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Von Xinhua

In seiner Ansprache zur Eröffnung des 17. Parteitages der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) am Montagmorgen rief der GeneralsekretĂ€r der Partei, Hu Jintao, zu GesprĂ€chen mit der taiwanschen Seite ĂŒber eine formale Beendigung der Feindseligkeiten und einem Friedensschluss unter dem Ein-China-Prinzip auf.

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Die zweite PrÀsidiumssitzung des 17. Parteitages der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hat am Mittwoch in Beijing stattgefunden. Die Sitzung wurde vom GeneralsekretÀr des Zentralkomitees (ZK) der KPCh, Hu Jintao, geleitet.
"Wir möchten hier einen feierlichen Appell machen: Lasst uns auf der Basis des Ein-China-Prinzips ĂŒber ein formales Ende der Feindseligkeiten zwischen den beiden Seiten diskutieren, einen Friedensschluss erreichen, ein Rahmenwerk fĂŒr eine friedliche Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße errichten und eine neue Phase der friedlichen Entwicklung einleiten", sagte Hu in seinem Bericht an den 17. Parteitag.

"GegenwĂ€rtig verstĂ€rken die KrĂ€fte fĂŒr eine 'UnabhĂ€ngigkeit Taiwans' ihre spalterischen AktivitĂ€ten und gefĂ€hrden die friedliche Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße ernsthaft", erklĂ€rte Hu vor mehr als 2000 Delegierten des Parteitags.

Das Festland sei bereit mit jeder politischen Partei in Taiwan ĂŒber jede Frage zu verhandeln, solange sie anerkennt, dass beide Seiten der Taiwan-Straße zu ein und demselben China gehören, sagte Hu.

"Wir werden jede Anstrengung unternehmen, um zu erreichen, was auch immer im Interesse unserer taiwanschen Landsleute ist, zur Erhaltung des Friedens an der Taiwan-Straße beitrĂ€gt und eine friedliche Wiedervereinigung vereinfacht", sagte Hu weiter.

Hu wiederholte den Standpunkt der Partei und erklĂ€rte, das Festland wird "niemals in seiner Verpflichtung an das Ein-China-Prinzip wanken und niemals in seinen Anstrengungen fĂŒr eine friedliche Wiedervereinigung nachlassen. Wir werden niemals die Politik, unsere Hoffnung in die Menschen auf Taiwan zu setzen, Ă€ndern und keinen Kompromiss in unserer Opposition gegen die spalterischen AktivitĂ€ten fĂŒr eine UnabhĂ€ngigkeit Taiwans eingehen."

"Chinas SouverĂ€nitĂ€t und territoriale IntegritĂ€t toleriert keine Teilung. Jede Frage in dieser Hinsicht, muss von dem gesamten chinesischen Volk einschließlich unserer taiwaner Landsleute entschieden werden."

die Kommunistische Partei Chinas in Selbstdarstellung
Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), gegrĂŒndet im Juli 1921, hat zur Zeit ĂŒber 60 Millionen Mitglieder. Zwischen 1921 und 1949 fĂŒhrte die KPCh das chinesische Volk in einem schwierigen und hartnĂ€ckigen Kampf, stĂŒrzte schließlich die Herrschaft des Imperialismus, Feudalismus und bĂŒrokratischen Kapitalismus und grĂŒndete die Volksrepublik China. Seit der GrĂŒndung der VR China hat die KP Chinas als Regierungspartei alle NationalitĂ€ten des Landes dazu angeleitet, die SelbstĂ€ndigkeit und Sicherheit des Landes zu erhalten. Sie verwirklichte erfolgreich die Umwandlung der chinesischen Gesellschaft von der Neuen Demokratie zum Sozialismus und fĂŒhrte einen planmĂ€ĂŸigen und großangelegten sozialistischen Aufbau durch, so daß China in seiner Wirtschaft und Kultur eine in der Geschichte nie dagewesene Entwicklung erfahren hat.
[http://german.china.org.cn/china/archive/cpc17/2002-08/30/content_8779040.htm]

China sei willens, in grĂ¶ĂŸter Ernsthaftigkeit jede Anstrengung fĂŒr eine friedliche Wiedervereinigung der beiden Seiten zu unternehmen und werde niemals irgendjemandem erlauben, unter welchem Namen oder mit welchen Maßnahmen auch immer, Taiwan vom Mutterland zu trennen, sagte Hu.

In den fĂŒnf Jahren seit dem letzten Parteitag haben politische Parteien auf beiden Seiten der Taiwanstraße begonnen, miteinander zu kommunizieren. Außerdem wurde das Anti-Sezessionsgesetz erlassen, um entschieden die SouverĂ€nitĂ€t und territoriale IntegritĂ€t Chinas zu wahren.


Quelle: china.org.cn