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Tröstliche Nachricht in der Krise: den Milliardären in aller Welt geht es wieder besser!

Das zeigt die alljährlich vom US-Magazin "Forbes" am 3. März in New York wieder veröffentlichte Liste der reichsten Leute der Welt im Jahr 2010. Um in der Liste aufgeführt zu werden, muss Mann oder Frau mindestens 1 Milliarde Dollar Vermögen besitzen.

Die Zahl der Vermögensmilliardäre hat weltweit gegenüber 2009 wieder zugenommen. Laut Forbes gehören in diesem Jahr 1 011 Milliardäre in 55 Ländern zum Club der Superreichen, etwa 200 mehr als 2009. Im letzten Jahr hatte es infolge der im Herbst 2008 ausgebrochenen Finanzkrise einen Rückgang auf nur noch 793 Milliardäre gegeben (gegenüber 1 125 im Jahr 2008). Forbes-Chef Steve Forbes meinte dazu, die konjunkturelle Entwicklung spiegele sich in der Liste wieder: "Die Weltwirtschaft erholt sich. Die Finanzmärkte sind wieder da, vor allem die Märkte der Schwellenländer." Auch die Vermögenssumme ist wieder größer geworden. Das Gesamtvermögen aller Milliardäre wuchs gegenüber 2009 um runde 50 Prozent. Es beläuft sich 2010 auf insgesamt 3,6 Billionen (3 600 Milliarden) Dollar.

Die zehn reichsten Männer der Welt ("top ten" der Forbes-Liste) besitzen allein 342 Milliarden Dollar, 88 Milliarden mehr als Anfang 2009.

An der Spitze der Liste steht erstmals kein US-Amerikaner, sondern der ursprünglich aus dem Libanon stammende mexikanische Großunternehmer Carlos Slim, der sein Vermögen vor allem bei der 1990 vollzogenen Privatisierung der früher staatlichen mexikanischen Telefongesellschaft "Telmex" über die mehrfache Milliardengrenze steigern konnte. Mit einem Vermögen von 53,5 Milliarden übertrifft er dieses Jahr den reichsten US-Amerikaner Bill Gates (Microsoft) um 500 Millionen. Neben einem weiteren US-Amerikaner (Warren Buffet) gehören auch zwei Inder zur Spitzengruppe, nämlich der Öl-Boss M. Ambani und der Stahl-Magnat L. Mittal. Insgesamt aber weisen die USA nach wie vor die größte Zahl an Dollarmilliardären auf, nämlich 403. Allerdings sank der US-Anteil an der Liste von früher 45 auf jetzt nur noch 40 Prozent. Erstmals werden in der Liste auch 27 Dollarmilliardäre aus China aufgeführt, der größte ist allerdings erst auf Platz 103 der Weltliste zu finden. In Russland finden sich 62 Milliardäre.

Europa ist in der Forbes-Liste mit 248 Milliardären vertreten, die meisten davon in den EU-Staaten. An der Spitze steht auf Platz 7 der französische Konzernchef Bernard Arnault mit 27,5 Milliarden (Chef des Luxusgüter-Konzerns LVMH, zu dem u. a. die ChampagnerSpitzenmarke Moët & Chandon und die Cognac-Firma Hennessy gehören.). Auf Platz 10 folgt der reichste Deutsche, Aldi-Inhaber Karl Albrecht (Aldi-Süd) mit 23,5 Milliarden Vermögen, 2 Milliarden mehr als 2009.

Von deutschen Milliardären finden sich in der Liste insgesamt 52 Namen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Sie besitzen zusammen knapp über 200 Milliarden Dollar. Das sind ca. 150 Milliarden Euro. Neun davon haben ihren Wohnsitz allerdings in der Schweiz, einer in den USA. Die zwölf reichsten Deutschen haben zusammen ein Vermögen von 116,4 Milliarden (ca. 86 Mrd. Euro).

Eine Vermögensabgabe von 2 Prozent allein der deutschen Milliardäre (ohne die in der Forbes-Liste nicht aufgeführten Millionäre) könnte also rund 4 Milliarden zusätzlich in die öffentlichen Haushalte bringen, und die Besitzer der Milliardenvermögen müssten dann immer noch nicht am Hungertuch nagen oder auch nur ihren Lebenswandel irgendwie einschränken.

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