failed the Chinese people.
Let China follow its own way and let the rest of the world genuinely respect China for pursuing its own unique path. — Xinhua.

(Quelle: Link ...jetzt anmelden! )

Mit diesem Beitrag beende ich meine Berichterstattung zum historischen 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas. Darüber hinaus verweise ich auf die Analyse, die in der nächsten Ausgabe der UZ erscheinen wird.
mehr anzeigen (796 Wörter)
• Schau mal: ziemlich ähnliche Diskussionen in den www.secarts.org-Foren
Solidarität mit der Kommunistischen Partei Polens!
1
Vier Aktivisten wurden am 31. März 2016 vom Regionalgericht in Dąbrowa Górnicza wegen der Propagierung der kommunistischen Ideologie in der Zeitung Brzask und auf der Website der Partei verurteilt. Das Urteil...mehr FPeregrin 05.02.2020
Erklärung der Kommunistischen Partei Ecuadors
4
Auch wenn das die witzige Schlagzeile "KP gegen Lenin" provoziert: Erklärung der Kommunistischen Partei Ecuadors (PCE) zu den jüngsten Ereignissen in dem südamerikanischen Land: Die Kommunistische Partei ...mehr FPeregrin 15.10.2019
FPeregrin 13.10.2019
FPeregrin 08.10.2019
Erklärung der Kommunistischen Partei der Ukraine
22
1. Ich hätte das jetzt auch ins Forum "Dt. Imperialismus" stellen können, denke aber, dass das Forum "Internationales" den Blick auf die Vorgänge etwas erweitert. 2. Der Machtkampf in der Ukraine, dessen sozialer...mehr secarts 02.03.2014
FPeregrin 01.03.2014
secarts 01.03.2014
Solidarität mit der Kommunistischen Partei Polens!
4
Wir dokumentieren folgendes Schreiben der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ) und des Kommunistischen Studierendenverbandes Österreichs (KSV) zur Solidarität mit der Kommunistischen Partei Polens (KPP), dem...mehr arktika 08.03.2020
  Gast 12.10.2019
FPeregrin 13.07.2019