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    Heim ins Reich? - Deutsche Volksgruppenpolitik
    III. Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land", Göttingen 2011
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    III. Konferenz
    "Der Hauptfeind steht im eigenen Land“

    Schwerpunkt
    "'Heim ins Reich'? - Deutsche Volksgruppenpolitik"

    02.06. bis 05.06.2011 in Göttingen.

    Download: Dokumentation der III. Konferenz

    Die Referate der III. Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land" - Schwerpunkt "'Heim ins Reich'? Deutsche Volksgruppenpolitik", 2011 in Göttingen, lassen sich als PDF-Datei downloaden, als Audiodateien anhören und als (ausgewählte) Artikel auf www.secarts.org lesen. Die Dokumentation enthält die Referate:Bestellungen unter der Adresse info@gegen-den-hauptfeind.de; Download u. a. via www.gegen-den-hauptfeind.de oder www.secarts.org. [PDF, ca. 13,4 MB]


    Buch: "Grenzenloser Friede? // edition ost // 2014

    Beiträge und Referate der III., IV. und V. Konferenz "der Hauptfeind steht im eigenen Land" (2011, 2012 und 2013 in Göttingen) sind in einem Sammelband erschienen:

    Grenzenloser Friede?
    Neue Analysen zum deutschen Imperialismus


    edition ost 2014, Hrsg.: Johannes Oehme
    ISBN: 978-3-360-01836-6

    224 Seiten, 12,5 x 21 cm broschiert [ » Verlagsinfo ]. Bezug: Verlag [ » Shop ].


    Abschlusserklärung

    Unter dem Schwerpunkt „Heim ins Reich – Deutsche Volksgruppenpolitik“ fand vom 2.-5. Juni 2011 in Göttingen die III. Konferenz „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“, veranstaltet von der Webseite www.secarts.org“, statt, auf der Interessierte aus unterschiedlichen politischen Zusammenhängen aktuelle Strategien des deutschen Imperialismus zur Volks- und Minderheitenpolitik in Europa und anderen Teilen der Welt diskutierten.

    Es wurde dabei deutlich, dass sich der deutsche Imperialismus insbesondere nach Einverleibung der DDR zunehmend offen eines raffinierten Instrumentariums zur Unterminierung staatlicher Souveränität bedient. Als zu spät und zu kurz gekommener Imperialismus und in zwei Weltkriegen Geschlagener betreibt er ungebrochen eine bewährte Taktik, in die Staaten imperialistischer Konkurrenz sowie in abhängige Staaten einzugreifen. Diese Taktik reicht von der harmlos daher kommenden Denkmalpflege deutschen „Volksguts“ über die deutsche Sprach- und Kulturpflege bis hin zur Züchtung von deutschen und anderen Minderheiten zu fünften Kolonnen mittels allerlei finanzieller Anreize und politischer Lockungen. Sie geschieht mit Billigung bzw. aktiver Förderung durch das deutsche Innenministerium und das Auswärtige Amt, weitgehend unbeachtet auch von linker Öffentlichkeit. Das faktische Hineinregieren in andere Staaten unter dem Deckmantel von Hilfsleistungen an „Abstammungsdeutsche“ sowie im Namen der „Selbstbestimmung“ gezielt ausgewählter Minderheiten nutzt der deutsche Imperialismus bei seinem Kampf um weltweite Hegemonie.

    „Volk über Staat“ hieß bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die staatstheoretische Maxime, mit der die rechtliche und politische Intervention in alle Staaten gerechtfertigt wurde, in denen nach Blutslehre Deutsche oder „völkische“ Ansammlungen lebten. Es ist die ungebrochene ökonomische Expansion des deutschen Imperialismus, die nach einer Neuaufteilung der Welt von Absatzmärkten und Zugriff auf Rohstoffe verlangt, um langfristig günstige Bedingungen für das deutsche Kapital zu schaffen. Einer der Mechanismen, um Staaten in seine politischen Fänge zu nötigen, bietet sich dem deutschen Imperialismus in Gestalt der Volksgruppenpolitik.
    Die Teilnehmer der III. Konferenz „der Hauptfeind steht im eigenen Land“ haben festgestellt, dass sich an der Aktualität dieser Strategie des deutschen Imperialismus nichts geändert hat. Nach wie vor bieten die Rezepte der Volksgruppenpolitik vielfältige Möglichkeiten, der ökonomischen auch politische, soziale – und letztlich staatliche – Dominanz folgen zu lassen. Diese Strategie provoziert Krieg, da sie die Souveränität von Nationalstaaten missachtet und völkerrechtliche Verträge verletzt. Im Kampf gegen Kriegsgefahr bedeutet Klarheit über Methoden und Ziele des deutschen Imperialismus auch, die Strategie der Volksgruppenpolitik als erprobtes Instrument aus der Waffenkammer deutscher Geostrategen in all ihren Verkleidungen zu entlarven und zu bekämpfen. Die Dokumentation der III. Konferenz wird in Kürze erscheinen. In einzelnen Referaten werden verschiedene Facetten dieser Strategie beleuchtet.


    Es ging um folgende Themen:

    Veranstalter der III. Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land":
    Internet-Plattform www.secarts.org.




     
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