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Von Ivan

¬ĄLinke und Rechte tendieren zu Ausschreitungen¬ď, wissen die die Medien √ľber den ersten Mai zu berichten. Fakt ist, Faschisten, um nichts anderes handelt es sich hier, versuchen, sich mehr und mehr Anteile von der Stra√üe zu erobern. Wie kann es passieren, dass hunderte Neonazis die DGB-Kundgebung hinterr√ľcks √ľberfallen?
Großbildansicht nazis1.jpg (183.7 KB)
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Auf die Anfrage von Polizisten bei Sichtung einiger Neonazis am Dortmunder Hauptbahnhof antworteten diese, sie seien auf dem Weg nach Siegen zu einer ¬ĄKundgebung¬ď, worauf die Polizei Berichten zufolge in Siegen die entsprechende Infrastruktur zur Verf√ľgung stellen wollte.

Bis sich einige hundert Neofaschisten gesammelt haben und das Ende des Demozuges des DGB in Dortmund √ľberfallen haben. Es kam zu hunderten Verletzten. Was berichtet das ZDF (Stand 19.15 Uhr)? ¬ĄNach Ausschreitungen nahm die Polizei in Dortmund etwa 200 Rechtsradikale vorl√§ufig fest. Aus einer Gruppe von teilweise vermummten Demonstranten der rechten Szene seien Knallk√∂rper und Steine geworfen worden, berichtete die Polizei.¬ď

Das ist alles!

Das √∂konomische System dieser Republik steckt in einer tiefen Krise. Nicht zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands pr√§sentieren sich faschistische Demagogen als Erf√ľllungsgehilfen des Monopolkapitals und geben sich bereit, alle demokratischen Kr√§fte sowie die Arbeiterbewegung in diesem Land zu zerschlagen.

Wir stellen fest:

  • Nicht links und rechts liefern sich Machtk√§mpfe. Wir betrachten das Vorst√ľrmen der Neonazis als ernste Gefahr f√ľr die Reste b√ľrgerlich-demokratischer Rechte in diesem Land.
  • Es ist die Gewissheit um die h√∂chstm√∂gliche Form politischer Kriminalit√§t des Faschismus, die viele Menschen trotz massiver Einsch√ľchterung seitens der Polizei auf die Stra√üe bringt. Antifaschistische Gegendemonstranten sind mit die konsequentesten Verteidiger b√ľrgerlicher Demokratie und keine ¬ĄRandalierer.¬ď
  • V-Leute des Verfassungsschutzes entpuppen sich mehr und mehr als Kader der NPD. Wir fordern ein sofortiges Verbot der NPD.
  • Der feige √úberfall von Faschisten auf den DGB ist eine neue Qualit√§t rechter Gewalt, die an die der NSDAP samt ihrer SA erinnert. Er entlarvt aber zugleich jedwede geheuchelte Solidarit√§t von seiten der Faschisten mit Arbeitern oder mit Hartz-4 Empf√§ngern.


Update 2.05.2009:

Auch in Rothenbug/W√ľmme kam es zu Angriffen von rund hundert Neonazis auf die lokale DGB-Maiveranstaltung. Anschlie√üend zog der faschistische Mob durch die Stadt - es kam zu Verletzten. [http://www1.ndr.de/nachrichten/maifeiertag100.html]

In Friedland/G√∂ttingen, wo f√ľr den 9. Mai bereits eine faschistische Demonstration geplant ist, wurde der Versuch von ca. 35 Neonazis, unangemeldet zu demonstrieren, z√ľgig unterbunden. Nach Verhaftung der Nazis fand eine spontane antifaschistische Demonstration im Ort statt. [http://www.flensburg-online.de/blog/2009-05/festnahmen-in-friedland-am-1-mai-2009.html]




Hoch die internationale Solidarität!
Nie wieder Faschismus -nie wieder Krieg!


 
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