DE
       
 
0
unofficial world wide web avantgarde
Diesen Artikel auf Reddit™ posten teilen
Artikel:   versendendruckenkommentieren (3)

Im Folgenden wird eine Presseerklärung der Antifaschistischen Linken International A.L.I. zur angekündigten Faschistendemo am 28.10.2006 in Göttingen vom 04.08.2006 wiedergegeben.



Neonazis planen Aufmarsch am 28. Oktober 2006 durch Göttinger Innenstadt

Norddeutsche Neonazis planen einen Aufmarsch am 28. Oktober 2006 durch die Göttinger Innenstadt. Dafür hat Adolf Dammann, Mitglied im niedersächsischen Landesvorstand der NPD, gleich drei Termine bei der Stadt Göttingen angemeldet. Öffentlich mobilisiert wird aber lediglich für den letzten Samstag im Oktober, den 28.10.2006. Der faschistische Aufmarsch soll entlang des Jugendzentrums Innenstadt (JuzI), über den Albaniplatz (Ort der Bücherverbrennungen) und durch die Groner Straße ziehen. Mit ihren Provokationen sind die Neonazis in Göttingen bereits am 29. Oktober 2005 und am 13. Mai 2006 auf heftigen antifaschistischen Widerstand gestoßen.

Göttinger Stadtverwaltung verbietet Neonaziaufmärsche

Die Göttinger Stadtverwaltung hat die drei für Oktober 2006 angemeldeten Neonaziaufmärsche verboten. Die Stadt argumentiert in ihrer Verbotsverfügung vom 2. August 2006 zum Einen damit, dass das "Versammlungsrecht" von Dammann und Co. mißbraucht würde: Aufmarschmotto und -Route, sowie die dreifach Anmeldung hätten lediglich das Ziel die Göttinger BürgerInnen zu beleidigen und den "politischen Gegner zu provozieren". Zum Anderen hält die Stadtverwaltung ihre Gefahrenprognose für Neonaziveranstaltungen in Göttingen aufrecht. Begründet wird diese
mit dem heftigen antifaschistischen Widerstand vom 29.10.2005 und dem 13.5.2006. Die Göttinger Polizeiführung machte hingegen deutlich, dass sie mit einer stationären Naziveranstaltung wie am 13.5.2006 sehr wohl zufrieden sei und den Schutz der FaschistInnen erneut gewährleisten könne.

A.L.I. ruft zu entschlossenem antifaschistischen Widerstand auf

Die Antifaschistische Linke International A.L.I. aus Göttingen ruft zu entschlossenem Widerstand gegen die Pläne der Neonazis auf. Ziel muß es sein, die Neonaziveranstaltungen bereits im Vorfeld politisch zu verhindern. Sollte es dennoch zu einer Neonaziveranstaltung wie am 13. Mai 2006 kommen, ruft die A.L.I. dazu auf, sich den FaschistInnen direkt entgegenzustellen. Die Gruppe bereitet zudem eine antifaschistische Bündnisdemonstration und ein umfangreiches Kulturprogramm vor.

Fire and Flames Festival am 27. und 28. Oktober 2006 im Jungen Theater, Göttingen.

Das linke Lable Fire and Flames veranstaltet am 27. und 28. Oktober 2006 zudem ein gleichnamiges Festival im Jungen Theater in Göttingen. Auftreten werden zahlreichen internationalen und regionalen Bands, darunter Oi Polloi (anarcho oi/punk, Schottland), Klasse Kriminale (legendary streetpunk, Italy), Stage Bottles (ska, punk, oi, Frankfurt), Los 3 Puntos (Ska from Paris), Atarassiagrop (Streetpunk, Italy), Rogue Steady Orchestra (ska-punk, Göttingen), sowie No Respect (Göttingen). Innerhalb der vielfältigen antifaschistischen Aktivitäten, die gegen die erneute Naziprovokation geplant sind, wird das Fire and Flames Festival einen starken kulturellen Beitrag leisten. Kartenvorverkauf und weitere Informationen auf www.fireandflames.com


Mit antifaschistischen Grüßen!
Antifaschistische Linke International A.L.I.



- Webseite der A.L.I. Göttingen

 
Creative Commons CC BY-NC-ND 4.0
Inhalt (Text, keine Bilder und Medien) als Creative Commons lizensiert (Namensnennung [Link] - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen), Verbreitung erwünscht. Weitere Infos.
 


 
Kommentare anzeigen: absteigend   aufsteigend
  Kommentar zum Artikel von 127712:
Freitag, 25.08.2006 - 22:40

Das machen wir doch gerne.
Rot Front!



  Kommentar zum Artikel von Kalle:
Freitag, 25.08.2006 - 17:54

Oh, versehentlich Enter gedrückt...

Was ich nocxh sagen wollte: stoppt sie auch ein drittes Mal!
Rot Front!


  Kommentar zum Artikel von Kalle:
Freitag, 25.08.2006 - 17:51

wird das bei euch in Göttingen langhsam zum Ritual? Irgendwann sollten die Faschos doch mal kapiert haben, daß sie nur wegen Polizeischutz überhaupt demonstrieren können und nur, weil sie eine Funktion erfüllen ,überhaupt demonstrieren dürfen...